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Kommentare zu:
Schweiz: Schwule und Lesben sollen geschützt werden, Transpersonen nicht


#1 Simon HAnonym
  • 28.11.2018, 16:41h
  • So gut ich es fände, wenn Schwule und Lesben endlich besser geschützt würden, aber wenn man da Transpersonen ausnimmt, können sie sich das sonstwo hin schieben.

    Wir LGBTI lassen uns nicht auseinander dividieren und gegeneinander ausspielen. Wir stehen zusammen.
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#2 Alice
  • 28.11.2018, 18:08h
  • Okay die Begründung ist also:
    '"Es gibt keine klare Grenze für deren Umfang", behauptete Hefti.'

    Was soll das begründen?
    Etwa dass wenn jemand wegen seiner "Geschlechtsidentität" Hassreden ausgesetzt ist, so in der Form "Du elende T*, Dich sollte man verg..!!" dann soll man wegen "nicht klarer Grenzen" da nichts gegen machen können?
    Btw.: Wie "klar" sind denn die Grenzen bei der sexuellen Orientierung? Abgesehen das man diese nicht vor sich her trägt wie die simple Tatsache dass man Trans* oder Inter ist und das nicht immer verstecken kann.
    Wieso diese Spaltversuche unter uns LSBTTIQ?
    Gut dass wir viele sind und uns nicht gegenseitig im Stich lassen werden.
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#3 Klaus LeberhartingerAnonym
  • 28.11.2018, 19:29h
  • >Der Parlamentarier Thomas Hefti von der liberalen FDP begründete die Einschränkung laut dem Fernsehsender SRF damit, dass die Geschlechtsidentität nicht klar fassbar sei. "Es gibt keine klare Grenze für deren Umfang", behauptete Hefti.<

    Und? Hat er etwa Unrecht?

    Auf Wikipedia steht:
    >Es gibt für den Begriff der Geschlechtsidentität keine verbindliche und allgemein oder auch nur in den Bezugswissenschaften anerkannte Definition, auf die man sich geeinigt hätte. Das führt zu Unsicherheiten darüber, welche Bedeutung diesem Begriff innewohnt, wenn er nicht im jeweiligen Kontext erläutert wird.<

    Es ist also absolut fachgerecht, diesen Begriff nicht in ein Gesetz einfließen zu lassen.

    Auf die einfachste Lösung scheint wieder niemand zu kommen.

    Statt,

    "Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion zu Hass oder Diskriminierung aufruft..."

    könnte man doch einfach schreiben:

    "Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen zu Hass oder Diskriminierung aufruft..."

    Ist das so schwer festzuschreiben, dass man gegen NIEMANDEN zu Hass oder Diskriminieung aufrufen darf?
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#4 DoppelmoralAnonym
  • 28.11.2018, 19:32h
  • So viel zum Thema, es sei so toll, in der Schweiz zu leben. Wer das äußert, sieht wohl nur bis zum eigenen Tellerrand, aber nicht darüber hinaus.
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#5 marcocharlottenburgAnonym
#6 marcocharlottenburgAnonym
#8 tychiProfil
  • 28.11.2018, 21:06hIrgendwo im Nirgendwo
  • Das eine ist ja die gesetzliche Lage, das andere die gesellschaftliche Realität. Die Schweiz hinkt auf der gesetzlichen Ebene klar hinter vielen Ländern her. Die gesellschaftliche Realität sieht aber anders aus. Ich wurde noch NIE wegen meiner sexuellen Orientierung diskriminiert; dagegen erlebe ich fast täglich wie Menschen afrikanischer Herkunft beschimpft und/oder argwöhnisch behandelt werden. Und dies obwohl Herkunft/Rasse gesetzlich schon lange der Anti-Diskriminierungsnorm unterliegen.

    Zwei Hoffnungsschimmer aus dem politischen Nähkästchen der Schweiz:
    1. Das Gesetz ist so noch nicht beschlossen, sondern geht wieder zurück in den Nationalrat, wo die Differenz behandelt wird. Tritt dieser nicht auf den Vorschlag des Ständerats ein, kommt es zu einem Differenzbereinigungsverfahren zwischen den beiden Parlamentskammern. Es ist also noch alles offen. Es wurde einfach eine Chance verpasst, den Sack schon jetzt zuzumachen.
    2. In der Schweiz mahlen die Mühlen sehr langsam, Schritt für Schritt, ja nichts überstürzen. Vielleicht führt der Weg zu einem besseren Schutz von Trans- und Interpersonen über einen Zwischenhalt, der nur die sexuelle Orientierun berücksichtigt.
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#9 daVinci6667
  • 28.11.2018, 21:44h
  • Eine Retourkutsche in irgendeiner Form war leider in der ersten Sitzung nach dem langen emotionalen Abstimmungskampf der am letzten Wochenende zu Ende ging zu erwarten.

