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Wundervolles Duett

Helene Fischer setzt starkes Zeichen für die LGBTI-Community

In ihrer Weihnachtsshow begeisterte die Sängerin das Publikum im Duett mit Kerstin Ott und dem Song "Regenbogenfarben" – die gemeinsame Single ist bereits erhältlich.


Kerstin Ott und Helene Fischer in der "Helene Fischer Show" (Bild: ZDF / Michael Zargarinejad)

Auch in diesem Jahr präsentierte Schlager-Superstar Helene Fischer mit ihrer "Helene Fischer Show" ein Weihnachts-TV-Highlight – und setzte darin überraschend ein starkes Zeichen für LGBTI-Akzeptanz. In einem wunderbaren Duett mit der lesbischen Sängerin Kerstin Ott begeisterte sie das Publikum mit deren Song "Regenbogenfarben".

Direktlink | Das Duett auf Youtube

Song als Download und im Stream erhältlich

Das Stück aus Otts aktuellen Album "Mut zur Katastrophe" ist eine mitreißende Hymne für Toleranz, Offenheit und Menschlichkeit: "Er und er. Zwei Eltern die ihr Kind zur Kita bringen. Sie und sie tragen jetzt den gleichen Ring. Alles ganz normal (alles ganz normal)", heißt es im Text.

"Hast du Träume, die du nicht erreichen kannst? Gefühle, die du niemandem zeigen darfst? Die gibt es nicht", heißt es an anderer Stelle. Der Refrain: "Komm, lass uns die Welt bemalen. In Regenbogenfarben. Wir wollen sie überall. Regenbogenfahnen."

"Im Grunde sind wir alle nur Menschen, die nach dem gleichen Ziel streben: glücklich zu sein", so Kerstin Ott über die universelle Botschaft von "Regenbogenfarben". Das gemeinsame Duett mit Helene Fischer ist ab sofort als Download und im Stream erhältlich.

Mit der "Helene Fischer Show" krönte Fischer ihr Jahr 2018, das ihr u.a. den "Nummer 1 Award der Offiziellen Deutschen Charts" bescherte. Mit über 5,73 Millionen Zuschauern und 19,5 Prozent Marktanteil erreichte die Sendung einen Allzeit-Rekord und toppte das Ergebnis von 2017. Die Show wird am 31. Dezember im ZDF um 14.10 Uhr als Wiederholung ausgestrahlt.

Weitere Gäste waren unter anderem Kiefer Sutherland, Luca Hänni für ein shirtloses Duett mit Fischer, Luis Fonsi, Eros Ramazzotti, Maite Kelly, Michelle und Florian David Fitz.(cw/ots)



#1 Patroklos
#2 YannickAnonym
  • 27.12.2018, 11:07h
  • Ich bin nicht unbedingt ein Fan ihrer Musik und kann auch generell mit dem kulthaften was manche Leute daraus machen, nichts anfangen.

    Aber ich habe großen Respekt vor allen Leuten, die sich für irgendwas Gutes einsetzen. Egal ob für LGBTI, ob gegen Rassismus, oder was auch immer.

    Insofern kann ich nur sagen:
    Respekt Frau Fischer.
    Ich verbeuge mich vor Ihnen.
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#3 remixbeb
  • 27.12.2018, 11:26h
  • Mir ist Otts Erfolg schon immer ein Mysterium gewesen. Es gibt wenige Sänger*innen, die so schlecht singen und so langweilig sind. Für mich ist sie die Vertonung von RTL2!
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#4 IronikerAnonym
  • 27.12.2018, 11:54h
  • Hurra! Endlich die große Schlagerhymne des Ganz-Normal-Seins für alle!

    Das ist doch neuerdings unser aller Wunsch, nicht? Einfach nur ganz normal sein. Keine Ecken, keine Kanten, keine Extravaganzen. Zwar bunt, aber doch schön in die Norm eingepasst. Und Gefühle, die du niemandem zeigen kannst, ohne Angst davor zu haben, am falschen Ort zur falschen Zeit zusammengeschlagen zu werden, gibt es einfach auch gar nicht.

    Und alle klatschen fröhlich mit.
    Schöne neue Welt, ich preise dich!
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#5 michelangelaAnonym
  • 27.12.2018, 12:33h
  • Sogar uns' helene ist verschwult, aber keine Sorge, es geht nur ums Geld. Nach Regenbogenschuhen von Converse, Regenbogen-Logos von Adidas, gestreiften Elektro-BMWs, greift jetzt auch ein geschminktes Holfällerhemd nach Pink Money, wohl weil beim üblichen Publikum nicht mehr mehr zu holen ist...

    Das Positive daran ist, dass eine knallharte Marketingmaschine der Meinung ist, es ist durch den Auftritt mehr zu holen als man riskiert. Irgendwie schon ein kleines bisserl cooler als andere Meinungsmacher. Leider nicht nachhaltig.
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#6 Robert NiedermeierAnonym
  • 27.12.2018, 13:28h
  • Ganz ehrlich, musste auch heulen als Michelle zusammen mit Helene " So bist du" gesungen hat. Die Show war insgesamt sehr schön, berührend und von sehr hoher Qualität. Und das "Regenbogenfarben"-Duett war neben dem Aufruf für eine multikulturelle, vielfältige, friedliche und tolerante Gesellschaft, ein weiteres sehr deutliches Signal für Toleranz. Den Hass, den unsozaile degenierte, schwerst abnormale Faschisten über Helene und Kerstin ausschütten, beweist wie wichtig und erbauend dieser Auftritt für die Mehrheitsgesellschaft ist. #WirSindMehr #Unteilbar
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#7 BrächtAnonym
#8 goddamn liberalAnonym
  • 27.12.2018, 13:41h
  • Antwort auf #5 von michelangela
  • "es ist durch den Auftritt mehr zu holen als man riskiert"

    Exakt das ist der Punkt!

    Im Heiligen Russland oder im klerikalfaschistischen Iran bzw. Saudi-Arabien würde man/frau damit zumindest Knast riskieren.

    In weiten Teilen Osteuropas riskiert man Verluste im Verkauf.

    Insofern ist das Ganze unter einem objektiven Blickwinkel jenseits aller Geschmacksfragen eben sehr positiv zu bewerten!
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#9 Ick jlotz TVAnonym
#10 FredinbkkProfil