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Kommentare zu:
Tiefpunkte des Jahres 2018


#1 TiefpunktAnonym
  • 28.12.2018, 14:48h
  • Oh ja, das mit der "Bildungsministerin" war definitiv ein Tiefpunkt - der absolute Tiefflug. Und dass die alte Infrastruktur allmählich verloren geht, finde ich schade. Es gibt sowieso wenig Lokale und die sollten eher geschützt als wegrationalisiert werden.
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#2 Julian SAnonym
  • 28.12.2018, 15:48h
  • "Die schrecklich nette Homophobie von Linken und Grünen"

    Der Unterschied ist nur:
    bei Linken und Grünen sind das einzelne Politiker (oft solche, die eh ziemlich umstritten sind), die sich aber in der Gesamtpartei nicht durchsetzen und nicht entsprechende Wahlprogramme und entsprechende Initiativen verhindern können.

    Bei der SPD ist es genau umgekehrt:
    da erzählt uns vom Spitzenpolitiker bis zum Hinterbänkler jedes Mitglied jeden Tag ungefragt, wie sehr sie auf unserer Seite stehen. Aber dann handelt die SPD doch genau entgegengesetzt und gibt ihre Versprechen auf oder unterstützt die Union sogar bei weiterer Diskriminierung.
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#3 Julian SAnonym
  • 28.12.2018, 15:51h
  • Antwort auf #1 von Tiefpunkt
  • Ja, dass die SPD so eine "Bildungs"- und "Forschungs"-Ministerin mitträgt, die wissenschaftliche Fakten ignoriert um uns zu diffamieren, sagt alles über den Zustand der SPD aus.

    Die SPD hat sich als eigenständige Partei längst aufgegeben und versteht sich nur noch als Anhängsel der Union, um sich in deren Fahrwasser noch ein paar Pöstchen (Minister, Staatssekretäre, etc.) zu sichern. Und dafür machen die brav Männchen...
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#4 Katzenmutti LydiaAnonym
#5 Ralph
  • 28.12.2018, 16:13h
  • Antwort auf #3 von Julian S
  • Aus meiner Sicht ist die SPD die eigentliche Merkel-Partei. Ihr einziges politisches Ziel ist die Aufrechterhaltung der Kanzlerschaft Merkel. Ich halte es für möglich, wenn nicht für wahrscheinlich, dass die SPD mit dem Abtritt der Frau Merkel aus der Bundespolitik verschwinden wird. Der kurzzeitige Versuch, sich aus der totalen Abhängigkeit von Frau Merkel zu befreien, ist ja nach der vorigen Wahl grandios gescheitert, und ausgerechnet diejenigen, die laut die Befreiung ihrer Partei von der Kanzlerin bejubelt hatten, ließen sich danach mit Ministergehältern zurückkaufen. Der einzige, der das büßen musste, war der Buchhändler aus Würselen. Die anderen alle warfen ihn, der ja eh immer nur als Depp vom Dienst gedacht war und gar nicht zur Truppe gehörte, über Bord, um selbst im Boot bleiben zu können.
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#6 SPD-MitgliedAnonym
  • 28.12.2018, 16:20h
  • Antwort auf #3 von Julian S
  • und wieder die gleiche alte Anti-SPD-Leier, die mich so verdammt annervt....

    Erstens hatte die Union in diesem Ressort das Vorschlagsrecht und hat es dementsprechend wahrgenommen. Zweitens werden Minister_innen im Bundestag nicht gewählt, sondern lediglich vereidigt und erhalten ihre Amtsurkunden durch den Bundespräsidenten....ich denke, dass viele Unionler_innen gespuckt haben, als sie erfahren haben, dass Olaf Scholz Finanzminister würde oder Hubertus Heil Arbeitsminister....

    Meine Partei hat sich diese Regierungsbeteiligung nicht leicht gemacht (66 % ja zu 34 % nein) und die Koalition wird Mitte-Ende 2019 auch ausführlich evaluiert und danach bestimmt, ob es bei diesem Arrangement bleibt oder nicht. Ich sehe einige Lichtblicke wie das "Gute-Kita-Gesetz" (Giffay) oder "Rückkehrrecht Teilzeit-auf-Vollzeit" (Heil), die das wiederspiegeln, was ich unter sozialdemokratischer Politik verstehe, gerade weil auch viele gleichgeschlechtliche Ehepaare Kinder haben und ein Teil auf Teilzeit geht und dann später wieder auf Vollzeit und dementsprechende Kita-Plätze dringend gebraucht werden.

    Ich finde diese Anti-SPD-Haltung übrigens äußerst kontraproduktiv gerade im anstehenden Superwahljahr 2019, in welchem in drei ostdeutschen Bundesländern Landtagswahlen anstehen und ich keinen Bock auf AfD-Ministerpräsidenten vom Schlage Kalbitz, Höcke oder ähnliche habe, weil die dann aus den Bundesländern kleine Demokraturen machen werden und die LSBTTIQ*-Rechte mit Springerstiefeln treten werden. Wer darauf Bock haben sollte, darf ruhig gerne weiter gegen die SPD hetzen....alle anderen sind herzlichst dazu eingeladen, für sozial-demokratische Werte und die Demokratie an sich zu kämpfen!
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#7 FaktenAnonym
  • 28.12.2018, 17:18h
  • Antwort auf #6 von SPD-Mitglied
  • "und wieder die gleiche alte Anti-SPD-Leier, die mich so verdammt annervt...."

    Dann sorg dafür, dass Deine Partei sich anders verhält und z.B. mal ihre Versprechen hält, statt den Überbringer der Nachricht dafür verantwortlich zu machen.

    -----------------------------------------

    "Erstens hatte die Union in diesem Ressort das Vorschlagsrecht und hat es dementsprechend wahrgenommen."

    Ja, aber genauso hat der Koalitionspartner das Recht, auf eine Koalition zu verzichten, wenn die Minister so sehr gegen angebliche eigene Überzeugungen stehen. Und so verzweifelt wie Merkel war, hättest Du mal sehen können, wie schnell da eine andere Person für das Amt gefunden gewesen wäre.

    -------------------------------------------

    "Meine Partei hat sich diese Regierungsbeteiligung nicht leicht gemacht (66 % ja zu 34 % nein)"

    Jetzt fehlt nur noch das SPD-Standardspruch "Mit Bauchschmerzen".

    Im übrigen: bei vielen anderen Dingen würde man sich eine Zwei-Drittel-Mehrheit wünschen.

    --------------------------------------------

    "und die Koalition wird Mitte-Ende 2019 auch ausführlich evaluiert"

    Ja, evaluiert Ihr mal schön das, was jeder andere mit gesundem Menschenverstand schon jetzt weiß.

    Im übrigen glaubst Du doch wohl nicht, dass diese Evaluierung scheitert...

    -----------------------------------------

    "Ich finde diese Anti-SPD-Haltung übrigens äußerst kontraproduktiv "

    Dass SPD-Mitglieder Kritik kontraproduktiv finden, ist mir klar. Aber dennoch lässt sich hier niemand den Mund verbieten, erst recht nicht von irgendwelchen SPD-lern, die die homophobe Linie ihrer Partei mittragen.

