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Studie zur Nutzung von Dating-Apps

Was macht Grindr-Nutzung mit unserer Psyche? Ein Student der Uni Duisburg-Essen will das herausfinden und bittet daher Fans von Grindr und Co., einen Online-Fragebogen auszufüllen.


Im Leben vieler schwuler Männer ist Grindr ein täglicher Begleiter (Bild: Amanda Hinault / flickr)

Eine neue Studie soll herausfinden, wie Menschen Dating-Apps wie Grindr benutzen und welche Auswirkungen die Nutzung hat. Felix Hartmann, ein Student der angewandten Kognitions- und Medienwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen, bittet daher Online-Dater, einen Fragebogen zum Thema im Internet auszufüllen (Link). "Ich möchte untersuchen, ob es zu einer exzessiven und dysfunktionalen Nutzung dieser Anwendungen kommen kann und wenn ja, wie sich dies zeigt und mit welchen Variablen dies zusammenhängt", so Hartmann gegenüber queer.de. Die Studie findet im Rahmen seiner Masterarbeit statt.

Das Ausfüllen der Umfrage dauert ungefähr zehn bis 15 Minuten. Dabei werden unter anderem Fragen zur Nutzung, zum psychischen Wohlbefinden und den Motiven gestellt. Teilnehmen kann jede Person ab 18 Jahren, sowohl homo- wie auch bi- und heterosexuelle Nutzerinnen und Nutzer. Im kommenden Jahr sollen die Ergebnisse veröffentlicht werden. Unter allen Teilnehmenden werden insgesamt sechs Gutscheine für den Online-Versandhändler amazon.de verlost.

Eine vor einem Jahr veröffentlichte amerikanische Studie war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Nutzung von Grindr bei vielen Nutzern Frust und enormen Zeitverlust verursache (queer.de berichtete). (cw)



#1 FrageAnonym
  • 15.11.2018, 14:40h
  • "Ich möchte untersuchen, ob es zu einer exzessiven und dysfunktionalen Nutzung dieser Anwendungen kommen kann"

    Ist eine exzessive und dysfunktionale Nutzung nicht das eigentliche Businesskonzept solcher Apps?
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#2 Wurstwasser98Anonym
#3 TheDadProfil
  • 16.11.2018, 12:30hHannover
  • Antwort auf #2 von Wurstwasser98
  • ""Ähm, ja, und? Was hat diese Vermutung damit zu tun, dass jemand eine Studie dazu durchführt?""..

    Ganz einfach..
    Man muß eigentlich nicht untersuchen was man als Vermutung behauptet vorfindet, wenn man eigentlich weiß daß es Vertriebskonzept IST..

    Die damit vorliegende falsche Fragestellung führt automatisch zu nutzlosen Ergebnissen..

    Eine sinnvolle Untersuchung würde nämlich erfragen wollen, warum Nutzer bereit sind sich einer solchen App zu bedienen, wo ihnen doch über andere Formen der Kontaktaufnahmen, die zum Teil über Jahrtausende erprobt sind, bereits beste Funktionen zur Verfügung stehen..

    Man gibt mit der Nutzung solcher Apps neben der Kompetenz auch eigene Verantwortung ab, denn wenn man an einem Abend "leer ausgeht", dann liegt das eben nicht mehr an einem Selbst, sondern ganz sicher nur an der App oder dem Angebot..
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#4 antosProfil
  • 16.11.2018, 19:19hBonn
  • @ Fragebogen-Ersteller Felix: Die User der Kommentare #1 und #3 scheinen die Fragen nicht gelesen bzw. das Konzept nicht verstanden zu haben. Lass dich durch solche Kommentare nicht entmutigen!
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#5 felixAnonym
  • 17.11.2018, 13:26h
  • Antwort auf #4 von antos
  • Vielen Dank für die Unterstützung @antons

    In Bezug auf die Aussage #3: Man muß eigentlich nicht untersuchen was man als Vermutung behauptet vorfindet, wenn man eigentlich weiß daß es Vertriebskonzept IST..:
    Psychologische Forschung basiert zum Großteil auf Annahmen, welche auf Beobachtungen im Alltag oder direkten Umfeld basieren. Diese Annahmen sind jedoch nicht ohne weiteres belastbar. Erst eine konkrete Untersuchung dieser Annahme lässt eine wissenschaftliche Aussage zu.
    Allgemein untersucht die Studie jedoch nicht das von #1 und #3 angesprochene Vertriebskonzept, zu dem Konzept der Firmen möchte ich auch gar keine Annahmen machen.

    Es werden die psychologischen Grundlagen einer möglichen dysfunktionalen Nutzung untersucht. Dazu muss auch erst mal das Vorkommen einer dysfunktionalen Nutzung aufgezeigt werden.
    Dies steht so auch im Artikel und in der Studien-Einleitung. Die anderen Anmerkungen von #3 klären sich damit.
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#6 TheDadProfil
  • 17.11.2018, 14:21hHannover
  • Antwort auf #5 von felix
  • ""In Bezug auf die Aussage #3: Man muß eigentlich nicht untersuchen was man als Vermutung behauptet vorfindet, wenn man eigentlich weiß daß es Vertriebskonzept IST..:""..

