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Kommentare zu:
LSVD: Karliczek ignoriert Studien, um Vorurteile zu pflegen


#1 Simon HAnonym
  • 21.11.2018, 13:38h
  • "Karliczek ignoriert Studien, um Vorurteile zu pflegen"

    Das ist typisches Verhalten von Populisten:
    Fakten und wissenschaftliche Beweise werden ignoriert und es wird einfach stur das Gegenteil behauptet. Und das Ziel ist immer Stimmung gegen Andersdenkende zu machen und gegen alles zu hetzen, was einem nicht in den Kram passt.

    Die interessante Frage ist aber auch:
    Will die SPD wirklich mit solchen Leuten weiterhin an einem Regierungstisch sitzen? Und die Politik solcher Leute zu einer Mehrheit verschaffen?
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#2 AuswirkungenAnonym
  • 21.11.2018, 13:42h
  • Damit stellt sie sich nicht nur auf dieselbe Stufe wie die "Demo für alle," sondern sorgt zusätzlich für mehr Aufruhr in der Gesellschaft wie es eh schon der Fall ist.

    Ne positive Konsequenz könnte sein, dass weitere Wähler/innen von der CDU Abstand nehmen und zum Beispiel die Grünen wählen, oder die SPD.
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#3 AuswirkungenAnonym
#4 AuswirkungenAnonym
  • 21.11.2018, 13:55h
  • Da hallen die Worte von AKK nach:
    "Die "Feinde" und "Gegner" sind in den anderen Parteien."

    Die befinden sich mitten in der CDU/CSU und in der AfD.
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#5 Simon HAnonym
  • 21.11.2018, 14:08h
  • Antwort auf #3 von Auswirkungen
  • Falsch.

    Wie viele Wähler haben denn vor der Wahl gewusst, dass diese Frau Bildungsministerin wird? Und welche Positionen sie hat?

    Und wie viele Wähler haben vor der Wahl gewusst, dass die SPD wieder mal ihr Versprechen bricht und entgegen der eigenen Zusagen doch wieder in eine Groko geht und Angela Merkel an der Macht hält?

    Es ist falsch, immer nur die Schuld beim Wähler zu suchen. Man muss hier vielmehr die Schuld bei der SPD suchen, die mit solch einer Person koaliert und diesem Gedankengut die Regierungsmehrheit verschafft - noch dazu entgegen ihrer eigenen Versprechen vor der Wahl.

    Niemand wird zu Koalitionen gezwungen...

    Wenn z.B. die Wähler der SPD so dumm oder naiv waren, sich auf das Wort der SPD zu verlassen, kann man diesen Wählern (außer ihrer Dummheit und Naivität) nicht vorwerfen, mit ihrer Stimme den Machterhalt der Union und diese Personalie mitgewählt zu haben.

    Ja, wie das Parlament sich zusammensetzt, entscheidet der Wähler. Aber wer dann koaliert, welche Themen sie wie umsetzen (oder auch nicht), welches Personal sie aussuchen und welche Positionen diese Leute dann vertreten, liegt nur sehr gering in der Macht der Wähler. Das ist vor allem Verantwortung der gewählten Parteien und Parlamentarier.
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#6 Ith__Ehemaliges Profil
  • 21.11.2018, 14:17h
  • Studien, bei denen nicht das herauskommt, was man als Ergebnis gern hätte, zählen halt nicht.
    Vollkommen normale Einstellung bei wissenschaftsfeindlichen Menschen.
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#7 Ach wasAnonym
#8 goddamn liberalAnonym
  • 21.11.2018, 16:10h
  • Antwort auf #5 von Simon H
  • "Niemand wird zu Koalitionen gezwungen..."

    Na ja, wenn mit der AfD eine 'offen nationalsozialistische' (Friedrich Merz!) Truppe im Parlament sitzt und Lindner sich vor Göring-Eckardt gruselt, dann kann die GroKo schon aus Gründen der staatspolitischen Verantwortung notwendig sein.