    Zum Verständnis: In der Schweiz bilden die vier wählerstärksten Parteien von Links über die Mitte bis rechts jeweils gemeinsam eine (Zwangs-) Regierung. Das ist nötig denn eine nur knappe Regierungsmehrheit würde die vielen Volksabstimmungen in denen die Regierung immer mal wieder brutal abgewatscht wird, nicht überleben. Nun sind sich die vier aber sehr oft nicht einig.

    Unsere linke Justizministerin möchte gerne ein drittes Geschlecht festschreiben. Dieses Gesetz ist aber noch nicht durch. Bei einem Zustandekommen wäre der Einwand die Geschlechtsidentität sei nicht klar fassbar stark entkräftet.

    Nun gab es letztes Wochenende drei Vorlagen mit einem schon lange nicht mehr so massiv klassischen Links-Rechts Hickhack.

    Eine Regierungs-Vorlage der vier Parteien zusammen gegen die ein Referendum ergriffen wurde und zwei Volksinitiativen. Eine von rechts, eine von links. Die linke Initiative wurde um ein Haar fast angenommen, die rechte die unter anderem einen Austritt der Schweiz aus der EMRK zur Folge gehabt hätte und von unserer Justizministerin vehement und siegreich bekämpf wurde mit einer Zweidrittelmehrheit wuchtig abgelehnt. Daran wird die Rechte noch lange zu nagen haben. Hier wollte man ihr von rechts eindeutig eins auswischen.

    Zu hoffen ist, dass der Nationalrat weiterhin bei seiner Fassung bleibt die auch Transpersonen schützt und der Ständerat wenn sich der Pulferdampf verzogen hat wieder zur Vernunft kommt.
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#10 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 29.11.2018, 03:57h
  • Leute in der Schweiz: Wenn man etwas macht, macht man es am besten gleich richtig, oder gar nicht! Transpersonen haben genauso ein Anrecht auf Schutz vor Diskriminierung, wie Homosexuelle. Merkt Euch dass, liebe Eidgenossen!!!
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#11 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#12 DominikAnonym
  • 29.11.2018, 08:29h
  • Artikel 8 (2) der Schweizer Verfassung schließt Diskriminierung aufgrund des Geschlechts bereits eindeutig formuliert aus. Die Bezeichnung "Geschlecht" inkludiert ja eben alle, also jedwedes Geschlecht. Ist doch supi, dass das so allumfassend formuliert worden ist! Der Diskriminierungsschutz aufgrund der sexuellen Orientierung fehlte bisher jedoch. Mal wieder viel emotionales Getöse um nichts, wenn man sich nur einmal die Mühe macht, genau nachzulesen.

    Aus der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft:

    Art. 8 Rechtsgleichheit

    1 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    2 Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.

    3 Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.

    4 Das Gesetz sieht Massnahmen zur Beseitigung von Benachteiligungen der Behinderten vor.
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#13 daVinci6667
  • 29.11.2018, 09:43h
  • Antwort auf #12 von Dominik
  • Ja, wir haben eine gute und solide Bundesverfassung um die uns viele beneiden und dazu auch schon seit langem. Und wir hatten seit Jahrhunderten, nämlich seit der französischen Besetzung durch Napoleon keinen Krieg mehr.

    Und doch gibt es Lücken, zudem die Gesellschaft entwickelt sich weiter.

    Die grösste Lücke ist das nicht Vorhandensein eines Bundesverfassungsgerichts dazu kommen viele kleinere. Unter anderem der nicht vorhandene Schutz vor Diskriminierung von Schwulen und Lesben sowie Transpersonen.

    Es ist halt wie so oft ziemlich komplex. Heute sind wir Schwule und Lesben zumindest teilweise und sehr ungenügend gemäss Rechtssprechung der Gerichte durch den von Dir zitierten Begriff Lebensform im Diskriminierungsschutz mitgemeint.

    Nebenbei angemerkt bin ich jedoch keine (ausserirdische???) Lebensform sondern ein ganz gewöhnlicher schwuler Mann!

    Deine erwähnte Passage mit dem Begriff Geschlecht schützt gemäss Rechtssprechung des Bundesgerichts in Lausanne heute bloss uns CIS-Männer und CIS-Frauen vor Diskriminierung. Keine Intersexuellen, keine Transpersonen.