    Im übrigen ist das keine "Anti-SPD-Haltung". Wenn die SPD ihre LGBTI-Versprechen komplett aufgibt und der Union sogar die Mehrheiten verschafft, das genaue Gegenteil zu tun, darf man das kritisieren. Würde die SPD es anders machen, wäre ich der erste, der die SPD loben würde. Aber wir können halt nur das kommentieren, was die SPD tut.

    ----------------------------------------

    "und ich keinen Bock auf AfD-Ministerpräsidenten"

    Ich auch nicht. Aber dazu hat ja die SPD sehr stark beigetragen. Wenn Parteien immer weniger unterscheidbar werden und eine ehemalige Volkspartei wie die SPD nach der Wahl das Gegenteil dessen tut, was sie vor der Wahl versprochen hatte (obwohl sie vor der Wahl selbst betont hatte, dass Grokos die AfD stark machen), dann hat die SPD nicht unerheblichen Beitrag am Aufstieg der AfD.

    Von den Inhalten mal ganz zu schweigen, denn die soziale Ungerechtigkeit, wie sie im Moment herrscht, ist der beste Nährboden für Populisten.

    -------------------------------------

    "Wer darauf Bock haben sollte, darf ruhig gerne weiter gegen die SPD hetzen....alle anderen sind herzlichst dazu eingeladen, für sozial-demokratische Werte und die Demokratie an sich zu kämpfen!"

    Jetzt kommt wieder die Angstmacher-Strategie. Aber keine Sorge: wer sozialdemokratische Werte will, wählt garantiert nicht mehr die SPD. Denn die hat mit Sozialdemokratie ungefähr soviel zu tun wie die Kirche mit Nächstenliebe. Beide reden viel darüber, aber handeln dann doch genau umgekehrt.
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#8 FaktenAnonym
  • 28.12.2018, 17:27h
  • Antwort auf #5 von Ralph
  • Wundert Dich das?

    Die Leute mit Rückgrat und Anstand haben die SPD doch spätestens unter ihrem Bundeskanzler Gerhard Schröder verlassen.

    Wenn man sich nochmal erinnert, was damals die SPD (ganz ohne Druck der Union, als Koalitionsführer unter einem SPD-Bundeskanzler) so alles verbrochen hat:

    - Einführung von Hartz IV und Riester-Rente, um gleichzeitig die Vermögenssteuer abzuschaffen und den Spitzensteuersatz um 9 Prozentpunkte zu senken.

    - Ausstieg aus der solidarischen Renten- und Gesundheitsfinanzierung.

    - Öffnung des Wohnungsmarkts für Heuschrecken-Investoren und Hedge-Fonds-Spekulanten.

    - Ruinierung eines funktionierenden und weltweit vorbildlichen Arbeitsmarkts durch Zeitarbeit, Leiharbeit, Minijobs, Aufstocker, Scheinselbständige, Schein-Praktikanten, etc.

    - Einführung der (glücklicherweise mittlerweile wieder verschwundenen) Praxisgebühr, die gerade untere und mittlere Einkommen und gerade Alte und Kranke belastet hat

    - etc. etc. etc.

    Was hat das alles mit dem "S" im Namen der SPD zu tun?

    In den letzten 20 Jahren war die SPD (mit Ausnahme von 4 Jahren) immer Teil der Bundesregierung. U.a. dank der oben beschriebenen Maßnahmen haben wir in dieser Zeit eine Explosion der Mieten erlebt, die Schere zwischen Arm und Reich ist immer größer geworden, in einem der reichsten Länder der Welt (wovon aber nur die Oberschicht profitiert) sind Altersarmut und Kinderarmut auf Rekordniveau, etc. etc. etc.

    Nein, echte Sozialdemokraten haben die SPD längst verlassen und können heute gar nicht mehr anders als nur noch angewidert auf diese Partei zu sehen und was aus der ehemals stolzen SPD geworden.
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#9 GerritAnonym
  • 28.12.2018, 18:26h
  • Antwort auf #6 von SPD-Mitglied
  • Mimimi...

    Wenn Du willst, dass Deine Partei weniger kritisiert wird, sorge dafür, dass Deine Partei weniger Anlass dazu bietet.

    Aber schon Kurt Tucholsky wusste, dass derjenige, der auf den Schmutz hinweist, mehr verachtet wird als derjenige, der den Schmutz verursacht.

    Dass man in Koalitionen Kompromisse eingehen muss, ist jedem klar. Und wenn die SPD wenigstens einen Teil der Versprechen umsetzen würde, hätte jeder dafür Verständnis. Aber einfach 0 Prozent umzusetzen ist kein Kompromiss, sondern Einknicken auf ganzer Linie!!

    Bzw. macht man das, wozu man vom Bundesverfassungsgericht gezwungen wird (was also so oder so und unter jeder Regierung gekommen wäre) und keinen Deut mehr und versucht dann auch noch, das als eigenen Erfolg zu verkaufen.

    Die SPD setzt sich also nicht nur viel zu wenig für ihre LGBTI-Versprechen ein, sondern versucht dann auch noch, uns zu verarschen und für dumm zu verkaufen.
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#10 GerritAnonym
  • 28.12.2018, 18:41h
  • Antwort auf #8 von Fakten
  • Ein weiteres gutes Beispiel ist der angebliche Mindestlohn. Einer der wenigen (scheinbaren) Erfolge der SPD, womit die dementsprechend auch landauf landab hausieren gehen.

    Aber jeder, der das Märchen vom Mindestlohn glaubt, soll z.B. mal Frisöre, Brief- und Paketzusteller, Zeitungsausträger, etc. fragen, ob sie Mindestlohn bekommen. Ja, auf dem Papier ist das so. Aber dann müssen z.B. Friseure ihr eigenes Material mitbringen. Oder bei Brief- und Paketzustellern und Zeitungsausträgern werden die Reviere so groß gemacht, dass man das selbst im Laufschritt nicht in der Zeit schaffen kann und dann halt überbezahlte Überstunden macht. Wer dafür Geld will bekommt vorgehalten, dass er halt zu langsam arbeite, obwohl es beim besten Willen nicht zu schaffen ist.

    Und wenn man dann mal den Verdienst auf die reale Arbeitszeit umrechnet, arbeiten die alle weit unter Mindestlohn.

