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Kommentare zu:
"Family Guy"-Macher wollen Schwulenwitze "stufenweise herunterfahren"


#1 Simon HAnonym
  • 15.01.2019, 12:23h
  • Da sind die Simpsons vorbildlich, weil dort zwar auch immer wieder mal Homosexualität thematisiert wird, aber niemals verletztend oder indem Schwule und Lesben als minderwertige Witzfiguren dargestellt werden.
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#2 Mini MickeyAnonym
  • 15.01.2019, 12:30h
  • Antwort auf #1 von Simon H
  • Wobei Family Guy sich ja nicht über LGBT*IQ lustig gemacht hat, sondern über eine Gesellschaft, die LGBT*IQ stereotypisiert. Das wäre in einer aufgeklärten Welt gar kein Problem, aber da diese Welt zunehmende unaufgeklärt ist, muss der Schritt wohl vollzogen werden, um LGBT*IQ nicht zu schaden.
    Das ist einfach ein weiteres Indiz für einen Rollback in der westlichen Welt.
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#3 famguyAnonym
  • 15.01.2019, 12:32h
  • Ich lese das als Aussage, sensibler zu sein. Die "Schwulenwitze" sind ja teilweise gar In-Jokes und sorgen für mehr Sichtbarkeit, siehe etwa das Paar in American Dad. Der Aids-Witz ist grenzwertig, aber letztlich auch lustig und enttabuisierend. Als Cis bewertet: Insgesamt war auch das Handling von Quagmires "Vater" positiv. Das Gekotze war allerdings falsch und unlustig, auch weil es einfach viel zu lange dauerte.
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#4 DannyMarc
  • 15.01.2019, 12:41h
  • Och nee bitte nicht! Was soll das?! 1. Sind die Witze, egal um welche Gruppe es geht, einfach richtig gut und 2. lebt diese Serie davon immer etwas unterhalb der Gürtellinie zu sein. Family Guy ohne Witze die hart an der Grenze sind wird einfach ein ganzes Stück langweiliger.
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#5 KetzerEhemaliges Profil
  • 15.01.2019, 13:47h
  • Soso. "Stufenweise".

    Ein bisschen Homophobie soll also schon noch ein Weilchen lang bleiben, oder? Damit die Zuschauer_innen nicht gleich scharenweise weglaufen...

    Wo kämen wir schließlich hin, wenn Schwulenwitze einfach abgeschafft würden? Macht Homophobie so süchtig, dass man die Abhängigen langsam entwöhnen muss?

    www.querverlag.de/ich-hab-ja-nichts-gegen-schwule-aber/
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#6 Homonklin44Profil
  • 15.01.2019, 14:16hTauroa Point
  • Klingt wie so allmählich ausschleichen lassen, wie wenn man den kalten Entzug fürchtet.
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#7 Ith__Ehemaliges Profil
  • 15.01.2019, 15:23h
  • Antwort auf #2 von Mini Mickey
  • Also, sorry, wenn ein Autor so ganz unironisch die von ihm dargestellte Transphobie in der realen Welt damit rechtfertigt, dass ihm wahrscheinlich selbst schlecht geworden wäre, ist das eindeutig keine Kritik mehr an einer ausgrenzenden, abwertenden Gesellschaft. Sondern eine Erklärung der unzweifelhaften Selbstverständlichkeit dieser Ausgrenzung als echter und tatsächlicher Standpunkt des Autors.
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#8 qwertzuiopAnonym
#9 schadeAnonym
  • 15.01.2019, 19:05h
  • Ich fand die Witze oft gut, über Geschmack kann man streiten. Die anderen können ja abschalten. So einfach ist das.
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#10 GryffyndorAnonym
  • 15.01.2019, 20:06h
  • "Family Guy" ist meine Lieblingsserie und Stewie ist meine Lieblingsfigur, der ist einfach super!
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#11 NichtSchadeAnonym
  • 15.01.2019, 20:33h
  • Antwort auf #9 von schade
  • So einfach ist das nicht. Abschalten bedeutet, dass der Fernseher aus ist, aber die Witze in der Serie gibt es dann trotzdem noch.
    Ob diese Witze Geschmackssache sind, das kann man so pauschal auch nicht sagen. Manche fühle sich davon diskriminiert und deswegen kann man dann nicht mehr von Geschmack reden.

    Ich finde es gut, dass es Verbesserungen gibt, denn es gibt genug Leute, die diese Witze nutzen, um tatsächlich Homophobie umzusetzen, und das muss durch solche Witze nicht unterstützt werden, meiner Meinung nach.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#12 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 16.01.2019, 07:08h
  • Es gibt homophobe und transpobe Witze, die vom Aufbau so gut sind (wegen dem überraschenden Ende), dass ich mitlache. Andererseits gibt es aber auch viele Witze dieser Art, wo ich wütend den Erzähler ansehe, und ihm deutlich meine Meinung sage.
    Witze haben zwei Bedeutungen:

    1. Sie sollen helfen, "Dampf abzulassen".

    2. Sie sollen sich über Eigenarten (wirkliche oder angenommene) einer Person oder einer Gruppe lustig machen, meist mit dem Ziel, diese Person/Gruppe verächtlich zu machen, um damit die eigene Person/Gruppe zu erhöhen.

    Ich denke, man sollte auch hinhören, warum eine Person einen Witz erzählt?
    Kenne die Serie nicht, aber habe mal erlebt, wie ein Freund, der professionell Drehbücher schreibt, und bi ist, dazu gezwungen werden sollte, einen Charakter als schwul umzuschreiben, auf den ein anderer Charakter mit blöden Sprüchen herumhackt. Er hat sich geweigert, und dadurch den Auftrag nicht bekommen.
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#13 Ith__Ehemaliges Profil
  • 16.01.2019, 11:14h
  • Antwort auf #11 von NichtSchade
  • Ach, naja, ist ja auch so... wenn man sich hier einige Kommentare bei Trans*-Themen anguckt, hat der zitierte Autor doch spätestens dann nen Stein im Brett, wenn er uns nochmal vorkaut, dass schwule Männer selbstverständlich sein Verständnis dafür genießen, wenn ihnen beim Gedanken an ein nicht-Penis-Geschlechtsteil die Kotze hochkommt.
    Da kann man es ihm auch nachsehen, wenn jemand anders die Vorstellung von einem noch oder mal da gewesenen Penis, aka aus transphober Sicht ja verkappte Homosexualität, ekelerregend findet.

    Ich schätze, solange man ihnen selbst die Transphobie lässt, wird sich die Zahl der Leute, die widersprechen würden, arg in Grenzen halten. Dafür hab ich zu dem Thema schon zu viele Diskussionen hier geführt.

    So ein bisschen hab ich den Verdacht, dass das diesbezügliche Zitat genau dazu überhaupt angebracht wurde. Als kleine Erinnerung daran, dass man sich zweimal überlegen sollte, ob man den cis-Heten wirklich den Spaß missgönnen will, wenn der Preis dafür lautet, dass man selbst mit der Diskriminierung aufhören müsste.
    Ich schätze allerdings, ich kann da beruhigen. Schwule nur fürs Schwulsein allein eklig oder komisch zu finden, war selbst in meiner konservativen Familie schon Mitte der 90er außer Mode - solange sie sich benehmen. Die Hemmschwelle gegenüber Trans*Leuten liegt da gesamtgesellschaftlich nach wie vor deutlich niedriger.
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#14 SchlüssigAnonym
  • 16.01.2019, 13:14h
  • Antwort auf #13 von Ith__
  • Sehr viele Menschen kennen die Schwäche eines prinzipiellen Ekels vor Geschlechts- und Ausscheidungsorganen.
    Dieser Ekel wird bei den Meisten nur dadurch überdeckt, dass sexuelle Attraktion ins Spiel kommt.
    In diesen Fällen, kann sich Ekel sogar in sexuelle Erregung umkehren.
    Man bedenke nur einige Fetische.
    Stellt man während der sexuellen Interaktion oder im Nachhinein fest, dass die sexuelle Attraktion auf einer Täuschung oder einem Missverständnis beruhte, kann der Ekel sich wieder Bahn brechen.
    Das im Beisein des betroffenen Sexualpartners zu thematisieren halte ich für mehr als unangebracht.
    Aber das Phänomen ist nicht auf schwule Männer beschränkt. Lesbische Frauen die plötzlich in der Unterhose ihrer vermeintlich Auserwählten einen Penis finden, reagieren häufig entsprechend.
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#15 Simon HAnonym
  • 16.01.2019, 16:37h
  • Antwort auf #9 von schade
  • "Ich fand die Witze oft gut, über Geschmack kann man streiten. Die anderen können ja abschalten. So einfach ist das."

    1. Ja, über Geschmack kann man streiten. Aber Herabwürdigung oder Lächerlichkeit auf Kosten anderer ist eben keine Frage des Geschmacks.

    Wenn ich mich über Punkte Deines Aussehens oder Deines Verhaltens lustig machen würde, wäre das ja auch keine Geschmacksfrage, sondern schlicht und einfach herabwürdigend.

    2. Nein, so einfach ist es eben nicht, dass man abschaltet, wenn es einem nicht gefällt. Denn es gibt ja genug andere, die es gucken und die davon beeinflusst werden.

    Ansonsten müsste man ja auch sagen, dass man sich ja auch Beleidigungen, Verleumdungen und Hetze nicht anhören muss, sondern einfach weggehen könne.