    Bundesrätin und Justizministerin Simonetta Sommaruga möchte ein drittes Geschlecht einführen wie es erste andere Länder schon vor uns getan haben. Damit wären dann neu Mann, Frau und Intersexuelle geschützt jedoch immer noch keine Transsexuellen da Geschlecht und Geschlechtsidentität eben nicht dasselbe sind. Anders ausgedrückt, Menschen die im falschen Körper geboren wurden werden heute nur im Geburtsgeschlecht geschützt und nicht in dem Geschlecht mit dem sie sich identifizieren.
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#14 AmurPrideProfil
  • 29.11.2018, 10:04hKöln
  • Antwort auf #11 von Gerlinde24
  • ""..Also, ich seh es ein wenig anders. Wenn jemand gegen mich eine Hassrede führt, mich diskriminiert, will ich ihm mit derselben Münze zurückzahlen, damit er mal sieht, wie das ist..""

    Und WAS unterscheidet Dich dann noch von Deinem Angreifer? .. Nur noch das Ziel, um welches Ihr beide kämpft.

    Bei allem Verständnis für Deinen Wunsch/Verlangen, mit gleicher Rhetorik zurückschlagen zu wollen:
    Du willst doch auch das Hassreden und Diskriminierung verboten werden, oder?
    Dann darfst Du Dich aber auch nicht dieser Stilmittel bedienen!
    Denn dann verlierst Du Deine Glaubwürdigkeit genau bei eben jenen, die eigentlich bereit wären unser gerechtes Anliegen zu unterstützen! :-(
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#15 Notna KumopenAnonym
  • 29.11.2018, 11:09h
  • Antwort auf #13 von daVinci6667
  • Die in Deutschland und Österreich vor dem Verfassungsgericht erkämpfte 3. Option für einen Geschlechtseintrag ist (nach Forderungen und der Judikatur) nicht auf inter* Personen beschränkt. Eine Zuweisung (=Zwang) wird ebenso abgelehnt wie die vom Innenministerium vorgelegte Bedingung medizinischer Gutachten.
    So soll die 3. Option allen (freiwillig) offen stehen, deren Geschlechtsidentität nicht binär männlich oder weiblich ist.
    Es gibt übrigens auch inter* Personen, die eine binär männlich oder weibliche Geschlechtsidentität haben. Die würden für sich auch keinen 3. Geschlechtseintrag wählen).
    Dass in den Ministerien jetzt versucht wird, das nur auf medizinisch begutachtete (= pathologisierte) inter* Personen anzuwenden ist ebenso diskriminierend wie trans* Personen aus dem Diskriminierungsschutz auszunehmen.
    Nach Judikatur des EGMR ist 1. die selbstbestimmte Wahl der Geschlechtsidentität ein Menschenrecht (Schlumpf v CH 2009) und 2. kommt bei der (rechtlichen) Bestimmung des Geschlechts der Geschlechtsidentität mehr Bedeutung zu, als dem "biologischen" Geschlecht einer Person (Goodwin v UK 2002).
    Da auch die Schweiz die EMRK unterzeichnet hat, gäbe es hier also sehr wohl rechtliche Grundlagen für den Disktiminierungsschutz!
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#16 daVinci6667
  • 29.11.2018, 11:41h
  • Antwort auf #15 von Notna Kumopen
  • Danke für Deine fundierten Informationen.

    (Da auch die Schweiz die EMRK unterzeichnet hat, gäbe es hier also sehr wohl rechtliche Grundlagen für den Disktiminierungsschutz!)

    Dies mit dem EMRK und anderen unterzeichneten internationalen Verträgen ist bei uns so eine Sache. Darauf kannst Du in Zusammenhang mit der direkten Demokratie nicht wirklich zählen. Sie gelten nur für den Moment.

    Erstens hat nicht jeder das Geld, die Energie, die Nerven und den richtigen Anwalt sich bis vor das EMRK zu klagen.

    Zweitens, wir brauchen den Schutz dringend in unserer eigenen Verfassung, da nicht sicher ist, ob die Schweiz seine Unterschrift unter die EMRK auf Dauer nicht doch noch zurück ziehen wird.

    Letztes Wochenende ist es zwar noch mal gut gegangen. Doch auch rechte Regierungsparteien haben die SBI (die zum Glück mit Zweidrittelmehrheit abgelehnt wurde) logistisch und mit zweistelligen Millionenbeträgen massiv unterstützt.

