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Kommentare zu:
Erhält Berlin einen Rio-Reiser-Platz?


#1 NiedergemeiertAnonym
#2 GronkelAnonym
  • 19.12.2018, 11:07h
  • Diese Umbennungen halte ich für vollkommen überflüssig. Es bedeutet für die Anwohner nur Ärger und Aufwand und alle Unternehmen haben dazu noch deutliche Kosten wenn alle Geschäftsunterlagen angepasst werden müssen.
    Was mich aber dann am meisten stört ist die inkonsequenz. Erst soll eine geschlechter Parität erreicht werden wodurch Umbenennungen stattfinden und die Bewohner oben genannte Nachteile haben und nun, wenn es der politischen Ecke genehm ist, wird der selbst beschlossene Grundsatz über Bord geworfen.
    Symbolpolitik auf kosten der Bürger ersetzt reale Politik. Die Verwaltung in Berlin funktioniert nicht mehr aber Straßen werden umbenannt.
    Da kommt man sich vor wie in Schilda.
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#3 Ralph
  • 19.12.2018, 11:20h
  • Interessante Argumentation der CDU: Rio Reiser hat für den Stadtbezirk ganz konkret nichts gemacht. Wenn es jetzt Grundlage einer Straßen- oder Platzbenennung sein soll, dass der/die Geehrte was ganz Konkretes für die Gemeinde oder das Stadtviertel getan hat, dürften wohl fast alle Konrad-Adenauer-Straßen umbenannt werden müssen. Oder: In der mir hier benachbarten Stadt gibt es eine Albert-Schweitzer-Straße und eine Karl-Marx-Straße - es ist nicht überliefert, dass die beiden je was ganz konkret für diese Stadt geleistet hätten oder auch nur mal dort gewesen wären.
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#4 SarkastikerAnonym
#5 Rechtsaußen-WatchAnonym
  • 19.12.2018, 12:35h
  • Antwort auf #2 von Gronkel
  • Der Vorwurf der Inkonsequenz trifft natürlich zu, aber ansonsten ist es einfach amüsant zu lesen, wie die politische Rechte auch hier im Forum mit Scheinargumenten schäumt, um auch weiterhin dem Adel in Form Friedrich Heinrich Karl Prinz von Preußen ihre Ehrerbietung zu erweisen.
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#6 GronkelAnonym
  • 19.12.2018, 12:54h
  • Antwort auf #5 von Rechtsaußen-Watch
  • "Der Vorwurf der Inkonsequenz trifft natürlich zu, aber ansonsten ist es einfach amüsant zu lesen, wie die politische Rechte auch hier im Forum mit Scheinargumenten schäumt, um auch weiterhin dem Adel in Form Friedrich Heinrich Karl Prinz von Preußen ihre Ehrerbietung zu erweisen."

    Du hast doch mein Argument der Inkonsequenz schon bestätigt, wie kannst du da von Scheinargumenten reden? Dass eine Umstellung viel Geld und viel Aufwand bedeutet ist wohl auch unstittig.
    Aber um mal in deinem Links-Rechts Muster zu bleiben. Es ist amüsant zu lesen wie die politische Linke nach Generationen und etlichen Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten immer wieder ein neues Fass aufmachen muss und Probleme (er-)finden, woran sie sich zwanghaft reiben. Typisch ist dann auch, dass in aller Regel die Zwangsbeglückten der 'Weltverbesserungen' zahlen müssen.
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#7 TheDadProfil
  • 19.12.2018, 14:10hHannover
  • Antwort auf #6 von Gronkel
  • ""Du hast doch mein Argument der Inkonsequenz schon bestätigt, wie kannst du da von Scheinargumenten reden? Dass eine Umstellung viel Geld und viel Aufwand bedeutet ist wohl auch unstittig.""..

    Äh ?

    Diese "inkonsequenz" kann man mit einem Schulterzucken abtun..
    Denn es taugt nicht als "Argument"..

