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Kommentare zu:
Klaus Wowereit kritisiert Homophobie von Friedrich Merz


#1 Bonifatius49Anonym
  • 05.12.2018, 12:49h
  • Erstens Jens Spahn hat letzten Sommer im Bundestag die Ehe für alle befürwortet.

    Zweitens Friedrich Merz hat vor zwei Wochen in einem Interview in der BILD die Ehe für alle in Deutschland befürwortet.

    Drittens AKK hat auch dieses Jahr erneut die Ehe für alle für einen Fehler angesehen und leht Sie im Unterschied zu ihren Kindern ab.

    Daher sind mir Jens Spahn und Friedrich Merz als Befürworter der Ehe für alle als Parteivorsitzende der CDU willkommen, aber AKK ist mir nicht willkommen.
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#2 remixbeb
  • 05.12.2018, 13:17h
  • Ich finde es immer "lustig", für welch tollen Hechte sich (oft heterosexuelle) Männer halten, als dass sie denken, schwule Männer würden ihnen gerne "nahe kommen" wollen. Weniger lustig ist es, wenn sie das dann auch noch ungefragt raus lassen. Oder sagt der Merz auch zu Merkel oder AKK, dass sie ihm nicht zu nahe kommen sollen?!
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#3 Simon HAnonym
  • 05.12.2018, 13:23h
  • Ich bin wahrlich kein Freund von Merz, aber der entscheidende Unterschied ist:

    Friedrich Merz hat dazu gelernt (was wir jedem zugestehen sollten) und findet heute die Eheöffnung richtig.

    Dagegen hat Frau Kramp-Karrenbauer nichts dazugelernt und weigert sich nach wie vor, sich für ihre Vergleiche mit Inzest und Polygamie zu entschuldigen.
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#4 TomDarkProfil
#5 Bonifatius49Anonym
  • 05.12.2018, 15:18h
  • Antwort auf #4 von TomDark
  • "Heute scheint er sich etwas gewandelt zu haben, oder es ist zumindest unter Altersmilde zu verbuchen.

    Er wäre der bessere Vorsitzende, weil nur er die Stimmen von der AfD zurück holen kann. "

    --> Genauso ist es.

    Merz hat sich in bezug auf LSBTI-Themen verändert und hat in der BILD-Zeitung in einem Interview die Ehe für alle für richtig bewertet.

    UND in der Tat im Unterschied zu AKK hat er das Potential, die AfD wieder "kleiner" zu bekommen. Mit AKK gibt es keine Veränderung, und Sie wird es sicherlich nicht schaffen, die AfD wieder kleiner "zu bekommen". Mit AKK bleibt die AfD uns leider dauerhaft weiter im Bundestag erhalten.
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#6 AFD-WatchAnonym
  • 05.12.2018, 15:58h
  • Antwort auf #4 von TomDark
  • Naja... die plötzliche Zustimmung wird sicher nicht aus der innerlichen Überzeugung zur Ehe für Alle erfolgt sein, sondern viel eher aus der Erkenntnis, dass das Thema durch ist und man damit nichts mehr gewinnen kann. Außerdem werden viele in der CDU keine Lust mehr haben, sich damit noch länger auseinanderzusetzen, sondern heimlich froh sein, dass Thema abgehakt ist und man sich anderen wichtigeren Dingen als den Widerstand dagegen widmen kann.