    Ich bin zwar auch für Freiheit der Kunst, aber auch die endet (wie alle Freiheitsrechte) dort, wo andere in ihrer Freiheit eingeschränkt werden. Ansonsten wäre es ja auch kein Freiheitsrecht, sondern ein Unterdrückungsrecht.
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#16 TheDadProfil
  • 16.01.2019, 22:05hHannover
  • Antwort auf #7 von Ith__
  • ""MacFarlane zeigte sich damals über die negativen Reaktionen auf die Folge überrascht und verteidigte die Geschichte: "Wenn ich herausgefunden hätte, dass ich mit einer Transsexuellen geschlafen habe, hätte ich mich möglicherweise auch übergeben auf die selbe Art, wie wenn ein schwuler Mann eine Vagina anschaut und sagt: 'Oh mein Gott, das ist ekelerregend.'""..

    ""Sondern eine Erklärung der unzweifelhaften Selbstverständlichkeit dieser Ausgrenzung als echter und tatsächlicher Standpunkt des Autors.""..

    Du denkst also ernsthaft, alle Schwulen Männer würden sich beim Anblick einer Vagina übergeben ?

    Denn das sagt Dein Satz jetzt aus !

    Dir erschließt sich also weder Ironie, noch Sarkasmus ?
    Kuck an..
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#17 stromboliProfil
  • 17.01.2019, 00:30hberlin
  • Antwort auf #13 von Ith__
  • wie hier geschrieben, ist der ausdruck kotzen zu müssen wenn man als schwuler mann eine weibliche vagina
    betrachtet , wirklich grenzwertig.

    Sich aber als schwuler mann nicht damit abfinden zu müssen, im bett weibliche geschlechtsteile als stimulierend annehmen zu müssen, nur weil gegenpart ( transmann ohne GO, frau mit "schwulem denken..) es gerade so passt, ist eine alte geschichte der umpolungsphantasie, wie sie im reaktionären gedankengut von wüstenstorm-kelle -beverfoerde v. storch gang und gebe ist.
    Es ist erschreckend, wie durchaus emanzipatives wollen zum reaktionären selbstbedingsanspruch wird.

    Mittels solcher sprache wie " schwuler mann braucht einen anderen blick als bisher, um auch sexuelle stimulanz in weiblichen geschlechtsteilen erleben zu können, so dieser nur dank transition nunmehr mann ist, gibst du deine ansprüche an schwule männer rüber.
    Wo bleibt da dein wissen über homosexualität , über geschlechtzuordnung im gleichgeschlechtlichen empfinden?
    Alles nur alter kram, dem man durch die projektion der eigenen mentalen transition eine zu akzeptierende realität entgegen setzt.
    Hypothetisch betrachtet: Menschlich gesehen kann ich mit dir als person des öffentlichen lebens ohne jegliche einschränkung , als mann umgehen. Als potentieller sexueller partner aber nicht.
    Ich schreib dies im wissen um deinen status als nonGO und eben als solcher cis homo.

    Frage denn auch mal an: wird dir in den von dir beschriebenen "ablehnungen" durch "cis-homos" bewusst, woher diese möglicherweise kommen.
    Wie wärs mal mit einer trennung deiner sexuellen ansprüche und der dir emotional entgegengebrachten zuneigungen.
    Nicht genügend, weil den gesetzen erwartungen nicht entsprechend.
    So im voraus jegliche kommuniktion unmöglich wird.
    Mal ganz einfach gefragt: lehnen die dich wegen deines GO-status ab oder vielleicht wegen deiner argressiven art der vorauseilenden selbstverteidigung, wie du sie hier zeigst.
    Und dass man über deinen status nicht reden dürfe weil .. das geht an allen regeln von kommunikation und entwicklung empathischer bezüge vorbei.

    Warum machst du dir nicht mal gedanken darüber, dass dein drängen in das schwule eigentlich in deiner derzeitigen und womöglich dauerhaft angestrebten GO situation, völlig an den ansonsten sich bietenden möglichkeiten vorbei geht.
    Siehe kontaktsuche im bisexuellen bereich.
    Da fällt das geschlecht oder zuwendung zu dem einen oder anderen geschlechtsorganen nicht ins gewicht. Deren "normen sind im gegenteil zu den hetero/homosexuellen normen weiter gefächert.

    Es würde auch die ständige vorwurfsebene vom cis-schwulen mal auf die eigentliche ebene zurück führen: der frust , eben nicht mit den geschlechtlichen merkmalen vollständig in einer gruppe anzukommen, die eben aus gründen der genitalen fixierung gleichgeschlecht fühlt.
    Das gilt natürlich auch umgekehrt weiblich- transfrau o.GO mit drang in lesbische zusammenhänge.

    Hab mich mit lesben über dieses phänomen unterhalten und ebenso inhaltliche zustimmung erhalten.
    Da will man den schwanz nicht sehen-fühlen.

    Das ist aber nicht transphob!
    Es beschreibt die sozialisationsmängel und hetero/homonormative eingrenzung, denen wir insgesamt in unseren sexuellen ausprägungen unterworfen sind.

    Sichtbar auch da, wo transmenschen in ein heteronormatives geschlecht "zurück" drängen.
    Man sucht das andere geschlecht , weil das biologisch zufällige eben anerkannter weise nicht das gefühlte ist.
    Von neuen geschlechtern, abseits unserer hetero-binären "vorbilder aber habe ich bisher weder von dir noch von anderen hier etwas lesen-
    & erfahren können.
    Nicht mal im intersexuellen , gibt es dort doch auch nur die "beliebigkeit des wechselns der binär vorhanden geschlechtidentitäten.
    Entsprechend kurz und ebenso non-emanzipativ der begriff: non-binär.

    Eindeutigkeit durch uneindeutig machung aber ersetzt nicht neues zu entdeckendes geschlechtsdenken.
    Heute fühl ich mich mal so ,morgen so.. macht nicht den "neune geschlechtstypus aus, der das alte heteronormative denken entgültig überwindet.
    Und schon gar nicht das sexuelle miteinander, dass auch hierüber hinaus immer eine vielfältige angelegenheit sein wird, mit einschränkungen da, wo erotik-stimmulanz-lust&begierde auch mit äusserlichen attributen belegt ist.
    Wir werden vor allem lernen müssen, "anders zu sein!
    Hieraus ein sexuell politisches spektakel machen, wäre ein erster schritt sich vom alten zu befreien.
    Ansatzweise gelebt , aber im sumpf der mittelmäßigkeit heutiger lgbtq* politik versandet.

    Überschreitende ansätzte zum sexuell ankommen findet mensch heutzutage da, wo mittels fetisch mit dem vorhandenen gespielt wird.
    Siehe KitKat...
    Durchaus eine sehr befriedigende angelegenheit, die einem in "andere welten entführt.
    Meist eine bisexuelle angelegenheit...
    Auch ein ort, wo man gleichgesinnte ohne "vorurteile über geschlechtorgane findet. Mit gleichen körperlichen & mentalen eigenschaften und bedürfnissen.

    Weiterer fakt aus meiner sicht: der mangell an trans* lokalitäten und vergnügungen, die ihen den sutzraum bieten , in dem sie ihre heutige situation gemiensam überdenken und bewältigen können. Auch dies ein hinweis aus der geschichte der schwulen- lesbischen geschichte.
    Auch dahingehend , dass für zeiten der selbstfindung auch eine einhaltliche trennung von der sogenannten community statt finden muss.
    Gemeinsam agieren und solidarität abfordern, heißt auch das unterscheidende der einzelnen minderheiten endlich zu kapieren.
    Was nicht heißt, dass der äussere feind, die heteronorm und ein hierauf aufbauendes gesellschaftssytem, nicht in gemeinsamen aktionen bekämpft werden muss.
    Hier würde ich gedanklich in deiner situation ansetzen.
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#18 EternalAlmanAnonym
  • 17.01.2019, 08:06h
  • Antwort auf #17 von stromboli
  • "Hab mich mit lesben über dieses phänomen unterhalten und ebenso inhaltliche zustimmung erhalten.
    Da will man den schwanz nicht sehen-fühlen.

    Das ist aber nicht transphob! "

    Dieser ganze Kram, hat zwei Ursprünge: Politische Motivation "Ich will den Schwanz/Die Muschi nicht sehen, weil es gegen meine Philosophie geht!" wie Veganer, die behaupten ihnen würde nun von Fleisch schlecht, wegen der armen Tiere, Fleisch würde stinken usw.

    Die andere Seite ist Trauma: "Ich will den bösen Penis des Vergewaltigers/ die Möse der Vergewaltigerin nicht wieder spüren!"

    Menschen ohne solche Probleme, lassen sich von der Gesamterscheinung eines Menschen erregen, wenn die Person männlich wirkt, wird sie androphile Menschen anziehen, wenn sie weiblich wirkt gynephile, ganz einfach. Das ist der natürliche Mechanismus, der natürlich von politischer Einstellung oder Trauma gestört sein kann.

    Wenn der Typ dich im angezogenen Zustand erregt, wenn er sich dann aber auszieht du einen Schreikrampf kriegst, liegt es an deiner Einstellung oder an einem Trauma. Dein Körper will ihn, dein Kopf sträubt sich jedoch.

    Bisexuelle sind übrigens mehrheitlich eher von Transpersonen abgeneigt, weil das eben wiederum gegen ihre politische Einstellung geht: Mit beiden Geschlechtern ja bitte, mit Monstern, oh bitte, nein, wir sind doch keine Perversen! schon oft gelesen und gehört.

    Das ist nicht transphob, weist aber auf eine psychische Problematik/Blockade hin.
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#19 stromboliProfil
  • 17.01.2019, 10:44hberlin
  • Antwort auf #18 von EternalAlman
  • lieber freund, mir mit einem solchen vergleich kommen zu wollen um sexuelles begehren zu erklären, hat nicht alle am kronleuchter!

