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Kommentare zu:
Facebook schränkt Gerede über Sex ein


#1 Patroklos
  • 06.12.2018, 21:42h
  • Jetzt greift die Prüderie auch schon in den sozialen Netzwerken wie Facebook! Da wendet man sich ja nur noch mit Schaudern ab!
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#2 Ith__Ehemaliges Profil
  • 06.12.2018, 22:23h
  • Man merkt halt, dass die Unterdrückung von allem, was nicht hinreichend "normalisiert" ist, zunehmend zur Bedingung dafür wird, in den USA geschäftsfähig zu bleiben.
    Auch die Möglichkeiten zur Einschränkung von Journalismus/freier Pressearbeit sollte man nicht unterschätzen, und auch das passt zum dort zunehmenden Autokratie-Level.

    Sollte niemanden überraschen.

    Hoffen wir, dass sie es soweit übertreiben, dass sie sich damit langfristig den eigenen Todesstoß setzen. Wird schon seit einigen Jahren Zeit, dass die größte Datensammelplattform mal wieder in andere Hände fällt.
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#3 DystopiaAnonym
#4 Uwe RAnonym
  • 06.12.2018, 23:13h
  • Facebook ist nicht der Nabel der Welt. Das Reale Leben findet noch immer offline statt.

    Im ersten Moment mag es schmerzhaft sein, wenn Facebook schon Sätze wie Ich will heute Abend noch Spaß haben zensiert... im nächsten Moment machen sie sich damit überflüssig.

    Leute, zieht weiter... nehmt Seiten ohne prüde US-Bigotterie...
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#5 TheDadProfil
  • 06.12.2018, 23:30hHannover
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • ""Jetzt greift die Prüderie auch schon in den sozialen Netzwerken wie Facebook!""..

    Zwei eklatante Fehleinschätzungen in einem Satz..
    Denn in Bezug auf Facebook gibt es dort kein "jetzt schon", und an Facebook ist auch nichts "soziales" als so genanntes Netzwerk..
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#6 tchantchesProfil
  • 06.12.2018, 23:32hSonstwo
  • Es wird doch niemand gezwungen, da mitzumachen, oder?

    Von mir aus können die aus ihrem Laden sonstwas machen.
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#7 ichbinmeineigenesradioAnonym
#8 Sabelmann
  • 07.12.2018, 00:32h
  • Ist schon schlimm wenn man sein Leben in dieses Kastl verlegt! Sind halt die "modernen" Zeiten!
    Bald weiss eh niemand mehr was das reale Leben ist! Werden jetzt ja sogar schon Mitarbeiter von Firmen gechippt und diese Idioten lassen sich das auch gefallen,aber es wird geheult wenn (un)soziale Networks Einschränkungen vornehmen!
    Es gibt ja nicht nur dieses Fratzenbuch,Instawas und Tumbldidltum!
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#9 LGBH0TTNZProfil
#10 NausEAnonym
  • 07.12.2018, 07:15h
  • Ach Leute, nach den ganzen Skandalen sollte man die Fratzenmappe ohnehin abschalten.

    Wer Kontakt sucht, kann sich auf den blauen Seite tummel und für die ganz Wagemutigen gibt es noch die Bare-Seiten.

    Wer braucht da muss da nach Mark Zuckerberg noch reichermachen?
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#11 FacebookNutzerAnonym
  • 07.12.2018, 07:22h
  • Aktuell nutzen 32 Millionen Menschen in Deutschland Facebook - in Österreich und in der Schweiz sind es jeweils 3,8 Millionen.

    Probleme mit Facebook als Marginalie abzutun, oder einfach zu sagen, das brauche eh' kein Mensch und deshalb sei es ja wurscht, berücksichtigt also einfach mal nicht diese ca. 40 Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum.

    Diese Menschen nutzen Facebook nicht, weil sie alle Vollidioten sind, sondern weil es ihnen einen Nutzen bringt - so verschiedenartig der sein mag.

    Mit weit entfernt wohnenden Freunden vernetzen, einfach auf dem Laufenden bleiben über z.B. Aktionen der Aids-Hilfen oder anderer Organisationen... es gibt tausenderlei Möglichkeiten.