    Zum einem weil man nicht die Benennung von Straßen und Plätzen vollständig nach "weiblichen Potagonistinnen" vornehmen könnte, ohne gleichzeitig männliche Protagonisten zu diskriminieren, und zum anderem, weil es wahrscheinlich gar nicht genügend weibliche Protagonistinnen gäbe..

    Nun könnte man hier noch einfügen, die Umbenennung wäre ja etwas anderes, als eine Neubenennung etwa in einem Neubaugebiet..

    Das alles bleibt aber irrelevant vor der "Argumentations-Linie" zu der sich hier der CDU-Lokalpolitiker verstiegen hat..

    Denn mit der von diesem Herren eingeführten argumentatorischen Agitation könnte man in etlichen Städten die Umbenennung ganzer Viertel anregen, in denen sich ausschließlich "Linke" tummeln, angefangen von Kurt Schumacher, oder ganze Viertel umbenennen wollen die an den Deutschen Widerstand erinnern sollen, angefangen mit einem General Ludwig Beck, dessen Beteiligung am Widerstand des 20.Juli mehr zum Scheitern, als zum Gelingen beigetragen hat..
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#8 stromboliProfil
#9 GronkelAnonym
#10 TheDadProfil
  • 20.12.2018, 01:40hHannover
  • Antwort auf #9 von Gronkel
  • ""Es gibt nicht genügend weibliche Protagonisten für die Straßenbenennung? Das ist lächerlich. Was bist du denn für ein Sexist?""..

    Ein erwartbarer Vorwurf..
    Realistisch betrachtet wird diese Gesellschaft immer noch von Männern dominiert !
    Das wirkt sich auf ALLE Bereiche aus..

    Selbstverständlich wäre es besser wenn man hier zu einer gleichberechtigten Auswahl käme, kann und darf dabei dann aber nicht auf ein Dogma verfallen darauf zu verzichten männliche Personen der Zeitgeschichte ausschließlich zugunsten dieser Gleichberechtigung nicht zu würdigen..

    Der Fall liegt hier aber immer noch nicht vor..

    Denn die Äußerungen des CDU-Mannes stehen immer noch unwidersprochen im Raum !

    Es geht hier um "Rechts gegen Links", und nicht bloß einfach um "Frauen gegen Männer"..
    Und damit ist die Dimension des Problemes deutlich größer als Du es hier suggerieren willst..
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#11 GronkelAnonym
  • 20.12.2018, 08:53h
  • Antwort auf #10 von TheDad
  • "Realistisch betrachtet wird diese Gesellschaft immer noch von Männern dominiert !"

    Selbst wenn dem so ist, gibt es mehr als genug verdiente Frauen die sich für eine Straßenbenennung eignen. Wird ja auch so umgesetzt. Tu mal nicht so als müsse man geeignete Frauen erst unter einem Stein suchen. Ich denke eher deine antiquierten Ansichten, dass nicht genügend Frauen so viel erreichen, um auf Straßennamen geehrt zu werden, sind das Problem. Es gibt gute und viele Frauen, die sich positiv hervortun.

    "Es geht hier um "Rechts gegen Links", und nicht bloß einfach um "Frauen gegen Männer".."

    Ja, es wird aus allem ein Klassenkampf gemacht. Das ist einer der Spaltpilze der Gesellschaft. Die Umbenennung wird als Lanze geführt.
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#12 TheDadProfil
  • 20.12.2018, 11:59hHannover
  • Antwort auf #11 von Gronkel
  • ""Ich denke eher deine antiquierten Ansichten, dass nicht genügend Frauen so viel erreichen, um auf Straßennamen geehrt zu werden, sind das Problem.""..

    Du hast schlichtweg keinen blassen Schimmer von meinen "Ansichten"..
    Exakt das ist dann auch hier immer mal wieder Dein Problem. wenn du auf Widerstand für Deine kruden Äußerungen triffst..

    ""Es gibt gute und viele Frauen, die sich positiv hervortun.""..

    Das ist nicht die Frage..
    Die lautet wieso ein CDU-Mann unwidersprochen derlei Unfug über einen Künstler äußern darf, um die Umbenennung eines Platzes zu verhindern ?

