Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=32579
Home > Kommentare

Kommentare zu:
"Miss Universe": Trans-Kandidatin früh ausgeschieden


#1 tchantchesProfil
#2 AltoAnonym
#3 HyenadykeProfil
#4 SarahAnonym
  • 17.12.2018, 17:06h
  • Antwort auf #3 von Hyenadyke
  • "Wieso? Sie sieht doch sehr hübsch aus? Ein Transfrau, die wie eine richtige Frau aussieht..."

    Du gehörst zu den Männern, die es nie in den Kopf kriegen - nicht wahr?
    Das zeigst Du mit jedem Kommentar auf's neue.

    Dann definiere doch mal bitte "richtige Frau". Was muß bei einer Frau alles "richtig" sein?

    "Hübsch" ist dann schon mal der fragwürdigste aller Ansätze...

    Den Artikel überhaupt gelesen? Angela Ponce definiert sich nicht über "hübsch":

    "Ich sage immer: Eine Vagina zu haben, hat mich nicht in eine Frau verwandelt. Ich bin eine Frau, ich war das schon vor meiner Geburt, weil meine Identität hier festgelegt wird." Dabei zeigte sie mit ihrem Finger auf ihren Kopf.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#5 HyenadykeProfil
#6 andreAnonym
#7 SarahAnonym
#8 HyenadykeProfil
  • 17.12.2018, 17:34hKöln
  • Antwort auf #6 von andre
  • Ich glaub, Du kennst nicht viele Transfrauen.
    Und ich kenn persönlich auch Cis-Frauen (sogar Muttis), die einen kleinen "Adamsapfel" haben.

    Außerdem ist die Medizin heute schon in der Lage, einen zu groß geratenen Kehlkopf zu verkleinern.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#9 SarahAnonym
  • 17.12.2018, 17:42h
  • Antwort auf #6 von andre
  • "Es ist einfach da und läßt sich nicht wegoperieren."

    Falsch.

    Lässt sich einfach in einem kleinen, unproblematischen Eingriff abschleifen - und wenn es plastisch-ästhetische Chirurgen machen, ist hinterher nicht einmal eine Narbe sichtbar. Nichts.

    Hat Angela übrigens auch so gemacht. Ich auch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#10 andreAnonym
  • 17.12.2018, 17:58h
  • Antwort auf #8 von Hyenadyke
  • Kann sein wenn man nachhilft. Wenn das geht?Aber das Foto oben, das sieht ein Laie, daß es unter dem Kinn, stark nachbearbeitet ist. Wie mit einem Lineal gezogen.
    Ich kenne übrigens überdurchschnittlich viele Transfrauen, als gute Freunde bzw Freundinnen. Ergibt sich, wenn man jedes Jahr, am gleichen Ort im gleichen Condo und mit den gleichen Leuten urlaubt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#11 BergerAnonym
#12 SarahAnonym
  • 17.12.2018, 20:56h
  • Antwort auf #11 von Berger
  • "1. Nicht nur Männer sind transphob, lass deinen Sexismus hier raus."

    Es geht hier gar nicht um Transphobie, sondern um Trans-Misogynie...aber das unterscheiden zu können, ist dann wohl wieder zu komplex.

    Wobei Du mit "Sexismus" schon auf der richtigen Schiene liegst - leider aber in die falsche Richtung unterwegs bist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#13 TheDadProfil
  • 17.12.2018, 21:34hHannover
  • Antwort auf #2 von Alto
  • ""Ein Transfrau, die wie eine richtige Frau aussieht.""..

    Äh ?
    Ist das wirklich so "aufregend" ?
    Ist das wirklich so verwunderlich ?

    Und merkst Du eigentlich wie Du gerade versuchst Dutzende Klischees in einem Zug zu erfüllen ?

    ""Ich vermute mal dass spätestens in 20 Jahren die Medizin soweit fortgeschritten ist, dass man äußerlich keinen Unterschied mehr sieht zwischen Frauen und Transfrauen""..

    Das mag sicher für den einen oder anderen betroffenen Menschen wirklich wichtig sein..

    Aber hängt das Glück der Erde eigentlich wirklich an der Idee das "Frauen wie Frauen" aussehen ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#14 TheDadProfil
  • 17.12.2018, 21:41hHannover
  • Antwort auf #6 von andre
  • ""Haben nur Männer, weil nur Männer, das Hormon Testosteron haben was verantwortlich ist, für die starke Ausbildung des ""..