    Man mag zu Recht beklagen, dass es keine auch nur annähernd gleichwertige Alternative gibt. Auf die Schnelle ändern wird man das dadurch jedoch nicht.

    Und so müssen sich nun mal 40 Millionen Menschen im deutschen Sprachraum damit auseinandersetzen, was auf Facebook geschieht bzw. welche Regeln es sich (und damit uns) gibt.

    In der Tat sehe auch ich solche Regelungen mit großer Sorge. Immer mehr zeigen sich die Auswirkungen Trumpscher Politik. Deshalb ist es selbstverständlich absolut legitim, wenn Nutzer das System kritisieren oder ihren Unmut über bestimmte neue, stark einschränkende Regeln äußern.

    All denen einfach vor den Latz zu knallen "ihr seid ja selber schuld, wenn ihr das benutzt", ist zu kurz gegriffen. In einer Demokratie muss es selbstverständlich immer die Möglichkeit geben, Dinge zu kritisieren, um sie zu verändern.

    Freilich hat das bei einem De-facto-Monopol nicht immer sofort die gewünschten Auswirkungen. Aber wenn niemand protestiert, kann Herr Zuckerberg machen, was er will (oder soll, weil Trump es vorgibt).

    In erster Linie ist Facebook jedoch nach wie vor ein kommerzielles Unternehmen. Wenn ZU viele Nutzer gegen neue Regeln protestieren und somit abzuwandern drohen, wird sich also Herr Z. durchaus überlegen (und auch überlegen müssen), ob er gewillt ist, Millionen Kunden zu verlieren. Und ja: auch wenn wir alle nicht mit Geld zahlen - wir SIND Kunden, denn wir zahlen mit unseren Daten.

    Also: Kritik von Kunden ist richtig und wichtig.
    Kleinliche Schmähung der Kunden auf Kindergartenniveau ("ihr seid ja selber doof") bringt da letztlich NIEMANDEN weiter.
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#12 WolfAnonym
  • 07.12.2018, 07:41h
  • Nutzt überhaupt noch jemand Facebook?
    Ich dachte der Mist ist schon seit Jahren tot
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#13 Patroklos
#14 Patroklos
#15 QwertzuiopüAnonym
  • 07.12.2018, 10:05h
  • Facebook hat sowieso langsam fertig. Junge Leute benutzen das nicht mehr.
    Dass der private Chat einfach mal in Echtzeit zensiert werden kann, ist aber tatsächlich bedenklich. Das werden andere Seiten auch machen und mit der Zeit wird das einfach "normal" sein. Die Frage ist, wie das die Menschen in ihrem Bewusstsein von Freiheit beeinflussen wird. Es ist ja ein Unterschied, ob ich etwas verbotenes mache oder etwas, was einem Konzern nicht gefällt. Wenn die moralischen Vorstellungen aus Silicon Valley hier Fuß fassen, sind wir aufm halben Weg in den bible belt... aber ansich bin ich eigentlich eher optimistisch.
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#16 YannickAnonym
  • 07.12.2018, 11:06h
  • Zuerst haben sie Bilder zensiert, die ihnen zu freizügig waren. Wozu bei prüden US-Konzernen schon ein Mann mit nacktem Oberkörper oder Bilder (egal ob Mann oder Frau) in Unterwäsche gehören, was anderswo vollkommen legal ist. Auch klassische Kunstwerke mit zu viel Haut (von Michelangelo bis Rubens) werden zensiert. Und Aufklärung und wissenschaftliche Bilder (z.B. über den korrekten Gebrauch von Kondomen) werden eh zensiert.

    Aber jetzt wollen sie den Menschen sogar schon vorschreiben, worüber sie zu reden haben und worüber nicht. Werden demnächst auch noch politisch missliebige Gespräche oder Kritik an Facebook verboten?

    Und als nächstes dann eine Denkpolizei, die vorschreibt, was überhaupt gedacht werden darf?

