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Kommentare zu:
Bundestag lehnt erbitterte LGBTI-Gegnerin als Vizepräsidentin ab


#1 tchantchesProfil
  • 29.11.2018, 20:45hSonstwo
  • Schade, dass diese Prinzipientreue nicht auch bei der Besetzung des Bundesverfassungsgerichts gilt.
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#2 Bonifatius49Anonym
  • 30.11.2018, 01:06h
  • Antwort auf #1 von tchantches
  • So und zu später Stunde kurz vor 1 Uhr wurde nunmehr auch in Zweiter und Dritter Lesung das Begleitgesetz zur Umsetzung der gleichgeschlechtlichen Ehe mit Zustimmung von CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP bei Enthaltung der Linkspartei und gegen die Stimmen der AfD verabschiedet.

    Die erste Rede von SPD-Politiker Brunner wurde wegen der späten Uhrzeit zu Protokoll gegeben.

    Dann kam die Rede von Thomas Ehrhorn aus Niedersachsen, der wie vor zwei Wochen schon im Bundestag wieder eine absolut indiskutable Rede gehalten hat, wo er unter anderem meinte, "er warte darauf, wie der SPD-Politiker Kahrs sich mit seinem Mann in seinem Schlafzimmer einschließe und dann ein Kind zeugen würde". Weiter dümmliche Sprüche zum Austerben der Deutschen füllten seine Rede.

    Danach kam dann der CDU-Politiker Müller, der eigentlich seine Rede zu Protokoll geben wollte, Aber dann doch seine Rede als Erwiderung auf Ehrhorn hielt. UND da ging es dann "richtig rund": Müller warf der AfD nationalistisches und völkisches Gedankengut vor und sein Großvater, der im KZ gewesen sei, habe ihn auf dem Weg gegeben, wenn diese rechten Kräfte wieder in den Bundestag kämen, die die KZs zu verantworten hätten, dann verteidige die Demokratie "mit allen was Du hast und notfalls mit deinem Leben".

    Im weiteren Verlauf ging Müller dann auf Detailfrage ein,

    Fazit: Thomas Ehrhorn, den ich vor einem Monat noch nicht kannte, hat es geschafft, für mich zu "Mister Homophobia 2018" zu werden.
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#3 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 30.11.2018, 04:10h
  • Die Frau macht schon auf dem Bild so ein strenges und verkniffenes Gesicht, dass ich mir unwillkürlich die Frage stelle, ob sie mit ihren LGBTIQ-feindlichen Kommentaren nicht etwas kompensieren will?
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#4 stephan
  • 30.11.2018, 08:13h
  • Antwort auf #2 von Bonifatius49
  • Danke für den Hinweis auf die späte Debatte!

    Axel Müller von der Union hat tatsächlich die richtige Erwiderung auf die widerliche AfD-Rede gefunden. Auch der Hinweis darauf, dass es der AfD mit dem Verständnis der Demokratie mangele, da sie demokratische Mehrheitsentscheidungen nicht anerkenne, war treffend. Schön, dass es selbst in der Union solche Menschen gibt! Dies macht zwar die Existenz von homophonen Unionsfiguren nicht wett - und die Union ist damit für mich auch nicht wählbarer geworden - aber mit Personen wie Axel Müller stehen wir zumindest wertemäßig auf gleichem Boden!
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#5 YannickAnonym
  • 30.11.2018, 10:33h
  • Richtig so.

    Wer angesichts dramatisch hoher Suizidraten unter LGBTI-Jugendlichen (altersgerechte) Aufklärung und Akzeptanzförderung an Schulen als "Frühsexualisierung" verunglimpft, wer also sogar noch auf Kosten von Minderjährigen populistisch Kapital schlagen will, hat als Vizepräsident eines Parlaments (das ALLE Bürger repräsentieren soll) nichts zu suchen.
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#6 HyenadykeProfil
  • 30.11.2018, 11:11hKöln
  • Antwort auf #3 von Gerlinde24
  • Also irgendwie klingelt bei mir, wenn ich mir diese Frau anschaue, (auch und gerade Bilder, auf denen sie nicht so verkniffen guckt) mein Gaydar.

    Wie schrecklich muss es sein, sich selbst so zu verachten. Wie grauenhaft, seine eigenen Gefühle für falsch, schädlich und wahrscheinlich auch noch für eine schwere Prüfung (durch welchen Sadisten auch immer) zu halten. Sich das immer wieder einzureden.
    Doch leider wird ihr Umfeld genau das ihr dauernd einflüstern. Sie müsste es schon verlassen, wenn sie daran etwas ändern wollte und es ist sehr schwer, von solchen geschlossenen Gemeinschaften los zu kommen.
    Da ist es doch sehr viel einfacher, seinen Selbsthass auf andere zu projizieren.
    Eigentlich kann diese Frau einer*m nur leid tun!
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#7 MariposaAnonym
  • 30.11.2018, 13:17h
  • Mir ist die Frau zwar auch suspekt, aber die gescheiterte Wahl ist leider keine Sternstunde der etablierten Parteien. Die AfD hat es wieder mal geschafft, sich als Opfer der Systems darstellen zu dürfen. Das ist doch genau das, was sie wollte. Gratulation !
    Harder-Kühnel wäre durch die Wahl "diszipliniert" gewesen und hätte sich in diesem Amt an die parlamentarischen Regeln halten müssen. Und die Kontroversen mit beispielsweise Claudia Roth wären dann intern zu klären.
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#8 MariposaAnonym
#9 Homonklin44Profil
  • 30.11.2018, 18:27hTauroa Point
  • Antwort auf #2 von Bonifatius49
  • ""Dann kam die Rede von Thomas Ehrhorn aus Niedersachsen, der wie vor zwei Wochen schon im Bundestag wieder eine absolut indiskutable Rede gehalten hat, wo er unter anderem meinte, "er warte darauf, wie der SPD-Politiker Kahrs sich mit seinem Mann in seinem Schlafzimmer einschließe und dann ein Kind zeugen würde""

    Man hätte den fragen sollen, ob er beim Ehepaar Von Storch schon seit 2010 wartet, und nicht langsam ungeduldig werde müsse. Oder war er da mit ins Schlafzimmer gegangen, und es ist der Grund dafür, dass da nichts gezeugt wurde?
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#10 LotiAnonym
#11 WindheimerAnonym
  • 02.05.2019, 14:06h
  • Übrigens hat die AFD selbst, alle anderen Vizepräsidentenkandidaten mit NEIN nicht gewählt...wobei die anderen Parteien parteiübergreifend die anderen Kandidaten grössenteils mit gewählt haben..
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