    Ansonsten hätte man womöglich schon letzen Montag in der internationalen Presse lesen müssen dass die Schweiz die EMRK oder auch die bilateralen Verträge mit der EU aufkündigt. Diese Gefahr droht bei uns immer.
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#17 Ith__Ehemaliges Profil
  • 29.11.2018, 12:37h
  • Antwort auf #12 von Dominik
  • lol
    Ich find das so geil, dass man für die Aussage hier:

    "Die Bezeichnung "Geschlecht" inkludiert ja eben alle, also jedwedes Geschlecht."

    als Beleg dann explizit das hier mit aufführt:

    "3 Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit."

    Viel deutlicher kann man sich für die Selbstverständlichkeit und Ausschließlichkeit eines binären Geschlechtersystems gar nicht aussprechen.

    Oder, anders ausgedrückt, wem das jetzt zu schnell ging: Viel auffälliger kann man gar nicht ausdrücken, dass man etwas Drittes für vollkommen unmöglicht, nicht existent, nicht einmal denkbar hält, und das mit einer solchen Selbstverständlichkeit, dass einem gar nicht auffällt, was fehlt bzw. nicht genannt wird, selbst wenn man wörtlich die Beschränkung von Gleichberechtigung auf zwei Geschlechter wiedergibt.

    Übrigens: Wer der Ansicht ist, im Merkmal "Geschlecht" sei für Trans*- und Interpersonen bereits alles mit abgehandelt, der sei darauf verwiesen, dass sich das auf die sexuelle Orientierung sehr wohl auch ausweiten lässt. Wer mit dem Schwul- oder Lesbischsein ein Problem hat, stört sich schließlich eigentlich auch nur an Geschlecht - und zwar in dem Fall dem Geschlecht einer Person relativ bezogen auf das eines begehrten Gegenübers.
    In einer Welt, in der nach Geschlecht nicht diskriminiert wird, gibt es keine Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung. Das Gedankenexperiment dazu ist sogar ziemlich simpel: Man verwandle alle Betreffenden in grüne Punkte, die sich gegenseitig lieben, wie die Liebe halt gerade fällt. Wo nach Geschlecht nicht diskriminiert wird, gibt's kein "gutes Hetero" und "böses Homo", und auch keine Diskussion darüber, ob diese Wertung von gut vs. böse angebracht sei oder nicht.

    In einem Rechtssystem, in dem die Referenz auf "namentlich ... Geschlecht" nicht ausreicht, um Schwulenhasser dafür zu verknacken, dass sie nach dem Geschlecht Begehrter/Begehrender diskriminieren, stellt sich also schon die Frage, wie man auf die Idee kommt, dass ausgerechnet Trans*- und Interpersonen automatisch aber doch geschützt wären.

    Typische Argumentation von Leuten, die nicht betroffen sind.
    Dass die Suizidrate von unsereinem nochmal nen guten Ticken höher ausfällt als bei Angehörigen inzwischen weniger angefeindeter Minderheiten, hat Gründe.
    Wobei ich zunehmend vermute, dass die meisten Leute uns einfach dafür fürchten, über die Ungerechtigkeit bei der Behandlung der Geschlechter unangenehm viel zu viel zu wissen.
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#18 Ith__Ehemaliges Profil
  • 29.11.2018, 13:15h
  • Antwort auf #14 von AmurPride
  • "Und WAS unterscheidet Dich dann noch von Deinem Angreifer? .. Nur noch das Ziel, um welches Ihr beide kämpft."

    Nein, nicht bloß das Ziel, sondern auch die Haltung bzw. Grundeinstellung, nicht aus nichtigen Gründen und mit niederen Zielen überhaupt erst eine Aggression/einen Kampf begonnen zu haben.
    Was die meisten Menschen auch bloß dann tun, wenn sie sich von mehrheitlicher Meinung und Überlegenheit geschützt fühlen, und gar nicht damit rechnen brauchen, in gleichem Maße einzustecken, wie sie auszuteilen gedenken.
    Gibt allen Grund dazu: Auch aus Sicht einer zuschauenden Masse hat im Zweifelsfalle der Recht, der einen Kampf beginnt, denn 'irgendeinen Grund wird der schon gehabt haben'.
    Raubtiere suchen in den meisten Fällen Opfer, keine Gegner.

    Selbstverteidigung und Notwehr erlauben es dir übrigens in den allermeisten Rechtssystemen dieses Planeten, ein Leben zu beenden, wenn die Situation dich sonst dein Eigenes hätte kosten können.
    Darauf großzügig zu verzichten, kann man sich nur leisten, wenn man das Glück hat, einen so mehrheitstauglichen Eindruck zu machen, dass das Gefühl einer schützenden Masse von vornherein dem gewaltauslösenden Überlegenheitsgefühl entgegensteht.

