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Internationale Filmfestspiele

Das ist die Jury für den TEDDY Readers' Award 2019!

Bei der diesjährigen Berlinale ist queer.de erstmals Medienpartner des TEDDY AWARD und vergibt den Preis der queeren Leser*innen. Die Gala findet am 15. Februar in der Volksbühne statt.


Die Jury für den TEDDY Readers' Award 2019: (oben v.l.) Gerlinde Kenkel, Fabian Schäfer, Amanda Halbrock, (unten v.l.) Katayun Pirdawari, Oliver Maus

Bereits seit 1987 zeichnet der TEDDY AWARD im Rahmen der Berlinale queere Filme aus. In diesem Jahr ist queer.de erstmals als Medienpartner beim international bedeutendsten LGBTI-Filmpreis dabei und darf den TEDDY Readers' Award verleihen. Bis Weihnachten konnten sich queere Filmfans um einen der Plätze in der Leser*innen-Jury bewerben.

Insgesamt 16 Menschen erklärten sich bereit, vom 7. bis 17. Februar über 30 Langfilme zu sichten und dann gemeinsam den Siegerfilm zu bestimmen. Die Auswahl fiel uns nicht leicht. Besonders wichtig war uns, dass sich die Vielfalt unserer Community auch in der Jury widerspiegelt. Im Folgenden stellen wir die Mitglieder kurz in alphabetischer Reihenfolge vor:


Das Poster zum 33. TEDDY AWARD wurde von Fritz Langs expressionistischem Stummfilm "Metropolis" inspiriert

Amanda Halbrock aus Berlin ist mit 21 Jahren das jüngste Jurymitglied. "Es ist schön, noch ein letztes Mal auf einer von Dieter Kosslick geführten Berlinale zu sein", freut sich die non-binary queere Person, die neuerdings auch als Dragking unterwegs ist, auf die Aufgabe. "Ich wünsche mir, dass die Vielfalt, die ich in unserer Community sehe, sich auf der Leinwand widerspiegelt."

Gerlinde Kinkel, kommt ebenfalls aus der Hauptstadt. Die 63 Jahre alte, lesbische trans Frau, Hobbydrehbuchautorin und praktizierende Wicca freut sich besonders auf den Austausch mit anderen Filmfans, ohne sich dabei zu verbiegen: "Ich hoffe, Filme mit Inhalt zu sehen, die Überraschungen bieten."

Oliver Maus kommt aus Wien zu den Filmfestspielen nach Berlin. Der 25-jährige Student der Medienwissenschaften will u.a. einen analytischen Blick auf queeres Kino, mit dem er sich seit Jahren begeistert auseinandersetzt, in die Jury einbringen: "Von der Berlinale erhoffe ich mir ein spannendes und vielfältiges Programm, das uns Jurymitglieder*innen sicherlich reichlich Diskussionsstoff liefern wird."

Katayun Pirdawari war in den vergangenen Jahren schon in mehreren Jurys zum TEDDY Readers' Award. "Die Berlinale ist für mich ein Fest der Kulturen, eine Weltreise, die ich nie machen konnte, auch wenn ich oft reise", so die 56-jährige Lesbe aus Berlin. "Ich brauche dieses Gefühl, dass wir Menschen alle eins sind und aufeinander achten müssen. In den zehn Tagen meiner Berlinale-Weltreise könnten nicht nur meine Erfahrungen nützlich sein, ich bemühe mich auch darum, dass mit meiner Wahl am Ende die Herzen berührt werden."

Fabian Schäfer wird für queer.de Mitglied der Jury sein. Den freien Journalisten kennen viele Leser*innen sicher durch seine fundierten Film- und Buchkritiken auf diesem Portal. "Am liebsten thematisiere ich alles, was den heteronormativen Rahmen sprengt", sagt der 24-Jährige, der seit dem Wintersemester in Sofia studiert. "So möchte ich queere Menschen und deren Belange in all ihrer Vielfalt und auf authentische Weise in den Medien präsentieren."

Der Vorverkauf zur TEDDY-Gala hat bereits begonnen

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin finden in diesem Jahr vom 7. bis 17. Februar statt. Der 33. TEDDY AWARD wird am Freitag, den 15. Februar in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz verliehen. Karten für die Gala und die After-Show-Party sind erhältlich im Webshop der Volksbühne oder telefonisch über die Ticket-Hotline (030) 240 65-777. Ohne Vorverkaufsgebühr gibt es die Karten auch im Berliner Buchladen Eisenherz. (mize)



#1 Gerlinde24Profil
#2 ZeichenUndWunderAnonym
#3 AndreasKAProfil
#4 Gerlinde24Profil
  • 03.01.2019, 14:38hBerlin
  • Antwort auf #3 von AndreasKA
  • Mal sehen, vielleicht? Schreib grade an einem Drehbuch über eine lesbische Kommissarin, die ein Teil ihrer Vergangenheit einholt, weil der Mann, der sie als Kind missbraucht hatte, tot ist, und sie gezwungen ist, in dem ihr verhassten Milieu der Mormonen zu ermitteln.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 AndreasKAProfil
#6 Gerlinde24Profil
  • 03.01.2019, 16:40hBerlin
  • Antwort auf #5 von AndreasKA
  • Es dauert lange, bis ein Film fertig ist, manchmal Jahre! Ich bin gerade beim Treatment (Szenenbeschreibungen), und, bis die erste Version fertig ist, dauert das noch mindestens ein halbes Jahr.
    Dann einen Produzenten finden, vorher Exposé und Drehbuch von einem Profi durchsehen lassen (Lektorat). Danach drucken und verschicken, und auf viele Absagen warten.
    Hat sich ein Produzent meiner erbarmt, will er Änderungen in Handlung, Figuren und Dialogen. Also umschreiben. Dann gefällt ihm dieses oder jenes nicht, nochmal umschreiben. Dann kommen Regisseur und Schauspieler ins Boot, die auch Änderungen wollen. Also wieder überarbeiten. Dann ist das Drehbuch in der endgültigen Fassung (Final Draft/Shooting Script) fertig, und es wird gedreht. Auch da muss ich manchmal vor Ort sein. Ist es geschafft, der Film gedreht, kommt die Postproduktion (Sound, Musik, Schnitt, um nur einige Beispiele zu nennen).
    Und wenn sie nicht gestorben sind, arbeiten sie noch immer daran.
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#7 daVinci6667
#8 AndreasKAProfil
  • 04.01.2019, 10:01hKarlsruhe
  • Antwort auf #6 von Gerlinde24
  • ... da habe ich es als Autor von Sachbüchern zum Thema Garten ja deutlich leichter ... schätze, du bist gestählt genug um durchzuhalten. Bestimmt prasseln beim Festival noch reichlich neue Ideen in dein Hirn. Viel Spaß beim Genießen, Begegnen, Kritisieren und Verarbeiten der Eindrücke!
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