    Man kann der SPD eher vorwerfen, dass sie 2013 nichts aus der damaligen linken Parlamentsmehrheit gemacht hat, die uns ja dann die eheliche Gleichstellung beschert hat.

    16 Jahre nach den Niederlanden, in denen unsereiner im 20. Jahrhundert nur während der Nazi-Besatzung in Haft und KZ kam.

    Ibbenbüren liegt wie das Saarland der AKK nicht weit von der zivilisierten westlichen Welt entfernt; der frische Wind der Zivilisation ist aber trotzdem nicht bis in den kleinbürgerlich-klerikalen Mief dieser gefährlichen Unmenschen vorgedrungen.
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#9 Simon HAnonym
#10 Simon HAnonym
  • 21.11.2018, 16:36h
  • Antwort auf #8 von goddamn liberal
  • Auch wenn das die letzte Option war, erwächst daraus keine Pflicht diese Koalition einzugehen.

    Dann hätte Merkel notfalls eine Minderheitsregierung machen müssen. Das wäre sogar für die Demokratie ein Glücksfall gewesen, weil dann endlich mal nicht mehr Koalitionsdisziplin gezählt hätte, sondern die echten Mehrheiten im Bundestag. Und dann hätte man bei jeder Entscheidung immer wieder für neue Mehrheiten werben müssen.

    Das ist eigentlich echte Demokratie.

    Dass das für Frau Merkel weniger bequem wäre, ist klar. Und wenn sie deshalb das abgelehnt hätte und Neuwahlen verursacht hätte, hätte SIE halt den Wählern erklären müssen, warum sie Neuwahlen echter Demokratie vorzieht... Viel Spaß dabei.

    Dramatisch wäre auch das nicht gewesen, da das auch das sofortige Ende von Frau Merkel gewesen wäre und dann sowohl Union als auch SPD mit neuem Personal an den Start gegangen wären und wieder alles offen gewesen wäre - sowohl bezüglich des Wahlergebnisses als auch der Koalitionsbedingungen.

    Das wäre also so oder so kein Problem gewesen. Aber stattdessen wollte die SPD halt Frau Merkel krampfhaft an der Macht halten.
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#11 Simon HAnonym
  • 21.11.2018, 16:42h
  • Antwort auf #7 von Ach was
  • Mir wäre es auch lieber, wenn die SPD einem mal Anlass für Lob geben würde. Aber wenn die SPD einem nun mal zum x-ten mal Anlass zu Kritik gibt, kann man doch nicht auf diese Kritik verzichten, nur weil man davor auch schon oft genug andere Kritik an der SPD geübt hat.

    Und wenn die SPD noch 1000 mal Scheiße baut, muss man sie eben auch noch 1000 mal kritisieren.

    Die Kritik zu beenden wäre aber ganz einfach. Das liegt vollkommen in der Macht der SPD.

    In diesem Beispiel könnte die SPD z.B. sagen
    "Wir sind nicht bereit, mit einem Regierungsmitglied, das solche kruden, homophoben Thesen verbreitet, weiterhin an einem Regierungstisch zu sitzen. Und dieser Position auch noch die Regierungsmehrheit für ihr Resort zu sichern. Entweder diese Person ändert sich und entschuldigt sich für ihre Aussagen oder sie wird durch eine Person ersetzt, die nicht ständig LGBTI herabwürdigt. Und ansonsten werden wir die Regierung verlassen."