    Und wenn ich sowas lese, wie die Einstellung, dass jedes Opfer, das sich mit den gleichen Mitteln erfolgreich wehrt, auch nicht besser sei als ein Täter, frage ich mich irgendwie schon, ob du jemals in der Situation warst, damit rechnen zu müssen, dass dein Leben dank der Gewaltbereitschaft anderer Menschen in den nächsten fünf Minuten vielleicht vorbei sein könnte.
    Läuft in der Konsequenz übrigens noch auf ganz andere Dinge hinaus: Solange man also auf der Intensivstation landet und vielleicht den Rest des Lebens behindert sein wird, bekommt man von dir das Köpfchen getätschelt, aber wenn man mit gleicher Münze zurückzahlt und es mit der Einstellung evtl. weniger versehrt aus der Situation heraus schafft, hat man nicht bloß kein Mitleid mehr verdient, sondern ist in deinen Augen nicht einmal mehr besser als die Person, die sich gerade zur Gewaltausübung entschlossen hat?
    Schöne Einstellung.
    Wenn das noch andere so sehen, muss man sich das Empowerment ja von vornherein sparen.

    Und wenn man das mal weiterdenkt, ist mit der Mentalität der Steinwurf einer Transfrau auf einen Polizisten auch bloß ein Zeichen dafür, dass diese queeren Leute mit ihrer Gewalt auch nicht besser waren als die Leute, die regelmäßige Razzien in Schwulenklubs veranstaltet und sie schikaniert haben.
    Prioritäten und so. Wo das "Pride" schon immer so schön in deinem Namen steht.

    Wenn ich meine Gesundheit erst verlieren muss, um es zu verdienen, entscheide ich mich dann doch lieber dafür, aufs Köpfchentätscheln zu verzichten.
    Als Trans*person überlebt man anders langfristig nämlich nicht.
    Aber irgendwo hast du schon auch recht. Ist wahrscheinlich wirklich einer der Gründe dafür, dass das Trans*Dasein verdammt oft auf Einsamkeit hinausläuft.
    Wie viele Enttäuschungen man verkraften kann, ehe man sich entschließt, das mit der Nähe zu anderen Menschen lieber gleich bleiben zu lassen, mag unterschiedlich ausfallen ... aber irgendwann erreicht sie jeder.
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#19 DeuTerAnonym
#20 AmurPrideProfil
  • 29.11.2018, 16:33hKöln
  • Antwort auf #18 von Ith_
  • Lieber Ith,

    FALLS Du hier wirklich ernsthaft versuchen solltest mit mir ins Gespräch zu treten, DANN möchte ich Dich doch inständig darum bitten, Dich an dem zu orientieren, was ich wirklich geschrieben habe!

    Ich schrieb über den verbalen Umgang/Sprachstil, mit dem man auf Hassreden und verbale Diskriminierung regieren sollte.
    Du setzt dagegen den Notwehr-Paragraphen, also ein Gesetz für den Fall, das man körperlich angegriffen wird.
    Also ich mache einen klaren Unterschied zwischen einem verbalen Angriff und einer körperlichen Attacke!
    ENTWEDER ist Dir dieser Unterschied schnuppe ODER Du vergleichst ganz bewusst Äpfel mit Birnen.
    Im ersten Fall gibt es keine gemeinsame Gesprächsgrundlage, im zweiten Fall ist Dein Argumentationstil in meinen Augen unseriös. In beiden Fällen erscheint mir damit eine Fortsetzung unseres Gesprächs wenig zielführend!

    Dennoch möchte ich mir nochmals die Arbeit machen auf Deine "Argumente" einzugehen, wohl ahnend, das ich Dich damit höchst wahrscheinlich nicht erreichen werde.. Aber vielleicht doch den einen oder anderen Mitleser.

    ""..Auch aus Sicht einer zuschauenden Masse hat im Zweifelsfalle der Recht, der einen Kampf beginnt, denn 'irgendeinen Grund wird der schon gehabt haben'..""
    Ich weiß nicht woher Du diese Deine Information nimmst, aber meine Informationen aus Gewaltpräventionsveranstaltungen u. ä. vermittelten mir aufgrund sozialwissenschaftlicher Studien ein ganz anderes Bild. Diese zeigen, dass der Angreifer von umstehenden Unbeteiligten als Agressor wahrgenommen wird und daher den allermeisten extrem unsymphatisch ist. Ursache hierfür ist das sich jeder der unbeteiligte Beobachter in die Rolle des Angegriffenen hineinversetzen kann und sich daher mit diesen empathisch verbunden fühlt.
    Hin zu kommt der Umstand, das es in unserer Gesellschaft eine sehr breite Übereinkunft hinsichtlich der Anwendung nicht-stattlicher Gewalt gibt: Sie wird - außer zur Notwehr oder zur Nothilfe - mit überwältigender Mehrheit der Deutschen Bevölkerung rundweg abgelehnt!
    Somit setzt sich der Angreifer in den Augen der unbeteiligten Beobachter automatisch ins Unrecht, also gas genaue gegenteil Deiner Behauptung!

