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Österreich

Mann filmt 17-Jährigen nackt, um ihn zu erpressen

Ein Russe muss sich in Österreich vor Gericht verantworten, weil er einen 17-Jährigen gezwungen haben soll, sich nackt filmen zu lassen und zu behaupten, dass er schwul sei.


Im Januar soll der Fall gegen den 20-Jährigen in Innsbruck verhandelt werden (Bild: Hans Splinter / flickr)

Ein 20-Jähriger muss sich nach einem Bericht der "Tiroler Tageszeitung" am 15. Januar vor dem Landesgericht Innsbruck wegen Erpressung, Nötigung und anderen Straftaten gegen zwei 17-jährige Jugendliche verantworten, darunter auch für eine homophobe Tat.

Laut Staatsanwalt Hansjörg Mayr soll er gemeinsam mit Komplizen einen 17-Jährigen am Ufer des Flusses Inn "dazu gezwungen haben, sich nackt filmen zu lassen und dabei zu sagen, dass er schwul sei". Nach dem Ergebnis der Ermittlungen habe der Angeklagte daraufhin den Jugendlichen "mit der Drohung, er würde dieses Video sonst veröffentlichen, erpresst und mit der Androhung von Gewalt dazu gezwungen, nicht zur Polizei zu gehen." Für diese Taten drohen dem Angeklagten, einem russischen Staatsbürger, bis zu fünf Jahre Haft.

Der Fall hatte sich bereits im Juli ereignet. Die Tat wurde an einem Teil des Inns verübt, der nicht leicht von außen einsehbar war. Nachdem sich der Teenager unter Androhung von Gewalt ausziehen und filmen lassen musste, hätten die Männer 200 oder 300 Euro gefordert, die das Opfer an einem vereinbarten Ort übergeben sollte. Obwohl er sich vor Repressalien den Tätern fürchtete, wandte sich der 17-Jährige an die Polizei, die dann mit ihm gemeinsam zum Treffpunkt ging. Dort nahmen sie den Angeklagten vorläufig fest, ließen ihn aber später wieder laufen.

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Weiterer Erpressungsversuch

Der Verdächtige soll ebenfalls im Juli einen weiteren 17-Jährigen terrorisiert und erpresst haben. Dabei soll er ihn auch zu einer Falschaussage vor der Polizei gezwungen haben. Als er Ende Juli gemeinsam mit drei Komplizen in die Wohnung des Opfer eindrang, um sich die schriftliche Falschaussage anzusehen, flüchtete der Junge in die Toilette und rief von dort aus die Polizei. Diese nahm daraufhin den Angeklagten erneut fest. Seither sitzt der 20-Jährige in Untersuchungshaft.

Dem mutmaßlichen Täter wird auch vorgeworfen, seine Opfer dazu gezwungen zu haben, für ihn Drogen zu verkaufen. (cw)



#1 Roman BolligerAnonym
#2 Homonklin44Profil
  • 21.12.2018, 13:29hTauroa Point
  • Ob der für sowas wirklich eine Strafe kriegt, ist ja noch fraglich. So Leute werden gern als irgendwie psychisch nicht ganz koscher verteidigt. Sind dann eine Zeitlang in Behandlung und machen deselben Käse mit neuen Leuten von vorne.
    Ob da russischer Staatsbürger = Putin geprögt gelten muss, kann man nicht zwingend sagen. Aber dass dieser Kulturhintergrund seltsame Persönlichkeiten hervorbringen kann, schon irgendwie. Homophobie scheint da zumindest was zu sein, das den zarten Pflänzchen mit der Gießkanne ins Erdreich gegossen wird.
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