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Kommentare zu:
Brasiliens LGBTI-Community in großer Sorge


#1 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 30.12.2018, 06:14h
  • Bei so nem Arsch ohne Ohren wäre ich auch besorgt, weil sich in Brasilien nun viele gemüßigt sehen, gewaltsam gegen uns vorzugehen. Die Todesschwadrone sind nicht vergessen.
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#2 LGBTTIQ SicherAnonym
  • 30.12.2018, 07:16h
  • Hi,
    Weiß jemand ob Brasilien als sicheres Drittland gilt?
    Was ist zu tun, wenn ein*e LSBTIQ in die EU flüchten müsste?
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#4 alter schwedeAnonym
  • 30.12.2018, 09:50h
  • Die Blaupause für seine Pride der Heterosexuellen hat er ja schon aus Deutschland geliefert bekommen: Der Trauermarsch der AfD mit Konsorten in Chemnitz.
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#5 Roman BolligerAnonym
  • 30.12.2018, 10:08h
  • Bolsonaro wird einerseits die Waffengesetze liberalisieren und so die Bevölkerung mit Waffen versorgen, zweitens wird er mit seiner Feindbild-orientierten Politik diverse Minderheiten ins Fadenkreuz stellen und zum Abschuss freigeben. Brasilien wird eine rasante Zunahme von "Säuberungs"-Morden erleben.
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#6 LGBTTIQ SicherAnonym
  • 30.12.2018, 10:26h
  • Antwort auf #3 von Patroklos
  • Thx.
    Die Liste bedeutet vermutlich nicht, dass Länder die nicht darauf verzeichnet sind als *nicht sicher* gelten, oder?
    Einige Länder haben z.B. die USA unter den sicheren Ländern, Deutschland hat das nicht!
    Meine 2te Frage würde ich gerne auch noch mal stellen:
    Was ist zu tun, wenn ein*e LSBTIQ in die EU flüchten müsste?
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#7 Homonklin44Profil
  • 30.12.2018, 10:39hTauroa Point
  • ""Ich würde Sie nicht vergewaltigen, Sie verdienen es nicht.""

    Wenn ein Politiker so etwas offen gegenüber einer Kollegin vorträgt, darf man sich schon mal fragen, wie es bei dem Typ im Oberstübchen drin weiter aussieht. Scheint ein ziemlich sexistisches Loch von der A-Klasse zu sein.

    Na damit relativiert er bald die Mentalität bestimmter eingebläuter "Politiker" hier.

    Für die Brasilianer im LGBTIQ*-Kreis kann es einem Leid tun, was mit so einem Top Honcho auf sie zukommen mag. Vigilanz wird zum Lebensalltag dazu gehören müssen.
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#8 YannickAnonym
#9 andreAnonym
  • 30.12.2018, 11:18h
  • Antwort auf #6 von LGBTTIQ Sicher
  • Auf jeden Fall können Brasilianer für 3 Monate im halben Jahr visumsfrei einreisen nach Deutschland, steht auf der Seite der brasilianischen Botschaft. Und dann eben, wie das die meisten "Neuankömmlinge" hier machen. Bei den Behörden einen Asylantrag stellen, wenn Fluchtgrund besteht. Das wäre ja einer. Dann hoffen, daß die Bearbeitungszeit recht langsam ist. Das Blöde, er darf nicht arbeiten. Weder in der visumsfreien Zeit, noch danach. Bis zur Anerkennung eben. Oder Duldung. Genau weiß ich das nicht. Auch nicht wo er wohnen wird oder darf.
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#10 daVinci6667
  • 30.12.2018, 14:40h
  • Antwort auf #7 von Homonklin44
  • Das erschreckende ist, egal ob in Brasilien oder den USA, Italien usw. das solche Präsidenten genau WEGEN solchen Aussagen erst gewält werden.

    In weiten Teilen in vielen Bevölkerungen dieser Welt gilt Anstand und politische Korrektheit nichts mehr.

    Viele ehemals brave wollen stattdessen Radau und wählen ganz bewusst Leute in Ämter von denen jeder hinterletzte weiss, dass sie absolut nicht geeignet sind.

    Das hängt natürlich auch mit der tiefen Unzufriedenheit gegenüber etablierten Parteien zu tun. Zudem spüren wir vermutlich nun erste Auswirkungen von übermässigen Socialmedia-Konsum oder wie ist das noch zu erklären? Wer der Demokratie extrem überdrüssig ist wählt schlussendlich sogar die Diktatur.
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#11 Homonklin44Profil
  • 30.12.2018, 16:24hTauroa Point
  • Antwort auf #10 von daVinci6667
  • Weltweit betrachtet fällt da wohl eine der Auswirkungen von Bildungsmangel oder (ausgesuchter?so belassener/geförderter?) Bewusstseins-Schmälerung mit ins Gewicht, aber so viele Faktoren, wie daran beteiligt sind, kann man gar nicht in ein paar Zeilen pressen.