    Denn erst als der auf Widerstand trifft, zieht er sich mit einem einschränkendem "außerdem" aus der vorgebrachten Argumentation zurück, und besinnt sich auf die
    "Parität der Umbenennungen",
    welches als Argument vollständig irrelevant ist, denn er kann ebensowenig wie Du auch nur EINE "gute Frau" nennen, die eine ähnliche künstlerische Leistung vollbracht hat, die mit der von Rio Reiser vergleichbar wäre..
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#13 stromboliProfil
  • 20.12.2018, 12:01hberlin
  • Antwort auf #11 von Gronkel
  • " Es gibt gute und viele Frauen, die sich positiv hervortun."
    Was folgt nun.. ein mutter theresa platz?

    Gefragt sind wirklich relvante taten , hervorgebracht von menschen egal welchen geschlechtes , binär oder non-binär.

    Entscheidend sind aber auch die hinterfragungen der taten, ihre folgen für die gesellschaft.
    Da würde so manch zuvor gemachter vorschlag oder bereits erfolgte ehrung angesichts der neuen kriterien zur neuerlichen namensänderung führen müssen.
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#14 TheDadProfil
  • 20.12.2018, 12:03hHannover
  • Antwort auf #11 von Gronkel
  • Nachtrag..

    ""Ja, es wird aus allem ein Klassenkampf gemacht. Das ist einer der Spaltpilze der Gesellschaft.""..

    Den "Klassenkampf" führen diejenigen, die die Gesellschaft weiterhin in verschiedene Klassen eingeteilt wissen wollen, und dazu das Instrument der Unterdrückung und Diskriminierung als Lanze in das Fleisch der Geschundenen stoßen !
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#15 GronkelAnonym
  • 20.12.2018, 16:00h
  • Antwort auf #14 von TheDad
  • "Du hast schlichtweg keinen blassen Schimmer von meinen "Ansichten".."

    Also hast du nicht geschrieben, dass es wohl nicht genügend weibliche Protagonisten gibt? Ich greife nur, auf was du einem vor die Füße wirfst. Deine kompletten Ansichten sind mir in Summe aber auch Schnuppe.

    "denn er kann ebensowenig wie Du auch nur EINE "gute Frau" nennen, die eine ähnliche künstlerische Leistung vollbracht hat, die mit der von Rio Reiser vergleichbar wäre.."

    Au Backe. Jetzt kommst du mir gleich auch noch davon, wer der beste Künstler der Welt ist und dass das auch keine Frau sein kann und ich habe das dann wohl auch noch abzunicken. Nein Danke. Über Geschmack lässt sich wirklich nicht streiten, über deinen Sexismus tatsächlich auch nicht.

    "Den "Klassenkampf" führen diejenigen, die die Gesellschaft weiterhin in verschiedene Klassen eingeteilt wissen wollen, und dazu das Instrument der Unterdrückung und Diskriminierung als Lanze in das Fleisch der Geschundenen stoßen !"

    Das ist mir wirklich zu viel Pathos, wo du doch selbst von einem Konflikt Links gegen Rechts aufgestoßen hast.
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#16 TheDadProfil
  • 20.12.2018, 23:07hHannover
  • Antwort auf #15 von Gronkel
  • ""Also hast du nicht geschrieben, dass es wohl nicht genügend weibliche Protagonisten gibt?""..

    Du möchtest hier weiterhin die Realität ignorieren ?
    Dann mach das..
    Fakt bleibt dennoch, die Beteiligung von Frauen in der Politik, in der Führung der Wirtschaft, in den Wissenschaften übersteigt einen Anteil von 20 Prozent nur mit sehr großer Mühe, und selbst in Kunst und Kultur herrscht immer noch keine Parität..

    Und nun erkläre mal wieso dann eine solche Parität in der Benennung von Straßen und Plätzen erreicht werden könnte ?

    Denn wenn alle zu ehrenden Frauen geehrt wurden, bleiben immer noch eine erkleckliche Anzahl an nicht geehrten Männern übrig..

    Es gibt keinen vernunftbegabten Grund die Benennung eines Platzes nach Rio Reiser in Berlin, in genau dem Viertel aus diesen Gründen der Parität zu verhindern !