    "wie Veganer, die behaupten ihnen würde nun von Fleisch schlecht, wegen der armen Tiere, Fleisch würde stinken usw."
    sexualität und ihre triebstruktur ist eben nicht veganes zeitgeistgedöns und schon gar nicht miteinander vergleichbar. Und es geht nicht um "stinken-ekel oder sonstiges kotzgewürge, es geht um die auch im körperlichen sich manifestierende lust am gegenüber.
    Und da entscheide ich , welche mir mehr lust bereitet und unter welchen umständen ich mich dem ganzen prozedere ausetze.

    Das schreibe ich als person die wohl nicht bi, aber im laufe meines lebens mehrfach mit frauen geschlafen hat.
    Es ist hier klar, dass der sexuelle kontakt eher zufällig in zusammenhang mit einer besonderen situation entstanden ist. Nicht unangennehm, aber auch nicht weiterführend. Trotz anerkennung der einnehmenden persönlichkeit , kein sich hieraus ableitendes sexuelle interesse.
    Es hat mich auch darüber aufgeklärt, was meine phantasien anregt. Und ja, sie sind genital!

    Vor ein paar jahren bei einem filmfestival, erlebte ich die begegnung der "dritten art". Ein bildhübscher junge mit knabenhaft ephebenhaftem aussehen betrat das noch leere kino, lächelte mir zu und ich versank in spätpubertäre träume. Beim gespräch nach der vorstellung wurde mir klar einem wohl in transition befindlichen gegenüber zu stehen.
    Hier konnte ich von einem ephebophilem begehren meinerseits sprechen. Konnte so über die geschlechtdiverenz hinaus begehrlichkeit entwickeln, oder wie du so schön formulierst, mich der knabenhaft androphilen ausstrahlung hingeben.

    Was mache ich nun mit dem erwachsen , mit bart mir entgegentretenden?
    Sicher, mein "beuteraster" in meiner aktiven zeit. Aber das hier abgebildete männliche, endet doch nicht an der gürtellinie oder beim umgeschnallten kunstpenis.

    "Wenn der Typ dich im angezogenen Zustand erregt, wenn er sich dann aber auszieht du einen Schreikrampf kriegst, liegt es an deiner Einstellung oder an einem Trauma. Dein Körper will ihn, dein Kopf sträubt sich jedoch."
    Umgekehrt wird ein schuh draus: mein kopf will ihn ( äusserlichkeit- persönlichkeitsausstrahlung etc ) , aber mein körper ( libido-lustempfinden und hinreichende phantasien.. etc.) wehrt sich.

    Mal vom trans*thema abgesehen: wissen wir überhaupt nichts mehr über die schwulen -lesbischen scheinehe zu ziten der verfolgung?
    Darüber, wie mann sich frau, frau sich mann näherte um der herterosexuellen pflichten sich zu entledigen.
    Schon mal mit leuten über deren situation geredet, die groteske, sich einen anderen partner vorzustellen, um so wenigstens der/dem partnerInnen eine spur von "leibesbeweis- sprich liebesbeweis " entgegen zu bringen.
    Soll lüge denn das neue einmaleins der sexuellen befreiung sein?

    Sicher; im begehren spielt auch die sich anbietende persönlichkeit eine nicht unwichtige rolle. Aber wie oft erfahren wir, dass zwar der persönlichkeitsinput funktioniert, aber trotzdem die libido nicht mitspielt. Selbst im hetero oder cishomo- schwul-lesbischen miteinander.

    "Menschen ohne solche Probleme, lassen sich von der Gesamterscheinung eines Menschen erregen, wenn die Person männlich wirkt, wird sie androphile Menschen anziehen, wenn sie weiblich wirkt gynephile, ganz einfach."

    Wäre es wirklich so einfach und ich ein einzelfall des unverbesserlichen cis-homos, müsste Ith_ eigentlich ein ausgefülltes sexualleben führen können.
    Seine beiträge sprechen da für eine andere erfahrung...

    Mit meiner these vom bi-sexuellen lehne ich mich an meine
    erfahrung mit transmenschen in italien ( napoli-roma- palermo) an.
    Und mit den wenigen kontakten hier mit transmenschen in berlin, erfahre ich immer wieder, dass es "heterosexuelle" - sprich bi menschen sind, die den kontakt zu transfrauen suchen. Mir fehlt information seitens des umganges mit transmännern, ausser dem was Ith_ hier von sich gibt.
    Ob bi-sexualität eine höhere affinität gegenüber transmenschen haben kann ich nur an den erlebnissen im kitkat messen.
    Nun ist persönliches nicht der gradmesser für wissenschaftliche beweisführung.
    Ich führe hier nur diese überlegung mit ein.
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#20 SchlüssigAnonym
  • 17.01.2019, 11:22h
  • Antwort auf #19 von stromboli
  • Vielen Dank @stromboli.

    Deine ausführlichen und zutreffenden Antworten sowohl an @Ith__ als auch @EternalAlman entlasten mich von dem brennenden Gefühl, diesen beiden vehement zu widersprechen.
    Kann Deine Bemerkungen zu gut unterschrieben.
    Sexuelles Verlangen ist nicht dem Zeitgeist unterworfen. Wäre es anders wären Homoheiler keine Scharlatane.
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#21 feli491Anonym
  • 18.01.2019, 10:25h
  • Spannend, wie hier in den Kommentaren wieder pauschalisiert wird... Lesbische Frauen ziehen ihre Sexualität aus Ekel und Hass auf Penisse, schwule Männer entsprechend mit Vaginas. Und gleichzeitig erfährt man erst, wie die Partner*innen unten rum aussehen, wenn es zum Sex kommt.

    Die Möglichkeit, dass die Orientierung sich nicht (nur) von den Genitalien ableitet - komplett ignoriert. Dass die meistens an einem Menschen dran sind - ebenso ignoriert. Bleibt zu schließen, dass schwule Männer sich in Penisse verlieben, und lesbische Frauen in Vaginas, und nichts anderes.

    Der Gedanke, dass eine trans* Person vielleicht, bevor es von "Dating" zu "Beziehung" und "Sex" kommt, vielleicht das Gespräch sucht, in dem geklärt werden kann, wie man damit umgeht, scheint niemandem zu kommen. Weil es für trans* Menschen vor allem vor oder ohne Operation ja auch soooooo ungefährlich ist, einfach mit jemandem ins Bett zu hüpfen, ohne vorher aufgeklärt zu haben, was Sache ist und Kotzen dann das Schlimmste ist, was das Gegenüber tun könnte...

    Die Diskussion ist vielleicht nicht in erster Linie transphob, aber definitiv ausschließend: "ich will mit einer trans* Person keinen Sex und folglich keine Beziehung, bevor sie sich keiner riskanten angleichenden Operation unterzogen hat. Sollen die es doch einfach miteinander machen."

    Das ist zumindest der ganz starke Eindruck, der hier bei mir geweckt wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 SarahEhemaliges Profil
  • 18.01.2019, 12:45h
  • Antwort auf #17 von stromboli
  • @Allerwertester!

    Die Zeiten, dass ich hier differenziert gegen solche Äußerungen mit fundierten Argumentationen reagiere, sind lange vorbei. Verbuche das für Dich als glücklichen Umstand.

    Ich werde mich als bisexuelle Frau nicht zu Deiner einfach gestrickten und naiven Vorstellung über die Wahrnehmungswelten von Bisexuellen Menschen äußern.

    Ich werde mich auch nicht zu Deinen "selbstbewussten" Statements bezüglich L-communities äußern, weil Du mal "mit einigen geredet hast". Du kennst Dich da als Schwuler Mann sicher bestens aus. Ich habe auch heterosexuelle Freunde.

    Ich werde mich nicht dazu äußern, wenn Menschen sich dazu berufen fühlen, ihre Sexualität über Genitalien zu erklären und sie mit Erfahrungen und Beobachtungen in Clubs (sic) untermauern und "begründen". Gosh.

    Ich werde mich auch nicht zu dem offen und unverhohlen geäußerten heteronormativem - ja - herteronormativem und sogar menschenverachtenden - Standpunkt äußern, dass Transmenschen sich gefälligst operieren lassen müssen, um die Ansprüche von Cismenschen nach "Eindeutigkeit" und "Richtigkeit" zu erfüllen und dass sie "vorher" nicht "valide" sind, da selbstverständlich cis-Menschen das Recht beanspruchen, die "Norm" zu definieren und - letztlich somit die Körper von Transmenschen fremdzubestimmen und zu kolonisieren.

    Ich werde mich auch nicht dazu äußern, dass Du der Meinung bist, Transmenschen sind etwas "Anderes" und sollen sich in separatistische Räume zurück ziehen - diese Forderung stellst Du hier nicht das erste mal, sondern bei jeder Gelegenheit.

    Ich werde mich auch nicht mehr dazu äußern, dass hier Transmenschen wiederholt von Dir (und anderen) dazu aufgefordert werden, sich als ein "anderes Geschlecht" zu definieren und auch nicht zu Deiner Verwunderung darüber, dass kein Transmensch je auf dieses "wohlwollende Angebot" auch nur reagiert hat.

    etc. p.p....

    Nur soviel:

    1.) Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wie sehr das "plötzliche Auftauchen" und Sichtbarwerden von Transmenschen in der Weltgeschichte geeignet ist, die Schwule Identität mancher Männer zu "bedrohen" und zu "erschüttern". Ich kann Dir versichern, das einzige, was es bei mir nach all der stattgefundenen Kommunikation in der Vergangenheit noch auslöst ist Amusement.

    2.) Wenn Du in Deiner kleinen Blase wüßtest, was eine bisexuelle Transfrau alles weiss. Du hast ja keine Ahnung, was "da draußen" außerhalb Deiner kleinen Blase alles passiert und Deiner Wahrnehmung Lichtjahre voraus ist. Du hast ja keine Ahnung, wer alles unbedingt mit mir Sex haben wollte, unabhängig von meinem jeweiligen Status, den ich im Leben hatte - und nach wie vor will. Wenn Du wüsstest, was "da draußen" los ist und womit sich Menschen nicht mal mehr befassen.

    Mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen. Das tun wir Transmenschen nicht mehr. Diese Diskussionen sind entlarvt und beendet. Es gibt Menschen, die haben verstanden - und die, die nicht verstanden haben. Die lässt man zurück. Wir schreiten stattdessen einfach vorwärts.

    Have a great time!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#23 stromboliProfil
  • 18.01.2019, 13:28hberlin
  • Antwort auf #21 von feli491
  • "Spannend, wie hier in den Kommentaren wieder pauschalisiert wird... Lesbische Frauen ziehen ihre Sexualität aus Ekel und Hass auf Penisse, schwule Männer entsprechend mit Vaginas."

    Genau dies habe auch ich befürchtet beim lesen von #18 EternalAlman einwurf: "Dieser ganze Kram, hat zwei Ursprünge: "Politische Motivation ~ Die andere Seite ist Trauma"
    Zum einen wird damit genau die sprache der rechtsideologischen zuschreibung des homosexuellen betrieben - ideologische verweigerung ( gleich "linksradikal") und trauma ( jede lesbe muss wohl irgendwann vergewaltigt worden sein..) um dann zum kern jeder vormaligen "überlegung zu kommen: die haben einfach noch nicht den/ die richtigen gefunden.
    Zwischen drinn dann " Menschen ohne solche Probleme".

    Gerade wenn ich von sinnlichkeit oder erotischer begehrlichkeit schreibe, denke ich an die uns allen bekannten gefühlsregungen , wenn wir personen begegnen und es funkt.
    Wir begegnen vereinfacht einem zweifachen phänomen: eine innere erwartung, die der phantasie darüber, wie der womögliche sex sein kann/wird.
    Hier wird die erwartung fokusiert auf tradiertes- ritualisiertes schon erfahrenes, auf erweiterung durch "heimlich gehegte wünsche...
    Hier finden ebenso die ersten einschränkungen statt: blümchensex, bdsm, roleplay, gruppensex&gangbang, "aktiv-passiv" ( wer kennt es nicht, die leidige frage !) Heterosex-homosex oder bisex...

    Und 2tens einem äusseren, bedingt von den umständen unter denen wir aufeinander treffen.
    Hier treffen kompaktibilitäten aufeinander wie: aussehen, auftreten, gesprochenes, setting der örtlichkeiten und gelegenheit ( netchat-cruising-bar-hetero dominierte öffentlichkeit etc.) und nun auch das bild des gegenüber...
    jung-alt, dünn-fett, glatze-afro..
    Mann -Frau .
    Und leider auch rasse&religion, die hier beeinflussen können.
    Zusammengefasst würde ich dies als unseren "kulturellen" überbau bezüglich der partnerwahl bezeichnen.

    Es lässt sich sagen, dass die sichtbaren "signale bereits im vorfeld zu entscheidungen führen, die sicher nicht immer der "aussortierten" person gerecht werden.
    Aber wir treffen sie!

    Mags begründbar sein mit urinstinktlichen auswahlkriterien ( heteronormativer fortpflanzung zur "arterhaltung & und überlebensstrategie".. ) , mags am jeweiligen zeitgeist sprich modegeschmack liegen, der im wesen der kapitalistischen warenverwertung auch unser sexuelles miteinander zu einem kaufen~sich verkaufen degradiert.
    Weder das neandertalsyndrom noch der neo-kapitalismus-zeitgeist sind meine sache, sie gehören bekämpft.
    Inklusive alle sie umgebenden -stützenden institutionellen strukturen...

    "Die Möglichkeit, dass die Orientierung sich nicht (nur) von den Genitalien ableitet - ( wird) komplett ignoriert."

    Nun das was du hier "orientierung nennst, ist ein komplexes miteinander von äusserlichen reizen & körperlichen wahrnehmungen , und gilt gleichermaßen für alle sexuellen varianten ob hetero*-homo*-trans*-intersexuell*.
    Und es ist ein prozess aus beeinflussung - selbstwahrnehmung- selbstbestimmung beginnend in der frühphase unserer kindheit, sich formierend in der pubertät und sich abschließend im ins öffentliche- erwachsene leben tretenden " coming out"..voila, ich bin was ich bin!

    Egal welche entscheidung man aber durch "orientierung" oder wie man es immer auch nennen will trifft, sie beinhaltet immer beides : genitales & soziales/empathisches.
    Was dann in der interaktion zwischen beiden menschen überwiegt, bleibt offen, wandelt sich auch ständig je nach stärke der jeweiligen situation.

    Interessant hierbei das a-sexuelle menschen ihre beziehungen häufig auch hetero-, homo- oder biromantisch bezeichnen, also geschlecht, auch wenn das genitale in den hintergrund tritt, weiter eine rolle spielt.

    Und hier setze ich mit meiner überlegung an: es lässt sich nicht voneinander trennen : geschlechthinwendung von "orientierung".
    Nehmen/akzeptieren wir "orientierung" als ursache von hetero& homossexualität, können wir nicht einfach daher kommen und diese "orientierung quasi auflösen weil wir ja nun noch das "überdenken" als sexuellen findungsfaktor einführen.

    "Dass die ( genitalien) meistens an einem Menschen dran sind - (wird) ebenso ignoriert."
    Genau eben nicht.

    Wir lernen , dass menschen nicht von ihren genitalien trennbar sind.
    Was mensch aber mit dem "spiel" um seine genitalien anfängt, muss natürlich dem betreffenden überlassen bleiben.
    Weder staat-gesellschaft-religion oder genderbinär'es gegenüber hat das recht, hier normen zu gründen oder mittels psychischen drucks "resultate" zu erzwingen, indem er ganze gruppen in ideologische geiselhaft nimmt.
    So aber wir heraustreten aus diesem uns aufgezwungen gruppen-zuordnungszwang, können wir auch nicht das im individuellen wollen um teilhabe sich bildende anspruch erheben umwandeln in einen neuerlichen gruppenzwang.. jetzt komm ich, und alle hab acht.
    Schlimm dann, wenn noch das vorhanden sprürbare leid als mittel zum zweck dient, sich eine narrenfreiheit zu erschreiben, in der zuweisungen nahe am homobashing vorbei schlittern.
    Ich bin den "cis-homo" leid bis oben hin.
    Ich bin die unterstellungen und zuschreibungen, die sich darin sichtbar werdende übergriffigkeit leid.

    "Bleibt zu schließen, dass schwule Männer sich in Penisse verlieben, und lesbische Frauen in Vaginas, und nichts anderes. "
    Wir gleichgeschlechtlichen verlieben uns nicht ausschließlich ins jeweilige genital... aber es wäre uns ein verlusst drauf verzichten zu müssen!
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#24 Muss das seinAnonym
  • 18.01.2019, 13:56h
  • Antwort auf #22 von Sarah
  • Hmm,
    wenn doch alles so anders ist, als von einigen Kommentatoren behauptet,
    alles so einfach, so vielfältig und Lichtjahre von einzelnen (schwulen) Blasen entfernt, dann wäre es doch schön, wenn Du, die ja alles so gut durchschaut, ein paar Tips für die armen geschundenen Seelen übrig hättest, die hier in diesem Forum so große Schwierigkeiten im Umgang mit ihrer Rolle und Position im Real Life verbalisieren, weil sie immer wieder auf Situationen stoßen, zu denen gerade die Erklärungsmuster passen, die Du für Unfug hältst.
    Wenn das alles Missverständnisse oder bedauerliche Einzelfälle sind, warum gibt es dann keinen Ausweg.
    Wenn das alles nur typisch für Deutschland ist, aber in anderen Staaten völlig anders läuft, wie erklärst Du Dir das?
    Würdest Du vermuten, dass all diese Probleme sich in Wohlgefallen auflösen, wenn man als Betroffene* z.B. nach Frankreich, in die Niederlande oder in die USA zieht?
    Diese wirklich ziemlich unangenehme Überheblichkeit, die Deine Beiträge auszeichnet, macht leider viele gute und richtige Anregungen und Erklärungen zunichte.
    Insbesondere CIS-Menschen dürften wirklich keine Lust mehr haben, sich hier an Diskussionen zu beteiligen, wenn Du sie so abbügelst.
    Denn was Du als "bisexuelle Transfrau" so alles weißt, wissen andere vielleicht nicht.
    Dafür kennen sie sich vielleicht besser mit schwulen CIS Kerlen aus....
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#25 SchlüssigAnonym
  • 18.01.2019, 14:09h
  • Antwort auf #23 von stromboli
  • "Wir gleichgeschlechtlichen verlieben uns nicht ausschließlich ins jeweilige genital... aber es wäre uns ein verlusst drauf verzichten zu müssen!"

    Genau das ist es.
    Man verliebt sich in den Menschen und freut sich auf das erwartete Genital.
    Und wenn das, weil nicht vorhanden, so weit von den Erwartungen abweicht wird es zu großen Enttäuschungen auf beiden Seiten führen. Da beisst die Maus keinen Faden ab.

