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Philippinen

Duterte: Katholische Bischöfe sind "Hurensöhne" und "schwul"

In einer wütenden Tirade gegen die katholische Kirche vermischt der philippinische Staatschef erneut Homosexualität und Kindesmissbrauch.


Präsident Rodrigo Duterte irritiert wie sein amerikanischer Amtskollege immer wieder mit abstrusen Aussagen

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat vergangene Woche bei einer Grundsteinlegung für eine Schule in der Millionenstadt Bulacan den Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche kritisiert und erklärt, dass die meisten Bischöfe schwul seien. Nach Angaben von "Newsweek" sprach der Rechtspopulist zunächst über einen Priester, der zehn Jahre lang minderjährige Jungen missbraucht hatte. Danach wiederholte er seine mehrfach getätigte Äußerung, dass die "meisten Priester schwul sind", und ging dann auf die Führungsetage der Kirche los: "Nur ich kann es sagen: Bischöfe sind Hurensöhne, verdammt nochmal. Es ist wahr, die meisten von ihnen sind schwul", so der 73-Jährige. "Sie sollten damit in die Öffentlichkeit treten, den Zölibat beenden und ihnen sollte erlaubt werden, einen Freund zu haben."

Bereits bei einer Rede im Jahr 2017 hatte Duterte Homosexualität in die Nähe von Pädophilie gerückt. Damals fragte er einen Menschenrechtler, der den Präsidenten kritisiert hatte: "Sind Sie schwul oder ein Pädophiler?" (queer.de berichtete).

In seiner neuen Tirade verwahrte sich Duterte auch gegen Behauptungen, er sei Atheist. Er verwies darauf, dass er in der Vergangenheit in Richtung katholische Kirche lediglich gesagt habe: "Euer Gott ist doof, mein Gott hat gesunden Menschenverstand."

Duterte: Bischöfe sollten getötet werden

Staatschef Duterte, der oft als philippinischer Trump bezeichnet wird, ist in den letzten Jahren immer wieder wegen seines "Krieges gegen die Drogen" kritisiert worden, auch von katholischen Bischöfen. Seit seiner Wahl im Mai 2016 hat die Polizei im Rahmen dieser Offensive zwischen 5.000 und 12.000 Menschen getötet. Menschenrechtler sprechen davon, dass viele von ihnen ohne Gerichtsverfahren hingerichtet worden seien, was Duterte dementiert. Aus Wut über die Kritik aus der katholischen Kirche hatte Duterte bereits letzten Monat erklärt, dass die meisten Bischöfe "nutzlose Narren" seien, die "getötet" werden sollten.

Der Hass Dutertes gegen die Kirche beruht offenbar auf traumatischen Erfahrungen: 2016 hatte der Politiker offenbart, dass er als Kind von einem Priester missbraucht worden sei.

Bei LGBTI-Rechten legte der Staatschef einen Zickzackkurs hin. Mehrfach änderte er seine Meinung über die Ehe für alle. Anfang 2017 sagte er, dass er die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht ablehne, "weil wir Katholiken sind" (queer.de berichtete). Im Dezember 2017 war er dann wieder für die Ehe-Öffnung, zog diese Zusage aber im Juli 2018 zurück. Derzeit werden gleichgeschlechtliche Beziehungen in dem 100-Millionen-Einwohner-Land nicht rechtlich anerkannt. (dk)



#1 Ralph
  • 15.01.2019, 15:43h
  • Ja, es gibt Typen,die noch schlimmer sind als Trump, Erdogan, Bolsonaro und Putin zusammen.
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#2 MethusalemAnonym
  • 15.01.2019, 17:05h
  • Dutarte Jahrgang 1943, Trump 1946, Putin 1952, Merkel und Erdogan 1954 ... Immer diese ewiggestrigen Rentner*innen in führenden öffentlichen Ämtern. Gerontokratie führt offenbar zu nix Gutem.
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#3 dellbronx51069Anonym
  • 15.01.2019, 17:31h
  • Der ganze globale Rechts populismus ist nur
    erklärbar wenn man diese Erscheinung als das definiert was es ist , eine geistige Störung. Er sollte mit entsprechendem Schlüssel in die Liste der WHO aufgenommen werden.
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#4 Bonifatius 49Anonym
  • 15.01.2019, 19:47h
  • Antwort auf #3 von dellbronx51069
  • Gut das mittlerweile mehrere römisch-katholische Bischöfe wie Franz-Josef Bode im Bistum Osnabrück öffentliche Segnungsgottesdienste und eine Reform der Sexualmorallehre im Katechismus fördern, wie beispielsweise Bischof Heße im Erzbistum Hamburg oder Bischof Overbeck im Bistum Essen.