    So einfach wäre das und dann wäre ich der erste, der die SPD in den Himmel loben würde. Und dann könnte die SPD auch ihren immer weiteren Absturz stoppen. Aber mein Tipp ist, dass sie auch das weiter aussitzt und weiterhin LGBTI-feindlichen Positionen zur Mehrheit verschafft. Weil der SPD eben LGBTI (außer in Wahlkampfreden) egal sind und denen nichts wichtiger ist als ihre gutdotierten Ministersessel.
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#12 remixbeb
  • 21.11.2018, 16:59h
  • es ist gut, richtig und wichtig, dass es Reaktionen auf diese unsäglichen Aussagen gibt. Aber seien wir ehrlich: Diese alte Schab... (die soll 47 sein?! sieht eher wie 60 aus) zeigt durch ihre Aussagen lediglich, wie kleingeistig auch heute noch viele Politiker*innen sind. Und die Verbindung, dass genau solche Borniertheit und Menschenfeindlichkeit für mögliche Probleme von Kindern in Regenbogenfamilien die Ursache sind, schafft sie mit ihrem kleinen Hirn auch nicht.
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#13 SPD-MitgliedAnonym
  • 21.11.2018, 17:04h
  • Wenn ich mir diese Kommentare unter diesem Artikel so durchlese, stechen mir natürlich die besonders die negativen Kommentare des Herrn H in die Augen, die gerade meine jahrelange Basisarbeit komplett entwerten und ich mir die Frage stellen muss, für wen ich diese Politik mache und mich über solche Menschen wie Frau Karliczek mit SPD-Bundestagsabgeordneten ins Benehmen setze, damit die Frau als Ministerin abgelöst werden könnte?

    Es scheint wohl schwierig zu sein, die Emailadressen oder Bürokontaktdaten der/die SPD-Abgeordneten im Internet herauszusuchen und die Abgeordneten* einfach anzuschreiben, damit sie den Kritikpunkt auf dem Schirm haben und dementsprechend gemäß ihrer parlamentarischen Einflussmöglichkeiten das Thema auf die Agenda der nächsten Fraktionssitzung zu setzen oder auf die TO des Bundestages.

    Mal ganz abgesehen davon sind der SPD LSBTTIQ*-Menschen überhaupt nicht egal, was allein schon die Geschichte von SPDQueer zeigt, die dieses Jahr ihr 40jähriges Jubiläum feiern konnte. Dass nicht alles perfekt ist, darüber mag mensch streiten, aber ich lasse mir als SPD-Mitglied von niemandem die Butter vom Brot nehmen, wenn es um die Rechte von LSBTTIQ* geht, sei es inner- wie außerparteilich.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 goddamn liberalAnonym
  • 21.11.2018, 17:52h
  • Antwort auf #13 von SPD-Mitglied
  • Von mir erst mal vielen herzlichen Dank für Eurer Engagement in einer schwierigen Umgebung und in einem schwierigen Land!

    Das Problem sind ja nicht finstere Gestalten wie Karliczek und AKK (die es überall gibt), sondern die Tatsache, dass zumindest letztere in den Medien allen Ernstes als liberale Hoffnungsträgerin gehypet wird.

    Deutsche Zustände.

    Wer's fassen kann, der fasse es!
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#16 TimonAnonym
  • 21.11.2018, 19:10h
  • Es gibt genug Studien (übrigens auch des wissenschaftlichen Rats des Bundestags), die belegen, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien genau so gut aufwachsen wie bei Heteros.

    Warum will diese Dame dann Steuergelder für die x-te Studie vergeuden?

    Entweder stoppt die SPD diesen Wahnsinn oder die SPD sollte diese Regierung beenden. Bleibt die SPD jedoch untätig und tut nichts von beidem, macht sie sich noch unglaubwürdiger und ist endgültig unwählbar.
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#17 AuswirkungenAnonym
  • 21.11.2018, 19:30h
  • Antwort auf #5 von Simon H
  • Du musst also im Voraus wissen, wer welchen Posten erhält, damit du weißt, ob du die CDU wählst? Das ist aber naiv.
    Falsch ist meine Aussage nicht, aber eine andere Einstellung als deine - soviel Sachlichkeit darf sein.

    Ich muss nicht wissen, wer welchen Posten erhält, denn die CDU steht grundsätzlich für Dinge bzw. gegen Dinge, was völlig im Gegensatz zu meiner Sichtweise steht, insofern kann da jemand von der CDU in einem Ministerium sitzen wer will, es wird immer problematisch sein.

