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Braune Brausen gegen rechts

Höckes Eigentor

AfD-Rechtsaußen Björn Höcke wollte sich an Coca-Cola für ein Anti-AfD-Plakat rächen und trommelte für Vita Cola. Das Thüringer Unternehmen, das u.a. mit einem schwulen Paar wirbt, distanzierte sich prompt.


Björn Höcke steht nicht nur ganz rechtsaußen in der AfD, sondern ist auch einer der größten Hetzer gegen LGBTI-Rechte in Deutschland (Bild: AfD-Fraktion Thüringen)

Die Geschichte rund um das vermeintliche Anti-AfD-Plakat von Coca-Cola wird immer unterhaltsamer. Das Weihnachtsmann-Motiv mit dem Spruch "Für eine besinnliche Zeit: Sag' Nein zur AfD!" mit dem offiziellen Coke-Logo war letzte Woche in Berlin aufgetaucht. Dabei handelte es sich um keine echte Werbung des Brause-Giganten, sondern um eine Aktion der Initiative afdentskalender.de.

Twitter / testspiel

Trotz des Logo-Klaus schaltete Coca-Cola nicht etwa einen Rechtsanwalt ein, sondern teilte das Anti-AfD-Motiv sogar auf Twitter. "Nicht jedes Fake muss falsch sein", kommentierte zudem der Director Public Affairs & Communications die Aktion. Was die Rechtsaußenpartei und ihre Anhänger noch mehr schäumen ließ.

Fünf Flaschen auf Twitter

Nach Boykottaufrufen, Fake-Bildern mit Pepsi ("Sag' Ja zur AfD"), die rechtliche Folgen haben dürften, und einer gescheiterten Vereinnahmung von Fritz Kola, trommelte nun der beleidigte Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke für einen Coke-Konkurrenten aus Schmalkalden: "In Thüringen trinkt man #VitaCola", schrieb er auf Twitter und ließ sich dazu mit Flaschen und Colaglas ablichten. "Diese Limonade ist hier inzwischen Marktführer, beliebter als #CocaCola. Selbstverständlich wünsche ich unseren heimischen Unternehmen viel Erfolg!"

Twitter / BjoernHoecke

Bei Vita Cola war man nicht wirklich begeistert über die Unterstützung des Rechtsextremisten: "Als Marke sind und verhalten wir uns neutral und werden uns nicht für politische Auseinandersetzungen von Parteien oder im Zusammenhang mit anderen Herstellern instrumentalisieren lassen", erklärte das Unternehmen in einer Stellungnahme gegenüber volksverpetzer.de. "Wir distanzieren uns damit auch von jeglicher parteipolitischer Vereinnahmung. Vielmehr steht Vita Cola u.a. für Weltoffenheit und Toleranz."

Tatsächlich hat Vita Cola in der Vergangenheit mehrfach mit einem schwulen Paar geworben:


Wenn das der Höcke wüsste: "Homopropanda" von Vita Cola (Bild: Vita Cola)

In sozialen Netzwerken teilten viele Nutzer das Homo-Motiv in Antwort auf Höcke – schließlich hatte der AfD-Rechtsaußen erst im Mai davor gewarnt, dass Homosexualität "als erstrebenswert suggeriert" werde (queer.de berichtete).

Die Moral von der Geschicht': Selbst braune Brausen mögen braune Homo-Hasser nicht! (mize)



#1 Gerlinde24Profil
#2 Homonklin44Profil
#3 alter schwedeAnonym
  • 11.12.2018, 15:52h
  • Werbung:

    Flower, Power, Pop of Cola - alles fehlt in Höcke Cola.

    Höcke Cola. Ihre braune Frischeoase vom Obersalzberg. - Auch zu trinken wenn der rechte Arm gerade gebraucht wird.

    Nur echt in der Orginalabfüllung alter Wehrmachts-Bezinkanister. Höcke Cola.

    Höck, Höck.
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#4 DonTomMucAnonym
#5 gifiAnonym
  • 12.12.2018, 17:17h
  • Glaube allerdings nicht, dass die Typen in der Werbung schwul sein sollen. Der Typ links guckt doch fast angeekelt. Denke, das ist mehr so ein Gag-Knutscher unter heterosexuellen Kumpeln.
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#6 fettabernettAnonym