    ""..Und wenn ich sowas lese, wie die Einstellung, dass jedes Opfer, das sich mit den gleichen Mitteln erfolgreich wehrt, auch nicht besser sei als ein Täter, frage ich mich irgendwie schon, ob du jemals in der Situation warst, damit rechnen zu müssen, dass dein Leben dank der Gewaltbereitschaft anderer Menschen in den nächsten fünf Minuten vielleicht vorbei sein könnte..""
    WIEDER der gleiche unsaubere Argumentationsstil: Ich spreche von einer verbalen Auseinandersetzung, Du konterst mit einer körperlichen, sogar potentiell tödlichen Attacke. - Ich erspare mir eine weitere Antwort, siehe einfach oben (Äpfel und Birnen)!

    ""..Und wenn man das mal weiterdenkt, ist mit der Mentalität der Steinwurf einer Transfrau auf einen Polizisten auch bloß ein Zeichen dafür, dass diese queeren Leute mit ihrer Gewalt auch nicht besser waren als die Leute, die regelmäßige Razzien in Schwulenklubs veranstaltet und sie schikaniert haben..""
    Wie mir scheint, wieder ein auf der Hand zu liegender Vergleich [Sarkasmus off]. Dennoch möchte ich dazu folgendes anmerken:
    Ich kann mir in Deutschland keine, aber absolut überhaupt keine Situation vorstellen, die es rechtfertigen würde, das eine Transfrau, oder irgendjemand anderes, einen Stein auf einen Polizisten wirft! Dies ist eine Strafttat! Ich war selber bei einige Demonstrationen und habe mich bewusst der Mittel des zivilen Ungehorsams und des passiven Widerstands bedient, wohl wissend, das mir dies einigen Ärger einbringen würde! Aber ein bewaffneter Angriff auf einen Deutschen Polizisten wird von mir rundweg abgelehnt und ist durch nichts zu entschuldigen!
    Zu Deinem Vergleich mit "die Leute, die regelmäßige Razzien in Schwulenklubs veranstaltet und sie schikaniert haben.."" - ich vermute jetzt einmal Du spielst auf die Polizei-Razzien im Stonewall Inn an - betrifft:
    1) amerikanische Polizisten vor 49 Jahren;
    2) Streitigkeiten zwischen zwei Polizeikommissariaten um das Vorrecht auf das illegal erpresste Schutzgeld vom Stonewall Inn
    3) Den Widerstand der bei diesen Razzien immer wieder von den durchführenden Polizisten ausgeraubten und verprügelten Barbesucher.
    Diese sahen sich also gesetzebrechenden Polizisten gegenüber, zu einer Zeit, in der sie sich, von Justiz und Polizei allein gelassen, irgendwann nicht mehr anders zu helfen wussten.
    Wie man dies mit der heutigen Rechtssituation von Trans gegenüber dem Deutschen Rechtsstaat vergleichen kann, erschließt sich mir nicht!

    So weit zu den "inhaltlichen" Diskussionspunkten.
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#21 AmurPrideProfil
  • 29.11.2018, 16:56hKöln
  • Antwort auf #18 von Ith_
  • ""..Und wenn ich sowas lese, wie die Einstellung, dass jedes Opfer, das sich mit den gleichen Mitteln erfolgreich wehrt, auch nicht besser sei als ein Täter, frage ich mich irgendwie schon, ob du jemals in der Situation warst, damit rechnen zu müssen, dass dein Leben dank der Gewaltbereitschaft anderer Menschen in den nächsten fünf Minuten vielleicht vorbei sein könnte.
    Läuft in der Konsequenz übrigens noch auf ganz andere Dinge hinaus: Solange man also auf der Intensivstation landet und vielleicht den Rest des Lebens behindert sein wird, bekommt man von dir das Köpfchen getätschelt, aber wenn man mit gleicher Münze zurückzahlt und es mit der Einstellung evtl. weniger versehrt aus der Situation heraus schafft, hat man nicht bloß kein Mitleid mehr verdient, sondern ist in deinen Augen nicht einmal mehr besser als die Person, die sich gerade zur Gewaltausübung entschlossen hat?..""