    Solltest Du ein Mann sein, dann such Dir einen Sitzplatz, am bestem einen Stuhl mit Armlehnen, und vielleicht fesselst Du dich dort gegen runterfallen, denn Du mußt jetzt ganz, ganz stark sein :

    Das ist Bullshit !

    Denn das Hormon Testosteron haben auch Frauen, und
    (ACHTUNG, jetzt kommts)
    das Hormon Östrogen haben auch Männer !

    Entscheidend sind hier nur die unterschiedlich hohen Hormon-Spiegel des jeweilig dominierenden Hormons..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#15 seb1983
  • 17.12.2018, 22:39h
  • Jetzt gilt es also schon als emanzipiert bei einem Schönheitswettbewerb mitzumachen.

    Immerhin, manch eine der anderen Kandidaten dürfte annähernd gleich viele Besuche beim plastischen Chirurgen hinter sich haben.

    Denn wie sagt man so schön: Solche Brüste muss eben ein Mann gemacht haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#16 SarahAnonym
  • 17.12.2018, 23:24h
  • Antwort auf #15 von seb1983
  • "Jetzt gilt es also schon als emanzipiert bei einem Schönheitswettbewerb mitzumachen."

    Nein - emanzipiert ist, unter welchen Vorgaben und welcher Intention man teilnimmt. Was man verfolgt. Und mit welchen Aussagen man das verbindet.

    "Denn wie sagt man so schön: Solche Brüste muss eben ein Mann gemacht haben."

    Du weisst, dass Angela auf Blockern war?
    Du weisst, dass Angela mit 17 Jahren die HRT begonnen hat?
    Du weisst, wie eine HRT funktioniert, wenn das Verhältnis von Östrogen und Testosteron in den physiologisch-weiblichen Bereich verschoben wird?
    Du weisst, was Östrogen mit einem Körper macht und alles auslöst?
    Du weisst, was eine Transition in all ihrer Vielschichtigkeit und Konsequenz ist?

    Deine Äußerung grenzt schon an Verleumdung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#17 HyenadykeProfil
  • 18.12.2018, 11:17hKöln
  • Nachdem wir jetzt über den emanzipatorischen Nicht-Aspekt von Miss-Wahlen und anatomische Auswirkungen von Testosteron gesprochen haben, mochte ich auf das - imho ausschlaggebende - Gleis zurück, dass wir leider verlassen haben:

    Die Definition von Weiblichkeit. Wann ist eine Frau eine Frau? Sind Transfrauen "richtige Frauen"?
    Um es kurz zu machen: Ja! Sie sind es!

    Dies zu leugnen ist nicht nur ein Angriff auf Trans*-Menschen (auch auf Nicht-Binäre und Transmänner), sondern auch auf Cisfrauen. Denn es definiert das "Frau sein" über den Körper der Frau. Und zwar generell und zuschreibend, nicht über die eigene Selbst-Definition und -Erkenntnis.

    Als ob eine Frau mit Adamsapfel keine Frau wäre, oder eine ohne Gebärmutter, oder nach der Menopause.
    Oder zu dick, zu dünn, zu hässlich, zu burschikos, zu aufmüpfig, zu lesbisch, zu irgendwas.

    Also: Sowohl Cis- als auch Trans- und auch Inter-Frauen sind richtige Frauen.
    Es sei denn, sie sind falsch. Dann natürlich nicht, dann sind sie falsche Frauen. ;)
  • Antworten » | Direktlink »
#18 SarahAnonym
  • 18.12.2018, 13:01h
  • Antwort auf #17 von Hyenadyke
  • "Dies zu leugnen ist nicht nur ein Angriff auf Trans*-Menschen (auch auf Nicht-Binäre und Transmänner), sondern auch auf Cisfrauen. Denn es definiert das "Frau sein" über den Körper der Frau. Und zwar generell und zuschreibend, nicht über die eigene Selbst-Definition und -Erkenntnis."

    Umso bemerkenswerter, dass hier durchgehend nur ihr Körper kommentiert wird, ihre Selbst-Erkenntnis und ihre Botschaft aber ignoriert wird - nicht wahr?