    Diese US-Konzerne wie Facebook, Twitter, Instagram, Tumblr, & Co wollen nicht nur prüde US-Standards weltweit diktieren und alles, was ihnen nicht passt, weltweit zensieren können. Sondern sie wollen ein weltweites Machtkartell von Bevormundung und totalitärer Kontrolle.

    Aber wir alle können etwas dagegen tun: indem wir solche "sozialen" Netzwerke nicht nutzen und auch andere auffordern, sie nicht zu nutzen.
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#17 YannickAnonym
  • 07.12.2018, 11:17h
  • Würden die nur ähnlich konsequent gegen Hetze, Verleumdung, Mobbing, Gewaltaufrufe, etc. vorgehen, wie sie gegen alles, was nur entfernt mit Sexualität oder Körperlichkeit zu tun hat vorgehen...
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#18 TheDadProfil
  • 07.12.2018, 11:48hHannover
  • Antwort auf #11 von FacebookNutzer
  • Die Anzahl der Nutzer weltweit oder auch nur in der BRD sagt leider gar nichts über die Qualität des Angebotes aus, und welchem Konzept es folgt..

    Diese Qualität des Angebotes steigert sich auch nicht durch die Anzahl der Nutzer, oder fällt durch deren Wegfall..

    Was Facebook und sicher auch andere so genannte "Soziale Medien" betrifft, ist, das hier eine Übertragung der US-Amerikanischen Prüderie auf die Bundesdeutsche Gesellschaft verbunden ist, die mit den "allgemeinen Regeln" die im Internet vorherrschen, nämlich das eigentlich alles geht was der Nutzer will, nichts zu tun hat..

    Die Krux an der Sache :
    Nicht die Nutzer geben sich die Verhaltensregeln selber auf, die sie bereit sind einzuhalten, sondern sie unterstellen sich Regeln, die von Gesetzen anderer Länder, und vor allem von den "guten Sitten anderer Gesellschaften" dominiert, Verhalten erzeugen sollen, welches in der eigenen Gesellschaft in der man lebt, eigentlich so nicht vorkommt..

    Das mag man noch als "kann man mit leben" beschreiben, wenn es sich um so scheinbar "überflüssige" Dinge wie eine in Teilen "sexualisierte Sprache in den Posts" handelt..

    Doch mit genau dieser Funktion werden dann auch andere Dinge transportiert, wie etwa die Haltung zum persönlichem Besitz von Schußwaffen, oder die "natürliche Dominanz des Vaters innerhalb der Familie", die außerhalb von Facebook schon als Negativum in Bezug auf Familien angesehen wird "die man hier nicht haben will", aber innerhalb solcher Medien dann oft als "selbstverständlich" auch für die eigene Familie beschrieben wird..

    Diese paradoxen Verhaltensweisen machen solche Nutzer von Facebook und anderen öffentlichen Netzwerken dann am Ende auch zu Janus-gesichtigen Leuten, denen man eigentlich gar nicht über den Weg trauen darf..
    Aber das nur mal so nebenbei..

    Wer die Inhalte von Facebook verändern will, der muß damit anfangen sie zu ändern, und jeden Post der sich mit solchen "Anbahnungsgesprächen" befasst einfach mal liken..

    Wer merkt das "sexuelle Inhalte" ausgefiltert werden, der soll sich in anderen Medien seinen täglichen Kick holen, denn es gibt genügend Möglichkeiten..

    Vor allem aber..
    Um Kontakte zu "verstreut lebenden Freunden und Bekannten" zu halten kann man die altmodische Methodik der E-Mail nutzen, denn die unterliegt keiner Kontrolle des geschriebenen Wortes, und bietet neben der Intimität des Dialoges über einen entsprechenden Verteiler den man selbst bestimmen kann, auch die Möglichkeit mit mehreren Menschen zu kommunizieren, ohne das sich Außenstehende an den Inhalten stören..
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#19 frei denkenAnonym
  • 07.12.2018, 11:52h
  • Antwort auf #4 von Uwe R
  • >>Facebook ist nicht der Nabel der Welt. Das Reale Leben findet noch immer offline statt.

    Das ist in dieser Einfachheit falsch.