    Und dann noch was:
    Viele Menschen möchten auch schon mal oder auch öfter Sex ohne verliebt zu sein. Das sollte man mit berücksichtigen.
    Spätestens in so einer Situation wäre es mehr als eine Enttäuschung, sondern eher ein Ausschlusskriterium, wenn das erhoffte gleichgeschlechtliche "Spielzeug" nicht da ist.
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#26 stromboliProfil
  • 18.01.2019, 14:46hberlin
  • Antwort auf #22 von Sarah
  • "Ich werde mich auch nicht zu dem offen und unverhohlen geäußerten heteronormativem - ja - herteronormativem und sogar menschenverachtenden - Standpunkt äußern, dass Transmenschen sich gefälligst operieren lassen müssen, um die Ansprüche von Cismenschen nach "Eindeutigkeit" und "Richtigkeit" zu erfüllen und dass sie "vorher" nicht "valide" sind, da selbstverständlich cis-Menschen das Recht beanspruchen, die "Norm" zu definieren und - letztlich somit die Körper von Transmenschen fremdzubestimmen und zu kolonisieren."
    Ich sreibe nicht das transmenschen sich gefälligst operieren lassen sollen uim cis.heteros "ansprüchen gerecht zu werden. Aber ich schreibe darüber , das es eine wahrnehmunfgsebene gibt, sich solches wahrnehmen von "unterschiedlichkeit" nicht einfach wegreden lässt. Hierauf aufbauend ein völlig anderer dialog nötig wäre, so wir überhaupt in einen dialog treten wollen.

    "Ich werde mich auch nicht dazu äußern, dass Du der Meinung bist, Transmenschen sind etwas "Anderes" und sollen sich in separatistische Räume zurück ziehen - diese Forderung stellst Du hier nicht das erste mal, sondern bei jeder Gelegenheit."
    Nun an anderen stellen begrüßt du sogar diesen meinen ansatz des sich zuerst mal auf sich selbst beziehens, bevor man sich mit anderen gruppierung zu verbünden sucht.
    Nicht mehr und nicht weniger fordere ich: identitäten müssen sich aus sich selbst heraus definieren um im kampf um gleichheit ihren platz einnehmen zu können.
    Sich aber auf kosten anderer gruppierungen stärken zu wollen indem man deren infrastrukturen nutzt oder gar okupiert, halte ich für eine strategisch inhaltlichen fehler.
    Wir kennen dies aus der lgbt geschichte der alten wie neuen sexualbewegungen.

    Wenn ich von eigene in der vergangenheit liegenden cluberfahrungen schreibe, vergesse ich natürlich die täglichen veranstaltungskalender in siegesäule und anderen pulikationen.. wo das transidentitäre längst seine platz einnimmt.
    Soll also da wirklich der cis nur feindlich mit transmenschen umgehen?

    Und wenn man nachfragt, was im "schwutz und anderen anbietenden lokalitäten sich da alles auf dem klo und anderen ecken paart, stößt man an die grenzen der pauschlisierenden unterstellung von ablehnung und cis üblicher transphobie.
    Meine soziale blase mag ja klein sein, aber mein ünberblick auf dass was draussen abläuft, ist keineswegs getrübt.

    Wie auch immer:
    Das "andere", sich als anders sein fühlend beziehe ich selbstverständlich vor allem auf mich, den "cis" homo wie du mich gerne heranbsetzend titulierst.
    ( ich werd mir den zugeschusterten titel allerdings zukünftig wie weilands "schwul" ,als ehrhaftes in mein darstellungsprofil einarbeiten! man darf seinen "feinden nicht die deutungshoheit überlassen. )

    Meine sexualpolitische einstellung hingegen ist da ganz auf der seite derer, die mit den uns seitens staat-gesellschaft& heteronorm gemachten angeboten des "ankommen in der mitte heteronormativen denken und handelns, absolut nicht zu tun haben will.

    Das "anders sein" hier also positv besetzt das selbstbestimmende anzeigt.
    Mich positiv unterscheidet.
    Aber diese dialektik kommt hier nicht an mangels hinterfragungen.
    Wenn nicht kapiert wurde.. na dann diesen weiteren versuch.

    "Verwunderung darüber, dass kein Transmensch je auf dieses "wohlwollende Angebot" auch nur reagiert hat."
    Wen wunderts bei der politischen grundhaltung !
    Nicht dass transmenschen mit politischem bewusstsein, dass erbärmliche prozedere der gesellschaft mit ihren rechtlichen ansprüchen nicht durchschauen.
    Ith_ wie auch du schreiben hierzu griffiges wenn es um die darlegung von rechtsansprüchen geht.
    Kaum geraten wir in die intime- sexualisieten anspruchseben, vermischen sich berechtigter anspruch mit elitärem einfordern.
    Ohne rücksicht auf das gegenüber.
    Immer verborgen hinter den ideologisch umgedeuteten - wenn mann/frau nur will, geht alles.
    Dabei kommen solche sachen zu tage:
    Die frau die schwul denkt.. und nun ableitendt erwartet , schwuler mann könne problemlos sex mit ihr haben. Sicher kann sie versuchen sich in schwules hinein zu denken.

    Nur: denken ersetzt nicht den prozess der zur "orientierung führt.
    Müssten wir also erst mal klären: was eigentlich ist schwul, ist lesbisch, ist bisexuell?
    Überhaupt: was ist GLEICHGESCHLECHTLICH.
    Hier kommen wir nicht am genitalen vorbei.
    Normalerweise nimmt man an, hier auf einem sich als queer firmierenden lable wäre die gewissheit über das unterscheidende eine selbstverständlichekeit.Mitnichten.
    Aber hinterfragt und aufklärung einfordernd , verschwinden die teilnehmer hinter dem rauchvorhang der verweigerung..
    "Die Zeiten, dass ich hier differenziert gegen solche Äußerungen mit fundierten Argumentationen reagiere, sind lange vorbei. Verbuche das für Dich als glücklichen Umstand."
    Das ist ja ein schön formulierter satz, entzieht sich aber nicht einer banalen lächerlichkeit.

    Und zusammenfassend: mich bedroht nicht das plötzliche auftauchen von transmenschen in der weltgeschichte...
    Mich berührt, wie da nunmehr in der zeitgeistigen entwicklung, homosexuelle selbstbestimmung gegen transidentitäre selbstbestimmung ausgespielt sein soll.
    Wie kritiklos umpolungsthesen altbackener reaktionäre ungefiltert nun als emanzipatorischer kulturclash hier eingeführt werden.

    " Wenn Du in Deiner kleinen Blase wüßtest, was eine bisexuelle Transfrau alles weiss."
    Nun, wie groß ist die jeweilige blase , das wir über uns gegenseitig mehr als der jeweils andere zu wissen glauben...?
    Ja dann erzähl doch was sache ist , statt immerfort eine beitrag damit anzukündigen , dass du bestimmt zum vorgehenden nicht mehr sagen wirst.
    Merkst du nicht was da abläuft.

    Das ist doch genau wie bei Ith_.. andeutung mit rückzugsdrohung verbunden und dem hinweis, man möge doch selbst sich informieren.

    Ob nun "cis" oder auch nicht, wenn mir patzig -pseudooberlehrerInnen*haft hier was vorgehalten wird, reagiere ich durchschnittlich queer sauer.
    So werden wir also gemeinsam sehen wie das weiterläuft mit dem "vorauseilen"!
    Ich jedenfalls stelle weiter meine meinung hier ein!
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#27 stromboliProfil
  • 18.01.2019, 15:18hberlin
  • Antwort auf #21 von feli491
  • Noch mal hierauf eingehend:
    "Die Diskussion ist vielleicht nicht in erster Linie transphob, aber definitiv ausschließend: "ich will mit einer trans* Person keinen Sex und folglich keine Beziehung, bevor sie sich keiner riskanten angleichenden Operation unterzogen hat. Sollen die es doch einfach miteinander machen."
    Das ist zumindest der ganz starke Eindruck, der hier bei mir geweckt wird."

    Tut mir leid das das von meiner seites so bei dir rüber kommt. Natürlich geht es nicht darum eine GO anzudenken bevor ich überhaupt an sexuellen kontakt denke.
    Es geht darum, endlich offen über die weitgefächerten wahrnehmungen zu sprechen die sexualität, ihre herkunft und ihre ausübung uns allen hier abfordert.

    Als nicht transmensch will ich aber auch keine stellung dazu einnehmen, was transmenschen für grundlegende entscheiden darüber treffen wie sie sich schlußendlich als im neuen körper angekommen fühlen.
    Nur das betroffene individuum hat hier ein recht auf selbstbestimmter entscheidung.
    Kein staat, keine kirche und auch kein cis homo-hetero-bi hat sich hier reinzuhängen.

    Hier aber darauf hinzuweisen , das aussen herum auch andere identitäten existieren, ist keine einschränkung ihrer selbstbestimmung.
    Und schon gar nicht schreibe ich, sie "sollten die es doch einfach miteinander machen.".

    Und hier noch mal heraushebend:
    Schluss mit den "orientierungen" , es sind durchwegs IDENTITÄTEN, als die wir uns gegenüber treten!

    Das sich auf "ihre gruppe zu beziehen", um nicht in anderen gruppen "unter zu gehen", ist ein politischer anspruch! Hergeleitet aus der neuen sexualbewegung unserer tage und historischen einsichten über gesellschafts-revolutionäres wollen.
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#28 stromboliProfil
  • 18.01.2019, 15:58hberlin
  • Antwort auf #27 von stromboli
  • letzer nachschlag ohne dich unmittelbar als adressat zu verstehen, so ich deine nachfrage durchaus positiv begrüsse:

    Ich habe das ungute gefühl, dass man heutzutage gar nicht mehr damit umgehen kann, wenn personen aus eigenem erleben hier schreiben.
    Entweder oist die "blase zu klein, oder das explizit persönliche muss einem elitären anspruch weichen.

    Beschreiben was wir selbst erleben, ohne rückbezug auf wissentschaftliche kriterien und ideologische erwartungsphären.
    Selbst das im swingerclub erlebte wird in eine negative eindeutigkeit umgedeutet, um so der eigenen argumentation die nötige bodenhaftung zu geben.

    Das da wie von mir beschrieben transmenschen mit cismenschen sex haben weil sich die möglichkeit einer offenen , normen überschreitenden binnenkultur öffnet, wird zum - "sollen sie doch untereinander sex haben".

