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Studie zur Nutzung von Dating-Apps
Was macht Grindr-Nutzung mit unserer Psyche? Ein Student der Uni Duisburg-Essen will das herausfinden und bittet daher Fans von Grindr und Co., einen Online-Fragebogen auszufüllen.
- 15. November 2018, 12:42h 2 Min.
Eine neue Studie soll herausfinden, wie Menschen Dating-Apps wie Grindr benutzen und welche Auswirkungen die Nutzung hat. Felix Hartmann, ein Student der angewandten Kognitions- und Medienwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen, bittet daher Online-Dater, einen Fragebogen zum Thema im Internet auszufüllen (Link). "Ich möchte untersuchen, ob es zu einer exzessiven und dysfunktionalen Nutzung dieser Anwendungen kommen kann und wenn ja, wie sich dies zeigt und mit welchen Variablen dies zusammenhängt", so Hartmann gegenüber queer.de. Die Studie findet im Rahmen seiner Masterarbeit statt.
Das Ausfüllen der Umfrage dauert ungefähr zehn bis 15 Minuten. Dabei werden unter anderem Fragen zur Nutzung, zum psychischen Wohlbefinden und den Motiven gestellt. Teilnehmen kann jede Person ab 18 Jahren, sowohl homo- wie auch bi- und heterosexuelle Nutzerinnen und Nutzer. Im kommenden Jahr sollen die Ergebnisse veröffentlicht werden. Unter allen Teilnehmenden werden insgesamt sechs Gutscheine für den Online-Versandhändler amazon.de verlost.
Eine vor einem Jahr veröffentlichte amerikanische Studie war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Nutzung von Grindr bei vielen Nutzern Frust und enormen Zeitverlust verursache (queer.de berichtete).
Die größte Dating-App für schwule Männer, die 2009 in den USA an den Start gegangene Grindr, ermöglicht es schwulen und bisexuellen Männern, andere Männer in ihrer näheren Umgebung zu lokalisieren und mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Mit mehr als fünf Millionen Nutzern monatlich in über 190 Ländern ist Grindr die am weitesten verbreitete Dating-App für schwule und bisexuelle Männer. Die App kann für iOS, Android und Blackberry heruntergeladen werden. Sie ist kostenlos, eine bezahlte Version erlaubt jedoch mehr Funktionen. (cw)
















Ist eine exzessive und dysfunktionale Nutzung nicht das eigentliche Businesskonzept solcher Apps?