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Adel

Fürstin Gloria: "Liebenswerte Mails von meinen schwulen Freunden"

Nachdem die Adlige wegen ihrer menschenverachtenden Aussagen von einem New Yorker Museum ausgeladen wurde, bedankt sie sich bei ihren "schwulen Freunden" für deren angebliche Unterstützung.


Gloria von Thurn und Taxis ist hier in dem Musikvideo "Märchenprinzen" der Schlagerband Klubbb3 ( Florian Silbereisen, Jan Smit und Christoff De Bolle) zu sehen (Bild: Universal)

Fürstin Gloria von Thurn und Taxis hat sich in der katholischen Zeitung "Die Tagespost" bei ihren "schwulen Freunden" bedankt, die sie unterstützt hätten, nachdem ein amerikanisches Museum eine Würdigung der 58-Jährigen vergangene Woche abgesagt hatte. "Man will auf Teufel komm raus spalten und Unfrieden säen. Gott sei Dank habe ich von meinen schwulen Freunden sofort liebenswerte unterstützende E-Mails bekommen, um mir Mut zuzusprechen", sagte Thurn und Taxis. Um welche Freunde es sich handelt, wird in dem "Tagespost"-Artikel nicht erwähnt.

Hintergrund ist die Ausladung durch "El Museo del Barrio" in New York City, das sich auf lateinamerikanische Kunst spezialisiert hat. Das Ausstellungshaus wollte eigentlich die Mäzenin und Kunstsammlerin anlässlich seines 50. Jubiläums würdigen, zog die Einladung aber vergangene Woche wieder zurück – offenbar wegen Kontakten zum umtriebigen rechten Vordenker Steve Bannon und ihrer abwertenden Äußerung über Afrikaner aus dem Jahr 2001 ("Da sterben die Leute an Aids, weil sie zu viel schnackseln. Der Schwarze schnackselt gerne").

Gegenüber der "New York Times" begründete das Museum den Schritt mit den Worten: "Als kulturellen Institution, die auf den Prinzipien der Integration, der Bürgerrechte und der Vielfalt gegründet worden ist, will das Museo del Barrio Menschen ehren, die diese Prinzipien hochhalten." Aus diesem Grunde habe man sich entschieden, "uns von Gloria von Thurn und Taxis zu trennen".

Thurn und Taxis attackierte das Museum wegen der Ausladung. Dieser Schritt sei ein Zeichen, dass "die Gesinnungsdiktatur den Bogen überspannt hat und die Spießer das Kommando übernommen haben".

Fürstin lästert seit Jahren über Schwule und Lesben

Die Fürstin ist in den letzten Jahren immer wieder durch homophobe Äußerungen aufgefallen. So bezeichnete die überzeugte Katholikin etwa Homosexualität als "Modeerscheinung" oder als "contra naturam" (unnatürlich). 2017 rief sie in einem katholischen Magazin zu Gebeten gegen die sexuelle Vielfalt auf.


Trotz ihrer homophoben Ansichten wird Gloria von Thurn und Taxis (2.v.l.) vom öffentlich-rechtlichen Unterhaltungsfernsehen hofiert – hier ist sie bei ihrem Auftritt in der Spielshow "Wer weiß denn sowas" zu sehen (Bild: ARD)

Die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im deutschen Eherecht führte zu weiteren schrillen Äußerungen der Fürstin. So bezeichnete sie die Ehe für alle als Werk des Teufels und als "Angriff auf die klassische Familie". Im letzten Jahr nahm sie an einer Kundgebung des homo- und transfeindlichen Bündnisses "Demo für alle" in Fulda teil. (dk)



#1 SarkastikerAnonym
  • 17.01.2019, 13:09h
  • diese "schwulen Freunde" können wir uns gut vorstellen:
    Yannis Mylopoulos, David Berger, Udo Walz und Mirko Welsch etc. haben bestimmt "sofort liebenswerte unterstützende E-Mails" geschrieben
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#2 LotiAnonym
#3 goddamn liberalAnonym
#4 SarkastikerAnonym
#5 SchnakselGloAnonym
  • 17.01.2019, 14:25h
  • Die hat wohl vergessen mit wem ihr Mann gerne schnakselte. Jedenfalls nicht mit ihr oder ihresgleichen. Die Tussi ist auch selten blöd.
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#6 SarkastikerAnonym
#7 Homonklin44Profil
  • 17.01.2019, 15:05hTauroa Point
  • Bei der Naivität dieser Person kann es ganz gut sein, dass sie die Worte "schwule Freunde" in einer Deutung verwendet, wie es drogengeschädiogte Kids im "Ghetto" so halten, wenn sie mal wieder drüber herziehen, wessen Hose "schwul" sei.

    Man weiß auch nicht grade sicher, ob sie den Begriff "liebenswert" zweckverfremdet.

    Dass die Kunst sich mit solchen Sammlerinnen schwer tut, ist unterdessen gut zu verstehen. Nur weil eine die Asche hat, bedeutet es noch nicht, dass sie so viel von Kunst verstehen muss.

    Vielleicht hat sie aber auch nur nicht gut genug oder häufig gegug gebetet ;ob
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#8 Sven100Anonym
  • 17.01.2019, 16:01h
  • Auf dem obigen Foto sieht diese "Fürstin" danach aus als wenn sie kräftig geliftet worden wäre...
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#9 Ralph
#10 MariposaAnonym
  • 17.01.2019, 19:07h
  • Neues von der Schreckschraube aus Regensburg - so manche Kommentare sind dermaßen überflüssig und reine Zeitverschwendung. Für ist das auf dem Niveau von Z-Promis.
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