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Projekt der Antidiskriminierungsstelle

Schulen gegen Diskriminierung: Bewerbungsstart bei fair@school

Bis kurz vor Frühlingsanfang können sich alle, die sich an deutschen Schulen für Vielfalt engagieren, an einem Wettbewerb der Antidiskriminierungsstelle beteiligen.


Diesjähriger Bewerbungsschluss ist der 15. März

  • 14. Januar 2019, 14:22h, noch kein Kommentar

Der Wettbewerb fair@school sucht bis zum 15. März Projekte und Initiativen an Schulen, die sich gegen Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Identität oder Behinderung einsetzen. Den Siegern des von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Zusammenarbeit mit dem Cornelsen-Verlag ausgetragenen Wettbewerbs winken dabei Geldpreise von insgesamt 6.000 Euro.

"Auf dem Schulhof kann ein rauer Wind wehen: Immer wieder machen Kinder und Jugendliche Diskriminierungserfahrungen. Hier setzen sich aber auch viele Menschen in besonderer Weise für Vielfalt, Chancengleichheit und ein gutes Miteinander ein", so beschreiben die Organisatoren den Hintergrund der Initiative.

Teilnehmen kann, wer sich an einer allgemein- oder berufsbildenden Schule in Deutschland für Vielfalt stark macht. Gesucht werden Projekte, die die Unterrichts- und Lernkultur der Kinder und Jugendlichen verändern und zu Diversität an Schulen beitragen. Sie sollten nachhaltig angelegt sein und auch an anderen Schulen zum Einsatz kommen können.

Sieger werden im Sommer ausgezeichnet

Drei herausragende Projekte werden im Sommer in Berlin ausgezeichnet. Das Zentrum für Bildungsintegration (ZBI) der Stiftung Universität Hildesheim übernimmt die Begutachtung der eingereichten Projekte und nominiert bis zu zehn Bewerber. Eine hochkarätige Jury mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis entscheidet dann, welche Schulprojekte prämiert werden. Alle Informationen zur Ausschreibung und Teilnahme gibt es bei www.fair-at-school.de.

Der Wettbewerb fair@school wird dieses Jahr zum dritten Mal ausgetragen. Bei der ersten Preisverleihung 2017 konnte der Respektklub der Berliner Kurt-Schwitters-Gesamtschule den ersten Preis gewinnen – der Klub setzt sich für die Wertschätzung und Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt ein (queer.de berichtete). Im vergangenen Jahr belegte die Berufsfachschule Sozialassistenz Berlin mit dem Projekt "Interkulturelles Lernen" den ersten Platz. (pm/dk)