    Es ist gut, dass nicht nur eine Reihe von katholischen Laienorganisationen wie Wir sind Kirche, Kirche von unten, Zentralkomitee der Katholiken oder die Priestervereinigung Freckenhorster Kreis oder das Theologenprofessorenmemorandum von 2011 Segnungsgottesdienste für verheiratete homosexuelle Ehepaare fördern, sondern diese Forderung mittlerweile auch von mehreren Bischöfen geteilt und unterstützt wird.
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#5 AFD-WatchAnonym
#6 Miguel53deProfil
  • 15.01.2019, 23:31hOttawa
  • Antwort auf #4 von Bonifatius 49
  • Es ist gut, dass inzwischen jeder Leser hier weiß, dass Bonifatius alias alias alias, immer nur copy/enter klickt und dann nur wenige Infos ändert. Insofern, wen interessiert schon das Gebabbel von gestern und vorgestern?

    Die RKK, in die unser so egoistische Christ Gerd zurückkehren möchte, ändert als Ganzes gar nichts. Es ist nett, wenn es in unseren Breitengraden einige, wenige Ausnahmen gibt. Die Regel ist allerdings eine ganz andere und geht vom üblichen Hass bis zur Forderung nach der Todesstrafe in manchen Ländern.

    Von daher immer wieder ergötzlich, wie der Münsterländer seine eigentlichen Glaubensbrüder vehement verteidigt.

    Was hier anzumerken bleibt ist einfach nur, dass Duterte genau das ist, wie alle seine politischen Brüder im schlechten Geiste auch, was er den Vertretern der RKK vorwirft: ein H.rensohn (wobei ich das prinzipiell nicht als Schimpfwort nie benutzen würde, nur in diesem Fall, um den Spieß umzudrehen).

    Lauter ekeliges Pack, das eigentlich gemeinsam, aber isoliert vom Rest der Welt, an einem Ort und als schlechtes Beispiel leben sollte.
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#7 Homonklin44Profil
  • 16.01.2019, 01:41hTauroa Point
  • ""Der Hass Dutertes gegen die Kirche beruht offenbar auf traumatischen Erfahrungen: 2016 hatte der Politiker offenbart, dass er als Kind von einem Priester missbraucht worden sei.""

    Gerade dann müsste ihm doch aber klar sein, was der Unterschied zwischen schwul und pädophil, Päderastie ect. ist. Wenn man das schon selbst durchgemacht hat, was diese Pädophilie durch ihren internen Homohass herunterrelativierende RK-Kirche so bezeichnend betreibt.
    Er ist sicher nicht der Einzige in seinem Land mit dieser eklatanten Erfahrung.

    Vielleicht sollte man ihm die Unterschiede auch näher erläutern.

    Mit ein paar Dingen bezüglich nutzloser Narren hat er ja doch ein bisschen Recht, auch wenn er selber ein ziemlicher Troglodyt zu sein scheint.
    Die Doofheit der Götter liegt an den Grenzen des Fantasiereichtums ihrer Erschaffer.
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#8 BobAachenProfil
#9 Mein Gott WalterAnonym
  • 16.01.2019, 15:09h
  • Antwort auf #7 von Homonklin44
  • Wieso müsste ihm nach dem Missbrauch an ihm selbst klar sein, wo der Unterschied zwischen Homosexualität und Päderastie liegt?
    Erklärt hat man es ihm bestimmt nicht und im Zuge seiner Erfahrung erschien ihm wohl der Missbraucher ziemlich homosexuell.
    Die hellste Kerze am Baum ist dieser Mann darüberhinaus eh nicht.
    Einfach furchtbar, dass Bevölkerungen solche Menschen mit Macht ausstatten.
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#10 stromboliProfil
  • 16.01.2019, 18:07hberlin
  • Antwort auf #6 von Miguel53de
  • interessant, wie unser mehrzweck tinnitus paulus-petrus40-49 und alle sonstigen apostel vor sich hertragender , vormaliges mitglied einer homopolitischen astagruppe, mitglied im lsvd und selbsternannter durchblicker kirchlicher vernebelungsaktivitäten, vergisst auf den artikel inhaltlich einzugehen.
    Dabei würde ihm , wenn denn protestierend, vorgehalten werden, dass gerade er selbst in beiträgen hier auf queer. de, diese unsägliche vermischung von homosexualität & pädosexualität im stile des dämlichen duterte abgesondert hat.

    Diese auch hier von anderen einzelnen vorgetragene unfähigkeit inhaltliche unterscheidung zu machen , führt zu den nunmehr von den gegensätzlichsten richtungen kommenden angriffen auf uns schwule.
    Der phillipinische gnom hats mit kirche & homos, die kirchen mit den homos als verursacher ihrer missbräuche, und wir stehen hier mit dem rücken an zwei wänden, ohne eine sprachlich-inhaltlioche zäsur zu ziehen.

