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Einzelkommentar zu:
Ingrid Pieper-von Heiden


#2 gerdAnonym
  • 08.08.2005, 13:37h
  • Leider ist diese Homo-Gurke berechtigt.

    Nachdem in der vergangenen Legislaturperiode die FDP in der Opposition durchaus sehr lobenswert in NRW zu beurteilen ist; die FDP hat die Anpassung des Landesrechts an die Eingeragene Lebenspartnerschaft sehr stark mitgetragen (worauf wir in den meisten Bundesländern immer noch warten...), verliert die FDP mit dieser Entscheidung im Hinlick auf die Wählerschaft homosexueller Menschen und verliert insbesondere in der für die FDP so wichtigen liberalen Bildungsschicht..

    Frau Pierper-von Heiden schreibt, dass es vorrangig auf die Elternhäuser ankommt. Insofern hat sie recht, als dass natürlich die Elternhäuser auch in der Pflicht sind.

    Was aber, wenn der homosexuelle Jugendliche nicht in einem dem Thema "Homosexualität" aufgeschlossenen Haushalt aufwächst. Dann kann er/sie froh sein, wenn in den Schulen ein(e) LehrerIn dort diese Aufgabe erfüllt.

    In liberalen Bildungshauhalten gilt Homosexualität heutzutage als Normalität: liberale Bildungsmenschen wissen um die unterschiedliche sexuelle Identität von Menschen und haben daher auch kein Problem damit, wenn dieses Thema in den Schulen alters-/sachgerecht (Nicht im Kindergarten oder in der Grundschule oder im Mathe7Physikunterricht) vermittelt wird.

    Damit verliert die FDP in dieser für sie so wichtigen liberalen Bildungsschicht.

    In den Schulen fehlt es an Handbüchern, Lehrmaterial und Aufklärungsbroschüren für LehrerInnen; wie ich selbst sehr genau aus dem Freundeskreis weiss, bleiben meist nur einige motivierte und engagierte LehrerInnen übrig, die dieses Thema vermitteln, da es an Materialien fehlt.

    Möge die FDP nochmals sehr genau darüber nachdenken, wie sie es mit der Schulplolitik hält.

    Vor allem das Wort "porpagiert", stößt doch sehr bitter in der Stellungnahme auf; denn dies war und ist nie das Ziel des Handbuches für die Schulen gewesen.
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