    Die digitale Welt ist nicht nur ein Spiegel der realen, sondern beeinflusst sie auch. All diese Rückschritte sind Zeichen für eine nur zu reale, religiös motivierte Prüderie mit dem Ziel, Sexualität wieder zu tabuisieren, weil Sexualität freiheitsstiftend ist. Aber Göttergläubige hassen die individuelle Freiheit, weil sie ihr Geschäftsmodell bedroht.
    So einfach, so klar ist das.
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#20 TheDadProfil
  • 07.12.2018, 12:06hHannover
  • Antwort auf #19 von frei denken
  • ""Das ist in dieser Einfachheit falsch.""..

    Auch Dein Resümee ist in seiner Einfachheit nicht der Weisheit letzter Schluß..

    Denn wer beeinflußt hier dann das reale Leben über die Regeln von Facebook ?

    Die Firma, Zuckerberg selbst, die US-Amerikanischen "Sitten", die internationalen Gesetze, die immer mehr "nationale Einflüße" auf die Internationalität des Internet ausüben, oder dann doch am Ende die Masse der Nutzer aus den vielen Ländern ?
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#21 Mr OberschlauAnonym
  • 07.12.2018, 12:55h
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • "Die Anzahl der Nutzer weltweit oder auch nur in der BRD sagt leider gar nichts über die Qualität des Angebotes aus, und welchem Konzept es folgt.."

    Das hat auch niemand behauptet. Wenn man aus deinen Kommentaren alle Strohmannargumente rausnimmt, bleibt überall nur noch die Hälfte übrig.

    "Um Kontakte zu "verstreut lebenden Freunden und Bekannten" zu halten kann man die altmodische Methodik der E-Mail nutzen,"

    Du hast offensichtlich gar nicht verstanden, wie Facebook funktioniert und wozu man es nutzt.
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#22 MitleserinAnonym
  • 07.12.2018, 13:01h
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • "Wer merkt das "sexuelle Inhalte" ausgefiltert werden, der soll sich in anderen Medien seinen täglichen Kick holen, denn es gibt genügend Möglichkeiten.."

    Und wenn in einem Land eine Zeitung staatlich zensiert wird, dann kauft man eben eine andere. *augenroll*

    Ich kann gar nicht glauben, wie viele ansonsten intelligente User hier diesen Eingriff in die Freiheit der Menschen bagatellisieren, nur weil diese Menschen facebook-Nutzer sind.
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#23 TrendsetterAnonym
  • 07.12.2018, 16:22h
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • "Wer merkt das "sexuelle Inhalte" ausgefiltert werden, der soll sich in anderen Medien seinen täglichen Kick holen, denn es gibt genügend Möglichkeiten.."

    Genau. Zum Beispiel tumblr. Ach ne, das wird ja auch gerade von Sexuellem "gereinigt"......

    Wer diesen Trend verharmlost, ist selbst schuld, wenn er morgen in einer prüden christlichen Verbotsgesellschaft aufwacht.
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#24 marcocharlottenburgAnonym
  • 07.12.2018, 16:37h
  • Jep, Nippel, wie bisher gehen gar nicht, und jetzt also auch in Chats keine eindeutigen Texte mehr. Aber wenn man mit Hitlergruß posierende Mitbürger meldet, radikale und menscherverachtende Beiträge, dann ist und bleibt das kein Problem. Beste Lösung ist es, es der Jugend gleich zu tun, nur noch mit einem Schritt weiter, nämlich Facebook löschen und auf einen Wechsel zu einem anderen Netzwerk zu verzichten.
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#25 TaunsbärAnonym
  • 07.12.2018, 16:59h
  • Antwort auf #21 von Mr Oberschlau
  • Ich will ja nicht abwertend über etwas schreiben, was ich nicht kenne.
    Deswegen würde es mir durchaus helfen, wenn Du mir (sachlich) erklären würdest, was ich in den Jahren, seit dem es Facebook gibt und ich es nicht nutze, verpasst habe.
    Oder wo und wie ich damit mein Leben, denn nur das ist mir wichtig, wertvoller hätte machen können.

