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USA

Um Ehe für alle zu feiern: Michelle Obama schlich mit Tochter aus Weißem Haus

Die ehemalige First Lady hat in ihrem neuen Buch erzählt, wie sie mit ihrer damals 16-jährigen Tochter die Öffnung der Ehe 2015 feierte.


Michelle Obama sprach am Donnerstag auch in der "Ellen DeGeneres Show" über ihren Drang, die Ehe-Öffnung zu feiern (Bild: Warner Bros.)

Michelle Obama hat in ihrem neu erschienen Buch "Becoming: Meine Geschichte" erstmals darüber berichtet, wie sie den Tag der Ehe-Öffnung in den USA erlebte. Am 26. Juni 2015 hatte der Oberste Gerichtshof die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht mit sofortiger Wirkung angeordnet (queer.de berichtete). Am Abend ließ der Präsident Barack Obama das Weiße Haus in Regenbogenfarben anstrahlen (queer.de berichtete).

"Als ich aus dem Fenster geschaut habe, habe ich gesehen, wie eine große Gruppe von Menschen hinter den Toren auf der Pennsylvania Avenue im Abend in der Dämmerung die Beleuchtung angesehen hat", so die Präsidentengattin. "Wo ich gestanden habe, konnte ich die Feierlichkeiten sehen, aber nichts hören." Daher habe sie den Drang gespürt, mit den tausenden von Menschen "mitzufeiern". "Jeder hat gefeiert, Menschen haben vor Freude geweint. Ich dachte nur: 'Ich will dabeisein'", so die First Lady.

Malia und Michelle Obama waren "auf einem Kreuzzug"

Daraufhin habe sie mit ihrer damals 16-jährigen Tochter Malia den Plan gefasst, zu den Feiernden vorzustoßen, obgleich Mitarbeiter sie aus Sicherheitsgründen davor gewarnt hätten. "Malia und ich waren auf einem Kreuzzug. Wir würden unser Ziel nicht aufgeben. Wir wollten raus", schrieb sie. Ein Mitarbeiter habe ihnen geholfen, eine nicht bewachte und nicht verschlossene Tür zu finden. "Wir machten uns auf den Weg durch ein Treppenhaus aus Marmor, über rote Teppiche und vorbei an den Büsten von George Washington und Benjamin Franklin, an der Küche – und plötzlich waren wir draußen."

Am Donnerstag ergänzte Michelle Obama in der Talkshow der lesbischen Entertainerin Ellen DeGeneres, dass sie sich mit ihrer Tochter an den Rand der Feierlichkeiten gestellt habe. "Wir wollten nicht gesehen werden", so Obama. "Wir wollten einen schönen Mutter-Tochter-Augenblick haben und haben es einfach genossen. Wir haben uns umarmt – und ich habe gedacht: 'Es geht voran'." (dk)

Direktlink | Michelle Obama geht mit Ellen DeGeneres in einen Großhandelsmarkt



#1 NiceAnonym
  • 16.11.2018, 18:36h
  • Schön, dass es das wenigstens in den USA gab. Frau Merkel stimmte bei uns ja dagegen und sie war garantiert noch nie auf nem CSD.

    Nur schade, dass Frau Obama niht als Präsidentin antreten möchte. Das wäre nach Trump so positiv.
    Selbst in Deutschland als Bundeskanzlerin wäre sie aus meiner Sicht herzlich willkommen ;-) Allerdings aus einer anderen Partei heraus - nicht in der CDU.
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#2 Patroklos
#3 lindener1966Profil
#4 Gerlinde24Profil
  • 17.11.2018, 04:38hBerlin
  • Antwort auf #1 von Nice
  • Würde sie das 2020 tun, gäbe es Krieg auf den Straßen, weil die rechten Arschlöcher, die auch gegen ihren Mann waren, sie töten wollen würden, weil eine afroamerikanische Frau, die "ihren" irren "Helden" Donald "ich grabsche jede Pussy" Trump herausfordert, in deren faschistoiden Augen nicht sein darf.
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#5 Gerlinde24Profil
  • 17.11.2018, 04:40hBerlin
  • Antwort auf #2 von Patroklos
  • Sie hat, im Gegensatz zu ihrer Nachfolgerin, dem Modepüppchen Melania, Maßstäbe gesetzt, und sich für Dinge eingesetzt! Es waren übrigens sie und ihre Töchter, die Barack wegen der Ehe für alle umgestimmt haben.
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#6 NiceAnonym
  • 17.11.2018, 08:37h
  • Antwort auf #4 von Gerlinde24
  • Das weiß ich und das ist furchtbar.
    Aber trotzdem darf man sich deswegen nicht zurück halten. Denn das wollen diese Rechtsverdrehten doch nur erreichen: Angst schüren und dass sich einige nicht mehr trauen, positives zu tun.

    Ich denke Frau Obama würde sich schon trauen, ich habe sie nicht ängstlich erlebt.
    Schade trotzdem, dass sie sich nicht zur Wahl aufstellt.
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#7 StiflerAnonym
#8 Gerlinde24Profil
#9 Gerlinde24Profil
#10 Homonklin44Profil
  • 18.11.2018, 11:44hTauroa Point
  • Antwort auf #4 von Gerlinde24
  • Ist das mit dieser Rechts-Scheiße in den USA seit Trumpel-Sexist noch viel schlimmer geworden?

    Man möchte immer hoffen, die vernünftigen US-BürgerInnen sind mehr, und dass die Medien sich bloß die Saftnasen aussuchen.

    Die Obamas hatten auch ihre Kritiker und jede Präsidentschaft wird an ihren Fehlern und vermeintlichen Fehlern abgerechnet, aber herzenslieber nochmal 10 Obamas, als das Donald-Ding, was aktuell Mundstuhl absondert.
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