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Kommentare zu:
Papst Franziskus bezeichnet Homosexualität als "Mode"


#41 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#42 TheDadProfil
  • 04.12.2018, 10:58hHannover
  • Antwort auf #40 von Gerlinde24
  • ""Für die Religionspädagogin Gerda Weiler, die sich dieser Arbeit in einem dickleibigen Buch unterzog, ist das erkenntnisleitende Interesse ein feministisches: Sie will Frauen Bausteine eines neuen Identitätsbewußtseins liefern, das auch die spirituelle Dimension umfaßt, ihr Selbstwertgefühl religiös fundiert.""..

    Kuck an..
    Eine Pädagogin liefert dann, was man eigentlich schon lange wissen will..

    Inwieweit hier dann das "Bewußtsein das Sein" bestimmt, und nicht bloß beschreibt, was Frau sich wünscht, ist sicher einer Diskussion würdig, für die man einen anderen Rahmen finden muß..

    Danke erstmal für die Antwort..
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#43 Danny387Profil
#44 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 04.12.2018, 11:35h
  • Antwort auf #43 von Danny387
  • Doch! Hier:

    www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sa
    chwort/anzeigen/details/jahwe/ch/116b273e55d13db9cf192fbdab8
    5107d/#h18


    Ich zitiere daraus:

    "5.1.2. Gatte der Aschera
    Die Textfunde von Kuntillet Ard ( Kuntillet Ard [Kuntillet Agrud]) und Chirbet el-Qm ( Chirbet el-Qm) haben ein unerwartetes Licht auf die israelitische Religion geworfen. Sie verweisen auf Jahwe und seine Aschera (Renz 1995, 47-64.202-11). Außerdem ist eine große Anzahl von Pfeilerfigurinen gefunden worden, die Frauen mit großen Brüsten zeigen und eine dea nutrix (nährende Göttin) darstellen (Holland 1975). Die Texte und die Artefakte haben in der alttestamentlichen Wissenschaft eine Debatte entzündet, ob der Jahwismus ursprünglich monotheistisch war oder nicht (siehe z.B. Dietrich, Loretz 1992; Becking / Dijkstra / Korpel / Vriezen 2001). Obwohl es noch einige Unsicherheiten in der Detailinterpretation gibt, wird inzwischen allgemein akzeptiert, dass der Jahwismus lange Zeit nicht monotheistisch war ( Monotheismus). Sowohl in der Familienreligion als auch im höfischen Bereich (vgl. Jer 44) wurde mindestens bis zur Exilszeit Jahwe als der Gatte Ascheras angesehen und verehrt. "

    Merke: Zuerst war Ashera/Ascherot da, die Sonnengöttin, dann kam Jahwe, der sie verdrängen wollte (vielmehr seine Anhänger), und da sie aber so viel Rückhalt in der Bevölkerung hatte, entschieden die Jahweisten, sie als Frau Jahwes auszugeben. Ich nenne so etwas Okkupation und noch Schlimmeres!
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#45 stromboliProfil
  • 04.12.2018, 11:59hberlin
  • Antwort auf #40 von Gerlinde24
  • ...epage&q=Vorpatriarchalische%20Zeit&f=false
    die bärbel kreidt und ihre selbstversuche...
    ich finde es ja bewundernswert, was einem so alles passiert, wenn man nichts gescheiteres zu tun hat, als nur mal schnell sich in der wüste um "visionen zu bemühen.
    Sicher; warum nicht auch brennende büsche für frauen.
    Die männer machens ja in ihrem irrwitz vor.

    Jemanden heute so etwas als garantiert "no fake verkaufen zu wollen, heißt hirngespinste zu "lösungsangeboten" der gesellschaft hochzwirpeln zu wollen...
    Mit dem esoterikscheiß hat sich die feministische bewegung schon in den frühen 70zigern ins politische aus manövriert.
    Aber wenn beim pendeln der aufguss des lindenblüten tee ( handverlesen bei neumond ) besser mundet, ist die einhaltung der muttergottheitsregeln an ihre nachkommen ob ihrer wirkungsweisen hinreichend bewiesen.
    Wissenschaft pur!

    Hier fasst der begriff mode: Alles mode-tinnef in einer zeitgeist_endlosschleife so es sich um religion unter dem vorwand des spirituellen handelt.
    Damit also wollen wir den fummel im vatikan überzeugen...

