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- 12. August 2005 53 1 Min.
Basel. Der Schweizer Psychotherapeut Professor Dr. Udo Rauchfleisch hat scharfe Kritik an der Haltung der katholischen Kirche gegenüber Homosexualität und Schwulen in den eigenen Reihen geäußert. In einem am Mittwoch erschienenen Interview mit der Schweizer Zeitung "Aufbruch" meinte er in Bezug auf Homosexuelle, die in den Strukturen der Kirche arbeiten: "Die Schuldgefühle können so massiv werden, dass Menschen bis an den Rand des Suizids getrieben werden, weil sie diese innere Zerrissenheit nicht aushalten." Auch die Missbrauchsfälle von Priestern an Minderjährigen seien nur eine Folge der restriktiven Sexualmoral. Der Kirche empfiehlt er, sich die Erkenntnisse der Wissenschaft zu eigen zu machen und "die Passagen im Weltkatechismus zu streichen, in denen Lesben und Schwule diskriminiert werden." Von Papst Benedixt XVI., der in der kommenden Woche zum Weltjugendtag nach Deutschland kommen wird, erwartet der Psychologe keine Korrektur des bisherigen ausgrenzenden Kurses. (cs)
Links zum Thema:
» Das vollständige Interview
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- 12.08.2005, 16:55h
- da hat prof. rauchfleisch mit sicherheit recht, aber die kirche hatte noch nie viel mit wissenschaftlichen erkenntnissen am hut, wenn diese ihren interessen wiedersprachen.
es wäre aber höchste zeit, das gerade wissenschaftler gegen diese massiv menschenverachtende haltung vorgehen, im interesse der "volksgesundheit" ! - Direktlink »
- 12.08.2005, 17:13h
- Der LSVD NRW bittet uns um Verbreitung der folgenden Pressemitteilung:
12. August 2005
KANN DENN LIEBE SÜNDE SEIN? ADIEU DISKRIMINIERUNG!
LSVD fresh aktiv beim katholischen Weltjugendtag (WJT) in Köln
Vom 16. -21.August 2005 feiert die römisch-katholische Kirche in Köln ihren
20. Weltjugendtag, zu dem viele Tausend Jugendliche aus aller Welt nach Köln
kommen. Die Jugend des LSVD wird hier präsent sein und gemeinsam mit vielen
anderen SchwulLesBischen Gruppen zeigen, dass Schwule und Lesben
selbstverständlich ein integraler Teil der Weltjugend sind und dass wir uns
nicht weiter diskriminieren lassen!
Unsere Fordeurngen sind ab heute auf zahlreichen Plakaten unter dem Motto
"Kann denn Liebe Sünde sein? Adieu Diskriminierung - Die schwul-lesische
Jugend gegen Hasspredigten des Vartikan" in der Kölner Innenstadt sichtbar.
WICHTIGER HINWEIS ZU DEN PLAKATEN: Die beiden Plakate können auf der
Homepage des LSVD NRW (www.nrw.lsvd.de) unter dem Menüpunkt Material
aufgerufen und heruntergeladen werden.
Wir grüßen alle Jugendlichen, welche zu diesem Anlass nach Köln kommen und
wünschen ihnen einen friedlichen und schönen Aufenthalt, bei dem sie viele
Anregungen und verschiedene Facetten des Lebens treffen und kennen lernen
können. Unter anderem natürlich auch lesbische, schwule und bisexuelle
Jugendliche und deren Lebenswirklichkeit.
Wir wenden uns mit aller Entschiedenheit gegen die Hasstiraden, mit welchen
auch der neue Papst bisher den schwullesbischen Teil der Weltjugend
diffamiert und ausgrenzt. Wir fordern, dass der Vatikan endlich seine
Politik der Diffamierung aufgibt und uns und unsere Liebe achtet.
TERMINE:
Am SONNTAG, den 21.08.2005 will der Papst auf dem Marienfeld bei Köln eine
riesige Abschlussmesse zelebrieren und das Gespräch mit Jugendlichen suchen.
AUCH HIER WERDEN WIR TEILNEHMEN UND DER LSVD NRW FRESH WIRD INFORMATIONEN
FÜR INTERESSIERTE JUGENDLICHE BEREITHALTEN. NEHMT DIESE CHANCE WAHR,
HUNDERTTAUSENDE VON JUGENDLICHEN AUS ALLER WELT ZU TREFFEN UND KOMMT MIT UND
ZEIGT EUCH!
TREFFPUNKT ZUR GEMEINSAMEN FAHRT ZUM MARIENFELD IST DER INFOSCHALTER AM
KÖLNER HAUPTBAHNHOF, AM SONNTAG, DEN 21.08.2005 UM 08:30 UHR.
Vom Bahnhof aus werden wir dann gemeinsam zum Marienfeld reisen.
Am DONNERSTAG, den 18. August wird Papst Benedikt XVI. in einer Parade durch
die Kölner Innenstadt fahren. Die Kölner schwullesbischen Gruppen wollen dem
Papst mit so vielen Lesben und Schwulen und so vielen Regenbogenflaggen wie
möglich deutlich sichtbar begegnen!
TREFFPUNKT IST AM DONNERSTAG, DEN 18.08.05 UM 16.00 UHR AM ANYWAY (NÄHE
FRIESENPLATZ), KAMEKESTR. 14.
Von dort gehen dann alle gemeinsam zur Parade, um Flagge zu zeigen und für
Akzeptanz zu werben und um deutlich zu machen, dass wir die diskriminierende
Haltung der katholischen Kirche und insbesondere des Papstes zu Lesben und
Schwulen nicht hinnehmen.
Am SAMSTAG, den 20.08.2005 um 10:00 Uhr findet im Gemeindesaal der
Antoniterkirche/Cafe Stanton in der Schildergasse 15 die Finissage der
Ausstellung "Sollen sie uns doch sehen" mit Bildern von polnischen Lesben
und Schwulen statt. Hier spricht Philipp Braun, als Vertreter des LSVD, über
die Angriffe auf Bürger- und Menschenrechte von Lesben und Schwulen und
unheilige Allianz in der UNO unter Beteiligung von US-amerikanischen
Evangelikalen, der Organisation der
Islamischen Konferenz und des Vatikan. - Direktlink »
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es werden auch viele Kinder von Priestern gezeugt
die dann von der katholischen Kirche totgeschwiegen werden.
Kirchenaustritt ist einzig richtige Protest und spart auch noch Steuergeld.
Wer beten moechte kann das auch ohne die Kirche!!