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Mord in Berlin

LKA sucht Mann mit sexueller Vorliebe für Messer und Stichverletzungen

Ein pensionierter schwuler Grundschullehrer aus Berlin wurde im März 2012 Opfer eines brutalen Verbrechens. Jetzt hat die Polizei neue Erkenntnisse zum mutmaßlichen Täter.


Dieser Mann versuchte kurz nach dem Mord an Manfred Kindel, mit dessen EC-Karte Geld abzuheben (Bild: LKA Berlin)

Im Mordfall an dem pensionierten Grundschullehrer Manfred Kindel aus Berlin berichtete die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY… ungelöst" am Mittwoch über neue Erkenntnisse. Der nicht offen schwul lebende 62-Jährige war vermutlich am 23. März 2012 brutal nach einem Onlinedate ermordet worden (queer.de berichtete).


Der pensionierte Lehrer Manfred Kindel wurde vermutlich am 23. März ermordet (Bild: LKA Berlin)

Kindel empfing den Täter in seiner Wohnung am Klausenerplatz in Charlottenburg. Der Unbekannte tötete den Rentner mit mehr als 100 Messerstichen. Wenige Stunden später versuchte ein Mann mit der EC-Karte des Opfers an einem Bankautomaten der Berliner Bank in der Grunewaldstraße 46 am Bayerischen Platz Geld abzuheben. Dabei wurde er gefilmt. Die Polizei vermutet, dass es sich dabei um den Täter handelt. Doch alle Versuche, die Identität dieses Mannes zu klären oder ihn zu fassen, scheiterten bislang.

Die Kripo unterzog den Fall nun einer "operativen Fallanalyse". Die Analytiker kamen zu dem Schluss, dass der Täter eine sexuelle Vorliebe für Stichwerkzeuge und Stichverletzungen haben könnte. Möglicherweise ist der Gesuchte durch diese Obsession bereits anderen Personen aufgefallen.

Detaillierte Täterbeschreibung


Nach der Tat wurde in einem Altkleider-Container eine blutverschmierte gestreifte Kapuzen-Sweatjacke gefunden. Sie stammt vermutlich vom Täter (Bild: LKA Berlin)

Der Mann, der nach der Tat mit der EC-Karte des Opfers Geld abheben wollte, dürfte heute zwischen 25 und 40 Jahre alt sein. Er ist etwa 1,70 bis 1,80 m groß. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke und blauen Jeans. Außerdem trug er eine dunkle Mütze mit kleinem Schirm. Er hatte einen ebenfalls dunklen Rucksack mit der Aufschrift "Just do it" dabei, vermutlich Marke "Nike" oder ein Plagiat. Nach dem Mord an Manfred Kindel könnte der Täter Verletzungen an der rechten Hand oder am rechten Arm gehabt haben.

Die Polizei fragt: Wer kennt Männer, die eine besondere Leidenschaft für Stichwerkzeuge und Stichverletzungen beim Geschlechtsverkehr haben? Wer hatte selbst schon (als Opfer) entsprechende Erlebnisse? Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Berlin unter der Telefonnummer (030) 46 64 911 333 entgegen. (cw/pm)

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#1 qwertzuiopüAnonym
  • 10.01.2019, 08:09h
  • Wie stellt ihr euch das jetzt konkret vor? Dass hier alle Fetischfreunde der härteren Art ihre Sexpartner bei der Polizei denunzieren? Und die sucht sich dann ein paar passende "zwischen 25 und 40" raus, die sie wegen ihrer Vorlieben kriminalisieren kann? Einer von denen wirds schon gewesen sein.
    Hört sich für mich an wie Berichte à la "Polizei ermittelt im Schwulenmilieu".
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#2 BobAachen
#3 PatroklosEhemaliges Profil
  • 10.01.2019, 08:47h
  • "...eine besondere Leidenschaft für Stichwerkzeuge und Stichverletzungen beim Geschlechtsverkehr,.,"

    Was ist das denn für eine Perversion? Wichtig ist, daß der Täter schnellstmöglich gefaßt wird!
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