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Kommentare zu:
Ägyptens ehemals schwule Wüstenstadt


#1 Sven100Anonym
  • 20.01.2019, 15:22h
  • Wenn Homosexuelle bisher einigermaßen sicher
    in dieser abgelegenen Oase leben konnten, so deshalb, weil die Gesellschaft dort extrem muslimisch-konservativ ist. Tabu ist jeglicher Kontakt zu Frauen, bei freundschaftlichen Kontakten mit Männern drückt man aber oft ein Auge zu. Dies ist nicht anders als so wie es jahrhundertelang in ganz Nordafrika war. Dann kam der Massentourismus, u.a. auch der schwule Massentourismus, und die Regierungen dieser Staaten fingen an, sich dagegen zu wehren. Ein Mittel war die Verhaftung von männlichen Touristen und von einheimischen jungen Männern, die mit diesen Kontakt hatten. Auch Siwa wird nicht mehr lange das vermeintliche Paradies sein., denn je breiter dies in den schwulen Medien besprochen werden wird, desto härter werden die Gegenmaßnahmen der ägyptischen Regierung werden. Diese Entwicklung kann man nur bedauern.
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#2 goddamn liberalAnonym
#3 TheDadProfil
  • 20.01.2019, 17:07hHannover
  • Antwort auf #1 von Sven100
  • ""Wenn Homosexuelle bisher einigermaßen sicher
    in dieser abgelegenen Oase leben konnten, so deshalb, weil die Gesellschaft dort extrem muslimisch-konservativ ist.""..

    Die angebliche vollständige Unterdrückung der Frau in der "muslimischen gesellschaft" dient also dazu "homosexuelles Leben" innerhalb dieser Gesellschaften zu ermöglichen ?

    Das ist ein Gedankenkonstrukt welches an Schizophrenie heranreicht, und sich gleichermaßen gegen Schwule Männer wie gegen Frauen richtet..

    Denn wer Gesellschaften und ihre gruppen-internen Interaktionen so dermaßen vereinfacht und fern jeglicher Realität betrachtet, erkennt den Baum nicht mehr, an dem der Apfel wächst, aus dem im Paradies die Erkenntnis über die Menschheit gekommen sein soll..
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#4 schwulenaktivist
  • 20.01.2019, 18:17h
  • Schon Magnus Hirschfeld war die Oase bekannt. Hier geht es um "Männerliebe" und nicht um "homosexuelle Orgien".
    Solche Sensationalisierungen sind keine Stütze journalistischer Glaubwürdigkeit! Die Betroffenen würden sich das auch verbitten. Amen
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#5 LarsAnonym
#6 EgyptoAnonym
#7 TheDadProfil
  • 21.01.2019, 11:01hHannover
  • Antwort auf #6 von Egypto
  • "" "...dient, .....um zu ermöglichen" hat er nicht geschrieben.""..

    Aber exakt so ist das zu lesen, denn das sich patriarchale Gesellschaftssysteme exakt so verhalten um am Rande solche "Homosexuellen Sub-Strukturen" zu entwickeln und aufrecht zu erhalten, die bis hin zu "gleichgeschlechtlichen ehen" gehen sollen, ist anders nicht zu erklären, wenn man sich so äußert..

    ""Dies ist nicht anders als so wie es jahrhundertelang in ganz Nordafrika war.""..

    Wenn das so wäre, dann hätte es in anderen Regionen ähnliche Entwicklungen geben müssen..

    Man sieht und/oder liest etwas über die Variabilität der Entwicklung von Gesellschaften unter dem Einfluß des Islam, und negiert dann gleichzeitig das "lokale Auftreten"..
    Nur um dann zu sagen, nur unter diesem Einfluß des Islam wäre ja so etwas möglich, denn nur dort gäbe es ja die "totale unterdrückung der frau"..

    Was nachweislich einfach falsch ist..
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