    Aber Hauptsache, die sPD verbreitet weiterhin die Mär vom angeblichen Mindestlohn...
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#11 andreAnonym
  • 28.12.2018, 21:04h
  • Der letzte Punkt stimmt. Wer kennt heute schon noch den "Ur-Kitkat" in der Glogauer Str. in Kreuzberg. Mein Wohnzimmer in den 90igern. Das aber nur nebenbei. Wobei nicht ausschließlich Grindl & Co. oder Ordnungsämter dafür verantwortlich sind, daß alte schwule Infrastruktur verloren geht. Mit der schrittweisen Übernahme, heterosexuelle Lebensmodelle, die als Erfolg gefeiert werden, war diese Entwicklung vorbestimmt und vorhersehbar. Die kleinen "Inseln" die, wegen mir, auch als "Schwulen-Ghettos" bezeichnet wurden, wo man unter sich war und sich wohl gefühlt hat unter Gleichen, fallen alle, nach und nach weg. Da macht Berlin keine Ausnahme. Natürlich meine ich auch Homo-Ehe. Ich persönlich sehe das nicht als Erfolg an, aus vorher genanntem Grund. Wobei ich nicht verschweige, daß ich prinzipiell gegen Ehe bin. Mir fällt auch nichts ein, wo Heten, homosexuelle Lebensmodelle übernommen haben. Aber das ist nur meine persönlich Meinung. Regt mich aber auch nicht wirklich auf. Was mich kopfschütteln läßt, wenn Schwule jetzt, überschnell, die "Homophob-Keule" rausholen, bei jedem, noch so kleinem, Anlaß. Die Entwicklung wollten wir doch so und Schwule und Lesben sind somit nichts mehr Besonderes. Warum also aufregen. Für mich kann ich sagen, alles mitgemacht, jede Menge Spaß gehabt und jetzt weiß ich, wo ich zum vögeln hinfliege. Und darauf ein Glas guten Rotwein, Prost und glückliches 2019.
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#12 Luschen-WatchAnonym
  • 28.12.2018, 21:16h
  • Antwort auf #6 von SPD-Mitglied
  • >>die gleiche alte Anti-SPD-Leier, die mich so verdammt annervt

    Sehr deutsch von dir, nicht den Verursacher eines Missstandes zu kritisieren, sondern denjenigen, der auf den Missstand hinweist. Das passt gut in die SPD und ist einer der Gründe, warum die Partei so grottenschlecht dasteht.
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#13 LillyComptonAnonym
  • 28.12.2018, 21:28h
  • Wie heißt das historische Zitat noch gleich?
    "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten."

    Und zu den Grünen, ja tatsächlich ist das peinlich wie sau, besonders weil man den nicht loswerden kann, zumindest als einfache Grüne.
    Da hab ich mich doch lieber vei dem CSD Team für den scheiß meines Kollegen entschuldigt statt nichts zu unternehmen.

    Allerdings bin ich im bürokratischen austrittsprozess. Die haben es tatsächlich geschafft sich offensiv gegen antisemitismus zu positionieren und mich im nächsten moment antisemitisch zu diskriminieren weil ich etwas anders gesehen habe.

    Am Ende sind Parteien doch wohl alle gleich. Viel predigen, das gegenteil tun.
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#14 saltgay_nlProfil
  • 28.12.2018, 21:38hZutphen
  • Gut, wir lasen soeben eine Litanei von queer.de und was haben wir jetzt davon? Nichts, nur elendigliches Gequengel über die böse Gegenwart. Als ob die Vergangenheit besser war. Es mag zwar schon einige debile Tucken geben, die von der damaligen Heimlichkeit, als es noch den guten alten Paragrafen §175 StGB gab, schwärmen, doch das war wie bei den ollen Schachteln und Tattergreisen, die uns Kinder beschimpften, weil wir überhaupt auf der Welt waren, nicht anders. Dieses Friedhofsgemüse trauerte dem Kaiser nach, fand dass nicht alles schlecht unter Adolf war und die Amis die deutsche Kultur verdürben.

    Ja, wer ist denn nun für die heutige garstige Misere verantwortlich? Denn irgendjemand muss ja die abgehalfterten Volxparteien gewählt haben. Oder sind queer-Redakteure und -Leser etwa Nichtwähler?

    Sich hinzusetzen und aus Bequemlichkeit den Arsch nicht hoch zu kriegen, weil es einfacher ist auf einen Messias zu warten, der für einen die Drecksarbeit macht, wird nichts verändern.

    Warum zieht sich niemand rosa Westen an und sorgt einmal für ein wenig Bambule? Die Politker sind dermaßen feige, dass sie einknicken, sobald sie den Protest nicht mehr im Keim ersticken können. Man braucht da gar nicht zimperlich zu sein. Es gibt viele Möglichkeiten in einer vernetzten Welt das Netz etwas löcheriger zu machen. Kollateralschaden halt.

    Man sieht es doch an Pegida, wie unruhig die Politik wurde und man sieht es an den AfD-Nazis, dass die Volxparteien sogar dieser demokratiefeindlichen Ideologie hinterher hecheln, weil sie panische Angst vor dem Bürger haben.

    Veränderung ist machbar, Herr Nachbar.
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#15 Carsten ACAnonym
  • 29.12.2018, 08:59h
  • Antwort auf #6 von SPD-Mitglied
  • Schimpf nicht über diejenigen, die Deine Partei kritisieren, sondern sorge lieber dafür, dass die SPD uns keinen Grund mehr zur Kritik gibt.

    Wenn die SPD immer wieder neue Scheiße baut, können wir halt nicht anders als das auch zu kritisieren.

    Die SPD könnte ja z.B. auch mal ihre LGBTI-Wahlversprechen zur Koalitionsbedingung machen. Nach dem Motto "Entweder signifikante LGBTI-Fortschritte oder wir stehen für eine Koalition nicht zur Verfügung. Punkt."

    Dass das wirkt beweisen die Grünen z.B. in Hessen, wo sie mit genau dieser Strategie einen der ehemals konservativsten Landesverbände der CDU zu zahlreichen LGBTI-Fortschritten auf Landesebene gebracht haben.

    Aber Fakt ist nun mal, dass die SPD das eben nicht tut. Weil für die SPD LGBTI-Themen etwas sind, wo man gerne dabei ist, wenn es sich gerade schmerzfrei ergibt, was der SPD aber nicht so wichtig ist, dass man eine Koalition davon abhängig macht. Da sind die Pöstchen dann doch wichtiger...

    Die Sache wäre also ganz einfach:
    die SPD bräuchte einfach nur volle LGBTI-Gleichstellung zur Koalitionsbedingung zu machen. Dann würde die Kritik von heute auf morgen komplett verstummen. Tut die SPD das nicht, wird sie halt immer weiter sinken....

    Das ist nur die Entscheidung der SPD und von niemandem sonst.
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#16 alter schwedeAnonym
  • 29.12.2018, 11:25h
  • Verlogen, machtgeil, infam, rücksichtslos, beleidigend, niederträchtig, überheblich, scheinheilig. Der queer.de Jahresrückblick über die goldenen Kackespritzer in 2018 trifft exakt ins Schwarze. Da wurde von der Maaß bis an die Memel und von der Etsch bis an den Belt, in jeder Ecke des Landes ein schönes braunes Häufchen hinterlasssen. Und alle alle warn sie vereint und mit Eifer dabei. Angefangen natürlich bei der AfD bis zum Zapst Zanziskus in Zom.

    Es hat mich also gewundert, daß dieses Jahr plötzlich auch das Rotkäppchen Sarah Versatzstücke aus dem völkischen Knigge geübt hat. Als Überraschungsgast aus dem Leipziger Gewandhaus war sie zum Schrecken vieler auszumachen. Die Flötistin Wagenknecht welche in trauter Einigkeit mit den Posaunisten des Bläsersatzes der AfD die schönsten Marsch-Melodien der NSDAP getrötet hat, um jenen Teil der Zuhörer zu erreichen, dem es in Deutschland-Ost wirklich schlecht geht und den niemand mehr so richtig verstehen will.