    Was sich die CDU in den letzten Jahrzehnten erlaubt hat und immer noch, ist nicht mehr tragbar. Insofern ist es höchste Zeit, dass die Wähler/innen aufwachen und entsprechend was wählen, wo es vorwärts geht, statt weiterhin Stillstand - es ist ja nicht mehr auszuhalten. Das zeigen doch schon mehrere Demos und die immer lautere Kritik anderer Parteien.
    Die CDU tut Deutschland nicht gut.
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#18 SPD-MitgliedAnonym
  • 21.11.2018, 20:07h
  • Antwort auf #14 von goddamn liberal
  • Vielen herzlichen Dank für die aufmunternden Worte! Die tun mir sehr gut in diesen unruhigen Zeiten für die Partei :)

    Generell kann ich nur sagen, dass sich innerhalb unser Partei eine große Sorge die Zukunft betreffend auftut. Hinter jedem/jeder Abgeordneten* steht logischerweise auch ein sehr engagierter Stab an Mitarbeiter*innen, die für die Rückkopplung der Wünsche und Nöte der Bevölkerung an die Abgeordneten* selbst zuständig sind und denen die schlechte Umfragewerte der Partei große Sorgen bereiten. Ob mensch Mandate gewinnt oder verliert, damit hängen auch immer Arbeitsplätze zusammen, egal ob in Wahlkreis- oder Bundestagsbüros, und durch jedes auf Bundes- oder Landesebene verlorene Mandat gehen auch wieder Arbeitsplätze verloren und die damit verbundene parlamentarische Durchsetzungskraft sinkt. Früher, als wir noch so um die 20-25 % in den Umfragen hatten, war es von sehr linker oder grüner Seite noch sehr einfach, auf die SPD zu "haten" und zu sagen, dass sie dieses oder jenes nicht erreicht habe. Nun, die GRÜNEN sind seit 2005 durchgängig Oppositionspartei und mussten ihre Konzepte noch nie aktiv in der Bundesregierung durchsetzen gegen einen Koalitionspartner und die LINKEN haben ihre internen Positionen uns gegenüber auch noch nicht abschließend geklärt, weshalb ein "Wer hat uns verraten, die Sozialdemokraten" leicht von der Zunge geht, wobei die zweite Hälfte der Sentenz, nämlich "wer macht uns frei, die kommmunistische Partei" sehr gerne verschwiegen wird.

    Es stimmt mich zudem sehr traurig, dass die GRÜNEN das Angebot TSGs in Hessen ausgeschlagen haben, eine Reformkoalition mit der FDP wie in Rheinland-Pfalz einzugehen und stattdessen weitere fünf Jahre mit der erstarrten Bouffier-CDU koalieren werden. Da wäre ein Ansatzpunkt für ein sozial-ökologisch-liberales Zukunftsprojekt gegeben gewesen, was aber leider ausgeschlagen wurde.