    Also: Sowohl Cis- als auch Trans- und auch Inter-Frauen sind richtige Frauen.
    Es sei denn, sie sind falsch. Dann natürlich nicht, dann sind sie falsche Frauen. ;)

    Was soll ich jetzt noch sagen? Du lässt ja nichts übrig. ;-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#19 Ith__Ehemaliges Profil
#20 SarahAnonym
  • 18.12.2018, 18:18h
  • Antwort auf #19 von Ith_
  • Catch 22

    noun, plural Catch-22's, Catch-22s.

    a frustrating situation in which one is trapped by contradictory regulations or conditions.
    any illogical or paradoxical problem or situation; dilemma.
    a condition, regulation, etc., preventing the resolution of a problem or situation; catch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#21 Klaus LeberhartingerAnonym
#22 TheDadProfil
#23 Ith__Ehemaliges Profil
#24 Ith__Ehemaliges Profil
  • 19.12.2018, 13:36h
  • Antwort auf #23 von Ith_
  • Hab ich mir übrigens nicht ausgedacht.
    Das Bekenntnis dazu, wer hier die favorisierte Gruppe bzw. die angedachte Zielgruppe ist, samt wörtlich so formulierter erwünschter Bevorzugung/Privilegien gegenüber sonstigen Minderheiten wurde in Form eines Meinungsbeitrags bzw Standpunktes selbst geleistet:

    www.queer.de/detail.php?article_id=31589

    Das war witzigerweise, bevor man den Lesben einerseits ihren KZ-Gedenkstein und andererseits das Gebäude von schwuler Seite streitig gemacht hatte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#26 Mein Gott WalterAnonym
  • 19.12.2018, 13:38h
  • Antwort auf #23 von Ith_
  • Du bist doch ein schwuler Mann oder haben wir hier etwas verpasst?
    Dann verbreite hier bitte nicht diese weiblich sexistisch geprägten Vorurteile über schwule Männer.
    Und berufe Dich bitte nicht auf Dein Trans-Sein.
    Denkst Du nun wie ein Mann oder wie eine Frau?
    In letzterem Fall würde ich mich nochmal überdenken.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#27 Ith__Ehemaliges Profil
  • 19.12.2018, 13:50h
  • Antwort auf #26 von Mein Gott Walter
  • Ich werde hier von einigen als Frau betrachtet, durch die Blume so bezeichnet, musste gute 20 Jahre mit misogynem Sexismus leben, und werde diverser Körperteile wegen von schwulen Männern abgelehnt, die ihre Sexualität als rein körperlich definieren.

    Ich leide genügend unter misogynem, schwulem Sexismus, um den zu thematisieren.
    Und den faulen Deal, mich dem Antifeminismus im Austausch gegen zumindest oberflächliche Akzeptanz zu unterwerfen, verwehre ich mich.

    Vielen Dank für die Kenntnisnahme.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#28 Ith__Ehemaliges Profil
#29 SarahAnonym
  • 19.12.2018, 14:15h
  • Antwort auf #26 von Mein Gott Walter
  • "Denkst Du nun wie ein Mann oder wie eine Frau?

    Faszinierend.

    Nachdem jetzt der ganze thread davon handelte, wie eine "richtige Frau" aussieht, wird das ganze nun unbeeindruckt eine Stufe höher ins Absurd-Vertrollte gezerrt.

    Wie denkt denn eine Frau? (Oder ein Mann?)

    *facepalm*
    get me a drink please.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#30 ursus
#31 Mein Gott WalterAnonym
  • 19.12.2018, 16:26h
  • Antwort auf #27 von Ith_
  • Danke und ich leide genügend unter sexistischer, lesbischer Misandrie, um es zu thematisieren.
    Ich mag Sex und auch die entsprechenden, dafür nützlichen Körperteile und ich bin weder sexfixiert noch oberflächlich.
    Aber zum Sex gehört nun mal auch der Körper.
    Und genau dies abzustreiten ist @Sahra häufig Frauendenke.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#32 Mein Gott WalterAnonym
  • 19.12.2018, 16:50h
  • Antwort auf #29 von Sarah
  • In der Tat faszinierend, Mr Spock wäre begeistert gewesen.
    Um Frau zu sein, muss mal also weder wie eine Frau aussehen, auch nicht deren Geschlechtsteile haben und nicht denken wie eine Frau.
    Es reicht also, wenn man denkt man sei eine Frau.
    Ist mir recht. Kein Problem damit.
    Ehrlich null Problemo.
    Probleme habe ich mit Eurer Herumhackerei auf Teile der queeren Community, die "nervige" Fragen stellen, bzw Eure Situation vielleicht falsch verstehen oder einfach Schwierigkeiten mit dem Verständnis von Trans* an sich haben.
    Verbündete findet man nicht durch ständige Angriffe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#33 SarahAnonym
  • 19.12.2018, 18:45h
  • Antwort auf #32 von Mein Gott Walter
  • "Verbündete findet man nicht durch ständige Angriffe."