    Wenn Unzufriedenheit etwa daraus folgt, dass Leute demokratische Verhältnisse am unteren Ende nicht erleben, wie sollen die dann dafür stimmen? Wenn unter dem Titel Demokratie was ganz anderes umgesetzt wird, wie Privillegierten-Überstimmung oder Nutztier-Kapitalismus, kriegen sie ein verdrehtes Bild davon, und die Rattenfänger haben es leicht.

    Leider vergessen die Menschen kollektiv gesehen auch viel zu schnell - dieser Präsident lobt eine Zeit der Militärdiktatur, wie kann man verdrängen, was während einer Solchen ablief? So, wie es hier diese Blaubraunen auf "war gestern" zu drehen verstehen, und scheinbar vorzeigbare Aspekte zurecht bügeln, von einer Geschichte, in und an der die Meisten zu leiden hatten.

    ""Zudem spüren wir vermutlich nun erste Auswirkungen von übermässigen Socialmedia-Konsum oder wie ist das noch zu erklären? ""

    Die nicht zu verachten ist, siehe die Diskussion um so genannte Deepfake-Videos. Was da noch auf uns zukommt, kann einem bei zig Millionen Leuten, die ihre Nachrichten nur noch online besorgen, das kalte Grausen bringen.

    Scheint leider so, als wären viele mit der Maschinerie überfordert, oder mit ihren Tücken. Andere Prozentsätze haben gar keinen Zugang, leben nicht in der Informationswelt - wählen aber trotzdem. Das, was der Capo für gut hält oder was grad in der Regionalglotze angefeuert wird.
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#12 LGBTTIQ SicherAnonym
  • 30.12.2018, 19:25h
  • Antwort auf #9 von andre
  • Thx again.
    Hoffe mal, dass der neue "Big Boss" das nicht ändert.
    Oft tauschen die ihre Botschafter aus und erlassen neue "Dinge".
    Das was ich über den Typen hier im Zusammenhang nochmal gelesen habe, macht mir ziemliche Sorgen. Erinnert mich von der Transferleistung an diesen AFD-Ex-Bundeswehrreservetyp, der auf der Trans*Soldatin im Herbst so herumgehackt hat... man stelle sich sowas mal als Bundeskanzler vor.
    Und der in Brasilien hat weitreichendere Machtbefugnisse als ein Bundeskanzler.
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#13 GayofcultureAnonym
  • 31.12.2018, 16:05h
  • Als Halbportugiese verfolge ich neben den Nachrichten über Portugal auch die über die sog. Lusophonen Völker, zu denen natürlich auch Brasilien gehört. Der Brand im Nationalmuseum hat den Zustand Brasiliens gezeigt ; leider ist es den Regierungen Lula da Silva, Dilma Rouseff und Michel Temer das Land grundlegend zu erneuern und vor allem die himmelschreiende Kriminalität und die Sozialen Verwerfungen zu beenden, nicht gelungen. Auch tolle Sozialprogramme wie Zero Fome (Null Hunger) oder Dilmas wunderbares Dekret zum Schutz des Regenwaldes unter Schutz des Staates wurde bereits von ihrem Nachfolger Temer aufgeweicht. Dazu kam der größte Korruptionsskandal in der Geschichte Brasiliens um den Öl- Konzern Petrobras, in den (angeblich!) auch Lula verwickelt sei, der seitdem im Gefängnis sitzt. Chefaufklärer und Ankläger Sergio Moro wird auch Minister, was für ein Zufall ist das denn? Und während der frühere Präsident Collor de Mello trotz nachgewiesener Korruption frei herumläuft, steht Dilma- das wissen viele in Deutschland nicht- bis heute unter Hausarrest. Die PT hat versäumt, den afrobrasiianischen Juristen und ehemaligen höchsten Richter Joaquim Barbosa aufzustellen, der in der Bevölkerung äußerst beliebt ist. Bolsonaro reiht sich mit Trump, Orban, Duderte in eine Reihe. Er ist wegen der Doppelphalanx aus Mitgliedschaft beim Militär und seiner Freundschaft zu einem evangelikalen Bischof, der auch Chef von Rede Globo, der größten Medienanstalt Lateinamerikas ist, besonders gefährlich. Seine Präsidentschaft kann dazu führen, dass noch mehr LGBTs in Brasilien ermordet werden, denn der Hass von Bolsonaro hatte schon zu Todesopfern geführt, die auf seine Stimmungsmache hin umgebracht wurden, sogar ein prominenter Autor war unter den Opfern! Es bleibt zu hoffen, dass er das Wort Ordem (Ordnung) nicht zu genau nimmt und dass auf moralische Fragen ausdehnt. Ich mache mir aber Sorgen, dass Brasilien eine neue Diktatur erleben wird. Und von der Bundesregierung bisher überhaupt keine Kritik zu hören. Sorry für den langen Kommentar.
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#14 TheDadProfil

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