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Netflix-Serie

"Star Trek: Discovery" kehrt mit schwulem Paar zurück

Am Freitag startet die heiß erwartete zweite "Discovery"-Staffel. Auch das schwule Paar aus den ersten Folgen ist wieder dabei.


Anthony Rapp und Wilson Cruz: Gibt es in Staffel zwei zwischen all dem Galaxienhopping wieder Zeit für Zärtlichkeiten? (Bild: CBS Interactive)

Netflix wird seinen Abonnenten ab Freitag (18. Januar) wöchentlich je eine neue Folge der Science-Fiction-Serie "Star Trek: Discovery" zum Streaming bereitstellen. Zu den Hauptdarstellern werden in dieser 13-teiligen zweiten Staffel die offen schwulen Schauspieler Anthony Rapp und Wilson Cruz gehören, die bereits in der ersten Staffel ein schwules Paar gespielt hatten – eine Premiere in der Welt von "Star Trek" (queer.de berichtete). In Staffel eins war Cruz allerdings nur ein "Recurring Cast Member", also keine Hauptfigur, die in allen Folgen auftaucht.

Twitter / albinokid

Die Fortsetzung der schwulen Liebesgeschichte stellt die Autoren allerdings vor einige Herausforderungen: Der von Cruz gespielte Schiffsarzt Dr. Hugh Culber wurde nämlich in der 10. Folge vom klingonischen Eindringling Voq (alias Ash Tyler) umgebracht (queer.de berichtete). Das führte in der realen Welt zu Kritik in sozialen Netzwerken, da LGBTI-Aktivisten immer wieder beklagen, dass schwule Figuren in Serien häufig ein bitteres Ende finden.

Wilson Cruz spielt keinen Geist

Offenbar haben sich die "Discovery"-Autoren aber einen Trick ausgedacht, um Cruz zurückbringen zu können – ein in Science-Fiction-Serien nicht ungewöhnlicher Schritt. Noch ist aber völlig unklar, wie die Rückkehr erklärt wird. In einem Interview mit einem Fanmagazin gab sich Cruz schmallippig. Der 45-Jährige antwortete auf die Frage, ob seine Rückkehr ein bislang in der Star-Trek-Welt nicht da gewesener Handlungsstrang sei, schlicht mit einem "Ja". Daraufhin fragte der Autor des Interviews: "Aber es ist nicht bloß eine Rückblende – du kommst irgendwie zurück. Andere Figuren reden mit dir. Du bist kein Geist". Wilson: "Korrekt. Das kann ich sagen."

Direktlink | Der englischsprachige Trailer von Staffel 2


Tig Notaro wird in Staffel 2 als Chefingenieurin dafür sorgen, dass ihr Raumschiff immer durch den TÜV kommt (Bild: CBS Interactive)

In der zweiten Staffel aus LGBTI-Sicht noch interessant: Die lesbische Komikerin Tig Notaro wird in einigen Folgen in die Rolle der Chefingenieurin Denise Reno schlüpfen. Notaro war in den letzten Jahren mit ihrer Amazon-Serie "One Mississippi" erfolgreich. Außerdem spielt sie in der Filmkomödie "Plötzlich Familie" mit Mark Wahlberg mit, der am 24. Januar in Deutschland anlaufen soll.

In der neuen Staffel dürften Trekkies auf ihre Kosten kommen, weil mehrere Elemente aus der ersten "Trek"-Serie aus den Sechzigerjahren auftauchen sollen, darunter auch das altehrwürdige Raumschiff Enterprise. Demnach soll Captain Christopher Pike (dargestellt von Anson Mount) wegen eines Notfalls das Kommando der Discovery übernehmen – Pike ist Kirks Vorgänger im Kapitänssessel der Enterprise (er tauchte in der Doppelfolge "Talos IV – Tabu" aus dem Jahr 1966 auf). Der Notfall ist science-fiction-typisch: Sieben rote Anomalien im Weltraum bereiten den Sternenfahrern Kopfzerbrechen – noch mehr, als ein furchterregendes Wesen namens Roter Engel erscheint.

Auch die Kultfigur Mister Spock kehrt zurück: Der Stiefbruder von Hauptfigur Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) wird dieses Mal von Ethan Peck, dem 32-jährigen Enkel von Gregory Peck, dargestellt. Spock wird, so kündigen es die Macher an, erneut eine große Rolle bei der Rettung des Universums spielen.