    Ja Sarah. Das hast du wie die begnadeten AfD-Tröten richtig erkannt. Der Hauptanteil an Wählern für die AfD stammt nämlich aus dem Osten und dort vorwiegend aus einer Klientel, der man immer wieder einen ausgeprägten Sozialneid bescheinigen muß. (Sozialneid den ich persönlich bei ehemaligen Kollegen aus dem Osten, sowie Ost-Rentnerpaaren aus meiner näheren Umgebung des öfteren erfahren darf. Da wird gediegen gewohnt, ein meist neuer Mittelklassewagen steht in der Garage, und Essen gibts bis der Hängebauch an den Knien hängen bleibt. Kritisch wird es allerdings, wenn der Nachbar zu Weihnachten das neue iPhone XS geschenkt bekommt und man bei sich selbst nur das billigere XR auf dem Gabentisch gefunden hat. Dann explodiert der bitter arme Wutbürger wie ein Vulkan und der spritzende Sermon von den Asylanten in ihren Luxusunterkünften mit den neuesten Mobiltelefonen und den Luxuslimousinen ich erspare mir weiteres, denn besagte Herrschaften sind und bleiben stahlharte AfD-Wähler).

    Und wieder Ja Sarah. Um dieses Potenzial zu bündeln und den Zorn in die richtige Richtung zu lenken muß einfach noch etwas schlimmeres als Asylanten ausgemacht werden. Richtig diese ständig neue Forderungen stellenden LGBTI. Da geben die Regierung und die herrschenden Kapitalisten Hand in Hand und stecken diesen Perversen um sich selbst und der unwissenden Bevölkerung ein besseres Selbstwertgefühl zu geben die Millionen in den Allerwertesten. Die AfD hat das schon längst erkannt. Die benennt sogar Roß und Reiter. Z.B. das Schulprojekt SCHLAU welches lt. AfD 1,2 Millionen Steuergelder bekommen hat. (Tatsächliche Zahl in 2018 10.000 EUR). Nun ja, ein bischen gemogelt werden darf da schon mal, aber wenns hilft. Probieren geht über studieren. Gell Sarah?

    Deshalb Sarah. Die Linke wird bei mir bei den kommenden Wahlen nicht mehr wie in den vergangenen Perioden mit einem Kreuzchen bedacht. Und auch nicht irgendwelche obskuren Sammlungsbewegungen, bei denen vielleicht auch irgendwelche von der AfD dabei sind. NJENTE.

    Das ist mein persönliches Resumee für 2018. Es bleibt so gut wie nichts mehr zum Kreuzchenmachen, (auch nicht die SPD) außer man will die AfD zur Braunglut treiben. Da gibts dann eben nur noch eine Option. Die AOK :-))
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#17 Homonklin44Profil
  • 29.12.2018, 11:39hTauroa Point
  • ""Der Parlamentarier hatte kurz zuvor auf seiner Facebookseite die gleichgeschlechtliche Ehe als "abartig" bezeichnet und mit einer Ehe zwischen Kindern und Tieren verglichen. Der Mitarbeiter konnte nicht erkennen, warum sich gleichgeschlechtliche Paare von diesem Vergleich angegriffen fühlen.""

    Kennt man doch, dieselbe kack-frech verdrehte Ader haben die Nazis in den Dreißigern schon drauf gehabt. Diese AfD-Leute sind nicht zu unterschätzen. Wenn sich psychopathomorph verdrehte Liederlichkeit und Verschlagenheit ins zeug legt und mit selbstbewusstem Hass und Hohn paart, kann nichts Konstruktives dabei rauskommen.
    Nachdem aber bekannt sein dürfte, dass zur Mitgliedschaft in der AfD irgendwelche psychotischen Tendenzen/Störungsmarker und aus der Art geschlagene Akzente anscheinend notwendig sind, kann man wohl ähnlich, wie bei den Religioten auch, eine gewisse, kategorische Bedenklichkeit anwenden. Man spricht jedes Mal mit Leuten, die nicht so ganz koscher im Kopf sind. Nicht auf dem Laufenden. Nicht ganz sapient.

    Spiegel vor die Grinse halten = Schwule können gar nicht verstehen, warum die AfD-Leute nur immer denken, man würde so schlecht über sie berichten. Immerhin gibt man nur Eindrücke wieder, die man aus deren Verhalten und Präsentation 1:1 erhält.
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#18 WiccaAnonym
  • 29.12.2018, 11:56h
  • Antwort auf #11 von andre
  • Mit Verlaub: Es ist nicht jeder Schwule und jede Lesbe automatisch promuskuitiv, was Ihrem, nennen wir es mal "Elaborat" zu entnehmen ist.
    Es gibt auch schwule Männer so wie mich, die sich von Anfang an nicht durch die Betten "gevögelt" haben (um bei Ihrer Wortwahl zu bleiben), sondern denen andere Werte beim Partner wichtiger waren.
    Ich finde es unmöglich, dass Sie sich erdreisten, das Lebenskonzept anderer Menschen und dabei ist es völlig egal, ob hetero-, homo- oder schnupsipupsisexuell, herabzuwürdigen.
    Es ist nicht das Lebenskonzept von anderen, das ich verwirklichen möchte und andere Konzepte sind mir von Herzen gleichgültig.
    In meinem Leben geht es um MICH, nicht um andere!
    Womöglich täte auch eine kleine Geschichtsstunde sehr gut, dann würde man nämlich feststellen, dass es in vielen Kulturen auch durchaus monogame schwule Beziehungen gab.
    Ich wünsche viel Spaß bei der Suche in anderen Ländern. Vergessen Sie aber die Impfung nicht: Das ABC der Hepatitiden ist nicht lustig ;)
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#19 Ralph
  • 29.12.2018, 12:27h
  • Am Wahlabend verkündete der Parteivorsitzende unter dem Jubel der anwesenden Anhänger und Mitglieder das Ende der Koalition, das Ende der Zusammenarbeit mit der Union. Das gilt!!! Und was geschah? Die SPD hat Frau Merkel erneut zur Kanzlerin gewählt und verhilft der Union weiter zur Parlamentsmehrheit. Wer so dreckig lügt, dem ist nur eines zu wünschen: der Absturz in die totale politische Bedeutungslosigkeit. Und wie es aussieht ist die SPD auf dem besten Wege genau dorthin. Sie hat es sich wahrlich verdient.
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#20 VrobixAnonym
  • 29.12.2018, 12:33h
  • Antwort auf #6 von SPD-Mitglied
  • 'Deine' Partei hat einfach nur versagt und ist von 'sozial' meilenweit entfernt!
    'Jetzt gibt's auf die Fresse' zeigt das Niveau, welches den Kurs bestimmt. Wenn du wirklich was bewegen willst und wieder für das Volk tun möchtest: Gründe eine neue Partei - Ideen, um Sachen kurz- wie auch langfristig zu ändern, habe ich genug.
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#21 TheDadProfil
  • 29.12.2018, 12:58hHannover
  • Antwort auf #6 von SPD-Mitglied
  • ""Zweitens werden Minister_innen im Bundestag nicht gewählt, sondern lediglich vereidigt und erhalten ihre Amtsurkunden durch den Bundespräsidenten...""..

    Damit verbunden ist die Achtung der Bürgerrechte aus dem Grundgesetz..