    Die Leser_innen des Forums müssen sich auch immer gewahr sein, dass hinter der Partei SPD auch sehr viele Menschen gehen, die mit Herzblut und viel Engagement für die Ideale und Werte der Partei kämpfen und auch oft genug innerparteilichen Widerstand erleben und es dann am Ende doch schaffen, Verbesserungen rauszuschlagen und durchzusetzen. Die Ehe für Alle war auch nur möglich, weil Rheinland-Pfalz noch einen Gesetzesentwurf in petto hatte, der zwar 30 Mal im Rechtsausschuss vertagt wurde, aber letztendlich mehrheitlich durchs Parlament kam. Ich kann nur darum werben, dass wir als Partei auch Anerkennung für das bekommen, was wir erreicht haben und noch erreichen können und nicht nur ständig auf Umfragen oder Stimmungen reduziert werden....wenn wir nämlich weg oder geschrumpft sein sollten, könnten wir rein gar nichts mehr ausrichten und die gesamte Community wäre der Wankelmütigkeit der Union und der GRÜNEN oder den Hardliner_innen der AfD ausgeliefert. Ich will nicht, dass der nächste Bundestag aussieht wie der polnische Sejm.
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#19 AuswirkungenAnonym
  • 21.11.2018, 20:23h
  • Antwort auf #5 von Simon H
  • Eben, wie setzt sich das Parlament zusammen. Darum geht es beim Wählen. Das ist doch die Ausgangsbasis für die jeweiligen Koalitionen. Und das ist entscheidend.
    Wenn nämlich die CDU weiterhin Wahlstimmen verlieren, haben andere Parteien endlich wieder eine demokratische Chance, zu wachsen und sich besser einzubringen. Was für eine Demokratie ist es denn, wenn immer nur die CDU am meisten Stimmen erhält und die anderen quasi mehr oder weniger um die 5% Hürde fürchten müssen?
    Je mehr Abgeordnete von den Grünen, LINKEN, und SPD im Bundestag sitzen, desto größer ist die Möglichkeit eine Politik zu machen, die für die Bürger positiv sein wird. Momentan sitzen zu eenig Grüne im Bundestag und das liegt daran, dass sie zu wenig Wahlstimmen bei den letzten Bundestagswahlen erhielten. Und dann werden sie kritisiert, weil sie nicht das umsetzen können, was sie eigentlich würden wollen. Wenn da mehr Grüne und mehr LINKE sitzen würden, dann weißt du auch, dass dann die Koalitionen entsprechend besser ausfallen würden.

    Verstehst du, worauf ich hinaus möchte? Selbstverständlich machen dann die Abgeordneten die Politik, das meinte ich nicht. Mir geht es darum, wieviel Abgeordnete jeweils im Bundestag sitzen. Für meinen Geschmack sind es bei den Grünen und LINKEN zu wenig und bei der CDU eindeutig zu viel. Und darin spiegelt sich die Einstellung der Bürger.

    Die Politik der CDU ist furchtbar und viele kritisieren sie, aber trotzdem wählen diese Bürger weiterhin die CDU. Da darf ich schon mal ein Fragezeichen dahinter setzen.
    Wer was besseres haben möchte, sollte entsprechend was besseres wählen. Somit liegt es sehr wohl in der Hand der Bürger/innen welche Situation wir in Deutschland haben.
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#20 stephan
  • 21.11.2018, 20:26h
  • Und haben sich Spahn, Kaufmann und die LSU schon dazu geäußert? Wahrscheinlich nicht! Es ist, wie ich immer schon gesagt habe: Den Haufen kann man getrost vergessen!!
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#21 TimonAnonym
  • 21.11.2018, 20:53h
  • Antwort auf #13 von SPD-Mitglied
  • die negativen Kommentare [...], die gerade meine jahrelange Basisarbeit komplett entwerten

    Nicht Kommentare der realen Situation entwerten Deine Basisarbeit, sondern Deine Partei entwertet Deine Basisarbeit.