    Dass scheint bei AKK und Karlidingsbums wohl noch immer nicht angekommen zu sein, die die Diskussion seit der Jahrtausendwende verpennt haben. Peinlich für eine ach so moderne Politikerin und für eine ach so gebildete Ministerin, die lieber verprügelte Kinder in klassischen Ehen sieht. Hauptsache, dass sie das "Spannungsfeld von Vater und Mutter" erleben.
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#7 CrioAnonym
  • 05.12.2018, 16:13h
  • Naja, wenn noch mehr soziale Einschnitt und Altersarmut will, ist er dee Richtige.
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#8 MerzenbecherAnonym
  • 05.12.2018, 16:15h
  • Antwort auf #5 von Bonifatius49
  • Merz wird wahrscheinlich einen massiv Neo(liberalen) Kurs einschlagen, der uns genau in die Lage gebracht hat, in der wir uns befinden: Gigantische Vermögen auf er einen Seite (gepaart mit meist unbegrenzter Gier nach noch viel mehr) und bittere Armut (garniert mit massiven Abstiegsängsten) auf der anderen Seite.
    Wahrscheinlich wird der Kurs nicht nur Neo-Liberal, sondern sogar Neo-Konservativ.
    Hauptsache seine alten Freunde bei Blackrock machen kasse. Sein Vorstoß mit der steuerfreien Aktien-"Rente" sollte Zeichen genug sein. Es spricht nichts dagegen, Kapitalerträge zu besteuern. Sogar höher als Erträge aus unmittelbarer Arbeit. Aber das Gegenteil ist der Fall. 25% Pauschalsteuer und genug Steuersparmodelle, um selbst diese zu umgehen.
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#9 Bonifatius49Anonym
  • 05.12.2018, 16:18h
  • Antwort auf #6 von AFD-Watch
  • [..]"die plötzliche Zustimmung wird sicher nicht aus der innerlichen Überzeugung zur Ehe für Alle erfolgt sein, sondern viel eher aus der Erkenntnis, dass das Thema durch ist " [...]

    --> Reine Spekulation Ihrerseits.. Wir wissen es schlichtweg nicht.

    Frau Merkel beispielsweise, die zwar weiterhin die Ehe füralle alehnt, hat zumindest ihre Haltung zum Adoptionsrecht verändert, nachdem Sie in ihrem Wahlrkeis ein Frauenpaar mit mehreren Kindern persönlich kennengelernt hat.

    IHR Einwand, AfD-Watch, ist reine Spekulation und ist eher durch ihre linke Haltung geprägt: sie mögen die Person Merz schlichtweg nicht. Dann seien Sie doch auch so ehrlich und schreiben dies, anstatt hier mit Spekuilationen über die Motivation von Merz hier "rumzuposaunen".
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#10 FeuchteTräumeAnonym
  • 05.12.2018, 16:19h
  • Antwort auf #5 von Bonifatius49
  • "UND in der Tat im Unterschied zu AKK hat er das Potential, die AfD wieder "kleiner" zu bekommen."

    Indem er aus der CDU eine zweite AfD macht, die zwar die Ehe für alle geradeso duldet, aber sonst genauso rassistisch und neoliberal ist und auf andere queere Interessen scheißt.
    Schon klar, dass es genau das ist, was du dir wünschst.

    Es wird aber strategisch nicht aufgehen. Rassisten werden weiterhin die AfD wählen.
    Und wenn man Rassismus stärkt, dann werden es immer mehr.
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#11 Bonifatius49Anonym
  • 05.12.2018, 16:24h
  • Antwort auf #8 von Merzenbecher
  • [....]"Hauptsache seine alten Freunde bei Blackrock machen kasse. Sein Vorstoß mit der steuerfreien Aktien-"Rente" sollte Zeichen genug sein. " [...]

    Und da haben wir es wieder klar bewiesen. Personen wie Ihnen geht es überhaupt nicht um LSBTI-Themen.

    Wie sich die Rentenversorgung aufbaut, ist sicherlich KEIN LSBTI-Thema, sondern ein allgemeinpolitisches Thema. Aber das schreibe ich schon seit Jahren, das hier eine Reihe von angeblichen LSBTI-Aktivisten in Wahrheit linke politische Ziele auf dem "Rücken der LSBTI-Bevölkerung" ausfechen wollen.

    -----------

    Im übrigen nur kurz: ich persönlich begrüße es, wenn mehr Aktienanteile in die Hände der einheimischen deutschen Bevölkerung und Unternehmen kommt. UND ich halte es für falsch, das die großen DAX-Konzerne mittlerweile mehrheitlich im Aktienbestand in ausländischen Besitz sind. Wenn die Bundesregierung hier mehr Anreize schafft, das "Otto-Normalverbraucher" mehr Aktien besitzt, so ist dies generell richtig, weil es derzeit massiv ausländische Konzerne sind, die die Aktien in Deutschland halten und das ist auch sicherlich nicht gut.