    Nun darf man sich fragen inwieweit eine Frau Karliczek mit solchen Äußerungen dazu in der Lage ist ihren Auftrag aus diesem Grundgesetz zu leisten ?

    Und man darf sich dann auch fragen wieso eigentlich der Koalitionspartner SPD einem solchem Auftreten einer CDU-Bildungsministerin in der Öffentlichkeit nicht mehr entgegenzusetzen hat, als lautes Schweigen ?

    Vor allem auch weil deren Leistung hier dann in einer Abwertung von Bürger*innen zu sehen ist, während man solche Leistungen bei den Herren Scholz und Heil eher nicht vermuten kann, womit sie als "Gegenbeispiel" zu dieser Frau Karliczek gar nicht taugen..

    Das ficht dich dann aber immer noch nicht an ?

    ""Meine Partei hat sich diese Regierungsbeteiligung nicht leicht gemacht (66 % ja zu 34 % nein) und die Koalition wird Mitte-Ende 2019 auch ausführlich evaluiert und danach bestimmt, ob es bei diesem Arrangement bleibt oder nicht.""..

    Hübsch formuliert steht hier die Erkenntnis vor uns :
    "wir kucken erstmal wie viel uns die beteiligung nutzt"..

    Aber am Ende steht dann immer noch nicht das Versprechen zur Beendigung einer Regierungsbeteiligung, sondern die "offene diskussion" mit dem Ziel die Ergebnisse weiterhin klein zu reden..

    So vergrault man erfolgreich Wählerpotential, denn die Idee des "Weiter so nicht mit uns" war schon vor der Bildung der erneuten GroKo ein Versprechen, welches man mit fliegenden Fahnen gebrochen hat..

    Martin Schulz hat man mit seinem Standpunkt des "wir gehen in die Opposition" in den Arsch getreten, und den Mitgliedern gar nicht die Frage des "ob, oder ob nicht" gestellt, sondern nur die Annahme der Koalitionsvereinbahrung offeriert, denn zu mehr als zum Abnicken taugte die Mitgliederbefragung dann gar nicht, denn dazu fehlten die wirklichen Optionen..

    Faktisch ist die grenze des "Guten Geschmacks" mit solchen Äußerungen eines Kabinetts-Mitgliedes wie Frau Karlicek längst überschritten, die Wahl einer AKK zum Partei-Vorsitzt der CDU toppt das ganze dann noch um Längen, und dennoch weigert man sich beharrlich Konsequenzen folgen zu lassen..

    Doch anders als man es vermutet ist der Bruch der Koalition durch einen solchen Anlass wahrscheinlich der letzte Ausweg für die SPD um bei einer Neuwahl noch einmal über 20 Prozent zu kommen, und damit dann auch an einer anderen Regierung beteiligt sein zu können, denn ein "Durchhalten bis zum letztem Atemzug" an dieser Regierung Merkel ist der Sargnagel der SPD, die dann bei der Wahl 2021 mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwo zwischen dem Bangen um die 5-Prozent-Hürde und der Erkenntnis den Nimbus "Volkspartei" aus nichtigen Gründen verspielt zu haben, landen wird..

    Und so darf man als Wähler nur noch hoffen daß der Höhenflug der Grünen bis dahin noch anhält, und sich die Linken wieder zu einer "10-Prozent-Marke" rückentwickeln, um dann gemeinsam mit 30-plus-X eine gemeinsame Plattform zu bilden aus denen sich die Stimme erhebt :

    "Wir erheben den Anspruch die größte Fraktion im Bundestag zu sein, und damit geben wir den Vorschlag ab, welche Person zur Wahl des Kanzler-Jobs bereit steht"..

    Optimisten werden nun vielleicht denken :
    Sahra Wagenknecht.. Rrrrrrrums..
    Pessimisten werden hoffen :
    Robert Habeck..

    Und ein Christian Lindner wird sich in Rediffusion bekannter Sprüche üben :

    ""Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.""..
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#22 TheDadProfil
  • 29.12.2018, 13:05hHannover
  • Antwort auf #9 von Gerrit
  • ""Aber einfach 0 Prozent umzusetzen ist kein Kompromiss, sondern Einknicken auf ganzer Linie!!""..

    Bei aller Kritik an der Kritik, aber dieser Eindruck ist auch weiterhin einfach falsch..

    Denn die SPD und auch insgesamt die Regierung macht ja nicht nichts, oder gar gar nichts..

    Die machen Einiges, die setzen sogar konsequent sehr vieles von dem durch, wozu sie sich im Koalitionsvertrag verpflichtet haben..
    Doch blöderweise ist dieses Umgesetze dann weder das wirklich Beste was der Bürger erwarten könnte, noch auch nur annähernd das, was man sich als wirklich wünschenswert vorstellen kann..

    Es geht auch gar nicht darum ob Koalitionen Kompromisse machen müssen, sondern um die Frage welche Fragen man stellt, die dann bei den Verhandlungen zu Kompromissen führen müssen..
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#23 RobinAnonym
  • 29.12.2018, 13:19h
  • Antwort auf #6 von SPD-Mitglied
  • Du bist ja drollig:
    empfiehlst die Wahl Deiner SPD um der AfD Einhalt zu gebieten.

    Dabei ist doch gerade die SPD einer der größten Steigbügelhalter der AfD:

    Vor der Wahl hatte die AfD noch getönt, dass sie auf keinen Fall und unter keinen Umständen nochmal unter Merkel eine Groko machen würde. U.a. weil das die AfD nur stärken würde.

    Und nach der Wahl: wieder mal alles vergessen...

    Damit hat die SPD gleich drei Dinge getan, die die AfD gestärkt haben:

    1. Eine neue Groko eingegangen, obwohl Grokos nur Extremisten stärken.

    2. Ihr Versprechen gebrochen und damit der AfD Munition geliefert, dass die Versprechen der anderen Parteien nichts wert sind und sie dann doch das genaue Gegenteil tun.

    3. Dann ist die SPD auch noch inhaltlich eingeknickt, wodurch die AfD dann auch noch auf der Welle reiten kann, es ginge den anderen Parteien nicht um Inhalte, sondern nur um Posten.

    NEIN, die SPD verhindert nicht die AfD, sondern sie fördert sie!!

    Und JA, wir werden alles dafür tun, die AfD so schwach wie möglich zu halten. Und eine Maßnahme für dieses Ziel ist es, die SPD aus den genannten Gründen NICHT zu wählen!!

    Denn wir brauchen keine SPD, die die AfD nur noch stärker macht und dann auch noch den Wählern weismachen will, sie sei ein Bollwerk gegen die AfD obwohl das genaue Gegenteil der Fall ist. Aber mit dem Behaupten des genauen Gegenteils der Wahrheit hat die SPD ja bekanntlich genug Erfahrung.
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#24 RobinAnonym
  • 29.12.2018, 13:25h
  • Antwort auf #22 von TheDad
  • Ja, die machen Dinge, aber halt Dinge, die den Bürgern schaden.

    Oder Sachen wie Zwangsabschiebungen von LGBTI in Verfolgerstaaten, etc. obwohl sie das genaue Gegenteil behaupten.