    Es gibt noch viel zu lernen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#29 SarahEhemaliges Profil
  • 18.01.2019, 16:43h
  • Antwort auf #26 von stromboli
  • "...den "cis" homo wie du mich gerne heranbsetzend titulierst."

    Ja, so ging es den Heteros auch lange. Sie waren der Meinung, dass sie "normal" sind. Sind viele noch heute.

    Aus dem gleichen Grund, aus dem "Heterosexualtät" existiert, gibt es den Begriff cis. Oder Cisgender. Analog zu trans und Transgender.

    Interessant, dass Du das als "Herabsetzung" siehst.

    Dieser Terminus ist mittlerweile etabliert und Standard. So selbstverständlich, dass er es in das alt-ehrwürdige OED geschafft hat. In Anerkennung von Realitäten und selbstverständlich samt Definition.

    www.independent.co.uk/incoming/cisgender-has-been-added-to-t
    he-oxford-english-dictionary-10343354.html


    "Acknowledging that the language of gender is changing and that the word has now entered common parlance, the dictionary defines cisgender as designating a person whose sense of personal identity corresponds to the sex and gender assigned to him or her at birth."

    Die Definition ist eigentlich ganz einfach. Und absolut wertfrei. Es werden einfach Wahrheiten benannt. Was Du daran "herabsetzend" findest, mag Dein Geheimnis bleiben.

    Gleichzeitig macht es erneut klar, auf welchem square zero man hier nach all den Diskussionen verharrt.
    Niemand wird erneut mit dem Vermitteln von basics von vorne beginnen.

    An mangelnder Information kann es nicht liegen.

    "Nun an anderen stellen begrüßt du sogar diesen meinen ansatz des sich zuerst mal auf sich selbst beziehens, bevor man sich mit anderen gruppierung zu verbünden sucht.
    Nicht mehr und nicht weniger fordere ich: identitäten müssen sich aus sich selbst heraus definieren um im kampf um gleichheit ihren platz einnehmen zu können.

    Das ist geschehen. Zum x-ten mal:

    "We are architects of our own narrative."

    www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=dNgzQTq0Pw4

    An mangelnder Information kann es auch hier nicht liegen.

    "( ich werd mir den zugeschusterten titel allerdings zukünftig wie weilands "schwul" ,als ehrhaftes in mein darstellungsprofil einarbeiten! man darf seinen "feinden nicht die deutungshoheit überlassen. )

    Es ist nichts Neues, dass Du Transmenschen als "Feinde" definierst. Auch die Ursachen dafür wurden hier erläutert.

    "Kaum geraten wir in die intime- sexualisieten anspruchseben..."

    Keine Transfrau der Welt wird in einem von Schwulen Männern dominierten Forum diese Themen erörtern. Es gibt auch keinen Grund, das hier zu "erörtern". WELCHE Frau sollte das WARUM tun-?
    Es freut mich allerdings, dass es Dich interessiert. Du wirst dafür die Orte aufsuchen müssen, wo es diskutiert wird. Dabei handelt es sich nicht um die schwule community Deutschlands und auch nicht um "Kommentarspalten".

    "Dabei kommen solche sachen zu tage:
    Die frau die schwul denkt.. und nun ableitendt erwartet , schwuler mann könne problemlos sex mit ihr haben. Sicher kann sie versuchen sich in schwules hinein zu denken."

    Es ist erschreckend, wie wenig Du verstanden hast. "Girlfags" und "Trans" sind unterschiedliche Themen, die nichts miteinander zu tun haben. Hier werden zwei Menschengruppen von Dir instrumentalisiert, um sie gegeneinander in Deinem Interesse auszuspielen. Rock bottom @Allerwertester.

    "Ich jedenfalls stelle weiter meine meinung hier ein!"

    Du kannst Deine "Meinung" (sic) einstellen, wo immer Du willst. Versuche es mal an Orten, wo Transmenschen und Cismenschen (egal welcher sexuellen Identität und Geschlecht) längst Allianzen gebildet haben und diese Diskussion - die Du hier führen möchtest - längst beendet ist.

    Da werden wir uns gerne in ein Gespräch mit Dir begeben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#30 stromboliProfil
  • 18.01.2019, 17:00hberlin
  • Und weil wir gerade von sprache reden...
    "Brian mit einer transsexuellen Frau schläft und sich 30 Sekunden lang übergibt, als er von der Geschlechtsidentität der Frau erfährt."
  • Antworten » | Direktlink »
#31 stromboliProfil
  • 20.01.2019, 12:11hberlin
  • Antwort auf #29 von Sarah
  • ""...den "cis" homo wie du mich gerne heranbsetzend titulierst.""
    Hier ist meine zeichensetzung schludrig. Es hätte so herüberkommen sollen: "cis- homo" , um so die einbeziehung eines von wissenschaft besetzten begriffes mit einem in der umgangssprache herabsetzenden kürzel zu dokumentieren.

    "Die Definition ist eigentlich ganz einfach. Und absolut wertfrei. Es werden einfach Wahrheiten benannt. Was Du daran "herabsetzend" findest, mag Dein Geheimnis bleiben."
    Auf die zielsetzung kommt es an mit der begriffe benutzt werden. Besonders wenn eine abgrenzung vorgenommen sein will, die sich mit negativ unterstelltem verbindet.

    Der "homo" ist so im umgangssprachlichen die verballhornung des wissenschaftlich uns aufgedrückten "Homosexuellen".
    Wer sich mit der geschichte des wissenschaftlich-mediznischen umganges mit UNS und anderen, vom "normalen" abweichenden "orientierungen" und nunmehr hinzukommenden identitäten beschäftigt, bekommt spitze finger.
    Aber wir betroffenen sind ja mittlerweile geradezu erfreut, wenn uns wissenschaft gnädig ein prädikat zwecks notwendiger entscheidungskriterien aufdrückt.
    Die kriterien bleiben aber weiterhin im rangordnungsmodus an uns angewendet, wenn unterschieden werden will , was denn nun unter beobachtung sprich staatlicher aufsicht/bewertung zu bleiben hat.
    Gerade du hättest hierfür ein gespür aufbringen sollen.

    So besehen, in einem streit um begrifflichkeiten ist der mittlerweile angewendete begriff cis-homo sehr wohl als angriff auf eine unterstellte geisteshaltung und nicht als ein gednerdiffernzierndes zu lesen, und entsprechend interpretiert herauszustellen. Zudem wo es explizit ständig von Ith_ oder dir angewendet wird.
    Da verselbständigt sich im eifer des gefechtes das scheinbar neutrale mit einer gewollten zuspitzung durch heraushebung von begrifflichkeiten.
    Und wenn davon die rede ist , wie Cis-homos angeblich so unachtsam, ja ablehnend mit dem transidentitären umgingen, muss man sich auch mit der hiermit bewussten unterstellung beschäftigen.

    Da nützt auch nicht der hinweis auf das alt-ehrwürdige OED in Anerkennung von Realitäten und Definition oder sonstig als wissenschaftlich und im oxfort dictionary aufgelisteten begrifflichkeiten, wenn von der uns umgebenden als "normal" fühlenden mitwelt mittels spitzfindigen wortschöpfungen und kürzeln, das selbe "wissenschaftliche gebrabbel gegen uns gewendet werden kann.
    Vielleicht mehr zwischen den zeilen heraus lesen, dem gesellschaftlich gewollten sinn von geschriebenem nachspüren und entsprechend ins heutige bewusstsein zurück holen...
    Z. b.
    "transen, schwulis, homos etc. im sprachgebrauch des heteronormativ- normalen mitbürger.
    Allesamt negativ konnotiert, und erst mittels eigenaneignung durch die diskriminierten und nur durch diese selbst, als spiegel diskriminierender begrifflichkeiten verwendbar wurden/werden.
    Lassen wir also das cis vor dem homo weg, haben wir das diskriminierende par excellence.. so meine bescheidene und durchaus unwissenschaftliche meinung zu den mich umgebenden sprachmustern unserer zeit.

    Das WIR untereinander als betroffene nun die selben mittel zur selektierung und ausgrenzung nutzen, ist mehr als bedenklich..
    gerade von jenen, die hier ständig neue kriterien für eine respektvolle sprachkultur einzuführen suchen.
    Lasst uns drüber reden!

    #####
    "Ja, so ging es den Heteros auch lange. Sie waren der Meinung, dass sie "normal" sind. Sind viele noch heute."
    Für einen , der für sich selbst beansprucht ANDERS zu sein als das restlich sich "normal fühlende, perlt der vorwurf als "normal " gelten zu wollen an mir ab.

    #####

    ""We are architects of our own narrative.""

    "( ich werd mir den zugeschusterten titel allerdings zukünftig wie weilands "schwul" ,als ehrhaftes in mein darstellungsprofil einarbeiten! man darf seinen "feinden nicht die deutungshoheit überlassen. ) (stromboli)

    "Es ist nichts Neues, dass Du Transmenschen als "Feinde" definierst."

    Wenn zum lesen und analysieren bereit, wirst du sehen, das mein feindbegriff stark eingeengt ist: das heteronormative, der kapitalismus, unsere warengesellschaft bis hinein in unsere sexuellen -kulturellen lebensbereiche, hinein sind meine FEINDE.
    Nicht das sexuelle an sich! Nicht das identitäre, egal welcher ausprägung und herkunft.

    Wenn man aber an seiner eigenen erzählung arbeitet, muss man auch sehen wie die "anderen " ihre erzählung in das nunmehr sich bildende gemeinsame narrativ einbringen.
    Keine verdrängung, aber genaue analytische beobachtung ist da abgefordert.
    Das da über inhalte gestritten werden kann ist als normal zu werten und weder intolerant noch sonstig abwertend.

    #####

    "Keine Transfrau der Welt wird in einem von Schwulen Männern dominierten Forum diese Themen erörtern. Es gibt auch keinen Grund, das hier zu "erörtern". WELCHE Frau sollte das WARUM tun-?"