    Generell ist es bedauerlich, dass die Deutschen in der Allgemeinbevölkerung so wenig Anteile am Aktienmarkt haben.
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#12 So SoAnonym
  • 05.12.2018, 16:46h
  • Antwort auf #11 von Bonifatius49
  • "Generell ist es bedauerlich, dass die Deutschen in der Allgemeinbevölkerung so wenig Anteile am Aktienmarkt haben."

    Das mag durchaus sein, nur als Lösung gegen Altersarmut ist es völlig sinnlos.

    Diejenigen die von Altersarmut bedroht sind, sind diejenigen die wenig verdienen.
    Diese Leute können kein Geld beiseite legen und deren Arbeitgeber, so sie dann überhaupt einen Arbeitsplatz haben, sind auch kaum diejenigen die Aktienanteile an ihre Mitarbeiter ausgeben.
    Darüberhinaus sind Aktien spekulative Anlagen.
    Arme Menschen können sich spekulative Anlagen aber nicht leisten, weil bei derm geringen finanziellen Spielraum nichts verlieren dürfen.

    Herr Merz denkt genau wie Du nur an sich sonst würde ihm die Abseitigkeit seiner Vorschläge auffallen.
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#13 Spekulatius49ADAnonym
  • 05.12.2018, 16:50h
  • Antwort auf #9 von Bonifatius49
  • "Ihr Einwand"... "LINKER"... "Spekulationen..."

    Rechter Spekulant!
    Wenn es so wäre, dann hätte ein viel größerer Teil der CDU dafür gestimmt. Stattdessen hat man das Thema verschoben und ausgesessen, in der Hoffnung, dass sich das irgendwie erledigt.

    Ich dachte, Spekulationen und Einwände wären IHRE Spezialität, RECHTER Mr. Lübbers, wie durch die Wahl der FDP darauf zu spekulieren, dass Merkel ihr Bauchgefühl ändert, Herr Parteisoldat!
    Oder darauf zu spekulieren, bei Durchsetzung der Eheöffnung noch vor der Wahl gaaaaaaaanz bestimmt zum Dank die SPD zu wählen!
    Oder auf die epochale Wende im Vatikan zu spekulieren, für die wir links-grünversifften queer.de Atheisten ja zu doof wären das zu begreifen und das schwulenfreundliche Thesenpapier des Vatikans kurz vor der Veröffentlichung (so seit 1500 Tagen oder so) steht!
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#14 AFD-WatchAnonym
  • 05.12.2018, 16:55h
  • Antwort auf #9 von Bonifatius49
  • " sie mögen die Person Merz schlichtweg nicht."

    Natürlich doch. Genauso wie wir Trump nicht mögen, aber das nicht einfach schreiben können... *Augenroll*

    Wer zu doof zu lesen ist, was ich von der Alternative AKK halte, der sollte vielleicht mal zurück zur Baumschule um seine rhetorischen Fähigkeiten zu schulen und sein Theologiediplom gegen ein Baumschuldiplom einzutauschen.
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#15 WolfgangProfil
  • 05.12.2018, 17:00hBielefeld
  • Antwort auf #11 von Bonifatius49
  • @ Bonifatius

