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US-Komödie

Von der Tante zum lesbischen Sex ermuntert

In diesem Monat in der Queerfilmnacht: "Princess Cyd" von Regisseur Stephen Cone ist ein berührender Film über weibliche Sensibilität, Sexualität und Befreiung.


Teenagerin Cyd verliebt sich in den Sommerferien in die Kellnerin Katie (Bild: Edition Salzgeber)
  • 6. Dezember 2018, 13:18h, noch kein Kommentar

Die 16-jährige Cyd besucht in den Sommerferien ihre Tante Ruth, eine bekannte Schriftstellerin, in Chicago. Die beiden haben sich seit dem Tod von Cyds Mutter vor vielen Jahren nicht gesehen. Und sie könnten unterschiedlicher kaum sein: Während Cyd den ganzen Tag Fußball spielen und sich im Garten sonnen möchte, sitzt Ruth am liebsten hinterm Schreibtisch und arbeitet an ihren Texten.


Poster zum Film: "Princess Cyd" läuft nur in diesem Monat in der Queerfilmnacht

Auch beim Thema Liebe haben sie andere Ansätze: Cyd erkundet gerade ihr sexuelles Begehren, hat Sex mit dem Nachbarsjungen und verliebt sich in die smarte Kellnerin Katie. Ruth hingegen ist Langzeit-Single und hat scheinbar kein Bedürfnis, daran etwas zu ändern. Als Cyd ihre Tante aus der Liebesreserve locken will, erklärt Ruth ihr ein paar Dinge über das Glücklichsein.

In seinem neuen Film "Princess Cyd" porträtiert Regisseur Stephen Cone ("Einen Freund zum Geburtstag") mit feinem Gespür für kleine Gesten, Blicke und Zwischentöne zwei komplexe Frauenfiguren. In dem elegant geschrieben Film beeindrucken Rebecca Spence als empathische und selbstbestimmte Frau in den besten Jahren, die kein Problem mit dem lesbischen Sexwünschen ihrer Nichte hat, und Nachwuchsstar Jessie Pinnick als Teenager auf der Suche nach einer Identität, die sich richtig anfühlt.

Ein berührender Film über weibliche Sensibilität, Sexualität und Befreiung! (cw/pm)

Direktlink | Offizieller deutscher Trailer

Infos zum Film

Princess Cyd. Komödie. USA 2017. Regie: Stephen Cone. Darsteller: Marika Mashburn, Jessie Pinnick, Paul Fagen. Laufzeit: 97 Minuten. Sprache: englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln. FSK 12. Verleih: Edition Salzgeber. Kinostart: keiner, im Dezember nur in der Queerfilmnacht