    Unsere community der Transwomen of Color ist hier die Stärkste innerhalb von LGBTIQ. Wir haben tägliche Medien-Präsenz, sind millionenschwer und maximal handlungsfähig. Mit den Gays of Color sind wir schon seit Jahrzehnten viel mehr als nur verbündet. Wir sind Brüder und Schwestern. Unsere Weissen allies innerhalb und außerhalb der community werden immer mehr.

    www.towleroad.com/2018/12/pose-gives-back

    Es ist nicht unsere Aufgabe, Menschen zu informieren oder auszubilden, die es selber jahrzehntelang versäumt haben, und Menschen aus ihren Bewegungen exkludiert haben. Es ist nicht unsere Aufgabe, ihren Job zu machen. Warum nicht, haben wir schon vor langer Zeit erklärt.

    Janet Mock:
    Trans folk, especially of color, should not be obligated to help cis folk play catch-up on our
    experiences. The effort can detract from our work to protect and liberate ourselves.
    (Transfrauen, insbesondere Transfrauen Of Color, sollten nicht von Cismenschen dazu
    verpflichtet werden, die Versäumnisse der Cismenschen aufzuarbeiten und stellvertretend für
    sie nachzuholen. Diese zusätzliche Anstrengung wird uns von unserer eigenen Arbeit uns zu
    schützen und zu befreien ablenken")
    I hoped I could make listeners aware of the lived realities of their trans sisters, and let them
    know that we deserve to be seen, heard, and acknowledged without the threat of harassment,
    exclusion, and violence.
    "Ich hoffe, es ist mir gelungen, Zuhörer für unsere gelebten Realitäten zu sensibilisieren und sie
    wissen zu lassen, dass wir es verdienen gehört, gesehen und anerkannt zu werden, ohne
    belästigt, exkludiert und mit Gewalt bedroht zu werden.)

    www.allure.com/story/janet-mock-response-the-breakfast-club-
    trans-women


    Trotzdem informiere ich die Deutschen Gays hier im Forum seit Jahren über die Situation von trans in Deutschland. Genutzt hat es nichts - sie befinden sich unbeeindruckt und ignorant auf square zero.

    Es ist ausgeschlossen, dass mangelnde Information der Grund dafür sein kann.

    Ich kenne mich mit Deutschen Trans und Gays besser aus als Du. Das liegt nicht daran, dass mich jemand aus der Deutschen gay- oder trans-community informiert oder unterrichtet hat! Es ist niemandes Aufgabe, meine Arbeit zu tun!

    In diesem Forum werden trans täglich von Gays belästigt, exkludiert und mit verbaler Gewalt gegen sie konfrontiert.
    Sie hören bis zum heutigen Tag immer noch nicht mal damit auf, Transfrauen mit dem Begriff "Transen" abzuwerten und fremdzuzuweisen.

    www.queer.de/detail.php?article_id=32593&kommeinzel=5271
    29


    Get informed first - then speak up
    Get informed first - then take action

    Die gay-community in Deutschland hat Arbeit vor sich. Viel Arbeit. Sie muss zuvor viele Diskurse für sich intern führen.

    Vorher kommt sie als "Verbündete" überhaupt nicht infrage. Für niemanden. Warum das so ist, habe ich hier auch schon x-mal erklärt. Sie muss sich zunächst emanzipieren. Dass das geschieht, dafür gibt es keinerlei Anzeichen. Im Gegenteil.

    Und warum sollten wir oder ich an der Deutschen gay-community als Verbündete interessiert sein??!!

    Auch das habe ich hier schon x-mal gesagt. Ich suche hier keine Verbündeten.

    Auch in diesem thread musste ich erneut feststellen, dass bis zum heutigen Tag nicht mal die Auseinandersetzung mit basics zu trans stattgefunden hat. Auch bei Dir nicht. Du hast nicht mal den feministischen Aspekt von Trans verstanden. Feministische Aspekte im Grundsatz auch nicht.
    Es fehlen Grundvoraussetzungen für einen Diskurs.

