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LGBTI-Superserie

"Pose" ab Januar im deutschen Netflix

Die Serie mit den meisten queeren Schauspielern in der Geschichte des US-Fernsehens kommt Ende Januar zu Netflix. Der Streamingdienst startet auch mehrere weitere Inhalte von LGBTI-Interesse.


"Pose" ist das neueste Meisterstück des schwulen Serienmachers Ryan Murphy ("American Horror Story", "Glee", "Nip/Tuck") (Bild: FX Networks)

Netflix holt die hochgelobte Serie "Pose" nach Deutschland: Der Streamingdienst hat am Donnerstag angekündigt, dass die achtteilige erste Staffel der Serie von Ryan Murphy und Brad Falchuk ("Glee") ab dem 31. Januar den Abonnenten zur Verfügung gestellt werde.

"Pose" wurde im Juni und Juli im amerikanischen Kabelsender FX gezeigt und erhielt einhelliges Lob von Kritikern. Die Serie handelt von der Ballroom-Kultur im New York City der Achtzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts und bietet einen Einblick in die queere Subkultur. In den acht Teilen werden mehr als 50 LGBTI-Figuren gezeigt. Trotz des historischen Settings gibt es viele aktuelle Bezüge – so spielt der Aufstieg des Yuppie-Milieus um Donald Trump eine Rolle.

"Pose" schrieb auch Geschichte mit dem bislang vielfältigsten Ensemble – neben nichtweißen Schauspielern sind auch viele offen queere Darsteller mit einer Rolle vertreten, darunter etwa die transsexuellen Schauspielerinnen MJ Rodriguez, Indya Moore, Dominique Jackson, Hailie Sahar und Angelica Ross. Der Sender FX hat die Reihe bereits um eine zweite Staffel verlängert. Die Serie und der offen schwule Hauptdarsteller Billy Porter sind für Golden Globes nominiert.

Die "Discovery" fliegt weiter

Auf Netflix starten weitere Serien mit LGBTI-Themen: Ab dem 18. Januar wird etwa die fünfte Staffel von "Grace und Frankie" gezeigt. Die Serie mit Jane Fonda und Lily Tomlin handelt von zwei älteren Frauen, deren Ehemänner (Martin Sheen und Sam Waterston) ihre Liebe zueinander entdeckt haben.

Ebenfalls ab dem 18. Januar beginnt beim Streamingdienst auch die zweite Staffel der Science-Fiction-Serie "Star Trek: Discovery". Die 13 Folgen werden allerdings nicht wie sonst üblich auf einmal veröffentlicht, sondern jede Woche kommt eine neue Episode hinzu. Die "Discovery" schrieb Geschichte mit der ersten expliziten Darstellung eines schwulen Paares im Star-Trek-Universum (queer.de berichtete).

Auch von LGBTI-Interesse ist die britische Serie "Sex Education" über einen Oberschüler und dessen Mutter, die als Sex-Therapeutin arbeitet – die Hauptrolle hat die bisexuelle Schauspielerin Gillian Anderson ("Akte X") übernommen. Netflix zeigt die achtteilige Reihe ab dem 11. Januar.

Am 25. Januar wird außerdem der zweite Teil der vierten Staffel der US-Comedyserie "Unbreakable Kimmy Schmidt" mit dem schwulen Komiker Tituss Burgess fotgesetzt. Die Reihe handelt von Kimmy Schmidt (Ellie Kemper), die mit drei anderen Frauen als Jugendliche in einer Weltuntergangssekte geraten war, im Alter von 29 Jahren gerettet wird und dann als Naivling in eine WG mit dem schwulen Schauspieler Titus Andromedon (Burgess) nach New York City zieht. (dk)



#1 JarJarProfil
  • 14.12.2018, 15:09hKiel
  • Viel wichtiger für alle die gerne Serien mit Homofaktor sehen wollen ist Elite bei Netflix.
    Da wird die komplette Bandbreite abgedeckt von schwuler Lieber zwischen einem Moslem und einem Christen. Eine Bi-Dreiecksbeziehung (m/m/f) und HIV Positiv ist auch eine Figur, die aber in Behandlung ist und daher nicht ansteckend. Schön wenn so etwas alles in einer Serie aufgegriffen wird.
    Zu allem Überfluss ist die Serie aber auch noch sehr gut, toll ausgearbeitete Figuren und ein Handlungsverlauf bei dem man dran bleiben will, um zu Wissen wie es weiter geht. Wer Haus des Geldes gut fand wird um diese spanische Serie nicht kommen. Hier spielen drei der Haus des Geldes Schauspieler auch mit.
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