Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?32712

Berlin

Verband für E-Sport tritt Bündnis gegen Homophobie bei

Auch der deutsche Interessenverband für Computerspiel-Wettkampf engagiert sich im Kampf gegen Homosexuellenfeindlichkeit.


Der ESBD, ein deutscher Interessensverband zur Förderung von E-Sport, ist im Herbst 2017 gegründet worden

Mit dem eSport-Bund Deutschland e. V. (ESBD) ist die erste Organisation von E-Sportlern dem Berliner Bündnis gegen Homophobie beigetreten. Das gab der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg am Mittwoch bekannt. E-Sport umschreibt die Nutzung von Video- oder Computerspielen zum sportlichen Wettkampf.

"In Videospielen kann jeder Mensch sein, wer er will – Grenze ist nur die eigene Fantasie. Wir möchten, dass sich dieser Grundgedanke auch in das gesellschaftliche Leben reflektiert", erklärte ESBD-Chef Hans Jagnow, der auch Vorstandsmitglied im Amateurverein 1. Berliner eSport-Club e. V. ist. "Als eSport-Bund Deutschland möchten wir durch ein klares Bekenntnis zu Werten wie Respekt, Toleranz und Fairness unseren Beitrag dazu leisten, dass wir im E-Sport und darüber hinaus ein Umfeld schaffen, das Homophobie und weiteren Diskriminierungsformen entschieden entgegentritt und positive Vorbilder lebt."

- Werbung - Video - BEAUTIFUL DESTINATION MALTA

30 Organisationen sind Mitglied im ESBD

Der ESBD war im November 2017 in Frankfurt gegründet worden und vertritt die Interessen von über 30 Organisationen im E-Sport – darunter Vereine, professionelle Teams und Veranstalter. Der in Berlin ansässige Verband bietet darüber hinaus seinen Mitgliedern eine Plattform zur gemeinsamen Arbeit an übergreifenden Herausforderungen und der Weiterentwicklung des E-Sports auf sportfachlicher und gesellschaftlicher Ebene.

Das Bündnis gegen Homophobie ist ein 2009 gegründeter Zusammenschluss von Berliner Unternehmen, Organisationen und Verbänden aus den Bereichen Sport und Kultur, die sich als Teil der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft für die gesellschaftliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen einsetzen und jeglicher Form von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung entgegentreten wollen. Das Projekt wird vom LSVD Berlin-Brandenburg im Rahmen der Initiative "Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt" umgesetzt. Zu den mehr als 100 Mitgliedern gehören neben Konzernen wie Coca-Cola Deutschland oder der Allianz-Versicherung auch die Berliner Polizei, die Jüdische Gemeinde und die Evangelische Kirche. Schirmherr des Bündnisses ist der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller. (pm/dk)



#1 Homonklin44Profil
  • 10.01.2019, 11:24hTauroa Point
  • Die Fantasie war schon immer der beste Ort, um man selbst sein zu können. ;)
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SoSoAnonym
#3 Patroklos