    Allerwertester - es sind Figuren wie Sie, die den Aufstieg der afd heute und den der NSDAP damals ermöglicht haben.
    Opportunistisch und obrigkeitshörig -mit dem höchsten Ziel: wie vermehre ich meine Bequemlichkeit!?
    Dieser bräsig-bürgerliche Konservatismus hat stets den Faschisten in den Sattel verholfen; Faschismus ist für Leute wie Sie nur eine Stilfrage, aber keine der unbedingten Menschlichkeit. Wenn die afd-Verbrecher mit Messer und Gabel essen und Diener und Knix machen, holen Sie und Friedrich Merz sie vom Katzentisch an den der "Großen".
    Sie sagen es ja ganz deutlich: Ihnen ist Ihre Rente wichtiger als die Meinungsfreiheit, die Gleichberechtigung von Minderheiten etc. pp. - das war 1933/34 so, als die Konservativen meinten, sie bräuchten die NSDAP zum Ausputzen der Linken ( wenn dann ein paar Köpfe rollen, naja, muß wohl sein) und könnten sie dann wieder an die Leine legen.
    Ihr seit langem zu beobachtendes Jaulen über das, was Sie für links halten zwirbelt mit ungutem Geruch aus Ihrem Portemonnaie. Das ist das ist für Zipfelmützen-Bourgeois wie Sie das Wichtigste.
    Die Dummheit der bourgeois hat sich seit der Zeit des Bürgerkönigs Louis Phillippe nicht verändert - ihr einziges Ziel "Enrichissez Vous!"
    Daß wir aber alle vor globalen Problemen stehen, die Ihre Bürgerpflichtruhe auf der Chaiselongue in Aufruhr bringen werden, die Sie sich noch gar nicht ausdenken wollen, Sie nicht begreifen.
    Das verlogene schwule Glück im Winkel ist am Ende ebenso selbstmörderisch wie das heterosexuelle. Das Nachäffen heterosexueller Bereicherungsmuster wird Sie am Ende auch mit ihrem fadenscheinigen Ego-Hemdchen ratlos bibbernd dastehen lassen. Das ewige "Weiter-So" ist tödlich...aber um das zu begreifen bräuchte man ein wenig Einsicht und die Fähigkeit die Denkroutine hinter sich zu lassen...Zwecklos!
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#16 FaktencheckAnonym
  • 05.12.2018, 17:11h
  • Antwort auf #8 von Merzenbecher
  • "Hauptsache seine alten Freunde bei Blackrock machen kasse."

    Richtig. Und es geht auch gar nicht um Altersvorsorge. Es geht darum, Börsenspekulationen ein absurdes soziales Mäntelchen umzuhängen, um dafür auch noch staatliche Subventionen in Milliardenhöhe einzukassieren.
    Niemand, der es wirklich nötig hätte, hat das Wissen oder das Geld, um mit Aktien zu spekulieren. Merz' ekelhafte Pläne wären einfach ein (weiteres) fettes Steuergeschenk für ohnehin schon Wohlhabende.

    Die kapitalistischen Ausbeuter_innen werden immer gieriger und unverfrorener.
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#17 PfuiteufelAnonym
  • 05.12.2018, 17:40h
  • Antwort auf #15 von Wolfgang
  • "Faschismus ist für Leute wie Sie nur eine Stilfrage, aber keine der unbedingten Menschlichkeit."

    Das bringt es treffsicher auf den Punkt. Man wünscht sich eine Menschenfeindlichkeit der Mitte.

    Die Verachtung für Arme, Migrant_innen, Geflohene, Ausländer, Muslim_innen, Erwerbslose usw. soll bitteschön wohlformuliert und sanft verklausuliert daherkommen und nicht so plump, dass allzu offenschtlich wird, worum es wirklich geht: billige Selbstaufwertung, gierige Selbstbereicherung, Verachtung alles "Anderen" und die Heiligsprechung des ekelhaften eigenen Egoismus'.
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#18 ZenkimausAnonym
  • 05.12.2018, 18:34h
  • Merz kann die AfD im Westen der Republik vielleicht klein halten. Leider nicht im Osten. Da wohnen auch weniger Wähler. Sein neuer Rentenvorschlag weißt den Weg welches unser Land gehen wird wenn er je Kanzler wird. AKK hat sich für mich mit ihrer Aussage zur Ehe bei mir ins Abseits geschossen. Bleibt der Spahn nicht mein Traum aber besser wie die anderen beiden. Am Wochenende wissen wir alle auf was wir uns mit der CDU einstellen müssen. Ich möchte der Mutti hier mal danke sagen das sie, in meinen Augen, eine gute Kanzlerin war
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#19 KetzerAnonym
  • 05.12.2018, 20:35h
  • Antwort auf #18 von Zenkimaus
  • Diese ach so tolle Mutti hat doch mit ihrer einlullenden Politik der Alternativlosigkeit erst ermöglicht, dass wir inzwischen vor einem neoliberal überformten Schrotthaufen des ehemaligen Sozialstaats Bundesrepublik Deutschland stehen, mit einem stark angewachsenen Prekariat, das sich idiotischerweise nicht nach links wendet, wo echte Lösungen warten würden, sondern immer weiter nach rechts.