    Ich habe einige Zeit whatsapp genutzt und beim Verkauf desselben an FB dieses komplett gelöscht.
    Und ganz ehrlich - ich habe keinen Kontakt, zu wem auch immer, dadurch verloren.
    Einzig die recht nervigen ständigen Nachfragen, warum ich denn nicht sofort antworten würde, wenn ich denn schon die (whatsapp-) Nachricht gelesen habe, fallen weg.
    Bilder erhalte ich heute (dank guter Fotohandy's null Problem) per mail und das sogar in hinreichender Auflösung. Termine und Einladungen ebenso.
    Ansonsten wird eben ganz altertümlich telefoniert. Das spart unsagbar viel des mühlseligen Hinundher-Geschreibe, weil man alles direkt im Gespräch klären kann.

    Ich fand tumblr geil.
    Es gab naggische Männer zu sehen, die genau meinem Gusto entsprachen. Dass das jetzt wegfallen soll, nunja, es war zumindest zu erwarten, da es eben freien Zugang zu allem content gab.
    Tumblr unterhält die Infrastruktur und hat bestimmt nicht wenig Arbeit damit.
    Das entscheidende dabei ist: Tumblr gehört Tumblr! Insofern kann der Eigentümer damit machen, was er nunmal will.
    Facebook ist doch genau so.
    Also was soll das Gejammer?
    Und falls es wirklich die kolportierten 30 Mio User in D geben sollte, die ich persönlich niemals für realistisch für aktive Nutzer halte, sollte doch deren Stimme für was auch immer gewaltig sein. Zumal es ja anscheinend doch um ein wichtiges Werkzeugl im täglichen Leben geht.....
    Also wenn mir jemand meinen Plattenspieler wegnehmen würde oder vorschreibt, welche Platten da nur noch drauf dürften, den würde ich schon mächtig schütteln wollen....;-)
    Insofern nur Mut den Facebook-Usern, kämpft einmal für etwas und nicht nur jammern.

    Anfeuernde Grüße hier aus dem Taunus!
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#26 JasperAnonym
  • 07.12.2018, 17:07h
  • Meinungskontrolle und Redeverbote sind der erste Schritt in den Totalitarismus.

    Wehret den Anfängen. Widerstand ist jetzt Bürgerpflicht jedes Demokraten. Und das heißt:

    Facebook-Konto löschen.
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#27 frei denkenAnonym
#28 TheDadProfil
  • 07.12.2018, 21:57hHannover
  • Antwort auf #21 von Mr Oberschlau
  • ""Das hat auch niemand behauptet.""..

    Doch, natürlich..

    ""Aktuell nutzen 32 Millionen Menschen in Deutschland Facebook - in Österreich und in der Schweiz sind es jeweils 3,8 Millionen.

    Probleme mit Facebook als Marginalie abzutun, oder einfach zu sagen, das brauche eh' kein Mensch und deshalb sei es ja wurscht, berücksichtigt also einfach mal nicht diese ca. 40 Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum.""..

    Und man strengt sich sogar noch mitten in der "Argumentation" an diese Gruppe noch größer erscheinen zu lassen, als sie real ist, denn selbst wenn es 32 Millionen Profile gibt, weiß man noch nicht wie viele dieser Profile "tote Profile" sind, die längst keiner mehr nutzt, weil man die Zugangsdaten verschusselt hat..

    ""Wenn man aus deinen Kommentaren alle Strohmannargumente rausnimmt, bleibt überall nur noch die Hälfte übrig.""..

    Selbst dann wäre diese Hälfte immer noch mehr als gar nichts..

    Denn Facebook ist eine Marginalie deren Existenz einzig aus der Idee besteht, man müsse eigene Erlebnisse mit völlig fremden Leuten "teilen", die man dann auch noch als "Freunde" bezeichnet..