    Was übrig bleibt sind die wurzeln: sex - geschlecht**, trieb&verlangen.
    Möglich da, wo sich nicht die modezeitgeistschleifen wie mehltau drüber legen und den durchbruch des individuums zu seinen möglichkeiten mit esotherischen spinnereien behindern.

    Was da den mann im vatikan, aber auch so manche frau da umtreibt, ist tatsächlich eine themen neuerscheinung der neuzeit, die im vorchristlichen, in zwischenzeitlichen aufklärungsperioden unter dem joch der religionen, sehr wohl aktuelle tagesfragen (mode) waren.
    Bis tief in spirituelle fragestellungen hinein, in bild - gesang und lyrik , die mythen und sicht auf das sexuelle in der gesellschaft bestimmten.

    Zeit, dass dies wieder in "mode" kommt.
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#46 Danny387Profil
#47 stromboliProfil
  • 04.12.2018, 12:16hberlin
  • Antwort auf #44 von Gerlinde24
  • " entschieden die Jahweisten, sie als Frau Jahwes auszugeben. Ich nenne so etwas Okkupation und noch Schlimmeres!"

    Da hast du wohl recht.
    Die vereinnahme von zuvor von vielen geteilten oder von einzeln vor dem zugriff anderer bewahrter kultur sprich lebensinhalte, ist immer eine agression, sprich eine feindliche übernahme.
    Was wir mit offenen augen und ohren um uns herum ja auch täglich erleben können.

    Alles was einem überbegriff sich unterzuordnen hat, wird auf zeit entgültig verschwinden.
    Schauen wir uns mal den überbegriff QUEER darauf hin an!

    Gerade den link in siegessäule gelesen

    www.siegessaeule.de/no_cache/newscomments/article/4131-der-a
    ngriff-auf-berlins-queere-sexorte.html


    Der artikel ist inhaltlich top!
    Nur: dirk schreibt hier von angriffen auf die queere szene.. angegriffen wird aber ausschließlich die schwule szene.
    "entschieden die queeristen, schwul als queer auszugeben ...
    Okkupation und noch Schlimmeres?

    Nun wir wissen: geschichte wird von den siegern geschrieben.
    Verhindern wir einfach, vorauseilend geschichte uns nehmen zu lassen.
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#48 Danny387Profil
  • 04.12.2018, 12:19hMannheim
  • Und ganz abgesehen von der religionsgeschichtlichen Frage habe ich zwei Fragen an Dich:
    1) Warum meinst du hat sich der Patriarchat praktisch überall auf der Welt durchgesetzt?
    2) Findest Du Matriarchat besser als Patriarchat?
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#49 stromboliProfil
  • 04.12.2018, 12:52hberlin
  • Antwort auf #48 von Danny387
  • Zu 1. weil mit dem aufkommen der stadtgesellschaften und dem niedergang der wandervölker, ein grundlegender wandel im ökonomischen kräfteverhältnis entstanden ist, der auch die grundlagen religiösen zuganges auf die bevölkerung wandelte.
    Handel nun auch auf der basis kriegerischer eingriffe zu funktionieren begann .
    Statt tauschhandel nun handelskriege.

    Die frage war nun , wie wird der mann , als nun nach aussen auftretendes machtfaktum, auch in die religiösen vorstellungen vom sein in dieser welt, sich widerspiegeln.
    Alles heute wie damals, im kern eine frage des kapitalismus und dessen wirksamsten strategisch eingesetzten instrumentarien.
    So besehen ist die heutige periode der gleichstellung auch nur eine periode der konsulitierung machtstrategischer einsichten.
    Der mann als krieger, dient in diesem sinne aus und macht platz dem nonbinären genderfluid.
    Der verlangt in dem vom nachindistruellen ins digitale zeitalter gleitenden kapitalismus, von beiden geschlechtern gleiches an selbstausbeutender leistung und unterdrückungspotential ab.

    Frage zwei soll dir gerlinde klären..
    Das ist eine religionskerze, die von beiden seiten her brennt...
    Da hab ich eh keine antwort drauf.. nur skepsis.
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#50 GegenfrageAnonym
  • 04.12.2018, 14:31h
  • Antwort auf #48 von Danny387
  • "Findest Du Matriarchat besser als Patriarchat?"

    Wenn jemand anmerkt, dass die Versklavung der Schwarzen menschenrechtlich vielleicht nicht so hundertprozentig okay war, bellst du den dann auch an, ob er die Versklavung von Weißen etwa besser fände?

    Alternativen zur Gewalt denken schadet eigentlich nie.
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