    Und dann kommt jetzt ein Herr Merz, die Inkarnation des Neoliberalismus, und will diesen Schrotthaufen so richtig gut zum Brennen bringen, damit er und seine Büttel damit NOCH mehr Kohle machen können. Auf dem Rücken ALLER Geknechteten und auch aller Minderheiten, die nicht zu seinem perfektionierten Ausbeutungsmechanismus passen bzw. bereits durch sämtliche sozialen Netze durchgerutscht sind.

    Grund genug für zahllose queere Angsthäschen, zu versuchen, dem Ganzen durch vorgetäuschte Normalität noch einmal zu entkommen, bevor auch sie endgültig in den Abgrund stürzen.

    Wann wird das Prekariat, wann werden die Minderheiten verstehen, dass nicht Anbiedern an die gnadenlos alles abgrasenden Heuschrecken, sondern Aufstehen, Auflehnen, Widersprechen, Andersdenken, Anderswählen das Gebot der Stunde sind? Werden sie es überhaupt je?

    Alle, die meinen, ein weiteres Füttern des Monsters Neoliberalismus würde dieses irgendwie besänftigen, ignorieren dabei, dass das Monster dadurch nur weiter und weiter wächst.

    Wir brauchen eine echte, linke, radikale Wende. Statt dessen wird hier nur noch darüber diskutiert, ob Pest, Cholera oder Tuberkulose am besten die neue Kanzlerschaft übernehmen sollen.

    So kann das nichts werden - so geht es nur immer schneller in Richtung verbrannter Erde.
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#20 schon vergessenAnonym
  • 05.12.2018, 20:46h
  • Antwort auf #1 von Bonifatius49
  • "Erstens Jens Spahn hat letzten Sommer im Bundestag die Ehe für alle befürwortet."
    Bitte nicht vergessen: Das war die Abstimmung, bei der es ziemlich wahrscheinlich war, dass die Eheöffnung durchkam. Zuvor hat Herr Spahn immer GEGEN schwule Interessen gestimmt, so z. B. beim Splitting für Lebenspartnerschaften 2013. Seine ständigen Querschüsse gegen die schwule Community rechtfertigte er z. B. mit Sprüchen wie: "Ich springe nicht über jedes Stöckchen, dass Volker Beck plötzlich über Nacht hinhält. Da geht's um Parteitaktik, nicht um die Sache". Sagte es und stimmte dagegen.

