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"Für Köln ist Vielfalt eine Stärke"

Köln startet Diversity-Kampagne und neues Amt für Vielfalt

Die Domstadt will laut Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigen, dass Vielfalt "eine Stärke und fester Bestandteil der kulturellen Identität dieser Stadt" ist.


Oberbürgermeisterin Henriette Reker (Mitte) mit Hans- Jürgen Oster (neuer Amtsleiter) und Nina Rehberg (Dienststelle "Diversity") bei der Vorstellung des neuen Amtes für Integration und Vielfalt im Historischen Rathaus (Bild: Stadt Köln)
  • 16. November 2018, 11:55h, noch kein Kommentar

Die Stadt Köln setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung: Im Dezember soll nicht nur das neu eingerichtete Amt für Integration und Vielfalt seine Arbeit aufnehmen, bereits jetzt ist die städtische Kampagne "Unsere Vielfalt. Kölns Stärke" gestartet worden.

Das im Dezernat von Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) eingerichtete neue Amt wird fortan die fachlichen Kompetenzen mehrerer Dienststellen zu den Themen Einwanderung, Integration, Vielfalt und Inklusion unter einem Dach bündeln. Zudem werden in dem Amt, das rund 80 Mitarbeiter umfassen wird, wichtige Querschnittsaufgaben strategisch und teils auch operativ zentral gesteuert. Leiter des neuen Amtes ist Hans-Jürgen Oster, bisheriger Leiter des Referats "Flüchtlingskoordination". Auf diese Weise sollen Zuständigkeiten und Prozesse transparenter und effizienter gestaltet werden.

"Für Köln ist Vielfalt eine Stärke und fester Bestandteil der kulturellen Identität dieser Stadt", begründete OB Reker die Initiative. "Integration, Vielfalt und Inklusion sind für uns zentrale Aufgaben, die wir nun mit dem neuen Amt noch besser bündeln wollen."

"Unsere Vielfalt. Kölns Stärke"

Die Dienststelle "Diversity" hat bereits am Donnerstag die Kampagne "Unsere Vielfalt. Kölns Stärke" vorgestellt. In einem großen Beteiligungsverfahren hatten erstmals Vertreter unterschiedlichster Kölner Bevölkerungsgruppen aktiv an der inhaltlichen Ausrichtung der Kampagne mitgewirkt, darunter auch der Arbeitskreis Kölner Frauenvereinigungen und die Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender.

Finanziert und umgesetzt wird sie mit Geld des Landesprogramms "NRWeltoffen" sowie städtischen Antirassismus-Mitteln. Begleitet und ausgestaltet hat sie die Agentur AllroundTeam. In drei moderierten Workshops entstand so ein Konzept, das die Gemeinsamkeiten aller in der Kölner Stadtgesellschaft vertretenen Bevölkerungsgruppen unabhängig von Herkunft, Alter, Religion, sexueller Orientierung oder körperlicher Unversehrtheit in den Vordergrund rückt.

Entstanden sind unter anderem fünf Plakatmotive, auf denen Menschen, die in der Stadt leben und sich mit ihr identifizieren, symbolisch auf einer Bank miteinander in Dialog treten. Erklärtes Ziel der Kampagne ist es, einerseits Stereotypen abzubauen, andererseits bei allen Unterschieden die Gemeinsamkeiten von Menschen sichtbar zu machen, die Köln als Heimatstadt empfinden. Damit soll ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung gesetzt und für ein offenes und vielfältiges Köln geworben werden. (pm/dk)