    Ich sehe daher keinen Grund, diese Diskussion hier zu führen.

    Ich bitte um Kenntnisnahme. Dankeschön.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#34 AltoAnonym
  • 19.12.2018, 22:50h
  • Antwort auf #33 von Sarah
  • "Und warum sollten wir oder ich an der Deutschen gay-community als Verbündete interessiert sein??!!

    Auch das habe ich hier schon x-mal gesagt. Ich suche hier keine Verbündeten."

    Äh, darf ich mal fragen, was du dann hier bei den körperbetonten, sexifizierten, weißen, privilegierten, cis Schwulen eigentlich willst? Du bist noch eifriger hier am Missionieren als der heilige Bonifatius bei seinen Touren durch Deutschland.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#35 TheDadProfil
  • 20.12.2018, 01:00hHannover
  • Antwort auf #23 von Ith_
  • ""Danke für den Hinweis, das nächste Mal schreib ich das mit dem "weiß", "cis" und "privilegiert" ordnungsgemäß dazu.""..

    Wenn Du diese Narrative brauchst um die Selbstunterdrückung perfekt zu machen, und Dich weiterhin per Limbo unter die eigenen Emanzipation wegduken willst, dann tu Dir keinen Zwang an, und füge hinzu was Dir allenthalben an Vorwürfen entgegen tritt..

    Ich denke allerdings das die Okkupation von derlei Vorwürfen die einem entgegen gebracht werden, und die nichts weiter aussagen sollen
    "natürlich bist auch du schuld an allem elend dieser welt",
    bei Licht besehen so rein gar nichts mit dem eigenem Verhalten zu tun haben muß, einen nur daran hindert eine vernünftige Basis für sein Selbstbewusstsein zu schaffen..

    Wir alle sind die Produkte eines zufälligen Zusammentreffens von Gen-Sequenzen der Erzeuger..
    Man kann also nichts dafür wenn man daraus resultierend zufällig auch noch "weiß und cis" ist, weil dieses Ergebnis eben keines ist, welches aus einem Denk-Prozess herrührt, den man dann zumindest auf die "privilegierte Lebenssituation" anwenden könnte..

    Was aber eben auch nicht auf alle Menschen gleichermaßen zutrifft, und damit ein Fakt ist, der in der Diskussion um diese Aspekte des weltweiten Rassismus immer außer Acht gelassen wird..

    Denn auch hier relativiert sich das "Privileg weiß und cis" in der Abhängigkeit von Transfer-Leistungen oder sonstigen Sozialen Leistungen schon sehr deutlich..

    Das Fehlerhafte an diesem Kampf-Begriff des "Cis, weiß, privilegiert" ist die Verallgemeinerung, die als Ausdruck eines Vorurteiles und Klischees agierend die gleichen Fehler macht, wie die "Argumente" der Unterdrücker, die sich gegen die nach Emanzipation strebenden Minderheiten richten..

    Der eigentliche Kampf um Emanzipation ist dann am Ende nämlich immer noch der gleiche Kampf den schon die Frauen um die Jahrhundertwende des 19.Jahrhunderts geführt haben, oder auch die Arbeiterbewegung der frühen Weimarer Republik :
    Der Kampf Arm gegen Reich..
    Darüber dürfen wir bei anderer Gelegenheit gerne einmal ausführlich diskutieren, denn wenn man schon von "Privilegien" spricht, dann muß man auch mal dezidiert erklären und klären, welche das wohl sind, um darüber dann auch diejenigen zu identifizieren, die sich Anti-Emanzipatorisch verhalten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#36 TheDadProfil
  • 20.12.2018, 01:04hHannover
  • Antwort auf #27 von Ith_
  • ""Ich werde hier von einigen als Frau betrachtet, durch die Blume so bezeichnet""..

    Du versteckst Dich hier ständig hinter den Sichtweisen Anderer !

    Frei nach dem Motto
    "wenn mich andere so sehen, dann agiere ich danach"..
    Und exakt das macht eine solche Aussage wie die weiter oben dann auch zum Problem..

    Die Frage lautete nach DEINEM Verhalten..
    Das wirst Du doch wohl noch beschreiben können, oder ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#37 TheDadProfil
  • 20.12.2018, 01:11hHannover
  • Antwort auf #33 von Sarah
  • Dazu gäbe es sehr viel einzuwenden..
    Aber an dieser Stelle nur ein Punkt :

    ""Ich kenne mich mit Deutschen Trans und Gays besser aus als Du.""..