    Wir setzen uns nicht wirklich mit den im missbrauch enthaltenen abhängigkeitsstrukturen auseinander, was auch die grundsätzliche frage nach hierachischen verhältnissen über familie und durch die familien "geborgte" verfügungsgewalt über kinder&heranwachsende stellt.
    Stellen so aber auch das institut "familie" insgesamt auf den prüfstand ob seiner mitverantwortung um den missbruach abhängiger mitmenschen.

    Wieso überlassen eltern einen nicht unwesentlichen teil ( ethik, gerechtigkeitssinn, selbstbestimmung...) ihrer erziehungsaufgaben einer organisation, die von sich selbst den anspruch stellt der bedingungslose gefolgschaft abfordert, so es um die heren ( "heiligen") werte ihrer religionsgemeinschaften geht.
    Eine dieser fundamentalen forderungen ist "gehorsam".
    Gehorsam gegenüber den regeln, aber vor allem gehorsam gegenüber denen , die die regeln aufstellen und überwachen.

    Wie wir aus jeder gruppendynamik wissen, braucht "disziplin" körperliche nähe.
    Hier nun setzt der allgemeine, alltägliche missbrauch an: Die elterlich-"väterliche-mütterliche" ersatzfigur in person eines priesters-lehrkörpers, zwingt kindern & heranwachsenden ungefiltert deren "edukation" auf.
    Mal mit strenge , mal mit "streicheleinheiten" vergeben.
    Der sexuelle übergriff erfolgt immer zu dem zeitpunkt, wo der erwachsene die schwäche oder "disponibilität" des ihm "anvertrauten glaubt erkennen und manipulieren zu können.

    Ich denke , dies ist in der pädosexuellen form ein geschlechterübergreifender vorgang.
    Also nicht gebunden an homosexualität/ hetero/bisexualität als orientierung.
    Selbst wenn also gleichgeschlechtliche handlung ( mann - knabe/ frau-mädchen ) vorliegt, es eben doch keine, im wisenschaftlichen sinne homosexuelle handlung ist.
    Besonders im pädosexuellen ( vor-pubertäres stadium!) ist deshalb hier auf alter und entwicklung zu achten.
    Pädosexuelles verlangen eben doch nicht gleich hetero/homo/bisexuelles/intersexuelles ist, sondern eine eigenständige triebstruktur darstellt.
    Wissenschaftlich belegt und in den therapieansätzten zur triebeinschränkung auch umgesetzt.

    Was aber ist mit dem ebophilen_päderasten?
    Jenen, die den/die 14- 18 jährigen beiderlei geschlechts begehren?
    ( hier noch mal hervorgerufen: es gibt auch im hetero wie im bisexuellen dieses "zeitfenster", ist also ein generelles problem aller uns heute bekannten sexualformen , incl. z.b. die der intersexualität.. )

    Da wo pubertät voll die entscheidungsfähigkeiten darübe, mit wem man sexuell etwas erfahren möchte einschränken und irritation hinterlässt, da wo bedürfniss -geilheit vorhanden und wo erwachsener dieses in seinem sinne missbrauchen kann, da steht eine andere diskussion darüber an, was missbrauch und ausnutzung von "gelegenheiten" von einander unterscheiden.

    Wo auch das täter-opfer konstrukt zu hinterfragen ist .
    Nehmen wir z.b. den fall Kevin Spacey:
    Der eine auslösende fall ist eine party erwachsener , wo ein 14. jähriger heute sich als schwul outender wohl angebaggert wurde, nach eigenen aussagen nicht missbraucht.. nun nach einem jahrzehnt entdeckt , in seiner persönlichkeitsentwicklung gestört worden zu sein.
    Man muss hierbei unterscheiden, was einem homosexuell tendierenden ( mit allen implikationen die diese phase in pubertät und vor coming out mit sich bringt...!) unterscheidet von einem hetero-pubertierenden, dem eine gleichgeschlechtliche anmache übergrifflichkeit tatsächlich tiewfgreifende verunsicherung und bleibende traumatas bereiten.
    Besonders dann, wenn erziehung eben genau dieses "andere" an möglichkeit bereits mit hölle und ewiger verdammnis bleibender identätsunsicherheiten belegt.

    Sicher darf man auch fragen, was 14 jähriger auf einer solchen party sucht ohne begleitperson. Gleichzeitig kann man spacey vorwerfen, seine finger nicht bei sich lassen zu können.
    Wenigstens hat er sich an das NEIN gehalten.
    Womöglich aber auch hier ein abhängigkeitsproblem vorhanden, weil der 14 jährige sich vom arrivierten superstar spacey protektion für seine kinderstarkarriere versprach.
    In diesem falle wäre es ein missbrauch auf beidersetiger basis.

