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USA

Um Ehe für alle zu feiern: Michelle Obama schlich mit Tochter aus Weißem Haus

Die ehemalige First Lady hat in ihrem neuen Buch erzählt, wie sie mit ihrer damals 16-jährigen Tochter die Öffnung der Ehe 2015 feierte.


Michelle Obama sprach am Donnerstag auch in der "Ellen DeGeneres Show" über ihren Drang, die Ehe-Öffnung zu feiern (Bild: Warner Bros.)

  • 16. November 2018, 13:26h 11 2 Min.

Michelle Obama hat in ihrem neu erschienen Buch "Becoming: Meine Geschichte" erstmals darüber berichtet, wie sie den Tag der Ehe-Öffnung in den USA erlebte. Am 26. Juni 2015 hatte der Oberste Gerichtshof die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht mit sofortiger Wirkung angeordnet (queer.de berichtete). Am Abend ließ der Präsident Barack Obama das Weiße Haus in Regenbogenfarben anstrahlen (queer.de berichtete).

"Als ich aus dem Fenster geschaut habe, habe ich gesehen, wie eine große Gruppe von Menschen hinter den Toren auf der Pennsylvania Avenue im Abend in der Dämmerung die Beleuchtung angesehen hat", so die Präsidentengattin. "Wo ich gestanden habe, konnte ich die Feierlichkeiten sehen, aber nichts hören." Daher habe sie den Drang gespürt, mit den tausenden von Menschen "mitzufeiern". "Jeder hat gefeiert, Menschen haben vor Freude geweint. Ich dachte nur: 'Ich will dabeisein'", so die First Lady.

Malia und Michelle Obama waren "auf einem Kreuzzug"

Daraufhin habe sie mit ihrer damals 16-jährigen Tochter Malia den Plan gefasst, zu den Feiernden vorzustoßen, obgleich Mitarbeiter sie aus Sicherheitsgründen davor gewarnt hätten. "Malia und ich waren auf einem Kreuzzug. Wir würden unser Ziel nicht aufgeben. Wir wollten raus", schrieb sie. Ein Mitarbeiter habe ihnen geholfen, eine nicht bewachte und nicht verschlossene Tür zu finden. "Wir machten uns auf den Weg durch ein Treppenhaus aus Marmor, über rote Teppiche und vorbei an den Büsten von George Washington und Benjamin Franklin, an der Küche – und plötzlich waren wir draußen."

Am Donnerstag ergänzte Michelle Obama in der Talkshow der lesbischen Entertainerin Ellen DeGeneres, dass sie sich mit ihrer Tochter an den Rand der Feierlichkeiten gestellt habe. "Wir wollten nicht gesehen werden", so Obama. "Wir wollten einen schönen Mutter-Tochter-Augenblick haben und haben es einfach genossen. Wir haben uns umarmt – und ich habe gedacht: 'Es geht voran'." (dk)

Direktlink | Michelle Obama geht mit Ellen DeGeneres in einen Großhandelsmarkt
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#1 NiceAnonym
  • 16.11.2018, 18:36h
  • Schön, dass es das wenigstens in den USA gab. Frau Merkel stimmte bei uns ja dagegen und sie war garantiert noch nie auf nem CSD.

    Nur schade, dass Frau Obama niht als Präsidentin antreten möchte. Das wäre nach Trump so positiv.
    Selbst in Deutschland als Bundeskanzlerin wäre sie aus meiner Sicht herzlich willkommen ;-) Allerdings aus einer anderen Partei heraus - nicht in der CDU.
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#2 PatroklosEhemaliges Profil
#3 lindener_H_BLN
  • 16.11.2018, 20:28hBerlin
  • Die beste Präsidentin, die Amerika nie hatte.....
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