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Kommentare zu:
Berlin-Moabit: Schwules Paar angegriffen und verletzt


#1 seb1983
#2 MerkurAnonym
  • 02.12.2018, 18:31h
  • Ich fahre täglich durch die halbe Stadt, um in Moabit meine Brötchen zu verdienen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem mir nicht von anderen Fahrgästen der öffentlichen Verkehrsmittel, Passanten im Vorübergehen oder sonstiger Situationen "Du schwule Sau", "Sofort Erschiessen", "Der gehört vergast", "Verdammte Schwuchtel", "Schwein" oder einfach nur "Pfui" mehr oder weniger laut zugerufen wird.
    In Moabit ist dies nicht grundlegend anders als in jedem anderen x-beliebigen Stadtteil.
    Dieser Hass hat sich in den letzten Jahren verschärft und hat sich in der Mitte der ganzen Gesellschaft breite Bahn gebrochen- nicht nur bei Migranten und Rechtsradikalen.
    Den Opfern der Gewalttat von dieser Stelle aus baldige Genesung!
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#3 seb1983
  • 02.12.2018, 20:12h
  • Antwort auf #2 von Merkur
  • Wie hält man sowas jeden Tag aus??

    Bist mal ein Wochenende eingeladen in die älteste Stadt Deutschlands. Hier verdreht man gerne mal den Kopf, aber das Maul bekommt der Trierer ohnehin nie auf.
    Zusätzlich gibts einiges zu sehen was ihr in Berlin nicht habt. Neben der Porta Nigra z.B. einen Mc Donalds komplett ohne Security.
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#4 AltoAnonym
  • 02.12.2018, 22:04h
  • Antwort auf #2 von Merkur
  • Wie erkennen die denn das du schwul bist? Läufst du auch mit Regenbogenaufhänger und ähnlichen Dingen rum?
    Ich kriege in Hamburg eigentlich nur Anfeindungen, wenn ich Aufhänger wie z.B. "Für mehr Toleranz" etc. trage, weil das als "schwul" identifiziert wird. Dann kommen die dummen Sprüche, seltener auch körperliche Attacken. Hat in den letzten 3 Jahren aber deutlich zugenommen und geht nicht nur von Muslimen und Neonazis aus, auch Prollheten werden aggressiver
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#5 Albaboy
#6 Homonklin44Profil
  • 03.12.2018, 02:59hTauroa Point
  • Antwort auf #4 von Alto
  • Das kann auch Zufall sein, weil die Schimpfworte "schwule Sau" oder "Schwuchtel" ziemlich gängig verwendet werden, auch von Heten für Heten oder in der "Ghettokid"-Szene, da hört man das üblich. Sogar bei kumpeligem Begrüßen a'la "Ey Karim Lan, du alte Schwuchtel was geht?"
    Ich denke, bei den Malen, wo mir das hinterher geschrien wurde, war es zufällig - ich entspreche dem Hetero-Look-Schema und falle nicht auf. Eher werde ich mal als "Skater" oder vielleicht "Kiffer" eingestuft. Wenn man Dreads bis zum Arsch hat, wollen Unbekannte Gras haben...

    Dass diese Aggro-Typen gern "Schwuchtel" verwenden, trifft dann eben auch mal Schwule.

    Bei denen in dem Fall hier war es wohl das Händchenhalten, was dem Täter nicht passte. Jändchen halten würde ich mir draußen nie zutrauen. Das wirkt schon provokativ genug, ohne dass man das will.
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#7 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 03.12.2018, 04:37h
  • Seit die AfD (auch bekannt als Alternative für Deppen) im Bundestag und den Länderparlamenten sitzt, und ihre homophoben Sprüche ablässt, weil man mit dem Flüchtlingsthema kaum noch gewinnen kann; häufen sich die Angriffe auf homosexuelle und transsexuelle Personen, weil die rechten bigotten Ratten sich aus ihren Löchern trauen.
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#8 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#9 daVinci6667
#10 Bonifatius49Anonym
  • 03.12.2018, 18:03h
  • Antwort auf #2 von Merkur
  • "Ich fahre täglich durch die halbe Stadt, um in Moabit meine Brötchen zu verdienen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem mir nicht von anderen Fahrgästen der öffentlichen Verkehrsmittel, Passanten im Vorübergehen oder sonstiger Situationen "Du schwule Sau", "Sofort Erschiessen", "Der gehört vergast", "Verdammte Schwuchtel", "Schwein" oder einfach nur "Pfui" mehr oder weniger laut zugerufen wird.
    In Moabit ist dies nicht grundlegend anders als in jedem anderen x-beliebigen Stadtteil.
    Dieser Hass hat sich in den letzten Jahren verschärft und hat sich in der Mitte der ganzen Gesellschaft breite Bahn gebrochen- nicht nur bei Migranten und Rechtsradikalen.
    Den Opfern der Gewalttat von dieser Stelle aus baldige Genesung!"

