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Einzelkommentar zu:
CSU will für Lesben und Schwule attraktiver werden


#23 TheDadProfil
  • 21.01.2019, 10:45hHannover
  • Antwort auf #19 von Andre
  • ""Ich kann Sven nur zustimmen. Als Homosexueller muss man nicht zwingend Grüne, SPD oder Linke wählen.""..

    Äh ?
    Der Name der Partei ist nicht entscheidend für das, was man WÄHLT..

    Das wird bestimmt durch die eigenen Interessen, und so ist hier das Programm entscheidend, welches diese Partei dann bietet, neben der Frage, ob sie das dann auch durchsetzten will, oder nur Wähler-Potential anlocken..

    Bei der CSU hat man aber das Problem, daß deren "Familien-Politik" kein Kriterium für LGBTTIQ*-Menschen sein kann, denn wie schon erwähnt geht es nicht NUR um "Paare", es geht um LGBTTIQ*-Menschen..
    Damit verbunden auch um den "Nachwuchs", den nachwachsenden Jugendlichen und Kindern..
    Denen nutzt eine "freundliche Familien-Politik rein gar nichts, wenn die Weigerung Aufklärung in die Schulen und Kitas zu bringen, und damit dazu beizutragen Vorurteile gegen LGBTTIQ*-Menschen abzubauen, und so zu einer Anerkenntnis innerhalb der Gesellschaft zu gelangen, schon am Programm scheitert..
    Denn davon ist dort gar nichts enthalten..

    Von der Historie über die AIDS-Politik der CSU einmal völlig abgesehen..
    Das muß man hier gar nicht weiter ausbreiten..
    Dazu nur soviel..
    Wäre eine "NSDAP" wenn sie sich über die Jahre hinweg anders entwickelt, und zu einer demokratischen Partei gewandelt hätte, zu einer "wählbaren Partei" geworden ?

    Und wenn man sich die Aussagen von Usern wie "Dont_talk_about" und anderen über die "Wandlung der Linken" auf der Zunge zergehen läßt, wieso sollte man sich hier eigentlich mit einer "gewandelten CSU" anfreunden können, während es offenbar auf jeden Fall ausgeschlossen sein muß, sich einer demokratischen Linken anzunähern ?
    Dort wird mit Zweierlei Maß gemessen, und die Leute die die CSU für "wählbar" halten, haben sie auch schon vorher gewählt, oder wenigstens mit ihr sympathisiert..

    Da ist mir "argumentativ" zu viel Luft drin..

    Aber ich will die CSU nicht bis zum St-Nimmerleinstag verdammen..
    Ich halte sie für wählbar, wenn sie bundesweit antritt, ein vernünftiges Parteiprogramm aufbietet, und eine Vorsitzende (!) hat, die sich vorher für die Abschaffung aller diskriminierenden Vorschriften von Minderheiten eingesetzt hat, und zwar aktiv als Klägerin vor dem BVerfG, und nicht nur in schönen Worten an den Stammtischen, deren Hoheit die CSU nach Aussagen von Markus Söder auf dem Parteitag "unbedingt behalten muß"..
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