    www.queer.de/detail.php?article_id=17707

    Geredet hat er viel, je nachdem, wo er gerade punkten wollte.
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#21 Merz-Spezial-DrageeAnonym
  • 05.12.2018, 20:55h
  • Antwort auf #3 von Simon H
  • Merz hat also dazugelernt; richtig, auch wie man Leute verschei...rt.
    Er will zwar immer noch die "Bierdeckel-Steuererklaerung", aber auch Hartz IV beibehalten; ausserdem, und das ist der naechste grosse "Witz": das umlage-finanzierte Rentensystem durch (steuerlich beguenstigte) Aktiengeschaefte ersetzen.
    Neoliberaler geht's eigentlich gar nicht:
    Man ersetzt das bisherige (STAATLICHE) umlagenfinanzierte Rentensystem durch ein (PRIVATwirtschaftliches) Umlage-"Rentensystem"! Und macht sich dabei abhaengig von den Unwaegbarkeiten des Aktienmarktes (Stichworte Finanzkrise, schwarzer Freitag, 2008, etc), ganz zu schweigen von der Moeglichkeit, dass Unternehmen auch "mal pleite gehen koennen")
    Kurz zur "Funktionsweise" seiner "Aktienrente":
    Es sollen also "Arbeiter" (als Oberbegriff!) waehrend ihrer berufl. Taetigkeit Aktien kaufen, diese dann beim Renteneintritt wieder verkaufen, und damit ihre Rente finazieren; vorausgesetzt, die Kurse steigen (Stichwort "Inflation") und die Firmen existieren so lange, ist alles schoen und gut.
    Wenn sie aber ihre Aktien verkaufen, wer kauft sie dann? Richtig, die dann (noch) arbeitenden Menschen. Und was haben wir damit? Im Grunde nur eine Abwandlung des bestehenden umlagefinanzierten Rentensystems. Allerdings mit der "kleinen" Aenderung von einem staatlichen zu einem privatwirtschaftlichen System, das mit den ueblichen "Unwaegbarkeiten" des freien Marktes konfrontiert ist (wie z.B. Finanzkrisen, bewusste Marktmanipulationen (Streuung von Geruechten zur Beeinflussung der Aktienkurse, Ausnutzung von Insiderwissen)..)
    Ein weiterer Schritt weg vom Sozialstaat hin zur sog. "Eigenverantwortlichkeit" der Buerger. A(r)merika laesst gruessen!
    Achso, in Bezug auf Hartz IV:
    Das aus dem Munde (Geist) eines Multi-Millionaers und (ehem?) Mitarbeiters eines der Groessten aus der Finanzwelt (Blackrock)

    Das queere Themen nicht immer ein ausschlaggebendes Argument sein sollten, sieht man ja bei Merkel; trotz ihres "unguten Bauchgefuehls" ist die Ehe fuer Alle schliesslich doch noch eingefuehrt worden (wohl nicht zuletzt aus politischem Kalkuel; genau wie der Atom-Ausstieg).
    Und abgesehen davon: man kann zwar, wie schon mehrmals geschehen, GEsetze vor dem Verfassunggericht stoppen; ich bezweifle aber, ob das mit dem Neoliberalismus gelingt, und der wird mit Leuten wie Merz, Schroeder (eigentlich ja SPD!) und Konsorten froehlich weiter um sich greifen, auch weil "die Medien" leider nicht in der noetigen Form fuer Aufklaerung und Information sorgen (z.T. weil diese ja selbst profitieren)
    Man koennte/muesste das (wesentlich) ausfuehrlicher beschreiben, als ich es hier getan habe (es fehlt noch so einiges, wuerde aber zu lange dauern, das zu schreiben und zu diskutieren), deshalb: nicht NUR auf queere Themen achten; sind zwar auch wichtig, aber eben nicht alles, v.a. wenn es um solche fundamentalen Betrachtungen geht.
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#22 TheDadProfil
  • 05.12.2018, 22:04hHannover
  • Antwort auf #1 von Bonifatius49
  • ""Erstens Jens Spahn hat letzten Sommer im Bundestag die Ehe für alle befürwortet.""..

    Jens Spahn ist aus dem Rennen..
    Sagen jedenfalls die Analysten..

    ""Zweitens Friedrich Merz hat vor zwei Wochen in einem Interview in der BILD die Ehe für alle in Deutschland befürwortet.""..

    Er hat sich damit abgefunden..
    Das ist etwas völlig anderes..

    ""Drittens AKK hat auch dieses Jahr erneut die Ehe für alle für einen Fehler angesehen und leht Sie im Unterschied zu ihren Kindern ab.

    Daher sind mir Jens Spahn und Friedrich Merz als Befürworter der Ehe für alle als Parteivorsitzende der CDU willkommen, aber AKK ist mir nicht willkommen.""..

    Die Meinung ihrer Kinder ist allerdings ebenso irrelevant wie Deine..
    Das eint diese Meinungen..

    Analog zur Wochenumfrage stellt sich dann auch immer noch nicht die Frage, wo hier eigentlich die Option "gar keiner von denen" ist, denn es ist immer noch egal wer von den Dreien die Partei führen will, deren Abgeordnete zu 75 Prozent die Ehe für Alle abgelehnt haben..
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#23 TheDadProfil
  • 05.12.2018, 22:19hHannover
  • Antwort auf #11 von Bonifatius49
  • So viel wirtschaftlicher Unverstand ist schon sehr selten..

