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Aufruf der Pride-Veranstalter

Kämpferisches CSD-Motto gesucht

München feiert im kommenden Jahr sowohl 50 Jahre Stonewall als auch den 40. CSD in der bayerischen Landeshauptstadt. Noch bis 10. Januar können Motto-Vorschläge online eingereicht werden.


Teilnehmer beim CSD München 2017 (Bild: Wolfgang Rieger / wikipedia)

Die Münchner CSD-Veranstalter von Rosa Liste, LeTRa, Sub und Aids-Hilfe bitten die queere Community um Motto-Vorschläge für das kommenden Jahr. Beim CSD 2019 sollen sowohl 50 Jahre Stonewall als auch das 40. Pride-Jubiläum in der bayerischen Landeshauptstadt gefeiert werden.

"Stonewall ist der Auftakt zu einer der weltweit wohl erfolgreichsten Menschenrechtsbewegungen der vergangenen Jahrzehnte", erklärte Thomas Niederbühl, politischer Sprecher des Christopher Street Days. "Mit dem Münchner CSD 2019 schauen wir auf unsere beeindruckende Protestbewegung zurück. Dabei richten wir unseren Blick aber auch weiterhin nach vorn, um selbstbewusst für Akzeptanz und unsere Rechte einzustehen."

"Alle Ideen sind herzlich willkommen!"

Thematisch sind bei den Motto-Vorschlägen keine Grenzen gesetzt: "Ob man die Erfolge der queeren Community feiert, die Menschen würdigt, die diese Bewegung groß gemacht haben oder mögliche Rückschläge und die Gefahr von rechts thematisiert, mit oder ohne einem speziellen 'Münchner Blick' – alle Ideen sind herzlich willkommen!", heißt es im Aufruf der CSD-Veranstalter.

Motto-Vorschläge können ab sofort über ein Webformular auf der CSD-Homepage mit einer kurzen Erläuterung eingereicht werden. Aus allen bis einschließlich 10. Januar eingegangenen Ideen werden die Veranstalter eine Vorauswahl treffen. Über das finale Motto entscheidet der Münchner Szenestammtisch, ein Zusammenschluss der mehr als 50 Vereine, Gruppen und Einrichtungen der Münchner LGBTI-Community, am 22. Januar. Die Münchner CSD-Parade findet im kommenden Jahr am 13. Juli statt.

Bei den Stonewall-Aufständen in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 wehrten sich queere Menschen in der New Yorker Bar "Stonewall Inn" erstmals gegen polizeiliche Willkürmaßnahmen. Dieses Ereignis gilt weltweit als Geburtsstunde der modernen LGBTI-Bewegung. Die deutschen Feier-Tage sind sogar nach der Christopher Street, der Straße, in der diese Aufstände stattfanden, benannt. (cw)



#1 Gerlinde24Profil
  • 02.12.2018, 13:00hBerlin
  • Ich hätte eines: Gemeinsam gegen Homophobie, Transphobie und menschliche Dummheit. Dazu Bilder von Trump, Putin und Erdowahn.
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#2 stromboliProfil
  • 02.12.2018, 13:07hberlin
  • wie wärs mit: schluß mit der arschkriecherei, schwul/lesbisch/trans/inter* rauf auf die barrikaden...

    oder eine aktuelle kurzform:
    Je suis Gilets Jaunes
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#3 Homonklin44Profil
  • 03.12.2018, 05:07hTauroa Point
  • Habe auch was eingereicht. Man sollte sich gegen die weltweit zunehmende Transphobie engagieren.

    Ein Wagen mit Trump als Ober-Transphobiker und diversen Bischöfen als die 3 Affen, die nix hören wollen, nix sehen wollen (Trans und Inter verleugnen), aber so viel sagen/schimpfen ( da könnte man einen Haufen 'Kotze' aus ihren Phrasen bestehend machen, mit so Papierschlangen, wo das alles drauf steht) könnt man sich da vorstellen.

    Putin, wie er Erdowahn in die Strapse hilft? Ja, das könnte bei Trump das Toupet hich steigen lassen *hr*
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#4 stromboliProfil
  • 04.12.2018, 12:27hberlin
  • Antwort auf #1 von Gerlinde24
  • warum eigentlich homo & transphobie, und warum nicht queerphobie.
    Sammeln wir uns denn nicht alle unter diesem label?

    Und warum trump, erdogan&putin..
    Warum nicht merz & karrenbauer
    Beide erklärte homogegner und im weitesten sinne auch queerfeindlich.
    Beim lokalen rundblick dürften da genügend bilder zusammen kommen, die sich als poster oder pridewagenmotiv hernehmen lassen.

    Warum denn in de ferne schweifen, sieh der schwarz/braune mob so nah...
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