    Hier kommen wir zum pudels kern...
    Zum einen : Warum schreiben transfrauen-männer " WELCHE Frau sollte das WARUM tun-?" in einem angeblich von schwulen männern dominierten forum?
    Merkst du eigentlich, welchen tort du dir und der transbewegung eigentlich antust mit einem solchen satz?

    Abgesehen davon, dass, seis berichte und inhaltliche beiträge, mittlerweile transthemen einen nicht unbeträchtlichen raum hier einnehmen.
    Und egal wie "kontrovers" auch gestritten wird, es immerhin ein forum auch für eine mehrheitliche selbstdastellung hätte sein können, wäre es nicht auf 2-3 kommentatoren beschränkt, die hier das transthema vorantreiben.

    "Es freut mich allerdings, dass es Dich interessiert. Du wirst dafür die Orte aufsuchen müssen, wo es diskutiert wird. Dabei handelt es sich nicht um die schwule community Deutschlands und auch nicht um "Kommentarspalten". "

    Mal so betrachtet: das schwule männer hier über ihre ding schreiben ist auch dem bedürfnis geschuldet, aus dem schatten des verdrängt seins bleibend hervorzutreten.
    Teil eben dessen, was wir alle insgesamt als erfolg unserer gemeinsamen vormals nur schwul-lesbischen "bewegung" ansehen können.
    Wir sind hörbar- sichtbar, dadurch auch angreifbar.
    Aber lieber angreifbar weil sichtbar, als nicht existent!

    ####

    "Es ist erschreckend, wie wenig Du verstanden hast. "Girlfags" und "Trans" sind unterschiedliche Themen, die nichts miteinander zu tun haben. Hier werden zwei Menschengruppen von Dir instrumentalisiert, um sie gegeneinander in Deinem Interesse auszuspielen."

    Ich hab schon verstanden das girlfags& trans unterschiedlichkeiten haben. Aber was sie hier auf queer. de miteinander verbindet, ist ein einhaltliche auseinadersetzung darüber, was schwulem mann in der einforderung sexuellem einverständnis gegenüber weiblichen genitalien abzuverlangen sei.
    Wobei von beiden die these aufgestellt wird ( so speziell von Ith_ ) , allein das mentale wollen könne über vorhandene genitalität hinweg helfen.

    Was meines erachtens den transmenschen vom fagmenschen unterscheidet ist die tatsächliche geschlechtliche identität .
    Und wenn ich böswillig einen anderen user hier zitiere , ist fag in der aneignung "schwul zu sein, eher ein dem "veganen" zeitgeist entsprungenes "wollen".
    Hier unterscheide ich den intersexuellen ebenso wie den transmenschen vom "fag" egal welchen geschlechtes!
    Wird das aber vermischt mit der sich nunmehr als queer-emanzipativ gebenden meinung, schwuler mann könne akzeptieren ( ja müsse wohl, ist er denn im heute angelangt und nicht altbacken in einer "blase " hängen geblieben oder wie Ith_ es einmal umschrieb "neurotisch gestört"...) , dass gegenüber ja ebenso "schwul" denke&fühle, dann haben wir die denkweise von homo-heilung in unsere eigenen denkmuster aufgenommen.
    Und wenn weder trans noch sonstige gruppe sich diesen überlegungen verschließt, weil sonst eigeninteressen ( eben auch sexuelle bedürfnisse ) "eingeengt" werden, dann ist der schmale grat zwischen berechtigtem selbstverwirklichen und egoistischem anspruch überschritten.
    Wenn also das gegengeschlechtliche nicht mehr auch über das vorhandensein genitaler unterschiede definiert sein will, sondern nur noch über das mentale, haben wir auch den weg zur "umorientierung, unseren feinden ( ja FEINDEN!) geöffnet.
    Dann steht das reaktionäre im eigenen haus!

    Nicht das vorhandensein einer sich wandelnden subkulturellen gesellschaft steht dabei in frage, sondern der zugriff auf schwulenspezifisches und deren mühsam errungenen selbstverständlichkeiten.

    Das sich im subkulturellen längst neue spielformen sexueller interaktivitäten bilden, ist auch mir bekannt.
    Auch längst in miene überlegungen eingearbeitet.
    Soviel überblick hab ich schon noch.
    Und wer mich kennt und meine beiträge hier auf queer.de, weiß um meine offenheit dem erweitern unserer sexuellen-sozialen-kulturellen möglichkeiten.
    Da brauch ich mich gar nicht erst als streiter gegen reaktionäre sexualideologen hier im forum zu outen.
    Gegen jenes moralinsaure homo-kleinbürger-völkchen , die allzu öffentliches auftreten auf csd's - saunen etc. ,als sie in ihrer regenbogen farbenen unsichtbarkeit enttarnende sexualisten diffamieren.
    Den "schlechten ruf hab ich eh weg.

    ####

    "Versuche es mal an Orten, wo Transmenschen und Cismenschen (egal welcher sexuellen Identität und Geschlecht) längst Allianzen gebildet haben und diese Diskussion - die Du hier führen möchtest - längst beendet ist."

    Da werden wir uns gerne in ein Gespräch mit Dir begeben."

    Das mit dem gelebten in subkultur und szene, ist ja nun meinerseits geklärt.
    Wo sich da auf forenebenen gemeinsame allianzen bereits gebildet haben, hab ich jedoch noch nicht wirklich erfahren.
    Wie sonst das klagen ob der von schwulen männern besetzen diskussionshohheit ...
    Klär mich mal über diesen inhärenten widerspruch auf!

    "Da werden wir uns gerne in ein Gespräch mit Dir begeben."

    Nun das kann ich tun. Bin aber eingeschriebener fan von queer. de.
    Was nicht heißt, nicht auch in anderen formaten herumzustöbern oder von mir zugeneigten auf mein mail schicken zu lassen.
    Das erspart ein zuschreiben der kommentarspalten mit sich ständig wider&wiederholenden statements.
    Wo wir uns ja eh gerade HIER treffen, warum noch auf anderen foren
    das selbe schreiben , was ich/wir hier schreiben.
    "warum denn in der ferne schweifen, sieh das gute licht so nah...
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#32 SarahEhemaliges Profil
  • 20.01.2019, 13:41h
  • Antwort auf #31 von stromboli
  • """...den "cis" homo wie du mich gerne heranbsetzend titulierst.""
    Hier ist meine zeichensetzung schludrig. Es hätte so herüberkommen sollen: "cis- homo" , um so die einbeziehung eines von wissenschaft besetzten begriffes mit einem in der umgangssprache herabsetzenden kürzel zu dokumentieren."

    Ich benutze den Terminus "homo" niemals. Der geht mir nicht über die Zunge. Es war für mich erschreckend genug, diesen Terminus im Deutschen vorzufinden. Bei dem Terminus "Homo-Ehe" verzieht sich automatisch mein Gesicht. Bei uns heisst das equal marriage oder same-sex marriage. "Schwul" ist für mich bereits kritisch, auch wenn diese Selbstbezeichnung von Deutschen Schwulen als emanzipatorisch verstanden wird. Bei uns heisst das "gay" - und das ist ein durch und durch positiver Terminus. Wie transwoman.
    Du wirst hier im Forum keinen post von mir finden, in dem ich das Wort "cis-Homo" geäußert habe. Das ist ausgeschlossen.

    "Warum denn in die Ferne schweifen sieh das gute Licht so nah..."

    Ich habe mich dazu geäussert. Mehrmals. Meine Aussagen auf diese saloppe Bemerkung herunter zu brechen, ist ignorant. Offensichtlich für Dich kein Grund zur Reflektion über das "Warum".

    Ich wiederhole mich. Keine Transfrau der Welt und keine Cisfrau der Welt wird sich in diesem Forum zu intimen oder differenzierten Themen äussern. Alle Frauen tun das aus dem gleichen Grund nicht.

    Sexismus, Misogynie, Trans-Mysogynie Transphobie und Rassismus sind in diesem Forum täglich offensiv transportierte "Normalität".

    Die Zeit der wenigen hier schreibenden Frauen wird durch das Abwehren dieser Angriffe gebunden - das ist erschreckend genug und das sollte Dir nicht entgangen sein.

    Dieses Forum liegt für mich aus vielen Gründen nicht "nah".

    Dies ist kein Ort für solche Themen.
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#33 TheDadProfil
  • 20.01.2019, 14:07hHannover
  • Antwort auf #31 von stromboli
  • ""Lassen wir also das cis vor dem homo weg, haben wir das diskriminierende par excellence.. so meine bescheidene und durchaus unwissenschaftliche meinung zu den mich umgebenden sprachmustern unserer zeit.""..

    Sehr gut herausgearbeitet..
    Was hier nicht verstanden werden will, ist die Tatsache das durch die Begrifflichkeit des "Cis-Homo" eine andere ebenfalls unterdrückte, pathologisierte, marginalisierte und auch in Teilen ausgelöschte Gruppe von Menschen in der Gesellschaft sprachlich in die Gruppe der Unterdrücker verschoben wird..

    Dies drückt sich nicht selten in zusammenfassenden Sätzen aus, die den Subtext
    "wir trans* gegen alle anderen"
    enthalten, und bisweilen dann noch um die Aspekte eines "Anti-rassistischen"
    "black-people against all white"
    Ergänzung findet..

    Mit der Bezeichnung "Cis-Homo" wird dann auch quasi "heteronormatives Verhalten" unterstellt, und das muß ja auch so sein, denn ohne dieses Verhalten funktioniert die Diskriminierung und Unterdrückung von Trans*-Menschen ebenso wenig, wie die Unterdrückung Schwuler, Lesbischer und Bisexueller Menschen..