    Facebook hat längst den Gebrauch der Sprache verändert, denn "teilen" bedeutet immer noch "mitteilen", was der Information den Nimbus einer wichtigen Nachricht verleihen soll, und diese "Freunde" die man gar nicht kennt, bleiben am Ende Leser einer Nachricht in Form einer Mitteilung, die dazu dient ihre Zeit mit etwas nutzlosem zu verplempern, und dennoch den Eindruck zu haben, man nähme damit an einem Leben teil..
    Hier befriedigt sich die Neugier auf eine Art&Weise die zwischen Bespitzelung und Denunziation hin&her schwankt, und man kann sich dort sehr wohl fragen, wie nützlich das sein soll..

    Und weil das alles ja so viel Spaß verspricht, unterwirft man sich Regeln die man in seinem echtem Leben niemals akzeptieren würde..

    ""Du hast offensichtlich gar nicht verstanden, wie Facebook funktioniert und wozu man es nutzt.""..

    Äh ?
    Aus welchem Umstand heraus stammt diese Deine Erkenntnis ?

    Bei Licht betrachtet ist der Quellcode mit dem Facebook die Nachrichten verarbeitet nämlich exakt derselbe mit dem GayRomeo (heute "Planet") angefangen hat das "Schwule Einwohnermeldeamt" zu generieren..

    Bloß das dort sämtliche Nachrichten One-to-One getauscht werden..
    Andere Chats arbeiten ebenfalls mit dem gleichem Quellcode, haben andere Funktionen, aber auch freiere Regeln als die Mark Zuckerberg-Idee Studierende über einen Campus hinweg zu vernetzen, um sich über Mitteilungen zu versichern, wie langweilig doch das Leben des jeweils Anderen ist..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#29 TheDadProfil
  • 07.12.2018, 22:00hHannover
  • Antwort auf #22 von Mitleserin
  • ""Und wenn in einem Land eine Zeitung staatlich zensiert wird, dann kauft man eben eine andere. *augenroll*""..

    Und ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen will, wenn sich Menschen dazu herablassen Facebook als "Freiheit" zu bezeichnen..

    Das war es niemals, und das wird es auch niemals sein..
    Und das liegt nicht NUR daran wo der Konzern, der inzwischen daraus erwachsen ist, ansässig ist..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#30 TheDadProfil
  • 07.12.2018, 22:04hHannover
  • Antwort auf #23 von Trendsetter
  • ""Wer diesen Trend verharmlost, ist selbst schuld, wenn er morgen in einer prüden christlichen Verbotsgesellschaft aufwacht.""..

    Ich finde ja das ein Teil der Verharmlosung darin besteht den Versuch zu unternehmen aus Konzernen wie Facebook einen "öffentlichen Marktplatz der Gedanken und Bedürfnisse" zu machen, und dabei zu vergessen, mit welchem Anbieter man es zu tun hat..

    Was spricht eigentlich gegen die inzwischen mehrfach geäußerten Idee eines "europäischen Facebook" ?
    Einer Plattform die der Prüderie der US-Amerikaner oder Chinesen entzogen bleibt..
    Wo bleiben die Start-Ups ?
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#31 TheDadProfil
  • 07.12.2018, 22:09hHannover
  • Antwort auf #27 von frei denken
  • ""Mir scheint, du hast das Problem nicht im Geringsten verstanden.""..

    Ich verweise da mal auf den Kommentar von "Taunsbär"..

    Das Problem sind nämlich nicht die Redeverbote "auf" Facebook..

    Das Problem ist der Konzern selbst..
    Der mit einem vermeintlich kostenlosem Angebot Milliarden-Umsätze generiert..
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#32 Homonklin44Profil
  • 08.12.2018, 02:39hTauroa Point
  • Warum ist das eigentlich schlimm?
    Dachte, Facebook sei eher gar nicht zwecks sexuellen Geredes oder sexueller Kontaktaufnahme da.

    Aber was weiß ich. Hate-Speech und Radikalismus soll da mehr so verbreitet sein. Blöd genug, dass man für Viele aufgehört hat, zu existieren, wenn man an dieser Share, Like und Wisch-Filterblasenwelt nicht teilnimmt. 657 Freunde, die nie einer trifft, sind halt wichtiger.

    I'm gonna have me some fun tonite ... okay, das Lied fällt da dann bald wohl flach. Habe ja noch "Predator" auf DVD. Welch ein Glück.
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