Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?32430

"Alles ist bunt"

Vodafone: Weihnachts-Werbung mit küssenden Schwulen

Mit Regenbogenfarben und schwuler Liebe wirbt Vodafone für einen Kombi-Tarif, der alle Menschen zusammenbringen soll.


Mit diesem Paar will Vodafone Kunden gewinnen

Der neue deutsche Weihnachtswerbespot des britischen Telekommunikationsunternehmens Vodafone zeigt die Vielfalt der Gesellschaft: In dem 45-sekündigen Kurzfilm beschreibt ein junges Mädchen, was ihr an Weihnachten wichtig ist. Dabei zeigt der Spot unter anderem ein in Regenbogenfarben getauchtes Haus und ein küssendes schwules Paar, während das Kind den Satz sagt: "Es ist nicht mehr weiße Weihnachten. Alles ist bunt." Später sagt sie: "Weihnachten ist nicht Hass, sondern Liebe" und "Weihnachten ist, was uns zusammen bringt" – und man sieht, wie sich eine große Familie an Weihnachten wiedersieht.


Mit dem Spot wirbt Vodafone für das Angebot GigaKombi, mit dem Konsumenten Mobilfunk, Internet und Fernsehen in einem Paket erwerben können. Mit diesem Angebot, so die Logik des Spots, würden Menschen zusammengebracht. Als Hintergrundmusik läuft während des Spots "Why So Serious", der neue Song der deutsch-kanadisch-britischen Interpretin Alice Merton.

- Werbung - Video - BEAUTIFUL DESTINATION MALTA

Deutsche Telekom warb letztes Jahr mit Regenbogenfamilie

Auch Telekommunikations-Marktführer Deutsche Telekom hatte vergangenes Jahr mit Vielfalt geworben: Damals schaltete das Bonner Unternehmen einen Werbespot in Radio und Fernsehen, in dem unter anderem eine Regenbogenfamilie und Dragqueens für preisreduzierte Familien- oder Partnerkarten warben (queer.de berichtete).

Gegen diese Werbung kam es kurze Zeit später zu einem Shitstorm von Rechtsaußen: Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch erregte sich etwa auf Twitter mit den Worten: "Väter sind irrelevant. Sagt die Telekom. Das ist ebenso wahnsinnig modern wie wahnsinnig blödsinnig" (queer.de berichtete). In sozialen Netzwerken kritisierten Nutzer die angeblich "marxistischen Weltbilder" der Telekom und erklärten die Werbung zur "Freakshow". (dk)



#1 AmurPrideProfil
  • 26.11.2018, 15:31hKöln
  • Den Anblick zweier sich küssender Männer, den 2016 noch 48% der Bundesbürger ekelig fanden, in einem Werbespot rund um's Fest der Liebe...

    Hoffentlich hilft diese TV-Werbung damit diesen Anblick etwas gewohnter zu machen .. und damit weniger ekelig .. und mehr akzeptiert!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 seb1983
#3 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 27.11.2018, 03:22h
  • Schwule haben meist mehrGeld, sind also als Werbekunden interessant (im Gegensatz zu Lesben, die als Frauen meist weniger verdienen, und eher sparsamer als Schwule sind). Sie sind das, was die US-Werbeindustrie "Cash Cows" nennt, Kühe, die man melken kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#5 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#6 FridolyAnonym