    Gleichzeitig negiert man aber mit der Bezeichnung "Cis-Homo" auch das Identitätsstiftende "anders-sein" das weit mehr ist, als nur eine andere Sexuelle Identität zu besitzen, und damit eine andere Sexualität zu leben, als die vermeintliche "Mehrheitsgesellschaft", die es dann immer noch nicht gibt, denn "Mehrheiten" bilden sich aus verschiedenen Minderheiten einer Gesellschaft, die nur zufällig die gleichen Interessen verfolgen..

    Und so wechselt man täglich mehrmals selbst zwischen Mehrheit und Minderheit hin und her, nämlich z.B immer dann, wenn man zwar gegen ungeregelte Einwanderung, aber für Integration ist, oder dann wenn man für Gleichberechtigung ist, aber gleichzeitig dafür eintritt, diese nicht wirklich allen zuzugestehen..

    Abschließend will ich dann noch einen Irrtum auflösen :

    ""Es freut mich allerdings, dass es Dich interessiert. Du wirst dafür die Orte aufsuchen müssen, wo es diskutiert wird. Dabei handelt es sich nicht um die schwule community Deutschlands und auch nicht um "Kommentarspalten".""..

    Auch dieses "Forum" könnte ein Ort sein wo "es" diskutiert wird..
    Wenn man es denn nur vernünftig täte..

    Denn einerseits wird immer wieder versucht die Diskussion zu bremsen, andererseits wird sie stark davon dominiert Narrative gar nicht erst Infrage stellen zu dürfen, was Diskussionen beendet, bevor sie stattfinden..

    Wie man dann eigentlich auf die Idee kommen kann das ausgerechnet ein solches "Forum" oder gar die "schwule community", die es gar nicht gibt, denn es gibt seit geraumer Zeit entweder eine LGBTTIQ*-Community, oder gar keine, das erschließt sich mir schon einmal gar nicht, denn das wäre damit gleichbedeutend, nicht nur die Ergebnisse einer Diskussion, sondern auch die Orte an denen diese Ergebnisse erzielt werden könnten, von vorne herein festzulegen, und damit am Ende die breite öffentliche Diskussion auf gar keinen Fall zu führen..

    Eine Diskussion die aber nur in "geschützten Räumen" eines Vereins oder mehrerer Vereine stattfände, würde die Gesellschaft gar nicht erreichen, und damit innerhalb der Gesellschaft auch keine Ergebnisse zeitigen..
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#34 SarahEhemaliges Profil
  • 20.01.2019, 15:07h
  • Antwort auf #33 von TheDad
  • "Abschließend will ich dann noch einen Irrtum auflösen :"

    Daran liegt mir auch.

    www.queer.de/detail.php?article_id=32550&kommeinzel=5267
    15


    "Intention des Ganzen scheint mir folgende Idee zu sein :
    Man will sich über die Änderung im Personenstandsgesetz zu "Divers", und wenige Monate später mit einer erneuten Änderung dann zum entsprechend "gewünschtem Eintrag" hangeln, denn der vorliegende Änderungsantrag läßt vermeintlich viele beliebige Änderungen des Eintrages zu..
    Über diesen Weg denkt man die Vorgabe des Transsexuellen-Gesetzes umgehen zu können sich einer Begutachtung auszusetzen.."

    Ich sehe hier keine Basis für ein konstruktives Gespräch.
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#35 stromboliProfil
  • 20.01.2019, 16:30hberlin
  • Antwort auf #32 von Sarah
  • "Dieses Forum liegt für mich aus vielen Gründen nicht "nah". "
    na gut, was also suchst du hier auf queer . de..
    Die frage ergibt sich einfach zwangsläufig wenn wer behauptet, dass hier inhaltlich diskutiuerte gehe ihr/ihm nicht nahe!
    Das ist abgehobener schnickschnack!
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#36 stromboliProfil
  • 20.01.2019, 16:34hberlin
  • Antwort auf #32 von Sarah
  • "Ich benutze den Terminus "homo" niemals. Der geht mir nicht über die Zunge. Es war für mich erschreckend genug, diesen Terminus im Deutschen vorzufinden. Bei dem Terminus "Homo-Ehe" verzieht sich automatisch mein Gesicht. Bei uns heisst das equal marriage oder same-sex marriage."

    Na dann sind wir uns ja wenigstens über etwas einig..
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#37 SarahEhemaliges Profil
  • 20.01.2019, 17:44h
  • Antwort auf #35 von stromboli
  • "na gut, was also suchst du hier auf queer . de.."

    every beauty deserves a couple of secrets...right? Do not believe that I'm not guided by intentions.

    ...allerdings schwinden sie dramatisch.

    "Die frage ergibt sich einfach zwangsläufig wenn wer behauptet, dass hier inhaltlich diskutiuerte gehe ihr/ihm nicht nahe!"

    Nicht nahe? Ich verzweifel jedes mal, wenn ich einen Blick in dieses Forum - oder überhaupt nach Deutschland - werfe. Dann möchte ich am liebsten nur noch schreien. Ich bereue es jedes mal, wenn ich ES wieder getan habe. Es dürfte Dir nicht entgangen sein, dass die Abstände in der letzten Zeit größer geworden sind...
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#38 SarahEhemaliges Profil
#39 TheDadProfil
  • 20.01.2019, 18:17hHannover
  • Antwort auf #34 von Sarah
  • ""Ich sehe hier keine Basis für ein konstruktives Gespräch.""..

    Ich auch nicht, denn eine Diskussion ist KEIN "Gespräch" in der dann irgendwelche "Nettigkeiten" ausgetauscht werden könnten..

    Es hätte dann auch gerade Dir gut angestanden die darin enthaltenen "Vorwürfe" zu entkräften, und einmal, wenigstens Ein Mal die Ziele zu formulieren, denen man hier nachhängt, wenn man sich schon damit aus dem Fenster hängt "wieder nicht" mitbedacht worden zu sein..

    Was dann diese "Vorwürfe" betrifft..
    Sie richten sich gar nicht an Dich, oder an andere Trans*-Menschen, sie richten sich an die "Informations-Politik" die dazu betrieben wird, denn wenn es denn so sein sollte, das man den Versuch begehen wollte, über diese Gesetzesänderung das "Transsexuellen-Gesetz" auszuhebeln, dann ist dem gar nichts vorzuwerfen..
    Man muß es nur wissen, denn nur über die Information dazu was man vorhat erreicht man dann auch Unterstützung für das Vorhaben..

    Aber die habt ihr dann über ein
    "wir haben gedacht das geht geräuschloser"
    beinahe vorsätzlich verspielt..

    Ich wiederhole das an dieser Stelle dann gerne noch einmal :
    Ein Gesetz welches sich von vorne herein gar nicht auf Trans*-Menschen beziehen soll, weil weder Klage noch Urteil auf sie explizit eingeht, kann sich dann auch nicht auf Trans*Menschen auswirken, und das ist hier schlichtweg dem Umstand geschuldet, daß die GroKo "auftrags-gemäß" das Minimum dessen umgesetzt hat, was das Urteil fordert..

    Verbrennt den Boten, es ändert aber nichts an der Nachricht..

    Wenn Du dann irgendwann die Haltung dazu entwickelst Diskussionen zu führen, und nicht wie gehabt "Gespräche" führen zu wollen in denen Du dich hinstellst und Ergebnisse zu verkünden
    "wie sie gefälligst zu sein haben",
    dann könnten diese Diskussionen dazu beitragen Strategien zu entwickeln wie man "Erwünschtes" auch erreichbar macht..

    Denn Dir und mir ist klar was Entrechtung bedeutet, und wie sich Gleichberechtigung auswirkt..
    Der Politik ist dies aber eben nicht klar, und dem begegnet man nicht, indem man denen "vorschreiben" wollte was sie gefälligst zu wissen hätten..

    Die setzen sich nämlich nicht hin und lesen alle Deine Links, und bilden sich weiter, und komme über diese Weiterbildung auf den Trichter aus eigenem Antrieb Deine Rechte zu vertreten..
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#40 stromboliProfil
#41 SarahEhemaliges Profil
#42 BurnoutAlexAnonym
  • 09.02.2019, 19:22h
  • Antwort auf #1 von Simon H
  • Aber genau das ist doch das witzige an Familie Guy. Es ist komplett bescheuert eine Serie aufgrund dieser WITZE schlecht zu machen. Die Serie wird doch genau deswegen gefeiert, weil sie einfach unter die Gürtellinie greift. Ich bin selber schwul und lache mich immer wieder bei der Serie über die Schwulenwitze schlapp. Es sind einfach Witze und leider verstehen viele Menschen das absolut gar nicht und das ist sehr schade und genau das ist es auch, was man an der Welt ändern sollte. Witze als Witze wahrnehmen und nicht als Kritik gegen eine Minderheit.
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#43 stromboliProfil
  • 09.02.2019, 20:26hberlin
  • Antwort auf #42 von BurnoutAlex
  • " Witze als Witze wahrnehmen und nicht als Kritik gegen eine Minderheit."

    Ich geh da noch weiter: die macher sind nicht homophob , sondern spiegeln das homo-trans und überhaupt sexuell phobe der amerikanischen gesellschaft wieder.

    Wenn ich also lache, dann über die dortens dargestellten horrorreaktionen
    heteronormierter normalfühlenden , die zwar in ihren gesellschaftszirkeln vulgär mit heterosexuellen anspielungen nur so um sich werfen, aber angesichts von ihrer norm "abweichendem" , sofort zwangskotzend ihre "normalitäten" unter beweis zu stellen suchen.

    Und was ist ein hund, der mit menschen vögelt.. dabei aber scheints über soziale fähigkeiten verfügt, die ihn über die seiner menschlichen partnerInnen hinaus wachsen lässt....
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