    Aber es ist typisch, dass der Überbringer der Nachricht immer für schlimmer gilt als der Verursacher.
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#22 AllesZurückAnonym
  • 22.11.2018, 03:46h
  • Alles zurück auf Anfang. Die Parteien wollen mit aller Gewalt die an die AFD verlorenen Stimmen zurückholen. Und die regierungsfähigen Mehrheiten lassen sich wohl nur mit reaktionär-konservativen Wählerstimmen herstellen.
    Es fängt mit Kritik an der Ehe für alle und "bauschutzrechtlichen" Kontrollmassnahmen in der Szene an, was kommt dann? Durch die moderne Datenerfassung ist der Rosa Reiter vermutlich längst digital bei Behörden, Unternehmen oder Krankenkasse Realität.
    Ich will lieber nicht weiterdenken, wofür reaktionäre Kräfte das alles Nutzen können.
    Es kommen dunkle Zeiten auf das bunte Deutschland zu, und alle werden mitmachen.
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#23 SmartakusProfil
  • 22.11.2018, 06:31hMöhnesee
  • Antwort auf #13 von SPD-Mitglied
  • Ich habe im letzten Jahr zweimal meinem SPD Bundestagsabgeordneten (kein Direktmandat, aber er kandidiert und wohnt in meinem Wahlkreis ) Wolfgang Hellmich eine Mail geschickt, keine Beschimpfungen, sehr höfliche Form. Ich habe nicht einmal eine Eingangsbestätigung eines Mitarbeiters bekommen.
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#24 stephan
  • 22.11.2018, 07:52h
  • Der Kern des Unionsproblems mit der Einführung der Ehe für alle besteht doch darin, dass die Union jahrzehntelang die Einführung mit der Begründung vertagt und ihre Koalitionspartner hingehalten hat, dass angeblich noch Diskussionsbedarf zu dem Thema bestehe. Seit Juni 2017 mosern nun etliche CDU/CSUler, dass die Einführung zu schnell und ohne breite Debatte gekommen sei. Da kann man nur fragen: Was können die anderen Parteien und die Gesellschaft dafür, dass die Union die lange Zeit nicht zur Debatte genutzt und ihre Koalitionspartner mit einer schäbigen Ausrede betrogen hat? Das gesetzgeberische Verfahren war korrekt und es hat ausreichend Debatten und Fachanhörungen zum Thema gegeben! Also: Was soll das blödsinnige Lamentieren der rückständigen Unionspolitiker? Im Kern ist es immer nur das, was sie vehement bestreiten: Sie wollen und wollten keine gleichen Rechte für homosexuelle Menschen und deren Paarbeziehungen! Sie wollten Diskriminieren und ihre Homophobie kultivieren! Und damit ist die eigentliche Frage: Steht die Unionsposition auf dem Boden des Grundgesetzes?
    Bei Karliczek allerdings liegt es nach meiner Meinung nur an mangelndem Durchblick und an der blöden Sturheit westfälischer Landgewächse! Durchdacht hat sie ihre Haltung wahrscheinlich noch nicht so ganz!
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#25 ChristineAnonym
  • 22.11.2018, 09:33h
  • Antwort auf #24 von stephan
  • @stephan,
    du vermutest, dass sie ihre Haltung noch nicht so ganz durchdacht hat
    Das sehe ich anders. Das Bedrohliche und Erschütternde für mich ist, dass ähnliches Geschwätz (emotionales Spannungsverhältnis zwischen Vater und Mutter, fehlende Studien über die Entwicklung der Kinder aus gleichgeschlechtlichen Beziehungen) bereits zum Amtsantritt dieser Dame durch die Medien schwirrte und sie als Bildungs(!)ministerin ungeniert weiter öffentlich an ihrer Homophobie und ihrem Diskriminierungswillen festhält. Das Infamste ist das Argument mit den armen Kindern, die wegen unaufgeklärter und von Homophobie vergifteter Mitschüler gemobbt werden könnten. Daher dann lieber das Kinderkriegen oder die Adoption von Schwulen und Lesben verbieten, damit deren Kinder gar nicht erst auf die Welt kommen und von anderen geärgert werden könnten?!
    Wie perfide ist das denn?
    Ich befürchte, dass da nicht nur Dummheit oder fehlende Bildung dahintersteckt, wenn eine CDU-Bildungsministerin im Jahr 2018 solche Gedanken öffentlich loslässt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#26 goddamn liberalAnonym
  • 22.11.2018, 11:00h
  • Antwort auf #25 von Christine
  • "Ich befürchte, dass da nicht nur Dummheit oder fehlende Bildung dahintersteckt, wenn eine CDU-Bildungsministerin im Jahr 2018 solche Gedanken öffentlich loslässt."

    Schwer zu sagen.