    Anderen Menschen ihre Kompetenzen abzusprechen spricht NICHT für die eigene Kompetenz !

    Und was die "Gays" angeht, schreib ich einfach mal :
    Nöö..

    Und auch hier :
    ""Trotzdem informiere ich die Deutschen Gays hier im Forum seit Jahren über die Situation von trans in Deutschland.""..

    Nöö..
    Denn Dein Credo lautet nach wie vor :

    ""Get informed first - then speak up
    Get informed first - then take action""..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#38 Mein Gott WalterAnonym
  • 20.12.2018, 13:28h
  • Antwort auf #34 von Alto
  • Du bringst es auf den Punkt.
    Einerseits wird erwartet dass man versteht, sich einsetzt für einen Teil unserer Community dessen Situation mit der eigenen kaum vergleichbar ist und bei deren Bewertung einem natürlich Fehler unterlaufen können, andererseits wird man beschimpft, als oberflächlich sexfixiert und privilegiert beschrieben.
    Dann soll man sich auch noch selbst vollständig informieren oder die Klappe halten.
    Und zum guten Schluss wird einem erklärt, dass einem die mangelnde Unterstützung und das zu geringe Verständnis über das man hier die ganze Zeit referiert sowieso egal ist, weil man ja selbst viel besser informiert, organisiert und vernetzt ist.
    Dazu hat man auch millionenschwere Unterstützer usw. und so fort.
    Was soll das Ganze denn hier sein, ausser CIS-Bashing?

    Wenn man keine Unterstützung will, gut!
    Wenn man keine Community mit CIS Menschen braucht, gut!
    Dann bitte seid konsequent und heult uns nicht die Ohren voll.

    Wir haben als Schwule auch nicht auf die Heten setzen können um unsere Rechte einzufordern, ohne uns die Mühe zu machen, ständig und ohne Unterlass den unwissenden, unwilligen, nicht betroffenen Heten unserer Situation bis zum Erbrechen erklären zu müssen.
    Und der Kampf ist nicht vorbei.
    Solidarität kommt nicht aus dem Nichts.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#39 Mein Gott WalterAnonym
  • 20.12.2018, 14:01h
  • Antwort auf #33 von Sarah
  • "Es ist nicht unsere Aufgabe, Menschen zu informieren oder auszubilden, die es selber jahrzehntelang versäumt haben, und Menschen aus ihren Bewegungen exkludiert haben. Es ist nicht unsere Aufgabe, ihren Job zu machen. Warum nicht, haben wir schon vor langer Zeit erklärt."

    Nein, Ihr müsst das nicht als Eure Aufgabe betrachten.
    Natürlich nicht.
    Aber frage Dich doch einmal ernsthaft, warum sollten wir darauf kommen es als unsere Aufgabe zu betrachten.

    Beschäftigst Du Dich so intensiv mit Problemen von denen Du nicht oder wenig betroffen bist?

    Googlest Du den lieben langen Tag nach Informationen über beispielsweise Probleme von armen und/oder alten LGBTI?
    Über die Situation von LGBTI im Iran?

    Bitte ein wenig mehr Fairness und Objektivität.

    Und vielleicht noch einen etwas weniger überheblichen Tonfall.
    Das könnte helfen.

    Und ob Du Dich mit deutschen Gays besser auskennst als ich, nun ja Zweifel bleiben da angebracht.
    Woher willst Du das wissen?
    Kennst Du mich so gut?
    Meinen Informationsstand über, meine Influence auf Gays?

    Wenn ihr in North America so gut organisiert und mächtig seid, wäre es doch mal interessant zu erfahren, was eure Organisation denn so alles auf sie Beine stellt um zum Beispiel die offensichtlich wieder verstärkten Diskriminierungbestrebungen der Trump Administration zu beantworten!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#40 Katzenmutti LydiaAnonym
  • 22.12.2018, 14:13h
  • Antwort auf #33 von Sarah
  • "Sie hören bis zum heutigen Tag immer noch nicht mal damit auf, Transfrauen mit dem Begriff "Transen" abzuwerten und fremdzuzuweisen."

    Wie wäre es denn, damit aufzuhören, Frauen mit dem Begriff "Transfrauen" abzuwerten und fremdzuzuweisen?

    Ich lasse mir das nicht bieten!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »

» zurück zum Artikel