    Oder Sachen zu denen sie vom Bundesverfassungsgericht gezwungen werden (wie die Einführung eines dritten Geschlechts) wobei dann immer nur das absolut vorgeschriebene Minimum umgesetzt wird und kein Jota mehr.

    Aber bei allem anderen, insbesondere bei den diversen LGBTI-Versprechen der SPD tun sie (wenn nicht dazu gezwungen) GAR NICHTS. Exakt 0%.
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#25 TheDadProfil
  • 29.12.2018, 13:52hHannover
  • Antwort auf #18 von Wicca
  • ""Mit Verlaub: Es ist nicht jeder Schwule und jede Lesbe automatisch promuskuitiv,""..

    Aber sie könnten es sein..
    Was nichts damit zu tun hat wieso Du dich eigentlich irgendwie als "abgewertet" empfindest, bloß weil es Menschen gibt die derlei treiben in ihrem "Lebensentwurf" integriert haben ?

    Weil dies Deinem "Lebensentwurf" entgegen steht ?

    Darf man an dieser Stelle dann mal fragen woher eigentlich die Ideen stammen die zu Deinem "Lebensentwurf" geführt haben ?

    Welche wie indoktrinierten Werte haben dazu geführt sich auf "Treue in der Partnerschaft" zu fokussieren, und gleichzeitig andere Menschen die dem nicht anhängen als "Grund" dafür anzusehen selbst als "minderwertig" betrachtet zu werden, bloß weil man Schwul ist, und dies "allgemein" mit Promiskuitivität gleichgesetzt wird ?

    Alles Dinge die bei solchen Äußerungen gar nicht mehr "mit gedacht" werden..
    Bloß noch Reflex..

    Der für sich genommen gar nicht nur schlecht ist, sich jedoch hier an die falsche Adresse richtet, nämlich "nach innen" in die "eigene Peer-Group" aus der man sich mit derlei Aufregern so gerne separieren möchte..

    Doch exakt das ist einfach die falsche Reaktion, denn wenn man sich des Vorurteiles der Promiskuitivität erwehren will, dann doch bitte bei den Erfindern dieses Vorurteiles, den Nutzern der Heteronormativität, denn diese nutzen dieses Vorurteil gern und oft, und das obwohl sie ebenso gern und oft ebenso promiskuitiv leben und handeln..

    Aber bei Hetens wird das ja nicht als "Problem" angesehen..
    Nur bei Schwulen und Lesben ist das Eines..

    Doof nur, daß man sich dann an die falsche Adresse gerichtet darüber echauffiert, anstatt sich folgerichtig an die Verursacher zu wenden..

    Um bei der Gelegenheit dann gleich mal mit zu hinterfragen wem eigentlich dieser internalisierte Treue-Begriff dient..

    Denn am Ende hat man vielleicht den Begriff "Treue" nur deshalb erfunden um die "Untreue" zu verurteilen ?

    Echt tricki..
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#26 TimonAnonym
#27 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 30.12.2018, 06:17h
  • Warum tritt die Alternative für Deppen offen homophob auf? Warum weigern sich CDU/CSU und Teile der SPD, Grünen und Linken, uns die selben Rechte zu geben? Weil wir nicht die selben Stimmen bringen, wie rechte Idioten, bigotte Furze und der konservative Dorfdepp. Darum!
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#28 stromboliProfil
  • 30.12.2018, 09:19hberlin
  • Antwort auf #6 von SPD-Mitglied
  • Liebes mitglied, anbei ein paar anregungen für die kommenden wahlkampfplakate...
    die spd , die beste cdu die wir je hatten.
    Wer cdu will, wählt spd-

    Gerade den beigefügten artikel hierzu gelesen...
    www.heise.de/tp/features/Das-Dilemma-einer-politischen-Missg
    eburt-4247953.html


    Alles so zutreffend.
    Aber im gegensatz zu diesen "neueren erkenntnisssen, hatten die richtigen rückschlüsse ziehenden schon vor jahrzehnten den ebenso richtigen spruch auf den lippen:
    "Was ist eine wahl, bei der es keine wahl gibt bei den wahlen...
    Von hieraus beste grüsse an unsere sich als "mitte gesellschaft" feiernden. Jenen totengräberInnen vormals streitbarer demokratien.
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#29 Patroklos
  • 30.12.2018, 09:29h
  • Antwort auf #26 von Timon
  • "Eh die von uns nochmal einen Vertrauensbonus bekommen, müssen die erst mal in Vorleistung gehen."

    Soviel Unfug in einer Aussage, die auch noch von Polemik nur so strotzt! Die SPD muß gar nichts und was den Vertrauensbonus betrifft, so ist der schon wieder hergestellt. Leute wie Du haben es ja leider vergessen, daß die SPD für die "Ehe für Alle" im Bundestag gestimmt hat und da ist auch heute immer noch Dankbarkeit angebracht!
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#30 Ralph
  • 30.12.2018, 10:53h
  • Antwort auf #29 von Patroklos
  • Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die SPD hatte vier Jahre lang die Eheöffnung gemeinsam mit der Union verhindert. Dass Martin Schulz nach dem Stotterinterview der Kanzlerin in letzter Minute die Chance nutzte, macht die SPD nicht zur Vorkämpferin der Gleichberechtigung. Sie wagte sich nur deshalb noch hervor, weil ganz knapp vor der Wahl die Koalition nicht mehr beschädigt werden konnte und weil sie sich dadurch erhöhte Chancen bei der queeren Community ausrechnete und sie Grünen und FDP ein Wahlkampfthema wegnehmen wollte, bei dem sie selbst als Lügenpartei dagestanden hätte. Die Annahme, dadurch viele queere Stimmen zu bekommen, war allerdings eine Milchmädchenrechnung, denn die vorangegangene vierjährige Blockade hatte wohl niemand vergessen.
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#31 YannickAnonym
  • 30.12.2018, 11:07h
  • Antwort auf #29 von Patroklos
  • 1. Richtig. Müssen muss die SPD gar nichts. Die können auch gerne weiterhin ihre Wähler nach Strich und Faden verarschen. Aber dann werden sie eben immer weiter in die Bedeutungslosigkeit fallen. Denn auch wir müssen nichts müssen - insbesondere müssen wir auch nicht die SPD wählen. Denn wir können uns frei auswählen, wen wir wählen wollen.

    2. Die SPD hat jahrelang der Union geholfen, die Eheöffnung zu verhindern und sogar Parlamentsdebatten darüber zu blockieren. (Wodurch die Eheöffnung für viele zu spät kam.)

    Erst als die Grünen mit ihrer Aussage, die Eheöffnung zur Koalitionsbedingung zu machen (was die SPD stets abgelehnt hatte) alle anderen Parteien unter Druck gesetzt hat und nachdem dann Angela Merkel mit einem Versprecher die Abstimmung freigegeben hat (was sie laut Grundgesetz eigentlich eh wäre), ist die SPD dann auf den Zug aufgesprungen.

    Wofür also der SPD dankbar sein? Dafür, dass sie jahrelang die Eheöffnung blockiert hat? Oder dafür, dass sie dafür gestimmt hat, als selbst Teile von CDU und CSU dafür gestimmt haben und Mutti Merkel ihr Okay gegeben hat?