    Für mich wirkt diese Frau nicht nur durch ihr Amt geistig völlig überfordert, sondern auch so krampfig und provinziell, dass sie fast aus der Zeit gefallen scheint.

    Diese Kleinbürgerin aus der Kleinstadt hat nicht mitbekommen, was hierzulande, aber auch in den ihr benachbarten Niederlanden in den letzten Jahrzehnten gesellschaftlich passiert ist.

    Natürlich schielt sie wie die der 'liberale' Medienliebling AKK aber auch nach rechts und übersieht dabei, dass z. B. die hessische CDU als ehemalige Stahlhelm-Truppe Dreggers 2018 mehr Stimmen an die Grünen verloren hat als an die AfD.
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#27 alter schwedeAnonym
  • 22.11.2018, 11:06h
  • !!! LANGZEITSTUDIEN !!! Ich würde sagen, da ist allergrößte Vorsicht angebracht. Das ganze Wortkonstrukt impliziert doch schon im Zusammenhang mit LGBTI auf scheinheilige und versteckte Weise, eine unterschwellig, homophobe Grundhaltung, inklusive gewollter Panikmache: (Da soll zuerst mal überprüft werden, ob Kinder aus gleichgeschlechtlichen Partnerschaften eventuell durch die Eltern an ihrer natürlichen sexuellen Entwicklung gehindert und zielgerichtet in die LGBTI-Ecke geführt werden und wehe wenn! Abschaffen den ganzen Schweinkram, ab in den Mülleimer für den Schmuddelsex, bääääääh.)
    Ich seh schon die Schlagzeilen: Unfassbare Tragödie. Schwules Horropaar versklavt ihre Kinder zu erniedrigender, homosexueller Existenz, mit der gewollten Schlußfolgerung: Wir haben das schon immer gesagt: Schwule Kinder entstammen genderisierten schwulen Familien. Heterosexuelle Kinder kommen dagegen aus robusten und gesunden heterosexuellen Familien.
    Und selbst wenn, Frau Karliczek: Zum tausendsten und neunundneunzigsten Mal: Es ist scheißegal, ob gleichgeschlechtlich empfindende Menschen, heterosexuellen oder gleichgeschlechtlichen Familiengemeinschaften entstammen. Basta. Über ihre geschlechtliche Identität entscheiden einzig und allein die Kinder. Auch wenn sie das nicht glauben, Frau Karliczek. Menschen wollen oder müssen dies grundsätzlich immer mal im Laufe ihres Lebens erkennen und entscheiden. Da werden uns ihre LANGZEITSTUDIEN auch keine nennensswerten neuen Erkenntnisse bringen und wenn sie bis zum Ende aller Zeiten dauern.
    Übrigens falls Sie sich Sorgen um meine Gesundheit machen. Ich bin über sechzig und habe wegen meiner sexuellen Ausrichtung noch niemals Schmerzen oder gesundheitliche Beschwerden gehabt.
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#28 AuswirkungenAnonym
#29 stephan
  • 22.11.2018, 11:34h
  • Antwort auf #25 von Christine
  • Ich will ja nicht auf meiner Vermutung besteht, Christine. Auf mich wirkt die Dame nur so dumm, dass ich ihr zunächst einmal mangelnde Bildung, fehlende Fähigkeit zum Nachdenken und sicher auch ein gewisses Maß an Opportunismus der eigenen Partei gegenüber unterstelle und mir dies auch von ihrer Herkunft her sehr gut erklären kann. Vielleicht aber kommen auch - wie Du denkst - Homophobie, der Wille zum Diskriminieren und Gehässigkeit hinzu. Ich kenne die feine Dame nicht, aber eines sehe ich als evident an: Für ihr Amt ist die Frau - nach meiner Meinung - denkbar ungeeignet - insbesondere in intellektueller Hinsicht!
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#30 goddamn liberalAnonym
#31 SarkastikerAnonym
#32 DefinitionssacheAnonym
  • 22.11.2018, 13:03h
  • Diese Bildungsministerin ist schlicht und ergreifend genauso untragbar wie Herr Maassen als Verfassungsschutzpräsident.
    Welche Intention auch immer bei ihr dahintersteckt. Sie kann ein Bildungsministerium mit dieser Einstellung im 21 Jahrhundert nicht repräsentieren und gehört entlassen.
    Als Wirtschaftsminister kann ich auch nicht die Einführung der Planwirtschaft fordern, weil über die Marktwirtschaft angeblich nicht genug Studien vorliegen.
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#33 AuswirkungenAnonym
#34 marcocharlottenburgAnonym
#35 AnonymAnonym
  • 25.11.2018, 12:15h
  • Sie sollte eigentlich dafür sorgen, dass in ihrem Ressort - Schulen - durch Aufklärung und Weiterbildung der Lehrkräfte keine Diskriminierung mehr stattfindet. Oder zur AfD wechseln.
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#36 daVinci6667
  • 25.11.2018, 14:20h
  • Antwort auf #35 von Anonym
  • (Sie sollte eigentlich dafür sorgen, dass in ihrem Ressort - Schulen - durch Aufklärung und Weiterbildung der Lehrkräfte keine Diskriminierung mehr stattfindet. ).

