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Kommentare zu:
US-Psychologen: "Traditionelle Männlichkeit" ist gefährlich


#1 dellbronx51069Anonym
#2 LenorgewissenAnonym
  • 10.01.2019, 17:27h
  • Bravo!

    Ist zwar beileibe nichts Neues, aber für den amerikanische Psychologenverband schon sehr erstaunlich. Die Kämpfe im Vorfeld der Veröffentlichung innerhalb des Verbandes, müssen immens gewesen sein.
    Das weinerliche Gekreische, oder in diesem Fall besser: das Gegrunze, der üblichen Höhlenbewohner (sic!), wie Fox oder RT, unterstreicht die Treffsicherheit der Thesen.
    Eine Überwindung der in vor-zivilisatorischen Zeiten festgelegten "Geschlechterrollen", wäre ein echter Schritt in Richtung einer humanen und friedlichen Gesellschaft.

    (Dass die Selbstmordrate bei Männern 4 x höher liegt als bei Frauen, ist eine atemberaubende Tatsache, die so gut wie nie in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Ein Zusammenhang dieser Ausblendung, mit den angesprochen Punkten in der Kritik des Verbandes, scheint mir offensichtlich.)
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#3 JohannbAnonym
  • 10.01.2019, 17:27h
  • Das kam mir bei Reisen innerhalb Russlands auch so vor; das Matchogejabe dort ist gefährlich! Es produziert Gewalt gegenüber Minderheiten und auch den dortigen Frauen.... Gewalt, die ganz subtil anfängt in Form von phsychischer bis zur Gewalt über den Willen anderer. Die Männer machen das, um nicht als unmännlich oder "gar" schwul zu gelten...
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#4 ElfolfProfil
  • 10.01.2019, 20:18hHamburg
  • Irgendwie hatte ich diese Erkenntnis schon vor 30 Jahren. Es war schon immer zu beobachten, dass die überbetont männlichen Geschöpfe zwar meist als Sieger aus einer zünftigen Keilerei hervorgingen, im Alltag aber eher gescheitert sind. Soft Skills sind gerade bei denen, die sie am nötigsten erlernen sollten, bis heute Mangelware.
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#5 thorium222Profil
  • 10.01.2019, 23:00hMr
  • Genau so ist es. Dass Konservative Probleme mit Fakten haben, ist ja leider nichts Neues.
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#6 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 11.01.2019, 01:38h
  • Das, was man "traditionelle Männlichkeit" nennt, hat viel Unglück über die Menschheit gebracht. Typen wie Hitler, Stalin und Mao in der Vergangenheit, und Erdowahn, Putin und Trump in der Gegenwart, beweisen das jeden Tag aufs Neue!
    Was aber ist "traditionelle Männlichkeit"?
    Doch nichts weiter als die nette Umschreibung für Gewalt und Unterdrückung. Männer schlagen und vergewaltigen Frauen, um sie gefügig zu machen. Sie schlagen, vergewaltigen und töten Homosexuelle und Transsexuelle, weil diese von ihnen als Verräter an der traditionellen Rolle wahrgenommen werden, und sie Angst vor ihren eigenen homosexuellen und transidentischen Anteilen in sich haben, oder, von anderen Männern für homosexuell oder transsexuell gehalten werden könnten.
    Dadurch fühlen sich diese "traditionellen Männer" groß, sehen ihren Pimmel als mächtig an, obwohl er, bildlich gesprochen, mikroskopisch klein ist. In meinen Augen sind diese Männer nur arme Würstchen, die dieses Bild von sich brauchen, weil sie sonst nichts haben.
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#7 LotiAnonym
  • 11.01.2019, 08:15h
  • Antwort auf #6 von Gerlinde24
  • Frau Dr.Allwissend: nur mal so nebenbei bemerkt gibt es eine Menge an Schwulen Männern die sich ebenso machomäßig verhalten. Könnte schon wieder ein Beispiel aus meinem Umfeld benennen, doch sicherlich interessiert es hier kaum jemand.
    Nach außen hin den harten Kerl vorgeben und hinter vorgehaltener Hand offen gegen Tunten und schwächere zu sein. All das habe ich schon im Leben mitbekommen.
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#8 Homonklin44Profil
  • 11.01.2019, 09:37hTauroa Point
  • Irgendwie musste ich schon beim Lesen an abfällig lachende Russen denken, und siehe da, von denen fühlen sich genügend angemacht. Getroffene Hunde bellen.
    Bei den "traditionell Konservativen" muss einen das eh nicht wundern, denn genau da trifft diese Feststellung ins Schwarze.
    Allerdings ist das ein allgemeines, großflächig verbreitetes Problem, dass Männlichkeit gerade über so beschriebene Eigenschaften interpretiert und auch gern so gelesen wird. Schaut man sich Filme an, werden die meisten Männerrollen in eben dieser machohaften und alldominanten Art präsentiert.
    Von der Schule weiß man es noch - ein richtiger Kerl schlägt sich durch - im wahrsten Sinne des Wortes.

