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Internationaler Tag der Toleranz

Homo-"Propaganda" in Russland: Polizei ermittelt wegen Kinderzeichnungen

Ein Schulwettbewerb anlässlich des Tages der Toleranz hat Konsequenzen: Weil auf den Bildern Regenbogen und mutmaßliche gleichgeschlechtliche Paare zu sehen sind, ermittelt die Polizei.


Die Lokalpresse veröffentlichte die "Propaganda"-Zeichnungen

Die Polizei in der Millionenstadt Jekaterinburg hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax vergangene Woche 17 Zeichnungen eines Schulwettbewerbs beschlagnahmt, weil diese im Verdacht stehen, gegen das Gesetz gegen Homo-"Propaganda" zu verstoßen. Das 2013 beschlossene Gesetz stellt die öffentliche "Werbung" für "nicht traditionelle sexuelle Verhältnisse" unter Strafe – angeblich aus Jugendschutzgründen.

Die Zeichnungen wurden angesichts des Internationalen Tages der Toleranz angefertigt, der am 16. November stattfand. Fünft- bis Elftklässler nahmen an dem Schulwettbewerb mit dem Titel "Tolerante Welt" teil. Laut lokalen Medienberichten enthielten die Bilder unter anderem Regenbogen und Andeutungen gleichgeschlechtlicher Paare. Ein Neuntklässler habe auf ein Bild geschrieben: "Wir suchen uns unser Aussehen, unsere Orientierung und unsere Rasse nicht aus." Eltern hätten sich über diese "Propaganda"-Bilder echauffiert und die Polizei alarmiert.

Schulbehörde: Es gab keine "Propaganda"

Die lokale Schulbehörde der Industrie- und Universitätsstadt am Uralgebirge erklärte in einer Pressemitteilung, der Wettbewerb habe zum Ziel gehabt, "Freundschaft, Respekt und gegenseitiges Verständnis zu fördern und die Werte und Einstellungen anderer Menschen zu akzeptieren". Es seien aber keine Bilder gezeigt worden, "die für nichttraditionelle Werte werben".

Die Behörden wollen laut den Berichten die Lehrer befragen, die den Wettbewerb organisiert hätten. Außerdem seien wegen des Vorfalls Psychologen in die Schule geschickt worden.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte vergangenes Jahr regionale Vorläufer des Gesetzes gegen Homo-"Propaganda" in Russland als Verstoß gegen die gegen die Europäische Menschenrechtskonvention bewertet (queer.de berichtete). Die Straßburger Richter haben aber keine Möglichkeit, die Entscheidung durchzusetzen, obwohl sich Russland eigentlich verpflichtet hatte, die Konvention einzuhalten. Bereits Ende 2015 hatte die Duma mit Blick auf das Straßburger Gericht ein Gesetz beschlossen, nach dem Russland internationale Richtersprüche ignorieren dürfe (queer.de berichtete). (dk)



#1 marcocharlottenburgAnonym
#2 Puder BaerAnonym
#3 marcocharlottenburgAnonym
#4 Alice
  • 03.12.2018, 19:38h
  • Tja,
    war irgendwie klar, dass "Kinderzeichnungen" den Unsinn einer solchen Homopropaganda-Manie enttarnen.
    Jetzt sollen sie noch dafür büßen ... oh es finden sich bestimmt ein paar Erwachsene, die die Kinder "verderben" wollten.
    Ein Hoch auf die Kinder und Jugendlichen: Eine Zukunft, die man Russland und den Menschen dort nur wünschen kann.
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#5 Danny387Profil
#6 KotzwatchAnonym
  • 04.12.2018, 02:06h
  • Die Wgenknecht-Linke und der SPD-Schröder werden Putin und die Homoschlächter trotzdem lieben und ihnen in den feuchten Arsch kriechen.
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#7 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#8 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#9 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#10 stephan
  • 04.12.2018, 07:29h
  • Widerlicher geht es kaum noch, aber von diesem abgedrehten Volk und seiner verbrecherischen Führung erwartet man ja auch nichts anderes mehr! Mit brutalen Machtmitteln biegen sie sich die Welt zurecht bis sie ihnen passt. Dabei ist es gleichgültig, ob es um die Anektion der Krim oder die Verbrechen an einer Minderheit geht! Dass ein ehemaliger Bundeskanzler an seiner Freindschaft zu einem Täter festhält und er nicht umgehend aus seiner Partei fliegt, ist zudem ein Skandalon, das diese Partei diskreditiert!
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