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Nackte Weihnachtsfrau

Edith ist verhaftet worden!

Zur nächsten "Kiezdisco" am Samstag, den 15. Dezember kommt Futschi-Queen Edith Schröder direkt vom Polizeirevier ins Berliner SchwuZ – präsentiert wird die monatliche Partyreihe von queer.de.


Musste wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses in die Einzelzelle: Edith Schröder (Bild: SchwuZ)

Edith Schröder, Deutschlands berühmteste Hartz-VIII-Empfängerin und – so geht das Gerücht – die schönste Frau von Berlin-Neukölln, heißt einmal im Monat zu ihrer "Kiezdisko" um die 1.000 Gäste im Berliner SchwuZ willkommen. Präsentiert wird die Party von queer.de.

Zur Dezemberausgabe am Samstag kommt Edith Schröder quasi direkt aus der Wache schräg gegenüber ins SchwuZ in der Rollbergstraße. Denn leider ist die einzige Housefrau von Neukölln kurz vor Weihnachten wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verhaftet worden. "Dabei hab ich einfach nur gearbeitet, und zwar nicht mal besonders doll. Frechheit!"

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Dichtes Schamhaar statt Unterwäsche

Aus dem Protokoll des Vorfalls konnten wir Folgendes rekonstruieren: Schröder saß, als Weihnachtsfrau verkleidet, einfach nur auf einem Würfel in einem Kaufhaus am Hermannplatz, ganz in der Nähe ihrer Wohnung, und war dazu angehalten, Menschen in Weihnachtsstimmung zu bringen. Leider hatte sie unter ihrem sehr kleidsamen Weihnachtsmantel nichts weiter an. "Ich habe so dichtes Schamhaar, da merke ich einfach nicht immer, ob ich gerade Unterwäsche trage, oder nicht, selbst im Winter", so die nun Beschuldigte. Nicht alle Kunden fanden, was sie sahen, unterhaltsam. Einer rief die Polizei.

Mehr zum weiteren Verlauf erzählt Edith in einem Video:

Wegen der traumatischen Erfahrung wird Schröder am Samstag von ihrer ganzen Kleinkunst-Familie unterstützt: Ihre beste Freundin Jutta Hartmann kommt an ihrem Geburtstag genauso, um Edith zu unterstützen, wie Ziehkind Biggy van Blond und Roman Shamov. "Ich freue mich schon, mit Menschen zu feiern, denen es egal ist, ob ich einen Schlüpfer anhabe", so die Gastgeberin.

Mutti-Kulti im tiefsten Berliner Westen

Das SchwuZ am Rollberg ist Ediths hedonistisches Wohnzimmer. Hinter mancher starken Frau steht ein nicht ganz so lauter Mann. So auch hier: "Der Ades Zabel hat mir vor mehr als über dreißisch Jahren erfunden", erklärt die Gastgeberin. "Det is so lange her, dass ick mittlerweile real jeworden bin."

Zur Dezember-Ausgabe der Kiezdisko am Samstag, den 15. gibt's Pop von der Hausherrin und ihren Schwestern Victoria Bacon und Polly Puller. Außerdem gibt es Retro und House. Wie getanzt wird? "Ringelpiez. Mit Anfassen", fasst Edith zusammen. "Mutti-Kulti" nennen es andere. Die Show, zu der Schröder ihr Weihnachtsshow-Ensemble aus dem Berliner BKA-Theater mitbringt, beginnt dieses Mal "schon um 1.30 Uhr. Also quasi am frühen Abend. Aber so ist das: Biggy wird alt und ist ins Grüne jezogen. Wohin? Keine Ahnung, ich habe den Berliner S-Bahnring deswegen noch nie verlassen."

Muss Schröder auch nicht. Denn schöner feiern als bei der Kiezdisko kann man garantiert nicht! (cw)