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Einzelkommentar zu:
Trans-Nerd rettet den Staat


#1 Ith_Anonym
  • 06.01.2019, 11:49h
  • Irgendwie hab ich weniger den Eindruck, dass es da um eine Person geht, die queer wäre als viel eher den, dass es um eine multiple Persönlichkeit mit Spaltung bis hin zur Amnesie gehen dürfte (wobei es schlecht recherchiert ist, wenn's davon nur eine gibt, denn das ist in der Realität für gewöhnlich anders). Dass abgespaltene Persönlichkeitsanteile in der Geschlechtsidentität voneinander abweichen, ist in solchen Fällen nun nicht ungewöhnlich, und ich habe auch nun wirklich nichts gegen und kein Problem mit Menschen, die mehr als eine Identität in ihrem Körper beherbergen.
    Aber da vermutlich weder Stefan noch Marianne trans* sind, halte ich es für einigermaßen irreführend, das als Queerness darzustellen. Dass die Behandlung der "Identitätsstörung" so überhaupt nicht auf Kritik stößt, mutet auch recht bedenklich an, und zwar unabhängig davon, ob es die Spaltung oder die mutmaßliche Queerness ist, die da "weg" soll.

    Was rein von der Form her stört, ist natürlich die Verwechslung von Autor*in mit Erzähler*in. Klar, per Pseudonym kann man das ggf. als verwirrend und schwer trennbar erscheinen lassen. Aber wenn Anne Rice als Pseudonym "Lestat de Lioncourt" auf ihre Bücher gedruckt hätte, wäre er als Ich-Erzähler dennoch spätestens beim Aufschlagen des Buches nunmal die Hauptperson gewesen und nicht der Autor. Als Literatur- und Medienkritiker oder -rezensent sollte man sowas wirklich unterscheiden können.
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