"Star Trek: Discovery" wurde vom amerikanischen Sender CBS in Auftrag gegeben und in Toronto gedreht. In den USA und Kanada wird die Serie auf dem Streamingportal CBS All Access ausgestrahlt. Außerhalb dieser zwei Länder läuft die Reihe bei Netflix. (dk)



#1 TreckieAnonym
  • 17.01.2019, 19:08h
  • Star Treck STD ist ein Plagiat von nem Videospiel in dem exakt die selben schwulen Charaktere vorkommen.
    Star Treck steht für Akzeptanz, Vielfalt und Gleichberechtigung. Die macher von STD haben sich nur entschieden eine Vorlage mit homos zu kopieren, damit die Fans nicht so schnell merken das DASS echt KEIN STAR TRECK ist!
    - Echt, beim besten Willen wirklich überhaupt nicht
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#2 DreckiAnonym
#3 TrekkieAnonym
  • 17.01.2019, 20:13h
  • Antwort auf #1 von Treckie
  • Irgendwie halte ich deinen Beitrag für seine Satire. Fast wäre ich drauf reingefallen. Eine Star TreCK-Serie ist das sicher nicht, genausowenig wie The Next Generation, Deep Space 9, die Orginalserie, Enterprise und Voyager. Das waren alles keine Star TreCK-Serien.
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#4 qwerrtzuiopAnonym
#5 Patroklos
#6 Star DreckAnonym
  • 17.01.2019, 21:25h
  • STD ist absoluter Mist und was der User im ersten Beitrag schreibt, stimmt exakt so. Euch fällt dagegen nichts besseres ein, als sich über seine Rechtschreibschwäche lustig zu machen? Wie erbärmlich!
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#7 albtraumgelaberAnonym
  • 17.01.2019, 21:53h
  • Antwort auf #6 von Star Dreck
  • Alles Schlechtreden, weil es nicht wie das "Original" von vor Jahrzenten war. Das ist so endlos langweilig wie nervig.

    Ich habe mir damals die Kirk-Reihe noch sehr gerne angeschaut, heute würde fast jeder bei den meisten Folgen wegschalten auf Grund der langweiligen, da geradlinigen Plots und kaum/keine Weiterentwicklung zwischen den Folgen-- damals hat es halt gereicht. In TNG auch noch teilweise. Ich kenne die in und auswendig, aber nochmal schauen? ne. Die Serien waren einfach zu billig und nicht zeitlos.

    Irgendwie vergleichbar mit Leuten, die in Partyküchen stundenlang diskutieren, ob in ein Chili nun Mais reingehört oder nicht, bis schliesslich alle die Kueche verlassen haben.
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#8 TheDadProfil
  • 17.01.2019, 23:58hHannover
  • Antwort auf #1 von Treckie
  • ""Die macher von STD haben sich nur entschieden eine Vorlage mit homos zu kopieren, damit die Fans nicht so schnell merken das DASS echt KEIN STAR TRECK ist!""..

    Ist es nicht eigentlich so das die Nicht-Darstellung von LGBTTIQ*-Menschen in allen bisherigen Serien und Filmen des Star-Trek-Universums seinen Grund in der Homo-und Transphobie großer Teile der US-Amerikanischen Gesellschaft hat ?
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#9 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 18.01.2019, 02:26h
  • Die Macher von Star Trek waren schon immer Vorreiter gewesen. Der erste Kuss zwischen einem Weißen und einer Farbigen (in den piefigen Sechzigern), Liebesbeziehungen zwischen Mensch und Transsexueller (Star Trek-TNG) oder gleichgeschlechtlich, wie in Deep Space Nine und Voyager). Heute ist H. so normal wie nur irgendwas (außer für Religioten und rechte Spinner), und hat ein Recht, in Serien oder Filmen vorzukommen.
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#10 Trekki8472Anonym
  • 18.01.2019, 08:12h
  • Antwort auf #7 von albtraumgelaber
  • Es geht nicht darum irgendwas schlecht zu reden, weil es vor 60 Jahren nicht dabei war.
    Next Generation, DS9, sogar Voyager oder das unbeliebte Enterprise war Star Trek und als solches akzeptiert. Und zwar weil die Macher sich an ein paar grundlegende Konventionen gehalten haben.
    Es geht nicht darum, ob die Türen nun wushhh oder wooooahm machen. Oder ob der Captain auf einem Stuhl mit schwarzem, beigen oder lila Leder sitzt.

    Star Trek war klasse, weil es eine positive Vision der Zukunft dargestellt hat, wo Gewalt tatsächlich immer nur das letzte (und nicht das erst beste) Mittel zum Lösen von Problemen war.

    Und man hat sich halbwegs bemüht, ein technisch plausibles System zu erschaffen. Die klassischen Klapp-Kommunkiatoren waren am ende sogar Vorbild für das Motorola Razr.

    Nicht von dem leistet STD (oder auch die drei JJ-Trek-Filme davor). Sinnloses Geballere, alberner Klamauk, Lens-Flares anstatt Inhalt.
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