    Ob es die Art Erziehung ausmacht, dass Liebe und Zärtlichkeit unter Männern so ein Schattendasein führt? Selbst unter den Schwulen gilt ja der potente Mann anscheinend weit mehr als einer, der besser kuscheln als ficken kann.
    In bestimmten schwulen Subs ist eine fast überbetonte Machohaftigkeit allerdings auch so etwas wie ein Fetisch, oder aufgetragenes Verhalten, scheint es.
    Verrohtheit und Gewalt als erotischer Reiz - auch wenn es ziemlich beängstigend wirkt, scheinen da für viele ansprechend.
    Such einer mal Lederfetisch und Romantik in Liebsamkeit - da taucht man auf verlorenem Posten. Überrohes Mannestum allenthalben verbietet schon die Idee.
    Man kann also gleich Selbstanalyse betreiben, und schauen, wo man mit derart Erziehungsfolgen konfrontiert wird.
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#9 Brünhild-SchantalleAnonym
  • 11.01.2019, 10:18h
  • Antwort auf #6 von Gerlinde24
  • Allerdings ist "traditionelle Weiblichkeit" genauso gefährlich und ausgrenzend, nur meistens versteckter.

    Auch Frauen üben Gewalt und Unterdrückung gegen ihre Kinder aus, Jungs wie Mädchen, und gegen andere Menschen generell, aber halt öfter durch psychische Gewalt als durch physische mit weniger auf den ersten Blick sichtbaren Narben. Besser ist das definitiv nicht.

    Ich warne eindringlich vor einer verklärten Romantisierung von "traditioneller Weiblichkeit" die genauso übel und schädlich ist wie ihr männliches Gegenstück!

    Vermutlich ist alles, was als "traditionell" hochstilisiert wird und letztlich nur übersteigerte Stereotypen sind, schädlich für das Individuum und die Menschheit. Diese Art von "traditionellem" Verhalten ist m.E. nichts weiter als rückständig unzivilisierte Gewaltausübung auf physischer und psychischer Ebene. Oder anders gesagt: Diese "männlichen" und "weiblichen" Verfechter*innen "traditioneller Werte" sind offenbar näher dran am Neandertaler als am Homo sapiens.

