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Sachbuch

Die LGBTI-freundliche Insel im Nahen Osten

Der neue Sammelband "Queer in Israel" würdigt die Errungenschaften des jüdischen Staates, ohne die zahlreichen Probleme zu verschweigen.


Das Buch "Queer in Israel" enthält Texte in deutscher und englischer Sprache

Hinter den bunten Bildern der jährlichen Gay Pride Parade in Tel Aviv steht eine Dimension der Akzeptanz von LGBTI-Menschen, mit der Israel nicht nur eine Inselposition im Nahen Osten einnimmt, sondern die zu den progressivsten weltweit gehört. Sie ermöglicht alternative Eltern- und Familienkonzepte, die in Deutschland bisher weitgehend unbekannt sind.

Gleichzeitig offenbart sich an diesem Thema die tiefgreifende Spaltung der israelischen Gesellschaft zwischen der "Bubble" Tel Aviv und dem Rest des Landes sowie zwischen ultra-progressiven und ultra-konservativen Lebensweisen und Denkmustern.

Um all diese Themen geht es in dem neuen, von Nora Pester herausgegebenen Sammelband "Queer in Israel". Das bei Hentrich & Hentrich, dem "Verlag für jüdische Kultur und Zeitgeschichte", erschienene Buch, würdigt auf 168 Seiten die Errungenschaften des jüdischen Staates, ohne die Probleme zu verschweigen.

Neben Beiträgen u.a. über Homosexualität und Orthodoxie, Lesben und Schwule in der Armee sowie "Pinkwashing" gibt es ausführliche Interviews mit dem Fotografen Benyamin Reich und dem Jerusalem Open House. Dank zahlreicher Fotografien von Ilan Nachum bekommen die Leser*innen zudem ein optisches Bild vom bunten LGBTI-Alltag in Israel. (cw/pm)

Infos zum Buch

Nora Pester (Hrsg.): Queer in Israel. Mit Fotografien von Ilan Nachum. Klappenbroschur. 168 Seiten. Hentrich & Hentrich Verlag. Leipzig 2018. 24,90 €. ISBN: 978-3-95565-282-1


#1 Bonifatius49Anonym
  • 18.11.2018, 11:09h
  • Selbstverständlich ist Tel-Aviv der "Bubble" und die LSBTI Hochburg innerhalb Israels.

    Da ich letzte Jahr erst Al Tourist drei Wochen in Israel war, kann ich aber auch hinzufügen, daß auch Haifa an der Mittelmeerküste auf mich sehr offen als schwuler Tourist gewirkt hat und diese Stadt LSBTI freundlich einzustufen ist.

    JERUSALEM aber wirkte auf mich wie ein religiöses Museum. Historisch und religiös sicherlich ein Hotspot der Welt, aber viel besser waren Tel-Aviv und Haifa an der Mittelmeerküste.
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#2 PierreAnonym
  • 18.11.2018, 20:16h
  • Antwort auf #1 von Bonifatius49
  • Wobei Israel natürlich in der Gegend generell eine Insel der LGBTI-Freundlichkeit ist.

    Selbst dort, wo es nicht so offen und frei ist wie in Tel Aviv oder Haifa ist es immer noch tausendmal besser als überall sonst in der Region außerhalb Israels.

    Natürlich ist auch in Israel nicht alles perfekt, aber wie gesagt: in der Region ist es wirklich das Paradies.
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#3 JamboAnonym
#4 Beirut_Over_TelAvivAnonym
  • 01.12.2018, 12:51h
  • Mag sein das Israel eine "LGBTI-freundliche Insel" ist aber beileibe nicht die einzige im Nahen Osten! Ich war in Israel und im Libanon. Und in Beirut hat es mir am Besten gefallen. Die sagen dort selbst, Tel Aviv ist ein Mädchen und Beirut ist ein Mann und genauso fühlte sich das auch an. Ich fahre seitdem lieber gleich nach Beirut, wenn ich Lust auf Nahen Osten habe.
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