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Einzelkommentar zu:
US-Psychologen: "Traditionelle Männlichkeit" ist gefährlich


#9 Brünhild-SchantalleAnonym
  • 11.01.2019, 10:18h
  • Antwort auf #6 von Gerlinde24
  • Allerdings ist "traditionelle Weiblichkeit" genauso gefährlich und ausgrenzend, nur meistens versteckter.

    Auch Frauen üben Gewalt und Unterdrückung gegen ihre Kinder aus, Jungs wie Mädchen, und gegen andere Menschen generell, aber halt öfter durch psychische Gewalt als durch physische mit weniger auf den ersten Blick sichtbaren Narben. Besser ist das definitiv nicht.

    Ich warne eindringlich vor einer verklärten Romantisierung von "traditioneller Weiblichkeit" die genauso übel und schädlich ist wie ihr männliches Gegenstück!

    Vermutlich ist alles, was als "traditionell" hochstilisiert wird und letztlich nur übersteigerte Stereotypen sind, schädlich für das Individuum und die Menschheit. Diese Art von "traditionellem" Verhalten ist m.E. nichts weiter als rückständig unzivilisierte Gewaltausübung auf physischer und psychischer Ebene. Oder anders gesagt: Diese "männlichen" und "weiblichen" Verfechter*innen "traditioneller Werte" sind offenbar näher dran am Neandertaler als am Homo sapiens.

    Dass durchlässige, freiheitliche, weniger stereotype Konzepte von religionsfaschistisch-orthodoxen Ländern wie Russland und nationalfaschistisch-politischen Parteien wie der AfD samt "besorgten Eltern" bekämpft und lächerlich gemacht werden, ist eigentlich nur logisch. In einer freien Welt würden sie nämlich sehr schnell den Kürzeren ziehen, weil sie nicht mithalten können.
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