    ---> In den ländlichen Regionen in NRW, in Niedersachsen und in Schleswig-Holstein ist alles weitgehend friedlich und ruhig in den Dörfern, Klein- und Mittelstädten. Hier merken mein schwulen Freunde und Bekannten oder ich selbst überhaupt "nichts". Hier leben wir friedlich mit LSBTI-freundlichen Nachbarn zusammen.

    Aber in den Großstädten scheint es wohl anders zu sein.
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#11 RainerWAnonym
#12 seb1983
  • 03.12.2018, 20:43h
  • Antwort auf #11 von RainerW
  • Wer hat im Leben noch keine unschönen Erlebnisse gehabt... Gewalt und Kriminalität gibts überall.

    Bin regelmäßig in Köln, da herrscht schon eine andere Stimmung. Die ersten male im Mc Fit dort hatte ich den Eindruck permanent kurz davor zu sein eins in die Fresse zu bekommen wenn sich mein Blick kurz mit dem von jemand anderem getroffen hat, man sich Gewichte genommen hat oder nach nem freien Platz suchte.
    Auch auf der Straße haben die Jungs da ne ziemlich kurze Zündschnur.
    Man gewöhnt sich an dieses Hintergrundrauschen, aber ist die Frage ob man das will...
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#13 TheDadProfil
  • 03.12.2018, 21:16hHannover
  • Antwort auf #10 von Bonifatius49
  • ""---> In den ländlichen Regionen in NRW, in Niedersachsen und in Schleswig-Holstein ist alles weitgehend friedlich und ruhig in den Dörfern, Klein- und Mittelstädten. Hier merken mein schwulen Freunde und Bekannten oder ich selbst überhaupt "nichts". Hier leben wir friedlich mit LSBTI-freundlichen Nachbarn zusammen.""..

    Schon wieder dieser Unsinn ?

    Das entspricht weder der Realität, noch Deinen früheren Kommentaren !
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#14 TheDadProfil
#15 Patroklos
#16 TheDadProfil
  • 04.12.2018, 11:09hHannover
  • Antwort auf #15 von Patroklos
  • ""Vielleicht wohnt ja von diesem Autor der Freund in Köln? Eine Fernbeziehung zwischen zwei Menschen, die in den Domstädten Trier und Mainz leben, ist nicht ungewöhnlich!""..

    Hübsche Spekulation..
    Doch der Fokus der Frage an den User zielt gar nicht auf Fernbeziehungen, sondern in die Richtung, wieso man die Zeit seine Besuche in der "Domstadt" mit Tätigkeiten anfüllt, die man zu Hause schon betreibt..
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#17 seb1983
  • 05.12.2018, 09:24h
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • Da wohnt mein ehemaliger Mitbewohner mit dem ich noch hervorragenden Kontakt habe, wohnt zwar inzwischen mit der Freundin zusammen aber meinte manchmal vermisst er die WG schon :)
    Und potz blitz, gehen dann auch gerne zusammen trainieren wie früher.

    Darüber dass ich in Köln keine Tätigkeiten ausführen sollte die ich daheim betreibe habe ich ehrlich gesagt noch nicht nachgedacht aber deine Besorgnis schmeichelt mir wie eh und je.
    Im Gegenzug vermute ich du bist höchstens für Darkroom und Saufen in der "Domstadt"
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#18 AFD-WatchAnonym
#19 soliAnonym
#20 TheDadProfil
#21 TheDadProfil
  • 05.12.2018, 21:12hHannover
  • Antwort auf #18 von AFD-Watch
  • ""Du könntest ja morgens nach Köln radeln, dann hast du dein Training hinter dir, wenn du abends ankommst... ;-)""..

    Dein Vorschlag macht hier gerade eine prima Geschäfts-Idee kaputt, denn es gibt jede menge Leute die mit dem Auto in die Mucki-Bude fahren um dort zu radeln..
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#22 TheDadProfil
  • 05.12.2018, 21:15hHannover
  • Antwort auf #19 von soli
  • ""Ömer hat sich inzwischen bei Facebook zu Wort gemeldet und der Eintrag geht inzwischen viral.""..

    "Ömer" ?

    Klingt nach einem Menschen mit Migrationshintergrund, was der Geschichte dann doch eine "überraschende Wendung" geben könnte, wenn hier einmal mehr die Angegriffenen dem "Klischee der Täter" entsprechen..

    Zum Glück habe ich keinen Zugang zu Facebook, Du darfst aber gerne beste Wünsche übermitteln..
    Danke..
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