    Ich merke schon, der Satz war dann wohl zu kompliziert..

    ""Psychologische Forschung basiert zum Großteil auf Annahmen, welche auf Beobachtungen im Alltag oder direkten Umfeld basieren.""..

    Exakt..
    Dazu muß man dann aber bekannte Fakten nicht erst umständlich zu solchen Annahmen umdeuten !
    Um sie dann untersuchen zu können..
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#7 Anon4Anonym
#8 TheDadProfil
  • 18.11.2018, 23:07hHannover
  • Antwort auf #7 von Anon4
  • ""Deine "bekannten Fakten" kannst du sicherlich auch wissenschaftlich fundiert belegen oder sind das Fakten a la "das weiß man doch"?""..

    Selbstverständlich sind das Fakten á la
    "das weiß man doch" !

    Ob nun Facebook, Twitter oder Grindr..
    Diese sich als "soziale Medien" gerierenden Firmen leben vom Verkauf von Informationen an Dritte..
    Und damit ist in diesem Fall nicht die Weitergabe persönlicher Daten an einen potentiellen Date-Partner gemeint, sondern die Weitergabe Deiner IP-Adresse an einen Werbe-Kunden..

    Damit liegt es im originärem Interesse der Firma Grindr das Du möglichst oft auf diesem Portal unterwegs bist, denn über Dein Dort-Sein löst du Umsätze über diesen Werbe-Kunden für Grindr aus, und davon leben die..

    Wie lautete die Frage-Stellung ?

    ""Ich möchte untersuchen, ob es zu einer exzessiven und dysfunktionalen Nutzung dieser Anwendungen kommen kann und wenn ja, wie sich dies zeigt und mit welchen Variablen dies zusammenhängt"" ?

    Paracelsus beantwortete diese Frage mit dem Satz
    "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist."..

    Hier kommt dann das Belohnungs-Zentrum ins Spiel, und welche Erfolgserlebnisse wie viele der Glücks-Hormone auslösen, die wir als tägliche Dosis brauchen..

    Die Tägliche Dosis Serotonin kann über einen Orgasmus ausgelöst werden..

    Die gleiche Dosis wird aber auch über eine 100 Gramm Tafel (mindestens 45 % Kakao-Anteil) Schokolade erreicht..

    Man könnte also wahlweise 5 mal Ficken oder 5 Tafeln Schokolade in sich reinfressen um zu prüfen, welche Sache wohl gesünder sei..
    Oder es auch einfach schon wissen..
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#9 Anon4Anonym
  • 19.11.2018, 06:45h
  • Antwort auf #8 von TheDad
  • "Selbstverständlich sind das Fakten á la
    'das weiß man doch' !"

    Gefühlte Fakten reichen aber eben nicht. Wenn wissenschaftliche Forschung keine Sachen untersuchen würde, die "man halt weiß", wüsstest du heute rein gar nichts über Serotonin oder gesundheitliche Auswirkungen von Sexualität:

    "Dass der Geschlechtsakt nur zum Kinderzeugen da ist, weiß man doch! Keine weitere Forschung nötig!"

    "Weiß doch jeder, dass das Gehirn zum Kühlen des Körpers da ist. Was will man denn da noch erforschen?!"
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#10 TheDadProfil
  • 19.11.2018, 10:03hHannover
  • Antwort auf #9 von Anon4
  • "Selbstverständlich sind das Fakten á la
    'das weiß man doch' !"

    Okay..
    Offenbar bist Du durch Ironie überfordert..

    ""Gefühlte Fakten reichen aber eben nicht.""..

    So wie es ein Kollektiv-Gedächtnis gibt, gibt es auch ein "Herden-Wissen", welches auf der Fundament gemachter Erfahrungen ruht, und welches sehr viel mehr darstellt als bloße "gefühlte Fakten"..

    Offenbar gelingt es dann vielen Menschen immer noch nicht Informationen aus einem Bereich, hier der Wirtschaft, in einen anderen Bereich, hier die Soziologie, zu übertragen..

    Ein Faktum das Firmen und Konzerne vom Verkauf von Produkten leben ist daher immer sehr viel mehr als nur "ein gefühlter Fakt"..

    Das läßt sich dann auch nicht mit einem
    "das wissen wir aber aus dieser soziologischen sichtweise heraus noch nicht"
    nicht wirklich vom Tisch wischen, um sich eine Studien-Grundlage zu basteln, die bei Licht betrachtet falsche Grundannahmen zu einem Fragebogen zusammenfügt, dessen Ergebnisse wegen der falschen Grundannahmen dann nutzlos sein werden..
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