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Pop-Star wird politisch

Lady Gaga: Konzert mit Ansage

Während eines Konzertauftritts in Las Vegas schimpfte die Sängerin auf US-Präsident Donald Trump und seinen homophoben Vizepräsidenten Mike Pence.


Lady Gaga engagiert sich seit vielen Jahren für LGBTI-Rechte

Pop-Star Lady Gaga hat bei einem Konzertauftritt US-Präsident Donald Trump und dessen Vizepräsidenten Mike Pence scharf angegriffen. Die Sängerin saß am Klavier, als sie ihren Auftritt in der Nacht zum Sonntag in Las Vegas kurz unterbrach und wütend schimpfte. "Könnte der verdammte Präsident der Vereinigten Staaten bitte die Regierung wieder in Gang bringen", sagte Lady Gaga, vom Applaus vieler Zuhörer begleitet.

Ihre verbale Attacke drehte sich um den seit Wochen laufenden Haushaltsstreit. Während des sogenannten Shutdowns erhalten Bundesbedienstete kein Gehalt. Es gebe Leute, die von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck leben und das Geld dringend brauchen, sagte Lady Gaga mit aufgebrachter Stimme.

Gaga: Ehepaar Pence keine guten Christen

Auf der Bühne ging Gaga, die sich seit vielen Jahren für LGBTI-Rechte einsetzt, auch gegen Mike Pence vor. Der Vizepräsident finde es akzeptabel, dass seine Frau an einer Schule arbeitet, die queeren Schülern den Zugang verweigere, sagte die Sängerin. Pence sei das schlechteste Beispiel dafür, was ein guter Christ sei. Sie selbst sei christlich. Man müsse jeden willkommen heißen und keine Vorurteile haben.

Nach kurzer Unterbrechung setzte Lady Gaga ihre Show fort. Konzertbesucher teilten Videos von der Ansage der Sängerin in den sozialen Medien. (cw/dpa)

Direktlink | Video der Ansage auf Youtube



#1 Gerlinde24Profil
  • 22.01.2019, 06:42hBerlin
  • Supercoole Lady, die nicht nur gut singen kann, sondern auch ihre politische Meinung deutlich macht!
    Sie hat Recht! Toddler Trump ist am Shutdown schuld. Und Pence und seine "bessere" Hälfte wünsche ich, dass sie mehr Herz, statt hirnloses religiotisches Nachgebrabbel drauf haben.
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#2 PeerAnonym
#3 Patroklos
  • 22.01.2019, 09:49h
  • Lady Gaga nimmt zurecht kein Blatt vor den Mund, wenn es um das Führungsduo Infernale geht, das da in Washington sein Unwesen treibt!
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#4 Ralph
#5 Simon HAnonym
  • 22.01.2019, 12:04h
  • Gut, dass es noch Künstler gibt, die nicht schweigen und wegsehen. Die Welt bräuchte mehr solcher Menschen - nicht nur in Kunst und Kultur, sondern auch in Politik, Wirtschaft und im Alltag.
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#6 GutSoAnonym
  • 22.01.2019, 12:18h
  • Prima, immer weiter so :-)
    Darf gerne auch mal in Deutschland geschehen, da halten sich nämlich viele zurück.
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