    Im übrigen:
    wir brauchen nach jahrelangem, entbehrungsreichem Kampf nicht für etwas dankbar sein, was uns eh zusteht. Die Politiker, die das blockiert haben, sollten eher dankbar sein, wenn wir denen jemals ihre jahrelange Blockade vergeben sollten.
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#32 YannickAnonym
  • 30.12.2018, 11:14h
  • Antwort auf #27 von Gerlinde24
  • "Weil wir nicht die selben Stimmen bringen, wie rechte Idioten, bigotte Furze und der konservative Dorfdepp."

    Was aber auch nur daran liegt, dass viele von uns zu faul, zu bequem, zu desinformiert oder was auch immer sind, um wählen zu gehen. Man braucht ja auch nur mal bei CSDs zu gucken, wo für viele die politischen Forderungen gar nicht mehr wichtig sind und es nur noch um Party oder Sex geht.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen:
    wir sollen auch ruhig Party machen und Sex haben. Und man muss auch politische Forderungen nicht miesepetrig rüberbringen. Aber solange wir noch irgendwo rechtlich oder gesellschaftlich diskriminiert sind, dürfen wir eben auch dies nicht vergessen und müssen auch für die entsprechenden Forderungen kämpfen.

    Denn ohne diesen Kampf hätten wir heute noch gar nichts von dem bereits erreichten.

    Außerdem ist natürlich ein Faktor, dass die LGBTI die wählen gehen, bei der Wahlentscheidung oft LGBTI-Themen igrnorieren oder zum x-ten mal auf Versprechen von Parteien wie der SPD reinfallen, die uns oft genug verarscht haben. Würden alle LGBTI nur ein einziges mal ausschließlich Parteien wählen, die uns zu 100% gleichstellen wollen und auch zu ihrem Wort stehen, dann hätten wir innerhalb von 2-3 Jahren volle Gleichstellung, weil dann jede Partei sehen würde, dass man gegen uns keine Wahlen mehr gewinnen kann.

    Denn ca. 15 % der Bürger ist eigentlich eine Masse, die wirklich etwas verändern könnte und die politische Macht haben könnte. Wir müssen uns dessen nur bewusst sein und das endlich mal nutzen, indem wir alle an einem Strang ziehen.
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#33 TheDadProfil
  • 30.12.2018, 13:51hHannover
  • Antwort auf #29 von Patroklos
  • ""Leute wie Du haben es ja leider vergessen, daß die SPD für die "Ehe für Alle" im Bundestag gestimmt hat und da ist auch heute immer noch Dankbarkeit angebracht!""..

    "Dankbarkeit" für WAS ?

    An WEN richtet sich denn diese von Dir kolportierte "Dankbarkeit"-Verpflichtung eigentlich genau ?

    An Deinen "Gott", der die unglaubliche Unbedenklichkeit auf sich genommen hat die SPD doch noch in letzter Minute der Legislatur an ihr Versprechen zu erinnern den Schwulen&Lesbischen Bürgern im Land
    (eine echte ehe für alle ist es ja dann auch nicht geworden !)
    ihr Bürgerrecht zu verschaffen ?

    Übrigens auf Initiative der Grünen, und dort namentlich auf Volker Beck zurückzuführen, der den Grünen ins Stammbuch geschrieben hat eine Koalitions-Aussage für die kommende Legislatur von der Bedingung der Ehe-Öffnung abhängig machen zu MÜSSEN !

    Wenn es hier also eine Art Verpflichtung gäbe aus der so etwas wie "Dankbarkeit" resultierte, dann wäre die Adresse an die sich das richtete sehr konkret benennfähig, und garantiert NICHT "die SPD" !

    Denn im Gegensatz zu Dir haben es "andere Leute" nämlich NICHT vergessen wem genau sie dieses "Rechtliche Konstrukt" der Gleichstellung&Gleichberechtigung zu verdanken haben !

    Was den "Unfug" angeht, den Du hier ansprichst..
    Dein hier in diesem Jahr veröffentlichter Unfug ist längst nicht zu toppen..
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#34 AnonymAnonym
#35 Patroklos
  • 30.12.2018, 20:15h
  • Antwort auf #34 von Anonym
  • Bei 13 wird die Wahlbeteiligung auf jeden Fall hoch sein, bei der Europawahl dagegen mit Sicherheit einen neuen Rekordtiefstand erreichen! Vor fünf Jahren lag sie bei 48,1 Prozent und nächstes Jahr wird sie die 40-Prozent-Marke unterschreiten, da das Vertrauen in die EU von Jahr zu Jahr sinkt.
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#36 Nichtwähler-WatchAnonym
#37 Patroklos
  • 30.12.2018, 22:36h
  • Antwort auf #36 von Nichtwähler-Watch
  • Irrtum, denn in Deutschland war nämlich 2014 die Wahlbeteiligung höher als 2009 und trotzdem sind die EU-kritischen Parteien stärker geworden, denn die AfD stellt sieben Abgeordnete im derzeitigen EU-Parlament und die NPD einen. Vor fünf Jahren waren beide Parteien gar nicht vertreten, also ist Deine Behauptung schlichtweg Unfug!
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#38 Homonklin44Profil
  • 30.12.2018, 23:36hTauroa Point
  • Antwort auf #36 von Nichtwähler-Watch
  • Dass die durch Nichtwähler zugewinnen ist Quatsch. Die gewinnen durch ihre Wähler zu und Solche von eher einfach Strukturierten, die mit den bisher gewählten Parteien fertig haben.

    Die jetzt grade in Hamburg zu Tausenden auf der Straße schlafen, oder in Berlin, dank unterschiedlicher Menschenwertklassen@SPD&Grüne, vielleicht. Bei den sozial Schwachen hört man öfter Liebäugelei mit der blaubraunen Sauce, leider.

    Erfassung der Nichtwähler als Prozentsatz Stimmenthaltungen, dann braucht es kein künstliches Verdammen derer, die sich hinter asoziale Parteien als Stimmvieh nicht stellen.
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#39 TheDadProfil
  • 31.12.2018, 14:44hHannover
  • Antwort auf #37 von Patroklos
  • ""Vor fünf Jahren waren beide Parteien gar nicht vertreten, also ist Deine Behauptung schlichtweg Unfug!""..

    Einmal davon abgesehen daß "Nichtwähler-Watch" mit seiner Einschätzung betreff Deines Verhaltens bei der Europa-Wahl sehr richtig liegt, denn ebenso wie in den Landtagswahlen als auch bei der Bundestagswahl beeinflußt Nicht-Wählen den Stimmanteil der Rechten Kräfte, und analoges kann man auch in Europa sehen, zumal die Wahlbeteiligung hier dann auch noch mal auf die einzelnen 27 Mitgliedstaaten bezogen angesehen werden muß..

    Den Rechtsruck betrachtet man dann immer noch nicht anhand dessen, ob die Rechten "vor 5 Jahren noch gar nicht da waren", sondern daran, daß sie JETZT DA SIND !

    Das hat man dann auch dem Wahl-Verhalten der Wähler*innen in den einzelnen Mitgliedsstaaten zu verdanken, die die Rechten ZUERST in ihre Landesparlamente wählen, und DANN nach Europa "entsenden"..