    Aber nun kommt hinzu: amerikanische verhältnisse.. in brd wäre das nicht mal ein justiziabler fall bei der altersgrenze. Allenfalls ein moralisches verdikt.
    Ist ein/e 14 jährige/r nun so wenig selbstbestimmt, dass ihm die gesuchte vorteilsnahme wirklich nicht bewusst ist.

    Ich erinner dabei auch an den fall Polanski.. Ähnliche konstellation, mit einer betroffenen weiblichen person, die längst ihre eigenverantwortung anmahnt und das zuständige gericht zur einstellung der strafverfolgung auffordert.
    Das übergriffige darf nicht in frage gestellt sein, aber es muss auch in dem hetze ermöglichenden diskurs eine moralisch wie justiziablen gegenpart bekommen.

    Zurück nun zu den übergriffigen pfaffen und schwestern in den kirchlichen einrichtungen:
    Hier wie in der aussenwelt liegt der vorwurf der manipulation sexueller bedürfnisse unbestritten vor.
    Wo aber beginnt nun beim heranwachsenden der missbrauch.
    Immer da, wo es gegen den ausdrücklichen willen des/der bedrängten person geht!
    Vor allem aber ist genau dies spannungsfeld zu untersuchen, wo erwachsene das sexuelle erwachen des heranwachsenden manipulieren oder in ihre bedürfniswelt einbauen.

    Ist also päderastie-ebophilie "krankhaft" , weil über techniken verfügend und eben auch anwendend, die der/die andere ( heranwachsend) noch nicht kennt...
    Das in einer welt voller sexueller informationen und dauernden anspielungen...?

    Schon im meiner generation war das wissen über sex zwar nur rudimentär, aber ab dem 10-12 lebensjahr teil der neugierde bis hin zu tätiger praxis...
    Zwar konnte ich keine namen dafür finden, was mich tagtäglich beschäftigte wenn ich mit den andern jungs spielte- sport betrieb etc.
    Das schielen unter der dusche nach dem schwimmen und handball.. alles gedanklich noch präsent.
    Und natürlich auch der blick hin zum erwachsenen... dessen körper ( der sich von meinem ja unterschied ...) und natürlich auch das hinlinsen nach dessen geschlechtsteil.

    Für den heranwachsenden homo ein gedanklicher tanz auf dem hochseil.
    Einerseits die verinnerlichten verbote die sexualität an sich verbieten. Andererseits vorhandener hormonbestimmter trieb, der einlösung verlangt.
    Mit den gleichaltrigen das selbe ungewisse erlebend. Besonders dann , wenn der onaniepartner eben doch an mädchen denkt, während man selbst an ihn denkt...
    Abhilfe für mich war der erwachsene mann.

    Für meine generation ein desaster, stand da doch gleich §175 , gefängnis, bürgerlicher ruin an.
    In dieser befangenheit aber konnte weder der heranwachsende noch der erwachsene ein menschlich normales verhältnis zu seiner sexualität und seinem umgang mit partnern entwickeln!
    Die aber prägt wiederum die form des umganges miteinander.
    Die rechtlich wie moralische unsicherheit wird kompensiert durch "autorität" und eben manipulativem verhaltensmustern.

    Dies nun übertragen auf eine vorverurteilende gesellschaft und einem religiösem gesellschaftssystem, welches system im system ist ( staat im staat!) , mit eigenen regeln und "gesetzen", erklärt das dilemma homo/hetero/bisexueller/intersexueller personen im dienste dieser instutitionen, im umgang auf gegenseitigkeit ( "gleiche augenhöhe"-sprich gleichheit mittels dialog herzustellen..) mit heranwachsenden.

    Geschichtlich gesehen ändern sich die moralischen vorgaben.
    Was vor 40-50 jahren undenkbar, ist heute teils selbstverständlichkeit im täglichen umgang.

    Wir ständig angegriffenen und auf den begriff homosexuell übergriffigkeit reduzierten, müssen den begriff erweitern durch die hinzuziehung aller sexuell aktiver bevölkerungsgruppen!

    Es macht so den heteronormativ orientierten schwer ja unmöglich , so die eigene teilhabe an dem problem manipulation-übergriff & missbrauch, einzigst und allein an uns schwulen männern fest zu machen.

    Wir müssen aber auch die diskussion darüber erweitern, was missbrauch ist, und wo selbstbestimmte suche nach sexueller erfahrungen, ein eigenständiger diskurs zugestanden werden muss.
    Tun wir dies nicht, bleiben wir ewig in dieser endlosschleife der einseitigen unterstellungen hängen.

    Wir müssen aber auch weg von der "kinderficker" nummer , die wir gerne gebrauchen, um unseren frust unsere berechtigte wut gegenüber den uns anklagenden sekten abzulassen.
    Wir kolportieren damit genau jene begrifflichkeit, die uns reziprok unterstellt wird.
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