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Eintrittskarten jetzt erhältlich

Röschen Sitzung 2019: "Waschen & Legen"

Diese Session wird besonders "schön": Im 15. Jahr der Kölner Röschen Sitzung machen sich die queeren Närr*innen des Rheinlands ans Aufhübschen der Bevölkerung – das Motto lautet "Waschen & Legen".


Nächstes Jahr findet die Röschen Sitzung bereits zum 15. Mal statt (Bild: VVG)

Nicht nur Topmodels und metrosexuelle Hetero-Männer achten auf ihr Äußeres, sondern auch der eine Schwule oder die andere Lesbe von nebenan. Daher macht sich die Röschen Sitzung, die alternative Sessionseröffnung in Köln, im kommenden Jahr daran, alle Männer und Frauen und die dazwischen aufzuhübschen.

An sieben Terminen im Februar und Anfang März steigt daher die Röschen Sitzung unter dem Motto "Waschen & Legen". Doch es geht freilich nicht nur um das Frisörhandwerk, sondern auch noch – aber nicht ausschließlich – um "Maniküre, Pediküre, Botoxbehandlungen, Schönheits-OPs, Waxing, Bleeching, Piercings, Longdrinks – eben alles, was uns im zunehmenden Alter vermeintlich jünger und attraktiver wirken lässt".

Von der Thematik solle man sich aber nicht täuschen lassen, kündigte die Röschen Sitzung an: "Auch in diesem Jahr wäscht das Team der Gesellschaft ordentlich den Kopf und legt so manchen Politiker aufs Kreuz. Denn auch abseits eines Beauty-Salons wird gerne mal gewaschen und gelegt: in der Phoenix Sauna, im Altenheim oder im Bundeskanzleramt."

Die Röschen Sitzung ist inzwischen eine Kölsche Institution: Seit 2005 ist sie fester Bestandteil des Karnevals in der Domstadt. Mit dabei sind wieder Sänger Stephan Runge und "Lindenstraßen"-Legende Claus Vinçon. Außerdem werden die Röschen-Mitglieder Matthias Brandebusemeyer, Rainer Breuer, Stephan Isermann, Nina Moers, George Le Bonsai, Ela Querfeld, Marion Radtke, Manuel Rittich, Dada Stievermann und die Band Abends mit Beleuchtung für Stimmung sorgen. Als Gäste haben sich die Pink Poms, Swanee Feels, Burning Feet, Sia Korthaus, die Rosa Funken und die Bochemer Prümmchen angekündigt.

Eintrittskarten für die sieben Sitzungstermine zwischen dem 9. Februar und dem 3. März 2019 sind bereits online erhältlich. Sie gehen in der Regel weg wie Hippie-Haare im Beautysalon; wer also noch ein Ticket ergattern will, sollte nicht zu lange warten. (cw)

Direktlink | 10 Jahre Röschen Sitzung – Die willkürlichsten Momente

Infos zur Show

Röschensitzung 2019: Waschen & Legen. Veranstaltungsort, Kulturbunker Köln, Berliner Straße 20, Köln-Mülheim. Termine: 9. Februar (Samstag), 16. Februar 2019 (Samstag), 22. Februar (Freitag), 23. Februar (Samstag), 1. März (Karnevalsfreitag), 2. März (Karnevalssamstag), 3. März (Karnevalssonntag). Ticketpreis ab 32 Euro zzgl. VVK-Gebühr. Freie Platzwahl. Beginn (für die ersten sechs Termine): 20.30 Uhr (Einlass in den Saal: 19.30 Uhr Einlass an die Theke: ca. 18.30 Uhr). Beginn (Karnevalssonntag): 18 Uhr (Einlass in den Saal: 17 Uhr, Einlass an die Theke: 16 Uhr).


#1 Harry HornAnonym
  • 10.02.2019, 14:42h
  • Viele Beiträge der Röschensitzung 2019 erinnern an die Anfänge des schwul-lesbischen Karnevals in Köln. Was vor Jahrzehnten innovativ und manchmal sogar provokant war, kommt heute nur noch als altbacken, bieder und vor allem langweilig rüber.
    Nach einer quälenden ersten Moderation durch Marion und Matthias nimmt das Unheil seinen Lauf: Dada liest einen Text vor, er reimt sich, soll an konventionelle Karnevalsbeiträge erinnern, will witzig sein. Dada schlüpft in die Rolle von Marika Rökk. Wer war denn das? Dadas Vortrag gerät zum Debakel. Schlechter Text dilettantisch vorgetragen. Man möchte "aufhören!" rufen.
    Symptomatisch für diese Sitzung ist "Der geilste Arsch der Welt", die alte Hymne der Kölner Schwulen. Der Text beschreibt eine Welt, die es schon längst nicht mehr gibt. Ein wenig Nostalgie ist in Ordnung, aber wo sind die witzigen Texte, die sich mit aktuellen Themen auseinander setzen? Grindr und Planetromeo, HIV und PrEP, Eheversprechen und Promiskuität, queeres Leben in Osteuropa und anderswo etc.
    Ein Lichtblick ist die Persiflage auf die ZDF-Trödelsendung "Bares für Rares". Ein verstaubter Schwuler - klasse gespielt von Klaus - wird versteigert. Vielleicht hätte man dort das Konzept der Röschensitzung versteigern sollen. Ich fürchte nur, dass es dafür keine Händlerkarte gegeben hätte.
    Wir schauen uns die Veranstaltung von der Empore aus an. Das Interesse vieler Zuschauer dort oben ist gering, der Lärmpegel entsprechend hoch. Zum ersten mal verlassen wir vorzeitig eine Karnevalssitzung.
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