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Studie zur Nutzung von Dating-Apps

Was macht Grindr-Nutzung mit unserer Psyche? Ein Student der Uni Duisburg-Essen will das herausfinden und bittet daher Fans von Grindr und Co., einen Online-Fragebogen auszufüllen.


Im Leben vieler schwuler Männer ist Grindr ein täglicher Begleiter (Bild: Amanda Hinault / flickr)

Eine neue Studie soll herausfinden, wie Menschen Dating-Apps wie Grindr benutzen und welche Auswirkungen die Nutzung hat. Felix Hartmann, ein Student der angewandten Kognitions- und Medienwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen, bittet daher Online-Dater, einen Fragebogen zum Thema im Internet auszufüllen (Link). "Ich möchte untersuchen, ob es zu einer exzessiven und dysfunktionalen Nutzung dieser Anwendungen kommen kann und wenn ja, wie sich dies zeigt und mit welchen Variablen dies zusammenhängt", so Hartmann gegenüber queer.de. Die Studie findet im Rahmen seiner Masterarbeit statt.

Das Ausfüllen der Umfrage dauert ungefähr zehn bis 15 Minuten. Dabei werden unter anderem Fragen zur Nutzung, zum psychischen Wohlbefinden und den Motiven gestellt. Teilnehmen kann jede Person ab 18 Jahren, sowohl homo- wie auch bi- und heterosexuelle Nutzerinnen und Nutzer. Im kommenden Jahr sollen die Ergebnisse veröffentlicht werden. Unter allen Teilnehmenden werden insgesamt sechs Gutscheine für den Online-Versandhändler amazon.de verlost.

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Eine vor einem Jahr veröffentlichte amerikanische Studie war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Nutzung von Grindr bei vielen Nutzern Frust und enormen Zeitverlust verursache (queer.de berichtete).

Die größte Dating-App für schwule Männer, die 2009 in den USA an den Start gegangene Grindr, ermöglicht es schwulen und bisexuellen Männern, andere Männer in ihrer näheren Umgebung zu lokalisieren und mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Mit mehr als fünf Millionen Nutzern monatlich in über 190 Ländern ist Grindr die am weitesten verbreitete Dating-App für schwule und bisexuelle Männer. Die App kann für iOS, Android und Blackberry heruntergeladen werden. Sie ist kostenlos, eine bezahlte Version erlaubt jedoch mehr Funktionen. (cw)

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#1 FrageAnonym
  • 15.11.2018, 14:40h
  • "Ich möchte untersuchen, ob es zu einer exzessiven und dysfunktionalen Nutzung dieser Anwendungen kommen kann"

    Ist eine exzessive und dysfunktionale Nutzung nicht das eigentliche Businesskonzept solcher Apps?
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#2 Wurstwasser98Anonym
#3 TheDad
  • 16.11.2018, 12:30hHannover
  • Antwort auf #2 von Wurstwasser98
  • ""Ähm, ja, und? Was hat diese Vermutung damit zu tun, dass jemand eine Studie dazu durchführt?""..

    Ganz einfach..
    Man muß eigentlich nicht untersuchen was man als Vermutung behauptet vorfindet, wenn man eigentlich weiß daß es Vertriebskonzept IST..

    Die damit vorliegende falsche Fragestellung führt automatisch zu nutzlosen Ergebnissen..

    Eine sinnvolle Untersuchung würde nämlich erfragen wollen, warum Nutzer bereit sind sich einer solchen App zu bedienen, wo ihnen doch über andere Formen der Kontaktaufnahmen, die zum Teil über Jahrtausende erprobt sind, bereits beste Funktionen zur Verfügung stehen..

    Man gibt mit der Nutzung solcher Apps neben der Kompetenz auch eigene Verantwortung ab, denn wenn man an einem Abend "leer ausgeht", dann liegt das eben nicht mehr an einem Selbst, sondern ganz sicher nur an der App oder dem Angebot..
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