    Dass durchlässige, freiheitliche, weniger stereotype Konzepte von religionsfaschistisch-orthodoxen Ländern wie Russland und nationalfaschistisch-politischen Parteien wie der AfD samt "besorgten Eltern" bekämpft und lächerlich gemacht werden, ist eigentlich nur logisch. In einer freien Welt würden sie nämlich sehr schnell den Kürzeren ziehen, weil sie nicht mithalten können.
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#10 LotiAnonym
  • 11.01.2019, 10:21h
  • Antwort auf #8 von Homonklin44
  • Sehr gut zusammengefasster Beitrag.
    Was die Russen betrifft stimmt aber. Ebenso auf viele Nordamerikaner und Lateinamerikaner.
    In den 80er Jahren lernte ich einen jungen Mann aus Novosibirsk kennen über eine Anzeige. Als wir uns trafen, war ich zuerst über sein doch sehr männliches Verhalten erstaunt. Doch wie sich herausstellte, war dies nur seine Fassade, denn wie ich erfuhr geht das gar nicht ohne in diesem homophoben Land.
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#11 stromboliProfil
#12 MandalorianAnonym
  • 11.01.2019, 11:44h
  • Antwort auf #7 von Loti
  • Ja mal ehrlich, für viele Schwule ist der maskuline Mann und die Attribute die man mit ihn verknüpft (z.B. Kraft, Widerstandsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Beschützer, maskuliner Körper etc.) ein Ideal. Es gibt diejenigen die sich eher im weiblichen Freundeskreis (also mit ihren Schwestern) bewegen. Das hat vielfältige Gründe die von schlichter Sympathie bis hin zum Stigmamanagement reichen. Es gibt aber auch die Schwulen, die sich nur in Männergesellschaften richtig wohl fühlen. Die einen rauen Umgang pflegen und Männlichkeit nicht im Stigmamanagement vortäuschen sondern regelrecht zelebrieren. Der männliche Eros wird in der homosexuellen Geschichte seit Jahrtausenden kultiviert und ist auch in der jüngeren Geschichte in Kunst und Literatur ständiges Thema intellektueller Kreise. Der Einfluss homosexueller Subkulturen auf das was gesellschaftlich als männlich verstanden wird ist enorm. Und die Überschneidungen zwischen hetero- und homosexuellem Verhalten sind in nicht westlichen Kulturen z.B. Männlichkeitsritualen, Initiationsriten etc. bemerkenswert.
    Männliche Kultur sollte man also nicht einseitig in ein schlechtes Licht rücken. Dinge wie Homophobie, Unterdrückung der Frau, Gewalt gegen Schwächere etc. haben sehr vielfältige Gründe und nicht den einen Ursprung. Das fängt schon bei ganz natürlicher Massenpsychologie und dem Gruppenverhalten des Menschen an (der ist anders als wir). Aber auch in der christlichen Lehre ist die Frau schon von Anfang an minderwertiger und schlecht, in der konfuzianischen ist der älteste Sohn für die Ahnenverehrung zentral. Vergewaltigung findet sich geschlechterübergreifend überall dort wo Macht auf Gelegenheit trifft. Usw. usw.......
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#13 LotiAnonym
  • 11.01.2019, 12:53h
  • Antwort auf #12 von Mandalorian
  • Echt, ein netter wie sicher auch zutreffender Beitrag von Dir. Dann gehöre ich wohl zu denen, die feminine Schwule eher mögen. Obwohl ich mich persönlich nie festgelegt habe. Die Augen sind es, bei denen ich weich werde, ein sinnlicher Mund und schlang muß die Person sein. Alles andere ist zweitrangig. Überaus männliche Schwule fand ich schon immer uninteressant. Ebenso wer aktiv oder passiv ist, bedeutet mir nichts, da ich beides bevorzuge.
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#14 SoSoAnonym
  • 11.01.2019, 13:07h
  • Antwort auf #13 von Loti
  • Da muss ich mich Dir 100% anschliessen, aber das ist natürlich total individuell verschieden.
    Mein Partner z.B. steht bei seinen sexuellen "Ausflügen" auf genau diese sehr männlich wirkenden Schwulen, ( die ich nicht repräsentieren kann ) während ich eben solche Männer bevorzuge, wie Du. Mein Partner ist zum Glück für mich genauso.
    Aber das alles ändert nichts an unserer fast 30 Jährigen Liebe.
    Vielfalt ist schön.
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#15 ekkaAnonym
#16 LotiAnonym
  • 11.01.2019, 17:53h
  • Antwort auf #14 von SoSo
  • Meinen Glückwunsch für eine solch offene Partnerschaft. Ich weiß nicht ob ich das könnte. Habe in jungen Jahren nie an eine feste Partnerschaft gedacht, da ja auch die Angebote immer soooo verlockend waren. War nur zweimal im Leben echt verliebt und es hat nicht sollen sein. Jetzt im Alter schlägt dies um und ich würde gerne mit jemandem eine Partnerschaft eingehen. Doch welcher schöne junge Mann will schon etwas abgehalftertes um sich haben? Es sei denn, das Konto stimmt;-)
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#17 SoSoAnonym
  • 11.01.2019, 18:39h
  • Antwort auf #16 von Loti
  • Danke für Deinen Glückwunsch.
    Ja ich bin auch sehr froh über meine Situation, aber jung sind wir nun auch nicht mehr und eine andere Angst schleicht sich daher langsam ein.
    Was passiert, wenn einer von uns stirbt?
    Ich kann mir zum Beispiel ein Leben alleine überhaupt gar nicht vorstellen.
    Ich habe nie in meinem Leben alleine gelebt und habe sehr große Angst davor.
    Das ist die Kehrseite der Medaille.
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#18 LotiAnonym
  • 11.01.2019, 20:16h
  • Antwort auf #17 von SoSo
  • Möchte mir diese Antwort noch erlauben, wenn ich darf. Sie sind mit soviel Glück gesegnet und haben Jahrzehnte in LIEBE mit Ihrem Partner zusammen verbracht. Denken Sie nicht ans Ende, halten Sie fest im Glauben, das es noch Jahre so weitergeht.
    Ich kann hier nur für mich sprechen, aber LIEBE ist für mich leider ein Fremdwort und so ist für mich das Alleineleben wesentlich leichter im Alter. Als Vollwaise lernte ich sehr schnell alleine mit meinem Leben klarzukommen. Leider sind viele meiner damaligen Freunde an dieser unsäglichen Seuche verstorben. Freundschaften müssen gehegt u.gepflegt werden, auch hier habe ich leider versagt. Ich hoffe für Sie beide, dass Sie genügend Freunde um sich haben die sie Stützen und auffangen in der Not. LG.
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#19 Homonklin44Profil
  • 12.01.2019, 10:07hTauroa Point
  • Antwort auf #16 von Loti
  • Könnte ähnlich aus meinem Munde stammen.
    Ohne entsprechende Solvenz bleibt das unerreichbar, doch selbst dann wäre es ein gespielter Act.
    Man muss sich wohl oder übel damit abfinden, wenn man von der Liebe ausgelassen wurde, auch wenn es machmal traurig stimmt. Man kann sich ja für die anderen freuen, bei dene es geklappt hat.

