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Business as usual

Trumps neuer Stabschef ist ein Homo-Hasser

Erneut hat Donald Trump einen freigewordenen Posten mit einem extrem homophoben Politiker besetzt.


Mick Mulvaney soll Nachfolger von John F. Kelly werden (Bild: Executive Office of the President of the United States)

Donald Trumps neuer "Chief of Staff" Mick Mulvaney, ein ehemaliger Kongressabgeordneter aus dem Bundesstaat South Carolina, gilt als einer der homophobsten Politiker in Washington. Der Präsident hatte am Freitagabend bekannt gegeben, dass er Mulvaney zum Chef des Stabes ernannt habe. Der 52-Jährige ist damit der ranghöchste Mitarbeiter im US-Präsidialamt. Er soll seinen Posten im neuen Jahr antreten. Mulvaney löst Ex-General John F. Kelly ab, der den Job gut ein Jahr lang innehatte.

Mick Mulvaney saß bislang als Chef der Bundesaufsichtsbehörde "Office of Management and Budget" im Trump-Kabinett. In dieser Position hatte er vor wenigen Monaten angekündigt, dass die USA ihren Kampf gegen Homo-Hass in Afrika einstellen werden. Man werde in dieser Frage keinen "Druck" mehr auf afrikanische Länder ausüben, sagte er Ende August (queer.de berichtete). Außerdem strich er die Mittel für den weltweiten Kampf gegen HIV um eine Milliarde Dollar zusammen.

Bereits vor seiner Zeit als Budgetchef hatte Mulvaney als einer der homo- und transphobsten Politiker gegolten. Als Mitglied des Parlamentes von South Carolina polemisierte er etwa gegen die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht und setzte sich dafür ein, dass das Fremdenverkehrsamt des Bundesstaates nicht mehr gezielt um homosexuelle Touristen aus Europa wirbt.

Von 2011 bis 2017 war Mulvaney Kongressabgeordneter in Washington. In dieser Zeit erhielt der Republikaner null Prozent in der Bewertung der LGBTI-Organisation "Human Rights Campaign"; das heißt, er hat in keinem einzigen Fall für einen Gesetzentwurf gestimmt, der LGBTI-Rechte ausweitet oder sichert. Außerdem hatte er sich aktiv für die Einschränkung von LGBTI-Rechten eingesetzt: So war er einer der ersten Co-Sponsoren des Gesetzentwurfes "First Amendment Defense Act", der vorsieht, die Diskriminierung von LGBTI ausdrücklich zu erlauben, solange sie religiös begründet wird (queer.de berichtete). (dk)



#1 Religioten-WatchAnonym
  • 17.12.2018, 15:07h
  • Ein stramm römisch-katholischer "Gläubiger", der Schwule hasst und verfolgt. Ein Christ also, wie zu erwarten war.
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#2 LenorgewissenAnonym
  • 17.12.2018, 15:30h
  • Antwort auf #1 von Religioten-Watch
  • Man stelle sich vor, es würde über diesen Faschisten berichtet, ohne zu erwähnen, dass er Mitglied der Republikaner ist. Wäre ein Unding. Doch die wesentlich wichtigere Information, welcher Sekte ein Täter angehört, lässt man "hier" immer wieder wie selbstverständlich unter den Tisch fallen.

    Warum?
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#3 HyenadykeProfil
  • 17.12.2018, 16:15hKöln
  • Scheint das einzige Personal zu sein, das der besteste Prätendisent noch bekommen kann.
    So viel also zu "die gemäßigten und vernünftigen Republikaner*Innen werden den schon bremsen" ...
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#4 f68f8zuAnonym
  • 17.12.2018, 19:35h
  • Die ganze Trump-Regierung ist eh ein schlechter Witz.

    Nur noch drei Jahre, dann ist Trump nicht mehr Präsident.

    Schlimm ist lediglich der Schaden den Trump angerichtet hat und dessen Scherben die Welt nach Trump aufräumen muss.

    Insbesondere die stramm rechts-religiös-konservative Richter-Mehrheit am Supreme Court wird jahrzehntelang zum Schaden der Menschen Urteile fällen, darunter sehr wahrscheinlich Verbot von Homo-Ehe und Abtreibungen.
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#5 TheDadProfil
  • 17.12.2018, 22:38hHannover
  • Antwort auf #4 von f68f8zu
  • ""Nur noch drei Jahre,""..

    Zwei..
    Wenn der nicht wieder gewählt wird..
    Die nächste US-Präsidenten-Wahl ist am 1. Dienstag im November 2020, und der gewählte Präsident tritt im Januar 2021 das Amt an..
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#6 alter schwedeAnonym
  • 18.12.2018, 05:38h
  • Ich habe grade überlegt, ob man ihm nicht Vogelfutter rausstreuen sollte, damit er über den Winter kommt. Spätestens ab April nächsten Jahres dürfte sein Posten von Father Trump sowieso wieder neu besetzt werden. Irgendeinen Grund findet Donny ja immer. Zu oft beim golfen gestört. In der Nase gepopelt. Schweißfüße.

    Auch nicht schlimm. Es gibt bestimmt tausende von Kirchen bei denen Father Mulvaney als gottbegnadeter Prediger unterkommen kann. Da werden die Sünder in den Kirchenbänken mit schreckgeweiteten Augen an seinen Lippen hängen und gebannt seinen flammenden Predigten lauschen: Aber da zürnte der Herr ob der Verderbtheit der Männer die bei Männern liegen und es ward ihm ein Graus. Dreimal mit geläutertem Öl werde ich sie verbrennen und es wird Stille sein zwischen den Tälern des Euphrat und dem Dorfweiher von Hackensack in Texas.

    Aber lassen wir das. Vielleicht hört ihn Father Trump bei dieser Predigt und behält ihn noch zwei Monate länger. Mal gucken ob mein Vogelfutter noch so lange reicht.
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#7 YannickAnonym
  • 18.12.2018, 09:15h
  • Das dürfte wohl niemanden mehr überraschen.

    Hätte nur Hillary Clinton die Wahl gewonnen. Bzw.: sie hat die Wahl ja eigentlich gewonnen, weil die Mehrheit der Bürger sie gewählt hat, aber durch das sonderbare, indirekte US-Wahlsystem, kann auch derjenige die Wahl gewinnen, der weniger Stimmen hatte. Und aufgrund des Zuschnitts der Wahlkreise profitieren davon fast immer die Republikaner.
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