    ""Au Backe. Jetzt kommst du mir gleich auch noch davon, wer der beste Künstler der Welt ist und dass das auch keine Frau sein kann und ich habe das dann wohl auch noch abzunicken.""..

    Nöö..
    Es geht um die Nicht-Vergleichbarkeit von künstlerischen Leistungen..
    Spontan viele mir dazu Tamara Danz ein, doch die hat schon eine Straße in Friedrichshain..

    ""Das ist mir wirklich zu viel Pathos, wo du doch selbst von einem Konflikt Links gegen Rechts aufgestoßen hast.""..

    Solche Sätze lassen sich nicht wirklich ohne diesen "Pathos" zitieren..
    Aber einen Blickwinkelwechsel kann man dir an dieser Stelle erneut anraten, denn der Konflikt besteht nicht von Links gegen Rechts, sondern schon immer von Rechts gegen Links..

    Denn die Rechten kämpfen einen Kassenkampf zur Beibehaltung der Spaltung der Gesellschaft in die unterschiedlichen Klassen..

    Die Linken kämpfen einen Kampf um Emanzipation..

    Zusammengenommen ist das ein Konflikt mit sich berührenden Fronten, doch die Intentionen sind vollständig unterschiedliche, was Leute wie Du aber bislang noch gar nicht begriffen haben..
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#17 GronkelAnonym
  • 21.12.2018, 07:52h
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • "Du möchtest hier weiterhin die Realität ignorieren ?
    Dann mach das.."

    Ja was soll ich dazu sagen. Wenn du nicht einmal bereit bist dich an deinen eigenen Worten messen zu lassen, dann erübrigt sich wohl jegliche Diskussion. Das Gespräch nun einfach abzulenken auf 'Anteile der Frauen in bestimmten Bereichen', brauchen wir nicht. War auch nicht das Thema.

    "Aber einen Blickwinkelwechsel kann man dir an dieser Stelle erneut anraten, denn der Konflikt besteht nicht von Links gegen Rechts, sondern schon immer von Rechts gegen Links..
    ...
    Zusammengenommen ist das ein Konflikt mit sich berührenden Fronten"

    Die einzigen die eine Umbenennung wollen sind Linke, der der das in einen Kontext eines Konfliktes mit Fronten setzt bist du. Ich wähne mich nicht im Krieg und lasse mir das auch nicht einreden. Wenn es einen Grund gibt warum eine Umbenennung trotz der Losung einer paritätischen Mann/Frau-Verteilung zu Ungunsten einer schon geehrten Frau stattfinden soll, dann sollten wohl die die Umbenennung begründen, die auch umbenennen wollen. Und das frage ich jetzt dich: stört dich etwas an dem Mariannenplatz?
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#18 TheDadProfil
  • 21.12.2018, 10:00hHannover
  • Antwort auf #17 von Gronkel
  • ""Wenn es einen Grund gibt warum eine Umbenennung trotz der Losung einer paritätischen Mann/Frau-Verteilung zu Ungunsten einer schon geehrten Frau stattfinden soll, dann sollten wohl die die Umbenennung begründen, die auch umbenennen wollen.""..

    Eine wundervolle Idee..
    Vor allem weil diejenigen, die eine Umbenennung eines Teils eines Platzes zur Ehrung von Rio Reiser, eine solche Begründung längst gegeben haben, und gleichzeitig gar kein "Verstoß" gegen die vermeintliche Parität vorliegt, denn eine andere Person war für diesen Teil eines Platzes bislang gar nicht vorgesehen..

    Und so wird dann aus dem "Werkzeug zur Gleichberechtigung" ein Kampfmittel der Rechten in Person des CDU-Mannes, der sich mit seiner skandalösen Beschreibung eines Künstlers immer noch unwidersprochen durchsetzen kann..

    Denn weil gar keine Frau geehrt werden sollte, ist die "Absage" des
    "Nein, wir benennen nur um wenn es sich um eine Frau handelt"
    ein untaugliches Instrument der Parität, und dient der Diskriminierung..

