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Einzelkommentar zu:
US-Psychologen: "Traditionelle Männlichkeit" ist gefährlich


#26 TheDadProfil
  • 13.01.2019, 15:18hHannover
  • Antwort auf #20 von Gerlinde24
  • ""Hier haben wir von heterosexuellen Männern und der "traditionellen Männlichkeit" geredet, nicht von schwulen oder lesbischen Machos/Machas, die es zweifellos auch gibt.""..

    Äh ?
    Nöö..
    Im Artikel wie in der Studie geht es nicht um "heterosexualität" und Männlichkeit..

    Es geht um "Traditionelle Männlichkeit", und diese wird über die Erziehung in Familien nicht nur "heterosexuellen" männlichen Nachkommen nahe gebracht, sondern allen..
    Und damit auch den Mädchen..

    Und das hat dann explizite Auswirkungen auf z.B. Schwule Männer und Trans*-Menschen in diesen Familien, aber auch auf lesbische Frauen und Bisexuelle Menschen innerhalb dieser Familien, die dann zu einem großem Anteil von "heterosexuellen Männern" auf diese Gruppen ausgeht..
    Aber eben auch von Frauen, die als Mütter und Schwestern Teil dieser Familien sind, und das "Bild der traditionellen Männlichkeit" ebenso internalisieren wie ihre Brüder und Söhne..

    Die "Erziehungs-Strategie" um aus einem Jungen einen Macho zu machen hat nicht nur Auswirkungen auf diesen Jungen in der Familie..
    Sie hat explizite Auswirkungen auf die weiblichen Mitglieder der Familie..

    Denn die Behandlung eines Jungen in einer Familie als "kleiner Prinz" hat signifikante Auswirkungen auf die Mutter, die sich ihm gegenüber nicht mehr durchsetzen können wird, und auch auf die Schwester, die früh lernt, sehr viel "weniger wert" zu sein als der Bruder..

    Diese Auswirkungen schwächen sich außerhalb der Familie ein bisschen ab, immer dann wenn die "Mini-Machos" mit der Realität konfrontiert werden, sei es im Kindergarten oder der Grundschule, oder in einem Sportverein..
    Und sie verstärken sich auch außerhalb der Familie..
    Denn dort entfalten dann diese "Mini-Machos" ihre "Toxizität", erfahren aber auch das andere Jungen andere Allüren an den Tag legen..

    Es gibt aber nicht wirkliche Belege dafür, daß solche Allüren nur Ausdrucksform von "heterosexuellen" seien..
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