    Da Du es Dir nicht verkneifen konntest mich mit unbelegten Spekulationen persönlich zu attackieren, werde ich mir erlauben, persönlich zu antworten:

    Ich bin ein 18jähriger (*23.06.2000), mit meinem festen Freund seit über 3 1/2 Jahren offen schwul zusammenlebender Emo (falls Dir das was sagt).
    An meinem 14. Geburtstag habe ich mich bei meinen Eltern geoutet. Etwas mehr als ein Jahr später war mein äußeres coming out mit dem gemeinsamen mit meinem Freund vorgenommen Schul-outing abgeschlossen.
    Bis heute bin ich wegen meiner offen gelebten Homosexualität zweimal ins Krankenhaus geprügelt worden, einmal davon ohne bei Bewußtsein zu sein.
    ALSO JA, Danke der Nachfrage, aber ich weiß wie es sich anfühlt, wenn mein ""..Leben dank der Gewaltbereitschaft anderer Menschen in den nächsten fünf Minuten vielleicht vorbei sein könnte..""

    Und wenn Du Dir mal die Mühe gemacht hättest hier im Forum aufmerksam mitzulesen ODER mich ganz einfach einmal gefragt hättest, dann wüsstest Du, das ich hier schon mehrfach geschrieben hatte, das ich mich schon vor langer Zeit dazu entschlossen habe, mich, weder verbal noch körperlich, zum Opfer machen zu lassen.
    Ich schlage nicht als Erster, aber ich schlage garantiert zurück!

    www.queer.de/detail.php?article_id=32403&kommeinzel=5249
    14


    Mein Fazit lautet daher: WENN Du Dir auch weiterhin eine sachlichen Austausch mit mir wünschen solltest, dann rate ich Dir Deine Spekulationen, besonders im persönlichen Kontext, dringend zu verkneifen!
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#22 AmurPrideProfil
  • 29.11.2018, 17:53hKöln
  • Antwort auf #18 von Ith_
  • ""..Aber irgendwo hast du schon auch recht. Ist wahrscheinlich wirklich einer der Gründe dafür, dass das Trans*Dasein verdammt oft auf Einsamkeit hinausläuft..""

    Ich habe lange darüber nachgedacht ob ich, als Nicht-Trans, überhaupt etwas dazu sagen sollte.
    Zwar kenne ich durch meinen erweiterten Freundeskreis und meine Aufenthalte/Arbeit in unserem queeren Jugendclub einige Trans, aber natürlich stellen diese keinen repräsentativen Querschnitt dar.

    Dennoch sind mir im Kontakt mit "meinen" Trans einige Besonderheiten aufgefallen.

    Zum einen eine sehr verschlossene und auf Abwehr bedachte Informationspolitik. Und dies sowohl bei ihrer Community wie auch bei ihnen persönlich.

    Wenn Neulinge in unserem Jugendzentrum sich z. B. mit Fragen zum Thema Trans direkt an Trans wenden, bekommen sie fast immer unisono die in recht aggressiven Ton vorgetragene Antwort zu hören: "Ich bin doch nicht dazu verpflichtet Dir Trans zu erklären! Wenn Du was wissen willst. lies gefälligst im Internet nach!"

    Auch im Rahmen des diesjährigen Trans-Pride in Köln gab es einige Auffälligkeiten:
    So waren die Pride-Veranstaltungen fast ausschließlich geschlossene Veranstaltungen. Fast nur für Trans und max. eine Begleitperson.
    Und als einige aus unserem Zentrum, die nicht Trans sind, bei der Parade mit Regenbogenfahnen mitgehen wollten, gab's deshalb richtig Stress mit einigen Trans.

    Ich möchte in diesem Kontext die Reaktion eines 15 jährigen Neulings zitieren: "Wie blöd muss man denn sein, wenn man die Hand, die helfen will, weg beißt?"

    Mir erschließt sich diese "Politik" ebenfalls nicht. Auf der einen Seite Akzeptanz für sich und die eigene Sache fordern, andererseits sich aber der Werbung in eigener Sache immer und immer wieder recht rüde und aggressiv verweigern? - Das erscheint mir, bei aller Sympathie, eher wie ein Schuss ins eigene Knie! :-(

    ""..Wie viele Enttäuschungen man verkraften kann, ehe man sich entschließt, das mit der Nähe zu anderen Menschen lieber gleich bleiben zu lassen, mag unterschiedlich ausfallen ... aber irgendwann erreicht sie jeder..""

    In der Tat, die Leidensfähigkeit eines jeden ist unterschiedlich groß bemessen.