    Um also ein ähnliches Abschneiden der "AFD" bei der nächsten Europawahl zu verhindern ist ein DEUTLICHES Ansteigen der Wahlbeteiligung auch in der BRD unabdingbar, und Leute wie Du können sich dort nicht mehr mit der Attitüde des
    "geht mich nichts an"
    herausreden !
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#40 TheDadProfil
  • 31.12.2018, 14:48hHannover
  • Antwort auf #38 von Homonklin44
  • ""Erfassung der Nichtwähler als Prozentsatz Stimmenthaltungen,""..

    Das gibt es längst..
    Doch die Nicht-Wähler sind eben nur ein Gruppe, denn man kann sie im Gegensatz zu den Wählern gar nicht auf einzelne Parteien-Bilanzen aufteilen..

    Ich bin deshalb immer noch für eine Wahlpflicht, denn ich halte die Aussage des "geht mich nichts an" für eine Kapitulation des Einzelnen vor sich selbst..

    Es geht ALLE etwas an..
    IMMER..
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#41 MariposaAnonym
  • 31.12.2018, 16:21h
  • Antwort auf #3 von Julian S
  • Deine hochgelobten Grünen würden es genauso machen - wetten daß ???
    Kein Wunder, die Parteispitze versteht sich etwa im Gegensatz zu der der FDP blendend mit Merkel.
    Wenn ich mir die Verkehrspolitik dieser Partei in meiner Stadt so ansehe..... Es gibt hier immer mehr Autos und die Grünen habe anscheinend damit kein Problem, Grüne ?? Zudem sind sie genauso eine Agenda-Partei wie die gescholtene SPD.
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#42 MariposaAnonym
  • 31.12.2018, 16:25h
  • Zudem haben die Grünen geschlossen für Harbarth als Verfassungsrichter abgestimmt. So etwas nennt sich Rückgrat. Grüne - nein Danke !
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#43 MariposaAnonym
#44 Homonklin44Profil
  • 31.12.2018, 16:48hTauroa Point
  • Antwort auf #40 von TheDad
  • Klar geht es was an. Das streiten ja auch Nichtwähler nicht ab. Sie stellen sich nicht hinter Parteien, die einen Großteil ihrer Interessen verraten oder nicht vertreten. In der Wahlpflicht muss eine Möglichkeit zur Enthaltung liegen, sonst ist es so, wie einen Veganer zur Wahl aus 5 unterschiedlichen Fleischgerichten zu zwingen.
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#45 Patroklos
#46 Nichtwähler-WatchAnonym
#47 TheDadProfil
  • 31.12.2018, 23:14hHannover
  • Antwort auf #44 von Homonklin44
  • ""In der Wahlpflicht muss eine Möglichkeit zur Enthaltung liegen,""..

    Auch diese gibt es längst, denn es ist schon seit 1949 möglich bei allen Wahlen einen leeren Zettel, oder einen ungültig gemachten Stimmzettel abzugeben..
    Derzeit wirken sich diese Stimmen aber noch nicht wirklich aussagekräftig auf die Stimm-Anteile der Parteien aus..
    Einerseits weil es zu wenige ungültige Stimmzettel gibt, und andererseits weil hier immer noch ein verfassungswidriges Wahlrecht in Kraft ist, welches u.a. der CSU einen überhöhten Anspruch in der Bundespolitik einräumt..

    Das muß alles beendet werden..
    Entweder die CSU tritt bundesweit in Erscheinung, oder sie wird gewertet wie die FreienWählerBayern, mit denen sie sich derzeit in der Koalition befinden..
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#48 TheDadProfil
  • 31.12.2018, 23:17hHannover
  • Antwort auf #45 von Patroklos
  • ""Er liegt aber falsch, auch wenn Du noch so sehr was Anderes behauptest!""..

    Äh ?
    Du willst bei Europawahlen gewählt haben ?
    Wann und wo soll das passiert sein ?

    Oder stellst Du hier Lügen über Dein Wahlverhalten ein um vorsätzlich zu provozieren ?

    Zu welchem Zweck ?

    Butter bei de Fisch..
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#50 Homonklin44Profil
  • 01.01.2019, 12:37hTauroa Point
  • Antwort auf #43 von Mariposa
  • Wenn die das Drangsalier- und Menschenzermürbungssystem tatsächlich abschaffen, erwarten die Leute von den beiden Parteien etwas noch Asozialeres. Deshalb rennen ja so viele zu den braun angehauchten Rattenfängern hin. Die machen das schönere Heuchelgewitter und spinnen die versprechendsten Lügen.
    Die Lügen aus den Richtungen rot und grün sind Etliche lange schon Leid.

    Das nicht betroffen-Sein ist im Politikerberuf ein typischer Zustand von Erfahrungsmangel. Das könnten die aber durch Selbsterfahrung/Direktveranschaulichung gut mal lösen. Einfach mal 3 Winter ohne Handy im Freien zubringen, und 2 Mal in der Woche satt essen. Keine Sozialkontakte, kein Kino, keine Teilhabe an Kultur und Gesellschaft und bei 20 Grad minus mal der Schlafsack geklaut, zur Probe, ob man so auch fein schlummert. Von den Ratten angefressen, von Passanten bespuckt, Krankheiten & abgefrorene Zehen ect. gibt's gratis.
    Das wär's doch wert. Freiwilliges, obdachloses Jahr. Aber da melden sich nie welche freiwillig. Schon komisch, die Politiker.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#51 Homonklin44Profil
  • 01.01.2019, 12:50hTauroa Point
  • Antwort auf #47 von TheDad
  • Man kann das ja sogar per Briefwahl einreichen, aber wenn da nichts mit angefangen wird, ist es ein Aufwand, den sich kaum wer leisten wird. Der Einfluss wäre derselbe, wenn man die Stimmen aller Deutschländer wollte, die 4 Pfoten haben, oder gerade komatisch leben.

    Wenn das gesamte System aber schon ausgänglich nicht ordentlich arbeitet, wie soll man es erst ernstnehmen?

    Die Idee, dass das "zu wenige" machen würden, ist dann auch eine Ausrede. In den Splitterparteien stecken bestimmt so Einige, die noch weniger Stimmen erhalten, als ungültige + leere Stimmzettel zusammen genommen.
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#52 TheDadProfil
#53 TheDadProfil
  • 01.01.2019, 23:26hHannover
  • Antwort auf #51 von Homonklin44
  • ""Die Idee, dass das "zu wenige" machen würden, ist dann auch eine Ausrede. In den Splitterparteien stecken bestimmt so Einige, die noch weniger Stimmen erhalten, als ungültige + leere Stimmzettel zusammen genommen.""..

    Ja und Nein..
    Die Idee dahinter ist es die Prozente der Parteien auf das maß zu drücken, wo sie wirklich rangieren..

    Eben keine 40 Prozent für die UNION zusammen, sondern 21,3 Prozent für die CDU und um die 3 Prozent für die CSU..

    Macht dann auch nur noch unter 10 Prozent für die Tante SPD..

    Aber eben realistischer, denn die Sitzverteilung basiert auf den Prozenten, und wenn die dann realer gerechnet werden, können von den über 700 Plätzen etliche leer bleiben..
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