    ""Wenn die Bundesregierung hier mehr Anreize schafft, das "Otto-Normalverbraucher" mehr Aktien besitzt, so ist dies generell richtig, weil es derzeit massiv ausländische Konzerne sind, die die Aktien in Deutschland halten und das ist auch sicherlich nicht gut.""..

    Die Regierung Merkel tut seit 12 Jahren exakt das, was vor ihr schon die Regierung Kohl 16 Jahre lang gemacht hat :
    Ausländische Investoren ins Land holen..
    Kohl hatte dafür eine einfache Erklärung :
    Die steigende Arbeitslosigkeit durch den massiven Arbeitsplatzabbau, zum Teil geschuldet durch die Verlagerung von Produktionen deutscher Konzerne ins billigere Ausland..
    Die Regierung Merkel hat eine ebenso einfache Erklärung :
    Die schlechte Zinslage und die damit pardoxerweise verbundene "schlechte Kreditlage" der deutschen Wirtschaft..

    Übrigens ist Deine hier vorgelegte "Analyse" über die "Anreize die die Bundesregierung" schaffen müsse, daß genaue Gegenteil von dem, was Du den Griechen in der Finanzkrise "geraten" hast, als Du denen anempfohlen hattest doch "gefälligst" ihre Flughäfen an "deutsche Investoren zu verkaufen"..

    ""Generell ist es bedauerlich, dass die Deutschen in der Allgemeinbevölkerung so wenig Anteile am Aktienmarkt haben.""..

    Ein fulminanter Trugschluß, denn dies trifft nur unmittelbar zu..

    Über die Lebensversicherungen gehören dem Deutschem Sparer nämlich mittelbar mehr Aktien als anderen Bürgern anderer Länder..
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#24 AndyAnonym
  • 05.12.2018, 22:38h
  • Am liebsten wäre mir keiner von den dreien, sondern ein echter Wandel. Daniel Günther zB. Mit dem wäre ein Gutes Jamaika machbar, ja selbst die linken schließt er im Kampf gegen die AfD nicht aus. Da es aber nun mal leider einer der Drei werden wird, wäre Jens Spahn das geringere Übel. Weder AKK noch Merz stehen für eine Erneuerung zum Besseren. Unter Merz wird es noch mehr Sozialabbau geben, unter AKK ein weiter so der Merkelschen-Stillstandspolitik.
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#25 iamguido25Anonym
  • 06.12.2018, 00:11h
  • Die Umfrageergebnisse unter queer.de.Lesern, mit dem deutlichen Vorsprung für Spahn, sind schon verblüffend. Weil der schwul ist? Weil der mit einem Weissezähne fletschenden schwulen Beau verheiratet ist? Weil er seine Homo-Vermählung als Protz- Polit- und Werbekampagne vermarktet hat? Weil ihnen seine Love-Story im Promimüllblatt BUNTE so ans Herz ging? Weil er (manchmal) ein bißchen positiv über Schwule einsetzt (wir kennen diese Masche ja von einem gewissen Westerwelle, der, wenns um seine und FDP-Vorteile ging, die schwulen Interessen ganz schnell im Klo entsorgt hat)? Weil er so schön schwul-bürgerlich daherkommt? Offensichtlich sind den Spahn-Befürwortern dessen neoliberaler, geldscheffelnder, unternehmer- und wirtschaftverliebter Hang, seine schwer rechtslastige, schwer gottesanbetend katholische Glaubensmaxime, prekariat- und Hartz-4-Empfänger abfälligen und verächtlichen Äußerungen, sein Lobbyismus für die Pharmaindustrie . . . SCHNURZPIEPEEGAL .