    Eine natürliche Männlichkeit ohne das zusätzlich Aufgesetzte, ohne Aggro-Image und trotzdem gefühlig tolerant, würde sicher mehr Männer anziehend machen. Eine gewisse Balance der Persönlichkeit. Backe backe Kuchen-Fantasien zum Weiterträumen leider.
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#20 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#21 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 13.01.2019, 05:13h
  • Antwort auf #9 von Brünhild-Schantalle
  • Stimme Dir mit der "traditionellen Weiblichkeit" zu, nur, das war hier nicht das Thema. Solche Frauen haben gerne einen "besten schwulen Freund", mit dem sie sich schmücken können, aber wehe, wenn ihre beste Freundin sich als Lesbe outet! Dann sind die Ängste vor Homosexuellen wieder da! Und die Vorurteile auch.
    Ich hatte mal an einer Maßnahme vom Jobcenter teilgenommen, wo wir alle am PC saßen (in getrennten Räumen und Orten), um etwas zu lernen. Als eine der Frauen, die ich zu den "Traditionellen" rechnen möchte, erfuhr, dass ich TS war, griff sie mich verbal über den PC an, ging sogar bis zur Leitung. Sie war übrigens die "Klassensprecherin" der Gruppe.
    Um bestimmten Kommentaren vorzubeugen, dies zur Erklärung:

    Wenn ich schreibe, dass ich transsexuell war, so bezeichnet das nicht nur meine Selbstbezeichnung, sondern auch das, was Mediziner und Sexualwissenschaftler sagen, nicht, wie der Begriff umgangssprachlich benutzt wird.
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#22 LotiAnonym
  • 13.01.2019, 07:24h
  • Antwort auf #20 von Gerlinde24
  • Ach herrje, als ob ich das nicht wüßte. Natürlich gehts im Artikel um DEN Machomann schlechthin. Aber Du glaubst doch etwa nicht, den gibt es nur bei den Heten Männern. Das ich nicht lache. Schon mal von Kessen Vätern gehört, die herumstolzieren wie Kerle nur mit Brüsten und auch dementsprechend zulangen können? Das sind beileibe nicht nur Lesbische Frauen, obwohl diese Bezeichnung nur Ihnen zugeordnet wird. Heterofrauen mit Machoadditüde gibt es zuhauf, die sogar ihre Männer verprügeln. Nur davon wird so gut wie nie berichtet in der Öffentlichkeit.
    Und bitte verschone auch Du mich mit Deiner Selbstfindung als Transsexuelle hier.
    Gehört auch nicht zum Thema. Zudem wissen wir hier bereits, wer und was Du bist.
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#23 MandalorianAnonym
#24 NurIchAnonym
  • 13.01.2019, 09:30h
  • Für mich ist die Menschheit mit ihren zwei (und wer möchte auch weiteren Geschlechtern) toxisch!

