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USA

Profi-Wrestler outet sich als schwul

Zwei Jahre nach seinem Coming-out als Bisexueller outet sich Anthony Bowens erneut.


Wrestler Anthony Bowens stellt klar, wer er wirklich ist (Bild: Instagram / bowens_official)

  • 3. Januar 2019, 13:36h, 5 Kommentare

Der WWE-Wrestler Anthony Bowens hat sich am Neujahrstag in einem Youtube-Video erstmals als schwul bezeichnet. Damit outet sich der 28-Jährige bereits zum zweiten Mal: Bereits vor rund zwei Jahren hatte Bowens öffentlich erklärt, dass er bisexuell sei.

Im neuen Coming-out-Video zeigte sich Bowens mit seinem Freund Michael Pavano, mit dem er bereits seit 2016 zusammen ist. Der 1990 in New Jersey geborene Sportler erklärte, er fühle sich nicht mehr wohl mit seiner Eigenbeschreibung als Bisexueller, weil er sich nur noch eine Beziehung mit einem Mann vorstellen könne.

Weiter sagte Bowens, er habe längere Zeit gebraucht, um seine eigene sexuelle Orientierung zu verstehen. "Die meisten Leute, die sich outen, hatten einen Moment in ihrer Jugend, als sie zu verstehen begannen, dass etwas anders war", so Bowens. "Sie wussten einfach, dass sie schwul waren. Ich hatte nie einen dieser Momente."

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Bisexualität ist "eine richtig echte Sache"

Als er aufgewachsen sei, habe er sich sexuell besonders für Frauen interessiert, so der Wrestler. Als er dann in die Highschool gekommen sei, habe sich auch ein Interesse für Männer entwickelt. Bowens stellte klar, dass seine Bisexualität "eine richtig echte Sache" gewesen sei – und nicht nur ein sprachlicher Zwischenstopp auf dem Weg ins Schwulsein. Bisexualität existiere wirklich – er kritisierte dabei das "Bi-heute-schwul-morgen-Klischee", das in der Szene immer noch Anhänger habe. "Auch nach meiner Etikett-Änderung werden ich immer diejenigen verteidigen, die sich als bisexuell bezeichnen."

Direktlink | Bowens bei der Arbeit: Aua!

Bowens ist seit 2013 im Profi-Wrestling aktiv. Dabei arbeitete er auch zeitweise für den Marktführer World Wrestling Entertainment (WWE), einem Unternehmen mit einem Umsatz von einer Dreiviertelmilliarde Dollar pro Jahr. Obgleich bei der Schaukampf-Sportart traditionell männliche Klischees zelebriert werden, outete sich bereits vor gut fünf Jahren WWE-Star Darren Young als schwul (queer.de berichtete).

Zuvor hatte Wrestling oft mit Homophobie für Schlagzeilen gesorgt. Stars des Showringens waren darauf bedacht, stets als heterosexuell zu erscheinen. 2011 verklagte die Wrestling-Legende Hulk Hogan etwa seine Ex-Frau, weil sie ihm unter anderem Homosexualität unterstellt hatte (queer.de berichtete). (dk)



#1 Patroklos
#2 TomDarkProfil
  • 03.01.2019, 22:17hHamburg
  • Hübsches Pärchen...

    Bitte mehr davon!

    Stelle mir gerade vor, wenn es solche Bilder bei einem Profi-Fussballer geben würde...

    *träum*
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Vater
  • 03.01.2019, 22:30h
  • Als ich in die Pubertät kam, hatte ich eine winzige Phase, in der ich mir auf Mädels aus meiner Klasse eine ru***
    Das funktionierte tatsächlich.
    Ich habe als Achtjähriger allerdings mit Mitschülern "Doktorspiele" gespielt - ausschließlich mit Jungs. Diese Erinnerungen wurden schließlich - ebenfalls mit Pubertätsbeginn - reaktiviert und drängten auf einer Wiederholung solcher Erlebnisse. Auslöser war die unbändige Faszination beim zufälligen Anblick nackter Mitschüler (gleiches Alter, körperlich aber wesentlich reifer). I Als ich es schließlich schaffte (dieses Mal mit einem Jungen aus der Nachbarschaft) nochmal Hand anzulegen ;-) (ich konnte es kaum fassen, soetwas nochmal zu machen), löste sich das (echte und tatsächliche) Interesse am anderen Geschlecht absolut in Luft auf.
    Rückwirkend würde ich aber sagen, dass ich schon immer schwul war. Ich habe aber kein Problem damit, an die Existenz echter Bisexualität zu glauben.
    Dennoch finde ich es bescheuert, wenn Menschen gegen das erwähnte "Klischee" des hetero-bi-schwul-Seins ankämpfen und sich darüber aufregen. Die Existenz dieses Phänomens kommt ja nicht von ungefähr. In sehr vielen Fällen läuft es nunmal genauso ab. Es gibt durchaus auch viele Typen, die einfach nur vorgeben, bisexuell zu sein und irgendwann mit der Wahrheit rausrücken.
    Wenn sowas nun generell unterstellt wird, dann ist das doch nichts weiter als ein Misstrauen infolge einer empfundenen Täuschung in der Vergangenheit.
    Für Bisexuelle ist das sicher oftmals ärgerlich. Gründe dafür gibt es aber nun einmal. Ich werfe aber niemandem vor, diesen Zwischenstop gemacht zu haben. Ob es nun zuerst eine Selbst- oder eine Fremdtäuschung gegeben hat - oder etwas anderes. Ursache dürfte in nicht wenige Fällen einfach Angst gewesen sein.
    Ich hatte nie Angst vor dem inneren Eingeständnis meiner Homosexualität, werfe anderen aber solche Ängste sicherlich nicht vor.
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#4 Bellaterra1Anonym
  • 04.01.2019, 02:01h
  • Bi...schwul...wen juckts? Ich hatte von diesem Herrn bis zum obigen Artikel noch nie etwas gehört.
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#5 andreAnonym
  • 05.01.2019, 10:57h
  • Schönes Foto. Nettes Pärchen. Sehr süß, wie sie Ihr Beinchen knickt. Ich mag mir gar nicht vorstellen...... Da kann man schon neidisch werden.
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