Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?32457

Polizeibericht

Berlin: Homophob beleidigt und verletzt am S-Bahnhof Grunewald

In einem der wohlhabendsten Gebiete der Hauptstadt wurde ein 33-Jähriger am Mittwoch schwulenfeindlich und antisemitisch beschimpft sowie geschlagen. Auslöser war ein versehentliches Anrempeln.


Der Vorfall ereignete sich am Mittwochnachmittag am S-Bahnhof Grunewald (Bild: Ingolf / flickr)

Über die Internetwache hat ein Mann angezeigt, am Mittwochnachmittag von einem anderen Mann in Berliner Ortsteil Grunewald beleidigt und verletzt worden zu sein.

Seiner Anzeige zufolge sei er gegen 15.45 Uhr am S-Bahnhof Grunewald aus Versehen gegen den Unbekannten gestoßen, woraufhin dieser den 33-Jährigen sofort antisemitisch und homophob beleidigt haben soll. Als er eine Beleidigung erwiderte, habe ihn der Unbekannte geschlagen, so dass er zu Boden gegangen sei. Hierbei soll er sich am Knie und im Gesicht verletzt haben.

Keine näheren Angaben zum Angreifer

Im Polizeibericht wurden keine näheren Angaben zum mutmaßlichen Täter und zu den gefallenen Beschimpfungen gemacht. Der Ortsteil Grunewald im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gehört zu den wohlhabendsten Gebieten der Hauptstadt.

Anders als in anderen deutschen Städten werden mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten gezielt in den Polizeiberichten Berlins publik gemacht. Die Polizei und Staatsanwaltschaft der Hauptstadt besitzen eigene Ansprechpartner für LGBTI. (cw/pm)



#1 TimonAnonym
  • 29.11.2018, 09:39h
  • Die Meldungen häufen sich immer mehr, aber die Politik sieht weiterhin weg.

    Andere Länder zeigen, wie man Homophobie und Transphobie bekämpft. Aber Deutschland wird weiter ins Koma regiert.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Homonklin44Profil
  • 29.11.2018, 14:42hTauroa Point
  • Man fragt sich ja schon langsam, was mit der Psyche von offenbar etlichen Leuten los ist, die wegen einer versehentlichen Schusselei so extrem und radikal reagieren...

    Normalerweise kann man sich, wenn das mal passiert, doch entschuldigen und jeder geht seines Weges
    es laufen wohl zu viele Leute draußen herum, die eigentlich besser in einem psychiatrischen Umfeld aufgehoben wären.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 seb1983
#4 EinzelfälleAnonym
  • 30.11.2018, 08:46h
  • Solche Taten sind sehr schlimm. Aber man darf sie nicht instrimentalisieren. Es handelt sich hier meist um Einzelfälle.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 TheDadProfil
  • 30.11.2018, 12:22hHannover
  • Antwort auf #4 von Einzelfälle
  • ""Solche Taten sind sehr schlimm. Aber man darf sie nicht instrimentalisieren. Es handelt sich hier meist um Einzelfälle.""..

    Wald und Bäume..

    Alles nur eine Frage der Sichtweise..

    Es ist auch völlig anders, als der vorhergehende Kommentar suggerieren will :
    ""Ist in Berlin inzwischen normal.""..

    In Berlin ist es "normal" daß darüber berichtet wird, während es woanders einfach verschwiegen wird..

    Denn weit über 99 Prozent solcher Taten verschwinden im Dunkelfeld eine Anzeige wegen Beleidigung oder Körperverletzung, weil die Gründe für solche Übergriffe nicht bekannt werden..
  • Antworten » | Direktlink »