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Bangkok

"Miss Universe": Trans-Kandidatin früh ausgeschieden

Angela Ponce galt laut Wettbüros als Favoritin auf den Sieg bei "Miss Universe", schaffte es aber am Ende nicht in die Top-20. Den Wettbewerb veränderte sie allerdings bereits allein durch ihre Teilnahme.


Angela Ponce kann sich freuen, auch wenn sie den Sprung in die Endrunde nicht geschafft hat (Bild: Instagram / angelaponceofficial)

Die erste transsexuelle Miss-Universe-Kandidatin hat am Montag in Bangkok zwar nicht das Finale des Schönheitswettbewerbs erreicht, mit ihrer Teilnahme aber bereits Geschichte geschrieben. Die 27-jährige Angela Ponce, als Miss España Universo eine von 94 Kandidatinnen, schaffte es nicht in die Runde der letzten 20. Im Vorfeld der Veranstaltung hatten mehrere Wettbüros die spanische Kandidatin als Favoritin auf die Krone gehandelt.

Ihren Auftritt sieht Ponce allerdings nicht als vergebens an: Nach ihrem Ausscheiden durfte sie noch einmal auftreten und sagte in einem eingespielten Video: "Ich muss Miss Universe nicht gewinnen, ich muss nur hier sein." Mit ihrer Prominenz wolle sie Kindern helfen, die an ihrer Geschlechtsidentität zweifelten. Sie wurde vom Publikum mit großen Applaus begrüßt.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatte sie in Interviews bereits betont, dass sie mit ihrer Teilnahme Transpersonen sichtbarer mache und damit Menschen Denkanstöße gebe. Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP sagte sie etwa: "Ich sage immer: Eine Vagina zu haben, hat mich nicht in eine Frau verwandelt. Ich bin eine Frau, ich war das schon vor meiner Geburt, weil meine Identität hier festgelegt wird." Dabei zeigte sie mit ihrem Finger auf ihren Kopf.

Siegerin kommt aus den Philippinen

Siegerin der mehrstündigen Endrunde wurde am Ende die 24-jährige Catriona Gray, die Bewerberin aus den Philippinen. Zweite wurde Tamaryn Green aus Südafrika, den dritten Platz belegte die Venezolanerin Sthefany Gutiérrez. Bei dem Wettbewerb traf erstmals eine nur auf Frauen bestehende Jury die Entscheidung. Celine Willers, die Miss Universe Germany 2018, schaffte es wie Ponce nicht in die Endrunde.

Der Miss-Universe-Wettbewerb wird bereits seit 1952 durchgeführt. Von 1996 bis 2015 gehörte der Contest zum Imperium des Milliardärs und späteren US-Präsidenten Donald Trump. Trans-Bewerberinnen sind erstmals seit 2012 erlaubt. Grund war der öffentliche Druck aufgrund einer transsexuellen Bewerberin beim kanadischen Miss-Universe-Wettbewerb (queer.de berichtete). Vor Ponce konnte allerdings keine Transkandidatin einen nationalen Wettbewerb gewinnen. (dk)



#1 tchantchesProfil
#2 AltoAnonym
  • 17.12.2018, 15:44h
  • Antwort auf #1 von tchantches
  • Wieso? Sie sieht doch sehr hübsch aus? Ein Transfrau, die wie eine richtige Frau aussieht. Ich vermute mal dass spätestens in 20 Jahren die Medizin soweit fortgeschritten ist, dass man äußerlich keinen Unterschied mehr sieht zwischen Frauen und Transfrauen
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#3 HyenadykeProfil
#4 SarahAnonym
  • 17.12.2018, 17:06h
  • Antwort auf #3 von Hyenadyke
  • "Wieso? Sie sieht doch sehr hübsch aus? Ein Transfrau, die wie eine richtige Frau aussieht..."

    Du gehörst zu den Männern, die es nie in den Kopf kriegen - nicht wahr?
    Das zeigst Du mit jedem Kommentar auf's neue.

    Dann definiere doch mal bitte "richtige Frau". Was muß bei einer Frau alles "richtig" sein?

    "Hübsch" ist dann schon mal der fragwürdigste aller Ansätze...

    Den Artikel überhaupt gelesen? Angela Ponce definiert sich nicht über "hübsch":

    "Ich sage immer: Eine Vagina zu haben, hat mich nicht in eine Frau verwandelt. Ich bin eine Frau, ich war das schon vor meiner Geburt, weil meine Identität hier festgelegt wird." Dabei zeigte sie mit ihrem Finger auf ihren Kopf.
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#5 HyenadykeProfil
  • 17.12.2018, 17:22hKöln
  • Antwort auf #4 von Sarah
  • Hust, ich glaub Du meintest gar nicht mich. Ich bin auch gar kein Mann.
    Ich glaub Du meintest "Alto" ...

    Wobei ich mich frage, ob "Alto" tatsächlich meint, ser hätte ein Kompliment gemacht ...
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#6 andreAnonym
#7 SarahAnonym
  • 17.12.2018, 17:30h
  • Antwort auf #5 von Hyenadyke
  • "Hust, ich glaub Du meintest gar nicht mich..."

    Oups...sh*t...sorry! Das war der Klick-Teufel.

    Natürlich ist er der Typ Mann, der das für ein Kompliment hält...und hinterher die Welt nicht mehr versteht.
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#8 HyenadykeProfil
  • 17.12.2018, 17:34hKöln
  • Antwort auf #6 von andre
  • Ich glaub, Du kennst nicht viele Transfrauen.
    Und ich kenn persönlich auch Cis-Frauen (sogar Muttis), die einen kleinen "Adamsapfel" haben.

    Außerdem ist die Medizin heute schon in der Lage, einen zu groß geratenen Kehlkopf zu verkleinern.
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#9 SarahAnonym
  • 17.12.2018, 17:42h
  • Antwort auf #6 von andre
  • "Es ist einfach da und läßt sich nicht wegoperieren."

    Falsch.

    Lässt sich einfach in einem kleinen, unproblematischen Eingriff abschleifen - und wenn es plastisch-ästhetische Chirurgen machen, ist hinterher nicht einmal eine Narbe sichtbar. Nichts.

    Hat Angela übrigens auch so gemacht. Ich auch.
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#10 andreAnonym
  • 17.12.2018, 17:58h
  • Antwort auf #8 von Hyenadyke
  • Kann sein wenn man nachhilft. Wenn das geht?Aber das Foto oben, das sieht ein Laie, daß es unter dem Kinn, stark nachbearbeitet ist. Wie mit einem Lineal gezogen.
    Ich kenne übrigens überdurchschnittlich viele Transfrauen, als gute Freunde bzw Freundinnen. Ergibt sich, wenn man jedes Jahr, am gleichen Ort im gleichen Condo und mit den gleichen Leuten urlaubt.
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