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Kommentare zu:
Pro Asyl: Grüne dürfen bei Einstufung von Maghreb-Staaten nicht "umfallen"


#1 huascaranAnonym
  • 20.11.2018, 13:50h
  • Selbst wenn die Maghrebstaaten zu sicheren Herkunftsländern erklärt würden, müsste trotzdem eine Einzelfallprüfung erfolgen. Wenn proasyl hier den Anschein erweckt, als hätten LGBT dann keine Chance mehr auf ein Bleiberecht, ist das einfach nicht richtig.
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#2 FOX NewsAnonym
#3 Simon HAnonym
  • 20.11.2018, 14:27h
  • -------------------------------
    Obwohl Algerien, Marokko und Tunesien Homosexuelle verfolgen lassen, wollen Union, SPD, FDP und AfD den drei Staaten das Prädikat "sicherer Herkunfststaat" verleihen.
    -----------------------------

    Da sieht man wieder mal, wo sich Allianzen bilden und welche Parteien an einem Strang ziehen.

    Pfui Union.
    Pfui SPD.
    Pfui FDP.
    Pfui AfD.
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#4 TrumpAnonym
  • 20.11.2018, 14:57h
  • Antwort auf #2 von FOX News
  • @FOX News: LOL, die Hofberichterstatter von Donald Trump sind nun sogar schon in den Kommentarbereich von queer.de vorgedrungen und verbreiten Fake News. So mag das Trump!
    Übrigens, Asyl kann dann immer noch gestellt werden, ist dann aber völlig aussichtslos mit dem Prädikat sicheres Herkunftsland.
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#5 TimonAnonym
  • 20.11.2018, 15:01h
  • Antwort auf #2 von FOX News
  • Nein, bereits jetzt werden ja immer wieder LGBTI in diese Staaten abgeschoben, wie auch hier regelmäßig berichtet wird. (Auch wenn Union und SPD gerne das Gegenteil behaupten, sprechen die Fakten für sich. )

    Wenn die diesen Status bekommen, wird das noch schlimmer.
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#6 StiflerAnonym
  • 20.11.2018, 19:29h
  • Selbstverständlich sind die Maghreb-Staaten sicher. Sie sind sogar sicherer als Länder wie Brasilien oder Mexiko gemessen an der Zahl der Tötungsdelikte und niemand würde auf die Idee kommen, Brasilianern Asyl zu gewährleisten. LGBT haben weiterhin die Chance auf Asyl. Wenn wir zulassen, dass diese Staaten weiterhin als unsicher gelten, treiben wir mehr und mehr Menschen in die Arme der AfD, da diese sich mehr und mehr verarscht fühlen, dass Menschen aus beliebten Urlaubsländern ernsthaft Asyl bekommen, was eigentlich für Kriegsflüchtlinge gedacht ist.
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#7 AnonymAnonym
  • 20.11.2018, 20:12h
  • Deutschland ist, zumindest regional betrachtete, auch kein sicheres Land im Sinne der Genfer Flüchtlingskonventionen. Daher fällt es den Parteien in Deutschland auch nicht schwer, entsprechend zu handeln.
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#8 HyenadykeProfil
  • 20.11.2018, 20:49hKöln
  • Antwort auf #6 von Stifler
  • Also in Brasilien gibt es (noch) kein Gesetz, das Homosexualität unter Strafe stellt. In den genannten Staaten aber schon. Wenn nun ein Staat, in dem Grundrechte illegal sind nicht unsicher sein soll, dann ist keines unsicher.
    Und das würdet ihr wohl gerne so haben, nicht war?

    Außerdem ist dieses "wenn ihr nicht das macht was die AfD will, dann hilft das nur der AfD" Gejammer nicht nur langweilig, sondern auch zum fremdschämen unlogisch. Dann müssten die AfD-"Lösungen" ja richtig sein und tatsächlich auch Probleme angehen. Wenn du das meinst, dann sag es doch auch und versteck dich nicht hinter solchen feigen Ausflüchten. Dann mach dich aber darauf gefasst, dass dir widersprochen werden wird. Denn die AfD bietet nun wirklich keine einzige Lösung. Von dort kommen nur Hass, Heuchelei und Schuldzuweisungen.
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#9 TheDadProfil
#10 StiflerAnonym
  • 21.11.2018, 14:09h
  • Antwort auf #9 von TheDad
  • 34 Brasilianer haben in den USA (aus welchen Gründen auch immer) Asyl bekommen und das soll mich jetzt widerlegen? Genau wie Hyenadyke tust du so, als ginge es hier ausschließlich um LGBT-Flüchtlinge, obwohl diese nur einen Bruchteil der Asylanten aus den Maghrebstaaten ausmachen. Brasilien mag ein besserer Ort für LGBT sein als Marokko, ist aber insgesamt betrachtet deutlich gefährlicher gemessen an den jährlichen Gewaltverbrechen dort. LGBT aus dem Maghreb haben auch in Zukunft noch ein Recht auf Asyl in Deutschland.

    Zu Hyenadyke:
    Ja, die AfD hat einige richtige Lösungsansätze für das Flüchtlingsproblem. Einfach mal Länder als sicher anerkennen, die ohne jeden Zweifel sicher sind, wäre ein Anfang.
    Die AfD wird von der Mehrheit der Deutschen abgelehnt für ihre LGBT-Politik, Wirtschaftspolitik, ihre Ablehnung der deutschen Aufarbetungskultur, ihr Ablehnung von legaler Einwanderung und jede Menge andere Dinge. Sie wird von der Mehrheit NICHT für ihre Haltung zu "Flüchtlingen" aus dem Maghreb abgelehnt, da liegt die AfD nämlich richtig und vertritt die Mehrheit der Deutschen.
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#11 HyenadykeProfil
  • 22.11.2018, 09:48hKöln
  • Antwort auf #10 von Stifler
  • Wirklich? Vertritt die AfD in der "Maghreb-Frage" die Mehrheit der Deutschen? Kannst du das auch belegen oder ist das nur so gefühlt?
    Ich wär' mir da nicht so sicher, denn die Position der AfD ist doch auch dort keine Andere als "gar Keiner soll rein dürfen1!11". Ich davon überzeugt, dass solch plumper Rassismus in Deutschland nicht mehrheitsfähig ist.