    Ganz genau das ist das Erschreckende!

    Glaubt denn irgendeiner bei der Grundeinstellung dieser Katholiban-Dame, dass sie sich schützend vor einen an seiner Schule bis aufs Blut gemobbten jungen Schwulen stellen würde?

    Es hat sich immer noch NICHTS geändert, es nehmen sich verglichen mit der Gesamtzahl ihrer Altersgruppe IMMER NOCH ein Mehrfaches von LGBTI-Jugendlichen das Leben. Und sie wird das bestimmt nicht ändern wollen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#37 TheDadProfil
  • 25.11.2018, 16:06hHannover
  • Antwort auf #35 von Anonym
  • ""Sie sollte eigentlich dafür sorgen, dass in ihrem Ressort - Schulen - durch Aufklärung und Weiterbildung der Lehrkräfte keine Diskriminierung mehr stattfindet.""..

    Äh ?
    Aufgrund der Länderkompetenzen hat eine Bundesbildungsministerin so rein gar nichts mit den Lern-Inhalten die dort vermittelt werden könnten zu tun..
    Damit hat ihre Position dann aber auch keinerlei negative Konsequenzen für die Lehrpläne in den Schulen der einzelnen Bundesländer..
    Das beruhigt ein wenig..

    Denn aufgrund der Konstellation Bund <-> Länder hat das Bundesbildungsministerium eher die Funktion einer Art Gießkanne, die "überschüssige Gelder" an die darbenden Länder verteilen kann, so wie jetzt gerade eine Summe von 25.000 Euro pro Schule über die ganze BRD verteilt für den Kauf von Laptops..

    Nimmt man eine durchschnittliche Oberschule als Beispiel, dann kann man dafür in etwa 50 Laptops kaufen, und damit dann so im Schnitt 600 Schüler*innen "beschenken"..

    Man könnte mit dem gleichem Geld aber auch die Breitband-Versorgung der Schulen über wenigstens 10 Jahre hinweg bezahlen..
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#38 MariposaAnonym
  • 27.11.2018, 10:37h
  • Antwort auf #30 von goddamn liberal
  • Eben - die Grünen sind irgendwie fast schon "Heiligtum"...... Sie haben nur schlichtweg das "Glück" dank Herrn Lindner nicht mit der Union koalieren zu müssen. Im Fall der Verantwortung sieht das in der Regel immer anders aus.
    Wenn ich mir hier in Hessen etwa die Verkehrspolitik ansehe, wird mir ganz anders. Der letzte Grüne mit Rückgrat war Ströbele.

    Von mir auch noch mal ein Dankschön an Franziska Giffey - sie hat es richtig erkannt und formuliert !
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