    Allerdings habe ich über mich lernen müssen, das ein Großteil meiner Enttäuschungen ausschließlich auf meinen nicht erfüllten Hoffnungen beruhten.
    Am Anfang war es bei mir sogar so, das ich gar nicht einmal genau wusste, welche Reaktion ich eigentlich von meinem Gegenüber exakt erwartete. Nur als die dann nicht gleich kam, spürte ich dann doch sofort meine Enttäuschung!

    Inzwischen habe ich gelernt, dass die Anderen NICHT dazu da sind, meine Erwartungen/Hoffnungen zu erfüllen.
    Und das es trotzdem zwingend notwendig ist, diese offen und ehrlich zu kommunizieren. Denn nur so besteht überhaupt eine Chance darauf, das Andere diesen freiwillig Beachtung schenken möchten.

    Ich habe, wie wahrscheinlich jeder von uns, Freunde verloren.Aber weil ich mir inzwischen über meine Erwartungen und Hoffnungen im Klaren geworden bin und gelernt habe, diese offen und ehrlich mit meinem Umfeld zu kommunizieren, bin ich auch ein gutes Stück weit authentischer geworden. Die Personen, die meine Nähe suchen, wissen woran sie bei mir sind. Dadurch habe ich neue und verlässlichere Freundschaften schließen können.
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#23 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 30.11.2018, 04:16h
  • Antwort auf #14 von AmurPride
  • Kleine Anmerkung: Ein Opfer hat das RECHT sich zu wehren, auch mit den selben Mitteln, mit denen ein Täter/Angreifer zuschlägt. Auf YouTube gibt es ein Video, wo ein homophobes A*** in GB zwei Transvestiten verbal und körperlich angriff. Beide waren Kampfsportler, und zeigten ihm, wo der Bartel den Most gelassen hat. Wetten, der Typ überlegt es sich zweimal, bevor er so etwas wieder macht!
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#24 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 30.11.2018, 04:25h
  • Antwort auf #19 von DeuTer
  • Du verwechselst Liebe mit Nachsichtigkeit! Man muss Menschen ihre Grenzen zeigen, und sich wehren, weil solche Typen sonst meinen, dass sie überall so handeln dürfen.
    Vor Jahren war ich in der Szene unterwegs. Ich kam aus einer Lesbenbar im Nollendorfkiez heraus, passierte das "Tom's" als drei Jugendliche (vermutlich Osteuropäer), mich verbal und körperlich angriffen.
    Zuerst blieb ich ruhig, tat so, als ging mir alles "am Arsch vorbei", sie hörten nicht auf. Ich drehte mich um, sagte ihnen, dass ich, wenn sie weiter machen würden, ihnen zeigen würde, wie gut ich Wing Tsun beherrschen würde (was ein Bluff war). Als ich mich in Kampfstellung begab, hauten die Jungs ab, nicht ohne ein paar Beleidigungen loszuwerden.
    Glaubst Du, die Jugendlichen hätten mich in Ruhe gelassen, wenn ich passiv gewesen wäre?
    Die haben bestimmte Bilder von Homosexuellen und Transsexuellen im Kopf, erwarten, dass wir uns nicht wehren. Tun wir es doch, ziehen die meist den kleinen Schwanz ein!
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#25 LotiAnonym
  • 30.11.2018, 07:57h
  • Antwort auf #24 von Gerlinde24
  • Liebe Gerlinde Du hast vollkommen recht.
    Ich hätte ebenso reagiert. Manch einen muß man sogar zeigen wo der Hammer hängt. Obwohl ich grundsätzlich gegen Gewalt bin, habe auch ich mich schon in brenzlichen Situationen durchgesetzt. Manchmal reicht es schon laut zu werden um somit unter anderem Zeugen auf sich aufmerksam zu machen. Aber ich gebe auch zu, alles leichter gesagt als getan.
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#26 AmurPrideProfil
  • 30.11.2018, 12:39hKöln
  • Antwort auf #23 von Gerlinde24
  • Kleine Anmerkung: Du setzt verbale Aggression und körperlichen Angriff auf eine Stufe/Ebene.
    Ich dagegen differenziere dazwischen. Und zwar aus, wie schon beschriebenen, wie mir erscheint, sehr guten Gründen, denn in beiden Situationen geht es um etwas völlig verschiedenes.
    Und daher bleibe ich dabei: Hatespeak und verbale Diskriminierung sollten für ALLE Tabu sein! - Also gilt dies auch für mich!
    Wenn Du willst, dass die Welt ein besserer Ort wird, beginne mit demjenigen im Spiegel! :-)
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