    Ein geschlechtstypisches Verhalten wird vom APA kritisiert und hier auf Schwule zurechtgeschrieben, .. äh, bezogen und dann muss auch noch RT zur Bestätigung herangezogen werden. Gehts noch?
    Klar ist dies so auch richig, aber es so für seine eigene Sache zurechtlegen, ist nicht die Offenheit, die man sich doch immer von allen wünscht - oder?
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#25 SoSoAnonym
#26 TheDadProfil
  • 13.01.2019, 15:18hHannover
  • Antwort auf #20 von Gerlinde24
  • ""Hier haben wir von heterosexuellen Männern und der "traditionellen Männlichkeit" geredet, nicht von schwulen oder lesbischen Machos/Machas, die es zweifellos auch gibt.""..

    Äh ?
    Nöö..
    Im Artikel wie in der Studie geht es nicht um "heterosexualität" und Männlichkeit..

    Es geht um "Traditionelle Männlichkeit", und diese wird über die Erziehung in Familien nicht nur "heterosexuellen" männlichen Nachkommen nahe gebracht, sondern allen..
    Und damit auch den Mädchen..

    Und das hat dann explizite Auswirkungen auf z.B. Schwule Männer und Trans*-Menschen in diesen Familien, aber auch auf lesbische Frauen und Bisexuelle Menschen innerhalb dieser Familien, die dann zu einem großem Anteil von "heterosexuellen Männern" auf diese Gruppen ausgeht..
    Aber eben auch von Frauen, die als Mütter und Schwestern Teil dieser Familien sind, und das "Bild der traditionellen Männlichkeit" ebenso internalisieren wie ihre Brüder und Söhne..

    Die "Erziehungs-Strategie" um aus einem Jungen einen Macho zu machen hat nicht nur Auswirkungen auf diesen Jungen in der Familie..
    Sie hat explizite Auswirkungen auf die weiblichen Mitglieder der Familie..

    Denn die Behandlung eines Jungen in einer Familie als "kleiner Prinz" hat signifikante Auswirkungen auf die Mutter, die sich ihm gegenüber nicht mehr durchsetzen können wird, und auch auf die Schwester, die früh lernt, sehr viel "weniger wert" zu sein als der Bruder..

    Diese Auswirkungen schwächen sich außerhalb der Familie ein bisschen ab, immer dann wenn die "Mini-Machos" mit der Realität konfrontiert werden, sei es im Kindergarten oder der Grundschule, oder in einem Sportverein..
    Und sie verstärken sich auch außerhalb der Familie..
    Denn dort entfalten dann diese "Mini-Machos" ihre "Toxizität", erfahren aber auch das andere Jungen andere Allüren an den Tag legen..

    Es gibt aber nicht wirkliche Belege dafür, daß solche Allüren nur Ausdrucksform von "heterosexuellen" seien..
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#27 TheDadProfil
  • 13.01.2019, 15:23hHannover
  • Antwort auf #21 von Gerlinde24
  • ""Stimme Dir mit der "traditionellen Weiblichkeit" zu, nur, das war hier nicht das Thema.""..

    Warum nicht ?

    Weil man den Komplex "traditionelle Männlichkeit" ohne die explizite Betrachtung "traditioneller Weiblichkeit" bearbeiten könnte ?

    Das bezweifle ich !

    Denn das geht nicht..
    Es gibt wie in allen anderen Dingen auch immer einen Co-Faktor..
    Egal ob als Co-Abhängiger bei Drogen-Gebrauchern, oder als Co-Trans*-Menschen innerhalb einer Gruppe, es gib auch ein "Co-Gefüge" zu einer "traditionellen Männlichkeit", und dort bietet sich die "traditionelle Weiblichkeit" an, ja, sie drängst sich geradezu auf..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#28 iacobusAnonym
  • 14.01.2019, 08:03h
  • Was anderes könnte man von dem vom Kreml gesteuerten Sender erwarten? Wer guckt das außer engstirnigen Köpfen?
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