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Wegen homophober Trump-Regierung

Robert De Niro macht sich Sorgen um seinen schwulen Sohn

Der Schauspieler ist wegen der Politik der Trump-Regierung in Sorge um sein Land. Er befürchtet, dass sein schwuler Sohn dadurch Nachteile erfahren könnte.


Der zweifache Oscar-Preisträger Robert De Niro ist einer der angesehensten Schauspieler in Hollywood (Bild: David Shankbone / wikipedia)

  • 8. Januar 2019, 16:20h 10 2 Min.

Der 75-jährige US-Schauspieler Robert De Niro hat in einem Interview mit der britischen Zeitung "The Guardian" erklärt, dass er wegen der Politik der Trump-Regierung besorgt sei – für sich selbst, aber insbesondere für seinen schwulen Sohn. De Niro hat insgesamt sechs Kinder mit zwei Frauen, beide Afro-Amerikanerinnen. Auch rassistische Tendenzen in der Politik bereiteten ihm Sorgen, so der Star aus Filmen wie "Taxi Driver" oder "Good Fellas".

"Ja, ich bin in Sorge. Eines meiner Kinder ist schwul, und er macht sich Sorgen, dass er auf eine bestimmte Art behandelt wird. Wir reden darüber", erklärte der Schauspieler, der sich seit Jahrzehnten für die Demokratische Partei engagiert. Im letzten Präsidentschaftswahlkampf unterstützte er Hillary Clinton und bescheinigte Trump, "unverhohlen dumm" zu sein.

De Niro: Trump ist ein Rassist

Im "Guardian"-Interview erklärte De Niro weiter, dass er nach dem Wahlsieg von Trump zunächst abwarten wollte, wie sich seine Präsidentschaft entwickelt. "Ich dachte, nun ja, mal schauen, was er tut. Vielleicht ändert er sich ja", so De Niro. "Aber er wurde nur noch schlimmer. Das hat mir gezeigt, dass er ein echter Rassist ist." Die Trump-Präsidentschaft sei eine Schande und "schlecht für das Land".

Sein politisches Engagement brachte De Niro vergangenes Jahr in Gefahr: Im Oktober schickten Unbekannte per Post eine Rohrbombe an das New Yorker Büro des Schauspielers. Die Polizei konnte den Sprengsatz aber entschärfen. Weitere Rohrbomben wurden an andere demokratische Politiker geschickt, die Trump kritisiert hatten, darunter Ex-Präsident Barack Obama oder Senator Cory Booker. Auch an den Nachrichtenkanal CNN, den Trump als "Feind des amerikanischen Volkes" bezeichnet hatte, wurde eine Bombe geschickt. In allen Fällen kam niemand zu Schaden.

In den vergangenen Jahren hatte Robert De Niro mehrfach über die Homosexualität seines Vaters, eines Malers, gesprochen. Seine Eltern hatten sich geschieden, als der spätere Schauspieler gerade zwei Jahre alt war – Grund sei das Coming-out seines Vaters gewesen. (dk)

#1 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 09.01.2019, 01:37h
  • Ich weiß nicht, wie er als Vater ist, aber dass er für seinen schwulen Sohn eintritt, macht ihn nur sympatischer. Ich bin aus den USA leider anderes gewöhnt.
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#2 LotiAnonym
  • 09.01.2019, 08:06h
  • Antwort auf #1 von Gerlinde24
  • Robert De Niro zählt für mich zu den aufrechtesten Hollywood Schauspielern und was man jetzt aus seinem privaten Umfeld erfährt macht ihn für mich dreifach sympathischer. Himmel, wäre ich froh gewesen solch einen Vater zu haben. Da ich Vollweise bin u.in kath. Heimen aufgewachsen bin, gab es zu meinem Glück ein zwei Nonnen die wie Schwestern zu mir standen. Selbst später im Erziehungsheim in dem ich wegen meines offenen Schwulseins eingeliefert wurde, stand ausgerechnet der Pater Direktor voll hinter mir. Dieser sorgte dafür, dass ich als unerziehbar wieder entlassen wurde. So kanns auch gehen bei den Katholen.
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#3 LotiAnonym
  • 09.01.2019, 12:16h
  • Antwort auf #1 von Gerlinde24
  • Ich weiß ja nicht wie Deine Erfahrungen in den USA waren/ sind, doch als ich 75 in San Francico offen mit meiner ersten großen Liebe im Schwarzen Viertel lebte sind Pat und ich sehr gut von der Nachbarschaft aufgenommen worden. Noch heute bin ich sehr Stolz darauf als Weißer eingeladen worden zu sein bei Schwarzen Durchschnittsfamilien. Auch später noch bis in d.90er Jahre habe ich nur aufgeschlossene, freundliche Amerikaner kennengelernt. Aber gut, San Francisco ist nicht zu vergleichen mit sonst irgendeiner Hinterwältlerstadt.
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