    Des weiteren beleidigst du alle Flüchtlinge, indem du mittels Anführungszeichen unterstellst, doch keine du sein.
    Das Asylrecht gilt eben nicht für Kriegsflüchtlinge, diese sind sogar erstmal davon ausgenommen. Für diese gilt nämlich der subsidiäre Schutz.
    Asyl ist für politisch Verfolgte. Etwa weil sie dem Großen Führer widersprochen oder nicht lange genug geklatscht haben. Oder weil sie einer Minderheit angehören.
    Ob eine Minderheit politisch verfolgt wird ist beispielsweise daran zu erkennen, dass es Gesetze gibt, die einzig und allein gegen diese gerichtet sind. Oh Wait, ja genau!
    LSBTIQ* werden, sollten diese Staaten als "sichere Herkunftsstaaten" definiert werden, dann aber keine Chance mehr auf diesen Schutz haben. Trotz eindeutiger politischer Verfolgung. Denn, so steht es leider seit 1994 im Grundgesetz, "...kann sich nicht auf dieses Recht berufen, wer aus einem sicheren Herkunftsstaat" kommt. Damit ist es absolut ausgeschlossen, als LGBTIQ* aus dem Maghreb (trotz Verfolgung, hatte ich das schon erwähnt?) hier Asyl zu erhalten.

    Das ganze hat aber noch eine weitere Dimension. Wenn solche Länder, trotz solcher Gesetze, als "sicher" gelten, dann heißt das im Umkehrschluss, dass solche Gesetze gar keine Menschenrechtsverletzungen sein können. Und dann schreit das Pack plötzlich nach §175 und manche reiben sich verwundert die Augen ...
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#12 TheDadProfil
  • 22.11.2018, 10:34hHannover
  • Antwort auf #10 von Stifler
  • ""34 Brasilianer haben in den USA (aus welchen Gründen auch immer) Asyl bekommen und das soll mich jetzt widerlegen?""..

    ""und niemand würde auf die Idee kommen, Brasilianern Asyl zu gewährleisten.""..

    JEPP !
    Denn diese 34 sind neben denen die in Italien Asyl erhalten haben der originäre Beweis daß Deine vorgetragene These jeder Grundlage entbehrt !

    ""Genau wie Hyenadyke tust du so, als ginge es hier ausschließlich um LGBT-Flüchtlinge, obwohl diese nur einen Bruchteil der Asylanten aus den Maghrebstaaten ausmachen.""..

    Asyl spaltet man NICHT nach Fluchtgründen auf !

    Die Tatsache das Menschen aus diesen Staaten flüchten um in anderen Staaten Asyl zu erbitten, ist ein Beweis dafür, das diese Staaten verfolgen..

    Interessanterweise haben wir keinerlei Belege dazu, wie viele Menschen eigentlich aus der BRD flüchten, weil sie ihr Leben hier nicht mehr aushalten..
    Doch es gibt sie ganz sicher..

    Das Problem an der "Denke" diese oder jene Staaten seien "sichere Herkunftsländer" sind eine Verallgemeinerung, denn kein Staat ist für ALLE Menschen "sicher"..
    Man redet sich nur die Idee schön, um zu verschleiern worum es geht..

    ""Brasilien mag ein besserer Ort für LGBT sein als Marokko, ist aber insgesamt betrachtet deutlich gefährlicher gemessen an den jährlichen Gewaltverbrechen dort. LGBT aus dem Maghreb haben auch in Zukunft noch ein Recht auf Asyl in Deutschland.""..

    Das habe ich nirgendwo bestritten..
    Dennoch flüchten Menschen aus Brasilien, und erhalten dann auch Asyl in anderen Ländern..

    Die Wahrscheinlichkeit das Menschen aus Brasilien einfach nur auswandern um woanders zu leben, ist dabei vielleicht so groß, wie in der BRD..

    ""Ja, die AfD hat einige richtige Lösungsansätze für das Flüchtlingsproblem. Einfach mal Länder als sicher anerkennen, die ohne jeden Zweifel sicher sind, wäre ein Anfang.""..

    Es gibt keine solchen Länder !
    Kein einziges weltweit !

    ""Sie wird von der Mehrheit NICHT für ihre Haltung zu "Flüchtlingen" aus dem Maghreb abgelehnt, da liegt die AfD nämlich richtig und vertritt die Mehrheit der Deutschen.""..

    Das ist vielleicht Deine Auffassung dazu..
    Ich bin mir sicher das es allein hier mindestens ein Dutzend Menschen gibt, die diese Auffassung dazu garantiert nicht teilen..
    Einer davon bin ich..
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#13 hans-peterAnonym
  • 26.11.2018, 02:40h
  • Durch die Erklärung zu "sicheren" Herkunftsstaaten würde es sehr wohl sehr viel schwieriger für LSBTI*, in Deutschland Asyl zu beantragen. Wie kann man Länder für sicher erklären, in denen es nachweislich Verfolgung gibt? Die GroKo versucht sich hier auf dem Rücken von Minderheiten zu profilieren. Linke und Grüne dürfen bei der Schleifung von menschenrechtlichen Standards nicht mitmachen!!!
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