    Nebenbei: Die CDU-Bagage, die sich da zur Wahl stellt und nach dem Posten des Kanzlers/der Kanzlerin giert, die würde ich alle drei am liebsten auf den Mond schießen, und Spahns politische Busenfreunde der schöne Lindner, Kinder-Kanzler National-Kurz, Schwammgesicht CSU-Dobrinth und Trump-kriechindenAxxxx US-Botschafter Grenell, samt dessen Töle hinterdrein.

    volkundglauben.blogspot.com/2018/06/ich-habe-ja-nichts-gegen
    -homos-aber.html


    volkundglauben.blogspot.com/2018/11/cdu-vorsitz-jens-spahn-a
    uf-der-pole.html
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#26 stromboliProfil
#27 janxAnonym
  • 06.12.2018, 09:06h
  • Antwort auf #25 von iamguido25
  • Nun ja. Es gab ja nur die 3 Personen zur Auswahl bei der Umfrage. Es gab keine Option "keiner von denen". Daher habe ich auch für Spahn gestimmt und denke so erklärt sich auch der Vorsprung. Da würde ich nun nicht zu viel reininterpretieren. Die anderen sind noch viel schlimmer. Ich teile aber ansonsten vollkommen deine Kritik.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#28 Patroklos
#29 iamguido25Anonym
#30 AFD-WatchAnonym
#31 MariposaAnonym
  • 06.12.2018, 13:27h
  • Antwort auf #5 von Bonifatius49
  • Meines Erachtens ist es aber noch ein Stück wichtiger, daß sich die eigentlichen Volksparteien wieder deutlich voneinander unterscheiden - dann wird automatisch die AfD kleiner (siehe etwa Wahl in Niedersachsen, daß es dort dann doch zur GroKo kam, ist der FDP anzulasten). Alleine schon aus diesem Grund bin ich für Merz - und ich mag ihn überhaupt nicht..... Mir ist schlichtweg diese halbseidene "Kompromißpolitik" zuwider, die AKK in Reinkultur pflegt - nein, dann schon konsequent kantig und unsympathisch, eben CDU in Reinkultur. Viele Wechselwähler habe diese Partei bislang vor allem wegen Merkel gewählt. Bei einem möglichen Kanzlerkandidaten Merz werden dann die Karten neu gemischt.....
    Inwiefern sich der Wechsel im Parteivorsitz auf die Arbeit der von mir nicht sonderlich geschätzten GroKo auswirkt, wird sich noch zeigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#32 janxAnonym
  • 06.12.2018, 20:46h
  • Antwort auf #29 von iamguido25
  • Ja klar. Bei einer Bundestagswahl. Aber hier ist es eine kleine harmlose spontane Webabstimmung. Natürlich ist es im Prinzip absurd weil die alle 3 völlig grottig sind. Du hast ja völlig Recht. Ich musste etwas lachen bei der Frage und gebe zu ich hab da jetzt nicht stundenlang nachgedacht. Einfach geklickt. Man sollte es als spontanes Stimmungsbarometer im Dschungelcamp sehen welche Speise am leckersten ist. Kakerlake, Stinkfrucht, Känguru-Hoden.
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#33 TheDadProfil
  • 06.12.2018, 22:23hHannover
  • Antwort auf #30 von AFD-Watch
  • ""Aber die Option "nicht wählen" spielt in der Umfrage keine Rolle""..

    Aber in der ganzen Diskussion hier..
    Und das ist nun schon der gefühlt 5.Artikel zu einer Sachlage, mit der ich schon rein faktisch gar nichts zu tun haben werde, weil ich dort nicht wahlberechtigt bin..

    Nun soll ich mich dann hier entscheiden
    "welches Schweinderl hättens denn gern ?"
    (die herkunft dieses spruches kann man googlen)
    um mir dann suggerieren zu lassen, ein Herr Spahn wäre dann doch die "entspanntere Alternative aus Sicht der LGBTTIQ*-Rechtslage"..

    Nöö..
    Ist sie eben nicht, denn auch mit diesem Herrn Spahn haben wir immer noch einen "Gegner in den eigenen Reihen", denn der fabuliert dann ja auch gerne mal gegen "Gleiche Rechte für Alle", wenn diese gleichen Rechte dann zugewanderte Menschen betreffen..

    Das macht dann die Ergebnisse dieser Umfrage in sich einfach überflüssig..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#34 stromboliProfil

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