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"Unverzeihlich"

Lady Gaga entschuldigt sich für Zusammenarbeit mit R. Kelly

Wegen der Missbrauchsvorwürfe will die LGBTI-Ikone nie wieder mit dem Musiker R. Kelly kooperieren. Der gemeinsame Song "Do What U Want (With My Body)" darf nicht mehr verkauft werden.


Lady Gaga nennt die Vorwürfe gegen R. Kelly "schrecklich" und "unverzeihlich" (Bild: Justin Higuchi / flickr)

Nach den jüngsten Missbrauchsvorwürfen gegen Musiker R. Kelly hat sich Pop-Ikone Lady Gaga für ihre Zusammenarbeit mit dem Sänger entschuldigt.

"Ich entschuldige mich für mein schwaches Urteilsvermögen, als ich jung war, und dafür, nicht früher etwas gesagt zu haben", teilte die Musikerin über den Kurznachrichten Twitter mit. Gleichzeitig kündigte sie an, nie wieder mit dem Musiker zusammenarbeiten und den Song "Do What U Want (With My Body)" von iTunes und anderen Streamingplattformen entfernen zu wollen.

Twitter / ladygaga

R. Kelly bestreitet die Vorwürfe

Mit der im US-Sender Lifetime in den letzten Tagen ausgestrahlten Doku-Serie "Surviving R. Kelly" haben teils seit Jahrzehnten bekannte Missbrauchsvorwürfe gegen den Sänger an Schlagkraft gewonnen. Kelly hat die Vorwürfe entschieden abgestritten und wirft seinen Kritikern eine Rufmord-Kampagne vor. Zahlreiche Frauen werfen dem 52-Jährigen darin vor, sie sexuell oder emotional missbraucht zu haben, teils schon im Teenager-Alter.

"Ich stehe zu 1.000 Prozent hinter diesen Frauen, glaube ihnen, und weiß, dass sie leiden und Schmerzen haben", kommentierte Lady Gaga. Ihre Stimmen sollten gehört und ernst genommen werden. Die Vorwürfe gegen den Sänger nannte die LGBTI-Ikone "schrecklich" und "unverzeihlich".

"Do What U Want (With My Body)" hatte die Sängerin im Jahr 2013 veröffentlicht. "Als Opfer von sexueller Nötigung habe ich Song und Video in einer düsteren Phase meines Lebens gemacht", erklärte sie. Ihre Absicht sei es gewesen, etwas "extrem Trotziges und Provozierendes" zu schaffen, weil sie "wütend" war und ihr eigenes Trauma noch nicht verarbeitet hatte. Die beiden traten zusammen in der Late-Night-Show "Saturday Night Live" und bei den American Music Awards auf. (cw/dpa)

Direktlink | Das offizielle Video zum Song mit guest vocals von R. Kelly



#1 MariposaAnonym
  • 11.01.2019, 13:32h
  • Ich kann mit ihr und ihrer Musik so gar nichts anfangen - aber mit diesem Statement zeigt sie ganz klar Rückgrat. Sie gehört auch zu den wenigen Promis, bei denen ich das Engagement für unsereins ziemlich glaubwürdig finde.
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#2 Andy2Anonym
  • 11.01.2019, 14:26h
  • Antwort auf #1 von Mariposa
  • Ja, mir geht's da genau umgekehrt. Ich kaufe ihr ihr Engagement überhaupt nicht ab und glaube, dass sie auf dem Rücken von LGBTQ+ Menschen Karriere gemacht hat. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    Was ihre Stellungnahme zu R. Kelly angeht - das wusste man doch damals schon alles? Als sie das Duett aufgenommen hat, habe ich mich gefragt: Wieso singt sie mit einem Kinderschänder? Mit ihrem Statement ist sie ganz schön spät dran, finde ich.
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#3 UnschuldsvermutungAnonym
  • 11.01.2019, 17:43h
  • Seine Schuld ist meines Wissens nach nicht bewiesen, also was soll das ganze bitte?
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#4 Michael PAnonym
  • 11.01.2019, 23:25h
  • Die Frau verdient weder Verständnis noch Respekt für die Entscheidung dieses Lied für den Download zu löschen.

    1. Sie wusste schon bevor sie den Song veröffentlicht, dass es um Kelly Gerüchte und Anschuldigungen gibt.

    2. Sie hat es vorab angekündigt, so konnte sie noch einmal richtig Kasse machen (der Song ist auf Platz 11 der Downloadscharts gesprungen)

    3. There can be 100 People in the room.....
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#5 HmmmAnonym
  • 13.01.2019, 20:49h
  • Ehrlich gesagt wundere ich mich auch etwas, weshalb sie erst so spät von den Anschuldigungen erfahren hat. Das wurde bereits 2003 bekannt.
    Übrigens ist es schon etwas eigenartig, als er mit Aalyiah eine Ehe eiging, obwohl sie erst 15 Jahre alt war und im Ehevertrag 18 Jahre angegeben wurde.

    Es gibt einige Aussagen von Betroffenen, die vermuten lassen, dass an den Anschuldigungen durchaus was dran ist.
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