    Am Ende dann mal was zur Eskalation Deiner Sprache :

    Wer schrieb hier eigentlich von "Krieg" ?
    Und wer hätte je gedacht einen Menschen wie Dich dabei als mehr zu beteiligen, als einen "willigen Helfer im Kleinem" ?

    Du folgst hier einem Prinzip :
    Dem des "die Linken", und diesem Prinzip anhaftend bist Du der unbeirrten "Meinung" alles was Links sei, sei schädlich für die Gesellschaft und diesen Staat..
    Man kann sich fast sicher sein, diese "Meinung" speist sich aus den üblichen Quellen mit den üblichen Vorurteilen die man immer dann anführt, wenn es darum geht Emanzipatorisches abzutun, um sich bloß nicht aus dem Ohrensessel der persönlichen Bequemlichkeit zu bewegen, denn all diese "Informationen" über "Linkes" beschreiben Vergangenes, etwa das "Scheitern des Kommunismus" oder die damit verbundenen Unterdrückungen von Menschenrechten in den dortigen Gesellschaften..
    Dir gelingt es nicht "Linkes" als etwas völlig Neues zu Denken, und als Zukunftsmodell zu betrachten, oder einfach nur als Oberbegriff einer Politischen Haltung zu verstehen, die einfach konträr zu der Deinen existiert..
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#19 GronkelAnonym
  • 21.12.2018, 12:29h
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • "Dem des "die Linken", und diesem Prinzip anhaftend bist Du der unbeirrten "Meinung" alles was Links sei, sei schädlich für die Gesellschaft und diesen Staat.."

    Ganz und gar nicht. Ich vertrete sogar viele linke Prinzipien aus meiner Jugend. Beispielsweise Gewaltlosigkeit, Peace für die Welt, Antikapitalismus, Schutz von Leib und Leben, Umweltschutz, Globalisierungskritik.

    Ich kann wirklich nichts dafür, wenn die heutige Linke im Scheinwerferlicht wieder vermehrt einer vollumfänglichen Ideologie nacheifert, die ein Nebeneinander auch anderer Ansichten nicht duldet und alles in einen Konflikt mit Fronten aufgehen lässt.

    "Dir gelingt es nicht "Linkes" als etwas völlig Neues zu Denken, und als Zukunftsmodell zu betrachten, oder einfach nur als Oberbegriff einer Politischen Haltung zu verstehen, die einfach konträr zu der Deinen existiert.."

    Da hast du recht. Mir gelingt es nicht, weil die heutige Linke eben nicht Zukunftsgewandt sondern Rückwärtsgewandt in Richtung Klassenkampf führt. Die Errungenschaften der progressiven 70iger sind von den heutigen Linken zurück geschraubt und über Bord geworfen worden.

    Und jetzt mal ehrlich. Dich stört der Begriff Linksradikal bei Rio Reiser? Was war er denn dann? In Blümchengruppen unterwegs? So oft wie du wohl schon anderen Radikalität und Extremismus vorgeworfen hast, solltest du wirklich nicht so empfindlich sein.
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#20 TheDadProfil
  • 22.12.2018, 12:42hHannover
  • Antwort auf #19 von Gronkel
  • ""Ganz und gar nicht. Ich vertrete sogar viele linke Prinzipien aus meiner Jugend.""..

    Aus Tradition, oder aus Romantik ?

    ""Da hast du recht. Mir gelingt es nicht, weil die heutige Linke eben nicht Zukunftsgewandt sondern Rückwärtsgewandt in Richtung Klassenkampf führt.""..

    Dazu nehme mal mal den erhobenen Vorwurf zur Hand, und überprüfe die Aussage hin auf ihren Inhalt..
    Und siehe da : Geschwafel..

    Denn der Vorwurf lautete nicht begriffen zu haben, das Linke gar keinen Klassenkampf führen..
    Damit ist der Satz nicht nur einfacher Unsinn, sondern kompletter Blödsinn..
    Die "Rückwärtsgewandtheit" ist der Linken ebenso angeheftetes wie angedichtetes Attribut..
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