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Einzelkommentar zu:
Tränen nach der "Bad Boller Bitte um Vergebung"


#7 goddamn liberalAnonym
  • 18.12.2018, 11:27h
  • Antwort auf #1 von Yannick
  • "Nicht nur die versammelten Emotionen, auch die weitergehenden und tiefer gelegenen Seelenschichten wurden bewegt und rührten an. Rote Köpfe, Atemstillstand, Tränen und Anderes brachten leibhaftig zum Ausduck, wie überraschend das Ganze war, ja wie unbegreifbar diese Handlung war."

    Na ja, auch ich habe nicht einen Augenblick meines Lebens an der Existenz Gottes gezweifelt.

    Aber auch für mich ist das ein zutiefst fremdes Phänomen aus einer anderen Kultur.

    Interessant auch, weil es über die Grenzen Schwabens und seiner merkwürdigen Mischung zwischen kleinkarierter Pingeligkeit und idealistischem Schwarmgeist typisch für die protestantische, also die deutsche Mentalität ist.

    Diese gefühlige Selbstergriffenheit führt auch zu Verzückungen wie Göring-Eckarts "Wir bekommen plötzlich Menschen geschenkt!" (als seien arabische Migranten Kuscheltiere).

    Oder auch zum triefenden Selbstmitleid in Dresden, wo viele wirklich der Meinung sind, sie seien die Hauptopfer des 2. Weltkriegs (obwohl die meisten schon nach '45 geboren sind).

    Das deutsche Gemüt:

    Man ist verschwiemelt und weltfremd und auch noch stolz drauf!
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